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	<title>European Incoherent Scatter Scientific Association - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=European_Incoherent_Scatter_Scientific_Association&amp;diff=175626&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-05-08T19:56:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;European Incoherent Scatter Scientific Association&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EISCAT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, deutsch etwa „Europäische Vereinigung für Forschung mit inkohärentem Streuradar“) ist eine gemeinnützige internationale Forschungsorganisation für die Durchführung von Forschung an der Atmosphäre mittels [[Inkohärentes Streuradar|inkohärentem Streuradar]]. Sie betreibt entsprechende Forschungsanlagen und stellt sie Wissenschaftlern für ihre Forschung zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur ==&lt;br /&gt;
Die Organisation mit Sitz in [[Kiruna]], Schweden, wird von Forschungsorganisationen aus vielen Ländern getragen: dem [[China Research Institute of Radiowave Propagation]] (CRIRP), der [[Akademie von Finnland]] (SA), der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] (DFG), dem [[National Institute of Polar Research]] (NIPR, Japan), dem Solar-Terrestrial Environment Laboratory der [[Universität Nagoya]] (STEL, Japan), [[Norges forskningsråd|Norwegens Forschungsrat]] (NFR), dem [[Vetenskapsrådet|schwedischen Wissenschaftsrat]] (VR, Schweden) und dem [[Science and Technology Facilities Council]] (SFC, Vereinigtes Königreich).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tromsonde&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. T. Rietveld, J. W. Wright, N. Zabotin, M. L. V. Pitteway |Titel=The Tromsø dynasonde |Sammelwerk=Polar Science |Band=2 |Nummer=1 |Datum=2008-03 |Seiten=55–71 |Sprache=en |DOI=10.1016/j.polar.2008.02.001}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für beteiligte Organisationen steht ein vom Beteiligungsanteil abhängiges festes Kontingent an Nutzungszeit kostenlos zur Verfügung. Außerdem ist auch der bezahlte Erwerb von Nutzungszeit oder auf Antrag die Zuteilung kostenloser Nutzungszeit für ein eingereichtes Projekt durch ein Gutachterkomitee möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eiscat.de&amp;quot;&amp;gt;eiscat.de: {{Webarchiv |url=http://eiscat.de/ |text=&amp;#039;&amp;#039;EISCAT-CAWSES-Copernicus&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130529154836}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über bezahlte Nutzungszeit forschen auch Wissenschaftler aus Ländern wie Frankreich, Russland oder der Ukraine mit den Anlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oulu.fi/physics/space-physics/eiscat oulu.fi]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leitung geht von einem Rat aus, in den die einzelnen Mitgliedsorganisationen bis zu drei Mitglieder entsenden. Dieser bestimmt einen Direktor, der für den täglichen Betrieb und die Umsetzung der Ratsbeschlüsse verantwortlich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ERAwatch&amp;quot;&amp;gt;europa.eu: {{Webarchiv | url=http://erawatch.jrc.ec.europa.eu/erawatch/opencms/information/country_pages/eu/euorganisation/europeanorg_mig_0009 | archive-is=20140222173941 | text=&amp;#039;&amp;#039;Erawatch EISCAT – European Incoherent Scatter&amp;#039;&amp;#039; }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Vorschlag zur Gründung der EISCAT kam aus Frankreich. Nachdem die Aussichten zwischenzeitlich unklar waren, wurde sie auf Vermittlung von [[Granville Beynon]] hin im Jahr 1975 schließlich gegründet und auch vom zunächst ablehnenden britischen [[Science and Engineering Research Council|Science Research Council]] (SRC) unterstützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beynon&amp;quot;&amp;gt;Phil Williams, April 1996: {{Webarchiv |url=http://mist.ac.uk/beynon.html |text=Granville Beynon |wayback=20111008183411}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während anfangs nur die physikalischen Mechanismen hinter den Polarlichtern im Blick waren, beschäftigte man sich nach einigen Jahren allgemeiner mit den Wechselwirkungen zwischen Sonne und Erde und der Beschaffenheit und Vorgängen in der mittleren Atmosphäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;E3Dpresentation&amp;quot;&amp;gt;[http://www.eiscat3d.se/sites/default/files/UGW_lecture-1.pdf eiscat3d.se]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1990 bis 92 wurde eine weitere Radar-Station auf Svalbard geplant und 1993 bis 1998 gebaut. Sie nahm 1996 den Betrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;hao.ucar.edu: {{Webarchiv|url=http://cedarweb.hao.ucar.edu/wiki/index.php/Instruments:esr |wayback=20140226201933 |text=&amp;#039;&amp;#039;Instruments:esr – CedarWiki&amp;#039;&amp;#039; }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;E3Dpresentation&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr trat auch Japan der EISCAT bei. 1999 bis 2001 wurden auch die bestehenden Anlagen auf den technischen Stand des neuen ESR gebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;E3Dpresentation&amp;quot; /&amp;gt; 2005&amp;lt;ref name=&amp;quot;E3Dpresentation&amp;quot; /&amp;gt; oder 2007&amp;lt;ref&amp;gt;eiscat.se: {{Webarchiv |url=http://www.eiscat.se/groups/Documentation/Council/Annual_Report_of_the_Accounts_2009_Doc2010-06-14.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;EISCAT Scientific Association Annual Report 2009&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304070422 |format=PDF; 953&amp;amp;nbsp;KB , englisch }}&amp;lt;/ref&amp;gt; trat die Volksrepublik China bei.&lt;br /&gt;
Bis Ende 2006 waren auch das französische [[Centre national de la recherche scientifique|CNRS]] und die deutsche [[Max-Planck-Gesellschaft|MPG]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;eiscat.de&amp;quot; /&amp;gt; noch beteiligt.&lt;br /&gt;
Ab 2005 wurde eine Konzeptstudie für Nachfolgeinfrastruktur („EISCAT_3D“) ausgearbeitet, die ab 2015 gebaut werden soll. Das Konzept wurde 2008 vom [[Europäisches Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen|Europäischen Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen]] als Teil der „Europäischen Roadmap für Forschungsinfrastrukturen“ angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heute noch im EISCAT-Programm tätige Wissenschaftler Lassi Päivärinta ([[Inoffizieller Mitarbeiter|IM]] Larsen) gab nach Recherchen des [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|RBB]] in den 1980er Jahren Informationen über EISCAT an den [[Inoffizieller Mitarbeiter|Stasi-Mitarbeiter]] Thomas Runst („IM Rudolf“), heute Professor der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]], weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;jenapolis.de: {{Webarchiv |url=http://www.jenapolis.de/2012/01/ard-magazin-kontraste-enthullt-stasi-aktivitaten-eines-heutigen-fsu-professors/ |text=&amp;#039;&amp;#039;ARD-Magazin “Kontraste” enthüllt Stasi-Aktivitäten eines heutigen FSU-Professors&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120804074724 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EISCAT Svalbard Radar.jpg|mini|EISCAT Svalbard Radar]]&lt;br /&gt;
Sie betreibt mehrere Forschungs[[radar]]s nördlich des [[Polarkreis]]es in [[Kiruna]], in und bei [[Tromsø]], in [[Sodankylä]] und in [[Longyearbyen]] auf [[Spitzbergen (Insel)|Spitzbergen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;website&amp;quot;&amp;gt;eiscat.se: {{Webarchiv |url=https://www.eiscat.se/about/whatiseiscat_new |text=&amp;#039;&amp;#039;What is EISCAT&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20151004043210 }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zweck der Anlagen ist es, Erkenntnisse über Interaktionen zwischen [[Sonne]] und [[Erde]] zu gewinnen, welche sich in Störungen der [[Magnetosphäre]] und der [[Ionosphäre]] ausdrücken, also jene Prozesse, die auch die [[Polarlicht]]er verursachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;website&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Anlage hiervon ist ein Dezimeterwellen-Radar in der [[Forschungsstation Ramfjordheide]] bei Tromsø (Lage:{{Coordinate|text=DMS|NS=69.586433|EW=19.226113|type=landmark|name=&amp;quot;X&amp;quot;|region=NO}}). Es kann auf den Frequenzen 224 und 928,4&amp;amp;nbsp;MHz mit einer Spitzenleistung von bis zu 2&amp;amp;nbsp;Megawatt Pulse zur Untersuchung der [[Hochatmosphäre]] aussenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISRfactsheet&amp;quot;&amp;gt;eiscat.com: [http://www.eiscat.com/groups/Documentation/BasicInfo/ISRfactsheet.pdf ISR Factsheet] (PDF; 921&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betreibt sie noch ein UKW-Radar und einen [[Ionosphärenheizer]] mit einer Leistung von 1,2&amp;amp;nbsp;Megawatt ([[Effektive Strahlungsleistung|ERP]]: 1.300&amp;amp;nbsp;Megawatt) nebst [[Ionosonde]] in der Forschungsstation (Lage:{{Coordinate|text=DMS|NS=69.584319|EW=19.218431|type=landmark|name=&amp;quot;X&amp;quot;|region=NO}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Station auf Spitzbergen wird oft mit ESR abgekürzt, was für &amp;#039;&amp;#039;EISCAT [[Spitzbergen (Inselgruppe)|Svalbard]] Radar&amp;#039;&amp;#039; steht. Sie sendet auf Frequenzen um 500&amp;amp;nbsp;MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Anlagen gibt es in den USA ([[High Frequency Active Auroral Research Program|HAARP]] / [[Arecibo]]) und Russland ([[Sura (Ionosphärenforschung)|Sura]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eiscat.se/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [http://erawatch.jrc.ec.europa.eu/erawatch/opencms/information/country_pages/eu/euorganisation/europeanorg_mig_0009 Überblick über die Organisation]&lt;br /&gt;
* [http://www.eiscat.rl.ac.uk/radars Informationen und Bilder der EISCAT-Radarstationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europäische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Forschung in Troms]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tromsø]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Gemeinde Kiruna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliche Organisation (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationale Wissenschaftliche Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsgründung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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