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	<title>Europarecht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Europarecht&amp;diff=66622&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stefan040780 am 22. Januar 2026 um 06:35 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Supranational European Bodies-de.svg|mini|hochkant=1.2|Überschneidung von Mitgliedschaften in europäischen Organisationen (Stand: Januar 2026)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Europarecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das überstaatliche Recht in [[Europa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff gilt als Abbild {{&amp;quot; |des &amp;#039;&amp;#039;begrifflichen Daches&amp;#039;&amp;#039; für mehrere rechtliche Ordnungen ([[Internationale Organisation (Völkerrecht)|Internationale Organisationen]]), die vielfältig miteinander verflochten sind}},&amp;lt;ref&amp;gt;Herdegen: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht&amp;#039;&amp;#039;. 13. Auflage. München 2011, S. 1, Rn. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; und {{&amp;quot; |zeitgeschichtlich/politisch ihrerseits –&amp;amp;nbsp;ebenso wie EG/EU&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;Bestandteil des europäischen Einigungswerkes&amp;#039;&amp;#039; sind}}.&amp;lt;ref&amp;gt;Oppermann, Classen, Nettesheim: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. München 2009, S. 1&amp;amp;nbsp;f., Rn. 1&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zwischen &amp;#039;&amp;#039;Europarecht im weiteren Sinne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Herdegen: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht&amp;#039;&amp;#039;. 13. Auflage. München 2011, S. 1 ff., Rn. 2 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Europarecht im engeren Sinne&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Herdegen: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht&amp;#039;&amp;#039;. 13. Auflage. München 2011, S. 3 ff., Rn. 6 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Europarecht im engeren Sinne bezeichnete traditionell das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, also das Recht der [[Europäische Gemeinschaften|Europäischen Gemeinschaften]] einschließlich der innerstaatlichen Umsetzung; durch die institutionelle Umformung beginnend mit dem [[Vertrag von Maastricht]] 1992 wurde es überwiegend in das Recht der [[Europäische Union|Europäischen Union]], &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unionsrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, überführt. Daneben verbleibt als Gemeinschaftsrecht noch das Recht der [[Europäische Atomgemeinschaft|Europäischen Atomgemeinschaft]], die mit der EU institutionell verbunden ist.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Vor dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon, also bis zum 30.&amp;amp;nbsp;November 2009, gehörte auch das Recht der [[Europäische Gemeinschaft|Europäischen Gemeinschaft]] zum Europarecht im engeren Sinne. Bis zu ihrer Auflösung mit 23.&amp;amp;nbsp;Juli 2002 gehörte auch das Recht der [[Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl|Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl]] zum Europarecht im engeren Sinne. Die [[Europäische Politische Zusammenarbeit]] (EPZ; 1970 bis 1992) der Mitglieder der Gemeinschaften neben den Gemeinschaften wurde teils ebenfalls als Europarecht in engeren Sinne aufgefasst.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Europarecht im weiteren Sinne umfasst darüber hinaus auch das Recht der anderen europäischen [[Internationale Organisation (Völkerrecht)|internationalen Organisationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann, wie der nach Art. 6 EU-Vertrag beabsichtigte Beitritt der EU zur [[Europäische Menschenrechtskonvention|EMRK]] des [[Europarat]]es zeigt, keine klare und widerspruchsfreie Trennung zwischen beiden Ordnungen des Europarechts gezogen werden. [[Europäische Integration|(Europäische) Integration]] als „Zustand, Prozeß und Ziel“ ist ein ständiger Veränderung unterworfener, evolutiver Vorgang. Die dem Europarecht zugrunde liegende Regelungsmaterie &amp;#039;&amp;#039;Europa&amp;#039;&amp;#039; ist und bleibt vorläufig eine „Baustelle“.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin List: &amp;#039;&amp;#039;Baustelle Europa. Einführung in die Analyse europäischer Kooperation und Integration.&amp;#039;&amp;#039; Opladen 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europarecht im engeren Sinne ==&lt;br /&gt;
Seit dem Inkrafttreten des [[Vertrag von Lissabon|Vertrages von Lissabon]] (1. Dezember 2009) wird das Recht der [[Europäische Union|Europäischen Union]] als &amp;#039;&amp;#039;Unionsrecht&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://curia.europa.eu/jcms/jcms/Jo2_7033/ |titel=Präsentation des Gerichtshofs der Europäischen Union |abruf=2010-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Bis zum Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon wurde im Europarecht im engeren Sinne zwischen dem [[Supranationalität|supranational]] wirkenden &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsrecht&amp;#039;&amp;#039; einerseits und dem [[völkerrecht]]lich wirkenden &amp;#039;&amp;#039;Recht der Europäischen Union&amp;#039;&amp;#039; (dem Recht im Rahmen der zweiten und dritten [[Drei Säulen der Europäischen Union|Säule]]) unterschieden. Durch die Integration der drei Säulen im Vertrag von Lissabon ist diese Unterscheidung hinfällig.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Recht der mit der EU institutionell verbundenen, rechtlich aber weiterhin eigenständigen [[Europäische Atomgemeinschaft |Europäischen Atomgemeinschaft]] steht gleichberechtigt neben dem Unionsrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unionsrecht&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Vor dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon galt dies nur für das &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsrecht&amp;#039;&amp;#039;, nicht aber für das Recht der Europäischen Union im Rahmen der zweiten und dritten [[Drei Säulen der Europäischen Union|Säule]].&amp;lt;/ref&amp;gt; grenzt sich vom [[Völkerrecht]] (und dem dazugehörenden Europarecht im weiteren Sinne) insbesondere durch zwei Eigenarten ab, die sein Verhältnis zum nationalen Recht der Mitgliedstaaten betreffen: seine teilweise [[Unmittelbare Anwendbarkeit (Europarecht)|unmittelbare Anwendbarkeit]] in den Mitgliedstaaten ohne nationalen Umsetzungsakt und den [[Anwendungsvorrang#Anwendungsvorrang des Unionsrechts|Anwendungsvorrang des Unionsrechts]] vor dem mitgliedstaatlichen Recht. Unionsrecht ist&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|61964CJ0006|EuGH, Urteil vom 15. Juli 1964, Rs. 6–64, EuGHE 1964, 1141}} – „Costa/E.N.E.L.“.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine [[Supranationalität|supranationale]] Rechtsordnung eigener Art, die als überstaatliches, aber nicht als gewöhnliches Völkerrecht zu klassifizieren ist. Der korrekte Begriff seit dem Lissabonvertrag ist dementsprechend &amp;#039;&amp;#039;Unionsrecht&amp;#039;&amp;#039;, während &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsrecht&amp;#039;&amp;#039; nur noch historischen Wert&amp;lt;!--??--&amp;gt; hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der [[Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik|Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik]] (GASP) gelten diese Aussagen streng genommen nicht. Es ist eher völkerrechtlich organisiert; das zeigt sich insbesondere daran,&lt;br /&gt;
* dass Entscheidungen einstimmig getroffen werden,&lt;br /&gt;
* dass sich die gefassten Beschlüsse an die Mitgliedstaaten und die Organe der Union, nicht aber unmittelbar an die Bürger richten und&lt;br /&gt;
* dass der [[Gerichtshof der Europäischen Union]] – vom Fall des {{Art.|275|AEU|dejure}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 [[Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union|AEUV]] abgesehen – in diesem Bereich nicht zuständig ist. Es können also weder die Verpflichtungen aus den Beschlüssen im Rahmen der GASP eingeklagt werden noch können [[Rechtsakt]]e in diesem Gebiet angefochten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Europarecht im engeren Sinne besteht aus dem Primärrecht und dem ihm untergeordneten Sekundärrecht; besondere Bedeutung hat daneben die Rechtsprechung des [[Europäischer Gerichtshof|Europäischen Gerichtshofs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Primärrecht ===&lt;br /&gt;
Das Primärrecht ist die zentrale [[Rechtsquelle]] des Europarechts im engeren Sinne. Es besteht aus den zwischen den Mitgliedstaaten geschlossenen Verträgen (Gründungs-, Revisions- und Beitrittsverträge). Die Mitgliedstaaten haben weiterhin die [[verfassungsgebende Gewalt]] und werden daher als „Herren der Verträge“ bezeichnet. Die wichtigsten primärrechtlichen Verträge sind heute der [[Vertrag über die Europäische Union]] (EU-Vertrag) und der [[Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union]] (AEU-Vertrag), auch &amp;#039;&amp;#039;[[Die Verträge (EUV/AEUV)|die Verträge]]&amp;#039;&amp;#039; genannt (Art.&amp;amp;nbsp;1 Abs.&amp;amp;nbsp;2 S.&amp;amp;nbsp;1 AEUV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gilt auch der [[Europäische Atomgemeinschaft|Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft]] (Euratom-Vertrag) noch immer. Auch zum Primärrecht gehören die diesen Verträgen beigefügten Protokolle, die jeweils ganz spezifische Belange regeln. Sie gelten {{&amp;quot; |als Bestandteil der Verträge}} als rechtlich gleichwertig wie EUV-/AEUV-Bestimmungen (Art.&amp;amp;nbsp;51 EUV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entwicklung des Primärrechts ====&lt;br /&gt;
Das Primärrecht bestand zunächst aus den 1951 in Paris bzw. 1957 in Rom geschlossenen Gründungsverträgen zur&lt;br /&gt;
* [[Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl|Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl]], zur&lt;br /&gt;
* [[Europäische Atomgemeinschaft|Europäischen Atomgemeinschaft]] und zur&lt;br /&gt;
* [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft|Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft]], deren Organe 1967 durch den sogenannten&lt;br /&gt;
* [[Vertrag zur Einsetzung eines gemeinsamen Rates und einer gemeinsamen Kommission der Europäischen Gemeinschaften|Fusionsvertrag]] zusammengelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der [[Europäische Integration|europäischen Integration]] wurden diese Verträge mehrfach geändert; die wichtigsten Vertragsänderungen waren:&lt;br /&gt;
* die [[Einheitliche Europäische Akte]] (1986, in Kraft 1987),&lt;br /&gt;
* der [[Vertrag von Maastricht]] (1992, in Kraft 1993),&lt;br /&gt;
* der [[Vertrag von Amsterdam]] (1997, in Kraft 1999),&lt;br /&gt;
* der [[Vertrag von Nizza]] (2001, in Kraft 2003) und&lt;br /&gt;
* der [[Vertrag von Lissabon]] (2007, in Kraft 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Saeulenmodell EU.svg|mini|Die [[drei Säulen der Europäischen Union]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die grundlegendste Vertragsänderung war die Gründung der [[Europäische Union|Europäischen Union]] im [[Vertrag von Maastricht]]. Die [[Europäische Union]] ruhte auf [[Drei Säulen der Europäischen Union|drei Säulen]] oder Pfeilern. Der erste Pfeiler bestand aus den [[Europäische Gemeinschaften|Europäischen Gemeinschaften]]: Die Gemeinschaften übten in bestimmten Politikbereichen von den Mitgliedstaaten übertragene Hoheitsrechte aus; daher sprach man hier von supranationalen Bereichen (Politiken). Der zweite und dritte Pfeiler umfasste die [[Polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen]] und die [[Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik]]; diese Bereiche sind intergouvernemental organisiert, d.&amp;amp;nbsp;h., in diesen Bereichen übt die Europäische Union keine Hoheitsgewalt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als die [[Europäische Gemeinschaften|Europäischen Gemeinschaften]] besaß die [[Europäische Union]] selbst zunächst keine eigene [[Rechtspersönlichkeit]]; diese erlangte sie erst durch den [[Vertrag von Lissabon]], der die Europäische Union mit der [[Europäische Gemeinschaft|Europäischen Gemeinschaft]] verschmolz, nicht jedoch mit der [[Europäische Atomgemeinschaft|Europäischen Atomgemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zeittafel ====&lt;br /&gt;
{{Europäische Union Geschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Inhalt des Primärrechts ====&lt;br /&gt;
Das Primärrecht enthält die grundlegenden Regelungen über die Funktionsweise der Europäischen Union. Der Europäische Gerichtshof sprach wegen der funktionellen Ähnlichkeit des Primärrechts mit nationalen Verfassungen wiederholt auch von der „Verfassungsurkunde der Gemeinschaft“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Wirtschaftsverfassung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftsverfassung ist auf die Herstellung des [[Europäischer Binnenmarkt|Europäischen Binnenmarktes]] ausgerichtet: Die [[Vier Grundfreiheiten der Europäischen Union|Grundfreiheiten]] (Freiheit des [[Warenverkehrsfreiheit|Waren-]], [[Dienstleistungsfreiheit|Dienstleistungs-]], [[Personenfreizügigkeit|Personen-]] und Kapitalverkehrs) sollen die staatsübergreifende marktwirtschaftliche Betätigung vor Beschränkungen schützen; für einzelne Sachgebiete (insbesondere die [[Gemeinsame Agrarpolitik der EU|Agrarpolitik]], den Verkehrsbereich und die Energieversorgung) gibt es Sonderregelungen, die der traditionell starken Regulierung dieser Bereiche durch die Mitgliedstaaten Rechnung tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union|AEU-Vertrag]] enthält zusätzlich wichtige Regelungen zum [[Wettbewerbsrecht]]: Der [[Europäische Kommission|Kommission]] werden Kontrollrechte im Bereich des Wettbewerbsrechts im engeren Sinne, im [[Kartellrecht]] sowie im [[Beihilfe (EU)|Beihilferecht]] zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen dritten Bereich der europäischen Wirtschaftsverfassung bilden die Bestimmungen über die [[Europäische Wirtschafts- und Währungsunion|Wirtschafts- und Währungsunion]]. Zur Herstellung der Währungsunion wurden [[EU-Konvergenzkriterien|Konvergenzkriterien]] aufgestellt, die fortlaufend überprüft werden. Die Wirtschaftsunion äußert sich zudem in den Bestimmungen über die Regional- und Strukturpolitik der Gemeinschaft, deren Fonds zur wirtschaftlichen und sozialen Kohärenz der Mitgliedstaaten beitragen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Kompetenzordnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompetenzordnung der Europäischen Union weist gegenüber dem Nationalstaat Besonderheiten auf: Der Gemeinschaft fehlt eine umfassende Hoheitsgewalt; es gilt das „[[Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung]]“ ({{Art.|5|EU|dejure|text=Art. 5 Abs. 2}} [[EU-Vertrag]]). Dennoch sind einige Kompetenzen – insbesondere die Rechtsangleichungskompetenzen ({{Art.|114|AEU|dejure}} und {{Art.|115|AEU|dejure|text=115}} [[Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union|AEUV]]) und die Abrundungskompetenz ({{Art.|352|AEU|dejure}} AEUV) – sehr weit gefasst. Mit dem [[Vertrag von Maastricht]] wurde daher das [[Subsidiaritätsprinzip#Europäisches Verfassungsrecht|Subsidiaritätsprinzip]] eingeführt: aufgrund des Subsidiaritätsprinzips darf nunmehr die Europäische Union nur tätig werden, wenn eine einheitliche Regelung erforderlich ist und gemeinsam die geplanten Ziele besser erreicht werden können ({{Art.|5|EU|dejure|text=Art. 5 Abs. 3}} EU-Vertrag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompetenzen der Gemeinschaft, die nunmehr Kompetenzen der Union sind, wurden im Laufe der europäischen Integration, beginnend mit der [[Einheitliche Europäische Akte|Einheitlichen Europäischen Akte]] (EEA), zunehmend ergänzt. Beispiele für neu eingeführte Kompetenzen zum 1. Juli 1986 (EEA) sind die Forschungs- und [[Entwicklungspolitik der Europäischen Union|Entwicklungspolitik]], die Politik des wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalts, die [[Umweltpolitik der Europäischen Union|Umweltpolitik]] und die [[Kulturpolitik der Europäischen Union|Kulturpolitik]]. Die nachfolgenden Revisionsverträge (Maastricht, Amsterdam, Nizza und zuletzt Lissabon) haben diese Kompetenzen durch Hinzunahme weiterer Politiken ständig ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die institutionellen Bestimmungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die institutionellen Bestimmungen ({{Art.|223|AEU|dejure|text=Art. 223 ff.}} [[Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union|AEUV]]) regeln die Funktionsweise der EU-Organe. Während die Kompetenznormen die [[Zuständigkeit|Kompetenzen]] der Europäischen Union festlegen (sog. [[Verbandskompetenz]]), regeln die institutionellen Bestimmungen die Zuständigkeitsverteilung der Organe bei der Ausübung dieser Kompetenzen (sog. Organkompetenz); zusammen regeln sie also das [[Rechtsetzung der Europäischen Union|Rechtsetzungsverfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Außenbeziehungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regelungen über Außenbeziehungen betreffen zum einen die [[Außenhandelsbeziehung]]en und zum anderen die sonstige Außenpolitik. Jene fällt in die Zuständigkeit der Gemeinschaft ({{Art.|207|AEU|dejure}}, {{Art.|216|AEU|dejure|text=216 ff.}} [[Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union|AEUV]]); diese ist Teil der Vorschriften des [[EU-Vertrag]]s ({{Art.|11|EU|dejure|text=Art. 11 ff.}} EU-Vertrag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Gemeinsamen Handelspolitik ist insbesondere das Verhältnis des Europarechts zur [[Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen|GATT]] unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sonstige Inhalte des Primärrechts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bedeutung sind außerdem die Bestimmungen über die [[Unionsbürgerschaft]], die Bestimmungen zum [[Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts]] und die Bestimmungen über Vertragsänderungen ({{Art.|48|EU|dejure}} [[EU]]) und Beitritte neuer Mitgliedstaaten ({{Art.|49|EU|dejure}} EU).&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist darüber hinaus, dass der [[Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union|AEU-Vertrag]] zahlreiche Rechte des Einzelnen enthält, so die Vorschriften über die [[Unionsbürgerschaft]] und die [[Vier Grundfreiheiten der Europäischen Union|Grundfreiheiten]] (die letzteren als Teil der Vorschriften des AEU-Vertrags über den [[Europäischer Binnenmarkt|Europäischen Binnenmarkt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ungeschriebenes Primärrecht ====&lt;br /&gt;
Zum Primärrecht wird meist auch das ungeschriebene Europarecht gezählt (wenn auch der genaue Rang dieser ungeschriebenen Normen unklar ist). Das ungeschriebene Primärrecht besteht insbesondere aus den sogenannten allgemeinen Rechtsgrundsätzen des Gemeinschafts- bzw. Unionsrechts, die der Europäische Gerichtshof in richterlicher Rechtsfortbildung geschaffen hat und zu denen die [[Grundrechte (EU)|im Europarecht anerkannten Grundrechte]] und allgemeine rechtsstaatliche Grundsätze gehören. Als seltene Form des ungeschriebenen Primärrechts gilt das EU-Gewohnheitsrecht. Umstritten ist, ob allgemeine Grundsätze des Völkerrechts als Rechtsquelle des Europarechts eingestuft werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Bedeutung des ungeschriebenen Primärrechts ist die Rolle des [[Europäischer Gerichtshof|Europäischen Gerichtshofs]] für die Entwicklung des Europarechts kaum zu unterschätzen. Formell gesehen ist er in oberster Instanz zuständig für die Überprüfung von Rechtsakten des [[Sekundärrecht]]s am Primärrecht und die Überprüfung des Rechts der einzelnen Mitgliedstaaten am Europarecht (Primär- und Sekundärrecht). Verfahren können insbesondere von den [[Politisches System der Europäischen Union|Organen der Europäischen Union]], den Mitgliedstaaten, den Gerichten der Mitgliedstaaten oder Einzelpersonen eingeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Europäische Gerichtshof hat sich bei der Erfüllung dieser Aufgabe in vielen Fällen aber nicht auf eine Auslegung des Primärrechts beschränkt, sondern im Wege richterlicher Rechtsfortbildung einen wesentlichen Beitrag zur Rechtsordnung der Europäischen Gemeinschaften geleistet. Als Beispiele mögen die Rechtsprechung zur gemeinschaftlichen Rechtsordnung als Rechtsordnung &amp;#039;&amp;#039;sui generis&amp;#039;&amp;#039; ([[van Gend &amp;amp; Loos]]), zum Vorrang des Unionsrechts vor nationalem Recht ([[Costa/ENEL]]) und zur Entwicklung gemeinschaftlicher Grundrechte ([[Stauder (EuGH)|Stauder]]) gelten. Diese und andere Fälle üben maßgeblichen Einfluss auf die Eigenart des Europarechts aus. Diese große Bedeutung der Rechtsprechung rechtfertigt es, zumindest in gewissen Bereichen von einer [[Case law|Case-law]]-Rechtsordnung zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige in der Rechtsprechung entwickelte Grundsätze haben bei späteren Vertragsänderungen Eingang in das kodifizierte Primärrecht gefunden. So wurden etwa die vom Europarecht anerkannten Grundrechte inzwischen in der [[Charta der Grundrechte der Europäischen Union|EU-Grundrechtecharta]] verschriftlicht und mit dem [[Vertrag von Lissabon]] über {{Art.|6|EU|dejure}} Abs. 1 [[EU-Vertrag]] in das Primärrecht aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Gerichtshof der Europäischen Union|Europäischer Gerichtshof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekundärrecht ===&lt;br /&gt;
Das Sekundärrecht (vom Primärrecht abgeleitetes Recht) sind die auf Grundlage des Primärrechts von den Organen der [[Europäische Union|Europäischen Union]] oder der [[Europäische Atomgemeinschaft|Europäischen Atomgemeinschaft]] erlassenen Rechtsakte.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Die vor dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Rahmen der zweiten und dritten [[Drei Säulen der Europäischen Union|Säule]] der Europäischen auf Grunde des EU-Vertrags erlassenen Rechtsakte wurden nicht zum Sekundärrecht gezählt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sekundärrecht darf nicht gegen das Primärrecht verstoßen. Bei einem Verstoß gegen das Primärrecht kann der [[Europäischer Gerichtshof|Europäische Gerichtshof]] das Sekundärrecht für nichtig erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Art.|288|AEU|dejure}} [[Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union|AEUV]] sieht folgende Rechtsakte vor:&lt;br /&gt;
* [[Verordnung (EU)|Verordnung]] (allgemeine Regelung mit unmittelbarer innerstaatlicher Geltung; entspräche im staatlichen Recht einem Gesetz)&lt;br /&gt;
* [[Richtlinie (EU)|Richtlinie]] (allgemeine Regelung, die von den Mitgliedstaaten innerhalb einer bestimmten Frist in staatliches Recht umzusetzen ist; sie ist hinsichtlich des Zieles verbindlich, überlässt den Mitgliedstaaten jedoch die Wahl der Form und der Mittel)&lt;br /&gt;
* [[Beschluss (EU)|Beschlüsse]] (verbindliche Regelung im Einzelfall; eine Entscheidung ist nur für die darin bezeichneten Adressaten verbindlich; entspräche im staatlichen Recht einem [[Verwaltungsakt (Deutschland)|Verwaltungsakt]])&lt;br /&gt;
* [[Empfehlung (EU)|Empfehlungen]] und [[Stellungnahme (EU)|Stellungnahmen]] (rechtlich nicht verbindlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Rechtsakte sind bestimmte Verfahren der Rechtsetzung als Regelverfahren festgelegt; vielfach weichen jedoch die Vorschriften für einzelne Politikbereiche von diesen Regelverfahren ab. Der überwiegende Anteil der Rechtsakte wird im Rahmen der [[Komitologie]] umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zu den einzelnen Verfahrensarten siehe: [[Rechtsetzung der Europäischen Union]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in {{Art.|288|AEU|dejure}} [[Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union|AEUV]] genannte Rechtsakte sind von der Union geschlossene völkerrechtliche Verträge und sog. unspezifische Beschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vollzug des EU-Rechts ===&lt;br /&gt;
Es werden der direkte und der indirekte Vollzug unterschieden. Im direkten Vollzug vollzieht die EU das EU-Recht, im indirekten vollziehen es die Mitgliedstaaten oder ein Mitgliedstaat. Der indirekte Vollzug ist der Regelfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europarecht im weiteren Sinne ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mitglieder in Europaeischen Organisationen.svg|mini|hochkant=2|Vollmitgliedschaften in verschiedenen europäischen Institutionen und Verbünden, darunter [[Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa|OSZE]], [[Euro-Atlantischer Partnerschaftsrat|EAPR]], [[Europa]] als Kontinent, der [[Europarat]], [[Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum|SEPA]], [[NATO]], [[Europäischer Wirtschaftsraum|EWR]], das [[Zollgebiet der Union]], [[Europäische Union|EU]], [[PESCO]], das [[Schengener Abkommen]], der [[Euro]] (Deutschland ist Teil all dieser), [[Kooperationsrat für Südosteuropa|SEECP]], [[Europäische Freihandelsassoziation|EFTA]], das [[Schweizer Zollgebiet]], [[Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen|CEFTA]], [[GUAM]], [[Gemeinschaft Unabhängiger Staaten|GUS]], [[Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit|OVKS]], [[Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit|SOZ]], [[Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft|EAWG]] und die [[Russisch-Belarussische Union]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Europarecht im weiteren Sinne schließt –&amp;amp;nbsp;neben dem Europarecht im engeren Sinne&amp;amp;nbsp;– auch das Recht anderer europäischer Organisationen mit ein. Zu nennen sind vor allem der [[Europarat]] mit der [[Europäische Menschenrechtskonvention|Europäischen Menschenrechtskonvention]] und die [[Europäische Freihandelsassoziation|EFTA]]. Weitere europarechtliche Abkommen und Organisationen sind:&lt;br /&gt;
* die [[Europäische Sozialcharta]]&lt;br /&gt;
* die [[Europäische Menschenrechtskonvention]] (mit dem der [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|Europäische Gerichtshof für Menschenrechte]] eingerichtet wurde)&lt;br /&gt;
* der [[Europäischer Wirtschaftsraum|Europäische Wirtschaftsraum]] (EWR)&lt;br /&gt;
* das Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (LugÜ)&lt;br /&gt;
* das Europäische Übereinkommen über die Arbeit des im internationalen Straßenverkehr beschäftigten Fahrpersonals (AETR)&lt;br /&gt;
* das [[Schengener Abkommen|Schengener Durchführungsübereinkommen]] (vor seiner Einbeziehung in EU-Recht mit dem [[Vertrag von Amsterdam]])&lt;br /&gt;
* die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa ([[OSZE]])&lt;br /&gt;
* die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ([[OECD]])&lt;br /&gt;
* die [[Westeuropäische Union]] (bis zu ihrer Auflösung 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Abkommen sind [[Völkerrechtlicher Vertrag|völkerrechtliche Verträge]] zwischen den teilnehmenden Staaten. Ihr Recht berechtigt und verpflichtet daher nur die Staaten selbst, erzeugt aber aus sich heraus keine unmittelbare Rechtswirkung innerhalb der innerstaatlichen Rechtsordnungen; dazu bedarf es einer innerstaatlichen (verfassungsrechtlichen) Geltungsnorm (zum Beispiel Art. 93 der niederländischen Verfassung) oder eines staatlichen Umsetzungsaktes. Damit unterscheiden sie sich vom Europarecht im engeren Sinne, das nach dem Grundsatz des [[Anwendungsvorrang#Anwendungsvorrang des Unionsrechts|Anwendungsvorrangs des Unionsrechts]] auch ohne mitgliedstaatlichen Umsetzungsakt [[Unmittelbare Anwendbarkeit (Europarecht)|unmittelbare Anwendung]] finden kann (so [[EU-Verordnung]]en und unter Umständen auch [[EU-Richtlinie]]n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den im weiteren Sinne europarechtlichen Abkommen und dem Europarecht im engeren Sinne gibt es zahlreiche Schnittstellen. Beispielsweise werden die [[Europäische Kommission]] und der [[Europäischer Gerichtshof|Europäische Gerichtshof]] auch im Rahmen des [[Europäischer Wirtschaftsraum|EWR]]-Abkommen tätig. Der [[Europäischer Gerichtshof|Europäische Gerichtshof]] greift für die Gewinnung von Grundrechten auf die Bestimmungen der [[Europäische Menschenrechtskonvention|Europäischen Menschenrechtskonvention]] zurück; der [[Vertrag von Lissabon]] sieht (daher) den Beitritt der [[Europäische Union|Europäischen Union]] zur [[Europäische Menschenrechtskonvention|Europäischen Menschenrechtskonvention]] vor ({{Art.|6|EU|dejure}} Abs. 2 des [[Vertrag über die Europäische Union|Vertrags über die Europäische Union]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung im EU-Recht ==&lt;br /&gt;
An zahlreichen Universitäten kann Europarecht (teils in der Kombination Europa- und [[Völkerrecht]]) als Wahlfach im ersten juristischen [[Staatsexamen#Jura|Staatsexamen]] gewählt werden. Bisher ist es in Deutschland nur für Studenten der [[Europa-Universität Viadrina]] und des Programms „Europäischer Jurist“ der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] vorgesehen, eine Pflichtklausur im Europarecht im ersten juristischen Staatsexamen abzulegen. Einige Universitäten bieten zudem Begleitstudiengänge zum [[Europajurist]]en bzw. Europarechtsökonomen und Aufbaustudiengänge zum [[Magister des Europäischen Rechts]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Von-Colson-Entscheidung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriften zum Europäischen Recht.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. (2024) [[Siegfried Magiera]], [[Detlef Merten]], [[Matthias Niedobitek]] und [[Karl-Peter Sommermann]]. Duncker &amp;amp; Humblot Berlin, seit 1990.&lt;br /&gt;
* Hans-Wolfgang Arndt, Kristian Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage. Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8252-2238-3.&lt;br /&gt;
* [[Jan Bergmann]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handlexikon der Europäischen Union.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Nomos Baden-Baden 2012 (mit zirka 2.000 Stichwörtern).&lt;br /&gt;
* Roland Bieber, [[Astrid Epiney]], Marcel Haag: &amp;#039;&amp;#039;Die Europäische Union – Europarecht und Politik.&amp;#039;&amp;#039; 16. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2024, ISBN 978-3-7190-4827-3&lt;br /&gt;
* [[Armin von Bogdandy]]: &amp;#039;&amp;#039;Was ist Europarecht? Eine Fortschreibung von Begriff und Disziplin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Juristenzeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 2017, S. 589–597.&lt;br /&gt;
* [[Matthias Herdegen]]: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht&amp;#039;&amp;#039;. 13. Auflage. München 2011.&lt;br /&gt;
* Jean-Claude Alexandre Ho: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Dänischenhagen, 2023, ISBN 978-3935150-50-7.&lt;br /&gt;
* Kock, Stüwe, Wolffgang, Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Öffentliches Recht und Europarecht.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Verlag nwb, Herne 2004, ISBN 3-482-48343-4.&lt;br /&gt;
* Alina Lengauer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in das Europarecht.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2007.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Oppermann (Jurist)|Thomas Oppermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. München 2009.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Schütz, Thomas Bruha, Doris König: &amp;#039;&amp;#039;Casebook Europarecht.&amp;#039;&amp;#039; München 2004.&lt;br /&gt;
* Rudolf Streinz: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Heidelberg 2008.&lt;br /&gt;
* Alexander Thiele: &amp;#039;&amp;#039;Europarecht.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Altenberge, 2011, ISBN 3-9806932-2-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://eur-lex.europa.eu/de/index.htm Offizielles Portal zum EU-Recht]&lt;br /&gt;
* [http://www.portal-europarecht.de/index.php?option=com_jdownloads&amp;amp;view=viewcategory&amp;amp;catid=5&amp;amp;Itemid=12 Berliner Online-Beiträge zum Europarecht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4153206-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europarecht| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizpolitik der Europäischen Union]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsstaat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stefan040780</name></author>
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