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	<title>Eurohippus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eurohippus&amp;diff=2751383&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DagdaMor: /* Systematik */ falsche Ebene, die Palaeotheriidae müssen wenigstens hier abzweigen, möglicherweise noch eins höher, aber &#039;&#039;Hyracotherium&#039;&#039; wird nicht immer als Angehöriger eingestuft</title>
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		<updated>2025-08-22T08:50:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Systematik: &lt;/span&gt; falsche Ebene, die Palaeotheriidae müssen wenigstens hier abzweigen, möglicherweise noch eins höher, aber &amp;#039;&amp;#039;Hyracotherium&amp;#039;&amp;#039; wird nicht immer als Angehöriger eingestuft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Modus             = Paläobox&lt;br /&gt;
| Rangunterdrückung = ja&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName    = Eurohippus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang        = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor       = [[Jens Lorenz Franzen|Franzen]], 2006&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName   = Palaeotheriidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName   = Equoidea&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang       = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name       = Unpaarhufer&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName   = Perissodactyla&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang       = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName   = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang       = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name       = Höhere Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName   = Eutheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang       = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild              = Eurohippus with fetus.PNG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung  = Skelett von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; mit Fötus (im Oval),&amp;lt;br &amp;gt;Schwarze Linie = 10 cm&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterVon   = Mittleres [[Eozän]]&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterBis   = Oberes [[Eozän]]&lt;br /&gt;
| MioVon            = {{Erdzeitalter/Beginn|fmt=1|mp11}}&lt;br /&gt;
| MioBis            = {{Erdzeitalter/Ende|fmt=1|mp16}}&lt;br /&gt;
| Fundorte          = &lt;br /&gt;
* [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
* Deutschland ([[Grube Messel]], [[Fossillagerstätte Geiseltal|Geiseltal]], [[Grube Prinz von Hessen]], [[Fürstenau]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ausgestorbene [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Unpaarhufer]] und ein früher Verwandter der heutigen [[Pferde (Familie)|Pferde]], welcher im Mittleren und Oberen [[Eozän]] im mittleren und westlichen [[Europa]] lebte. Bedeutende und umfangreiche Funde stammen aus der [[Grube Messel]], wo zahlreiche, teils vollständige Skelette überliefert sind. Die kleinen Tiere lebten im tropischen Regenwald und ernährten sich überwiegend blattfressend. Die hervorragenden Erhaltungsbedingungen in Messel erlaubten auch die Rekonstruktion verschiedener innerer Organe. Einzelne weibliche Individuen waren zum Zeitpunkt ihres Todes [[Trächtigkeit|trächtig]] und trugen jeweils einen [[Fötus]]. Ursprünglich wurden die Vertreter von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; zur nahe verwandten Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Propalaeotherium]]&amp;#039;&amp;#039; gestellt. Einzelne Unterschiede im Skelettaufbau führten im Jahr 2006 zur Aufstellung der neuen Gattung &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039;. Mit &amp;#039;&amp;#039;E. parvulus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;E. messelensis&amp;#039;&amp;#039; werden zwei Arten unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eurohippus parvulus.jpg|miniatur|links|Lebendrekonstruktion von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; im [[Naturkundemuseum Berlin]]]]&lt;br /&gt;
Im Habitus ähnelte &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; den anderen bekannten Gattungen der [[Palaeotheriidae]] und wies einen schlanken Körperbau mit deutlich gekrümmten Rücken auf. Es war kleiner und schlanker als &amp;#039;&amp;#039;[[Propalaeotherium]]&amp;#039;&amp;#039; aber größer als &amp;#039;&amp;#039;[[Lophiotherium]]&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Schulterhöhe]] lag bei rund 30 bis 35&amp;amp;nbsp;cm, das angenommene Körpergewicht betrug 5 bis 6,5&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Preuschoft et al. 2012&amp;quot;/&amp;gt; Der Schädel wurde 13,4 bis 16,4&amp;amp;nbsp;cm lang und war in Seitenansicht deutlich keilförmiger als bei &amp;#039;&amp;#039;Propalaeotherium&amp;#039;&amp;#039;. Der Naseninnenraum reichte bis kurz hinter dem [[Eckzahn]] und wies so eine Länge von 1,2&amp;amp;nbsp;cm auf. Er wurde oben vom [[Nasenbein]] und unten vom [[Mittelkieferknochen]] eingerahmt, der Oberkiefer war somit ausgeschlossen. Sowohl das Nasenbein als auch der Mittelkieferknochen ragten vorn etwa gleich weit hervor, das Nasenbein endete hinten auf Höhe des letzten [[Prämolar]]en und des ersten [[Molar (Zahn)|Molaren]]. Das [[Foramen infraorbitale]] war relativ groß und saß oberhalb des vorletzten Prämolaren, die vordere Kante der [[Orbita]] hingegen oberhalb des zweiten Molaren. Da deren hinteres Ende in etwa durch die [[Sutur]] von [[Jochbein]] und [[Schläfenbein]] angezeigt wird, befand sich das Augenfenster somit etwa in der Mitte des Schädels. Das [[Scheitelbein]] überragte in seinem hinteren Abschnitt etwas das [[Hinterhauptsbein]]. Die Gelenkflächen des Hinterhaupts saßen am unteren Ende des Schädels und wiesen eine rundliche Form auf. An der Schädelbasis wurde die eher weite Glenoidgrube (welche den Schädel mit den Unterkiefer verbindet) hinten durch den knopfartigen [[Processus postglenoidalis]] begrenzt. Hinter diesem öffnete sich der [[Äußerer Gehörgang|Äußere Gehörgang]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen et al. 2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eurohippus parvulus Geiseltal.jpg|links|miniatur|Unterkiefer von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Fossillagerstätte Geiseltal|Geiseltal]]]]&lt;br /&gt;
Der Unterkiefer war langgestreckt mit Maßen zwischen 11 und 13&amp;amp;nbsp;cm. Der horizontale Knochenkörper zeigte sich niedrig und verjüngte sich kontinuierlich nach vorn, unterhalb des letzten Molaren war er 1,9, unterhalb des letzten Prämolaren 1,5&amp;amp;nbsp;cm tief. Die [[Symphyse]] am vorderen Ende zur Verbindung der beiden Unterkieferhälften setzte zwischen dem dritten und zweiten Prämolaren an. Hier beulte der Unterkiefer etwas nach unten auf. Ein großes [[Foramen mentale]] befand sich unterhalb und kurz vor dem ersten, ein zweites kleineres unterhalb des vierten Prämolaren. Der Kronenfortsatz des aufsteigenden Astes endete hakenförmig, er ragte und 2,5&amp;amp;nbsp;cm über die Kauebene der Backenzähne. Eine tiefe Einbuchtung trennte ihn vom Gelenkfortsatz, der sich gut 1,3&amp;amp;nbsp;cm über die Kauebene erhob und somit niedriger war. Am hinteren Ende des Unterkiefers zeichnete sich ein gerundeter Winkelfortsatz ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen et al. 2017&amp;quot;/&amp;gt; Die Bezahnung des Gebisses bestand aus der vollständigen unreduzierten Zahnanzahl der [[Höhere Säugetiere|Höheren Säugetiere]] und wies dadurch folgende Zahnformel auf: &amp;lt;math&amp;gt;\frac{3.1.4.3}{3.1.4.3}&amp;lt;/math&amp;gt;. Die [[Schneidezahn|Schneidezähne]] waren klein und in Seitenansicht von rundlicher Gestalt. Im Unterkiefer formten sie einen deutlichen Bogen. Der Eckzahn wirkte dolchartig. Er stand oben und unten frei, da ihn jeweils ein ausgedehntes [[Diastema (Zoologie)|Diastema]] vom vorangehenden und nachfolgenden Zahn trennte. Eine weitere, markant kürzere Zahnlücke öffnete sich zwischen dem ersten und zweiten Prämolaren. Die Backenzähne charakterisierten sich durch deutlich niedrige Kronen (&amp;#039;&amp;#039;brachyodont&amp;#039;&amp;#039;), die Prämolaren waren unterschiedlich zu den Molaren, also nicht oder nur leicht molarisiert. Allerdings differenzierten sich auf den letzten beiden oberen Vormahlzähnen bereits lippenseitig der Para- und Metaconus aus dem Ectoloph (eine Scherleiste) heraus. Die unteren Prämolaren wiesen einen Haupthöcker auf, das Protoconid. Die Molaren besaßen aber schon zwei quergestellte [[Zahnschmelz]]leisten (&amp;#039;&amp;#039;bilophodont&amp;#039;&amp;#039;) auf den Kauflächen und waren nicht mehr so höckerig (&amp;#039;&amp;#039;bunodont&amp;#039;&amp;#039;) gestaltet wie noch bei älteren Gattungen, etwa &amp;#039;&amp;#039;Hyracotherium&amp;#039;&amp;#039;. Durch die Ausprägung eines stärkeren Hypoconulids am unteren hinteren Molar kam hier eine dritte Leiste vor. Cingula, also kleine vorstehende Zahnschmelzwulste, waren an der Außenseite der Mahlzähne generell schwach und nur am hintersten Molar länger ausgebildet. Die gesamte hintere obere Zahnreihe vom ersten Prämolaren bis zum letzten Molaren maß zwischen 5,1 und 6&amp;amp;nbsp;cm, die Mahlzähne erstreckten sich dabei über 2,6 bis 3,2&amp;amp;nbsp;cm Länge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2006&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2007b&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hellmund 2013&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen et al. 2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bewegungsapparat ist weitgehend vollständig überliefert. Der [[Oberarmknochen]] maß zwischen 9 und 10,6&amp;amp;nbsp;cm in der Länge. Sein Gelenkkopf war halbkugelig, die Artikulationsfläche dehnte sich zwischen dem großen und dem kleinen Vorsprung (Tuberculum majus und Tuberculum minus) aus. Ein mittlerer Vorsprung, wie er typisch für heutige Pferde ist, kam nicht vor. Am unteren Gelenkende bestanden einzelne auffällige Knochenleisten. Charakteristisch an der [[Ulna|Elle]] war der vergleichsweise ausgedehnte obere Gelenkfortsatz ([[Olecranon]]). Mit einer Länge von 9,8 bis 11,4&amp;amp;nbsp;cm übertraf die Elle den Oberarmknochen in ihren Ausmaßen. Der [[Oberschenkelknochen]] wurde zwischen 11,8 und 13,8&amp;amp;nbsp;cm lang und besaß einen halbkugeligen Gelenkkopf. Dieser wurde um mehr als einen Zentimeter vom Großen Rollhügel (Trochanter major) überragt. An der Seite des Großen Rollhügels zeigte sich eine markante Knochenrippe. Ein dritter Rollhügel (Trochanter tertius) bestand etwa auf halber Schafthöhe an der Außenseite. Der untere Abschnitt des Hinterbeines war kürzer als der obere, was einen Unterschied zu den Verhältnissen am Vorderbein ergibt. Das [[Schienbein]] erreichte eine Länge von 10,5 bis 12,5&amp;amp;nbsp;cm, das [[Wadenbein]] von 9,6 bis 11,3&amp;amp;nbsp;cm. Die Gliedmaßen endeten wie bei allen frühen Pferdeverwandten des [[Eozän]]s in vier Zehen am Vorder- (Strahl II bis V) und drei Zehen am Hinterfuß (Strahl II bis IV). Allerdings kam am Vorderfuß noch ein rudimentärer Rest des Innenstrahls (I) vor, während am Hinterfuß ein solcher für den Außenstrahl (V) bestand. Eine ähnliche Beobachtung wurde bei dem frühen Pferdevertreter &amp;#039;&amp;#039;[[Sifrhippus]]&amp;#039;&amp;#039; gemacht. Der jeweils mittlere Strahl (III) hatte typisch für Unpaarhufer die größten Dimensionen. Am Vorderfuß übertraf er deutlich den zweiten, der wiederum größer als der vierte war. Ähnlich verhielt sich die Situation am Hinterfuß. In Übereinstimmung mit anderen pferdeartigen Formen war am unteren Gelenkende der [[Metapodium|Metapodien]] ein sagittaler Knochenrücken ausgebildet. Die Endphalangen sowohl der Vorder- als auch der Hinterfüße hatten gespaltene Spitze. Generell zeigten die Hinterfüße größere Dimensionen als die Vorderfüße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen et al. 2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossilfunde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Propalaeotherium parvulum 1.jpg|mini|Skelett von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Grube Messel]]]]&lt;br /&gt;
Funde von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; wurden bisher in [[Mitteleuropa|Mittel-]] und [[Westeuropa]] gefunden und datieren ins Mittlere bis Obere [[Eozän]]. Die frühesten Fossilien wurden bereits im frühen 19. Jahrhundert bei Argenton-sur-Creuse in [[Frankreich]] entdeckt. Bedeutendste Fundstelle aber ist die [[Grube Messel]] bei [[Darmstadt]], welche dem [[Geiseltalium]] zugewiesen wird und wo allein mindestens 43, durch die Lagerung in Ölschiefer teils nahezu vollständige Skelette überliefert sind. Damit ist &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; dort der häufigste Vertreter der Pferdeartigen mit Nachweisen von Individuen beider Geschlechter und unterschiedlicher Altersstufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2007b&amp;quot;/&amp;gt; Recht zahlreich sind Funde von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Fossillagerstätte Geiseltal|Geiseltal]] südwestlich von [[Halle (Saale)|Halle]] belegt. Die Funde verteilen sich über die gesamte [[Stratigraphie (Geologie)|stratigraphische]] Abfolge mit Einzelfunden aus der Unterkohle und einer größeren Dominanz in der Mittel- und Oberkohle. Die Unterkohle entspricht in ihrer zeitlichen Einordnung etwa der der Grube Messel, die Mittel- und Oberkohle sind etwas jünger. Gefunden wurden hier überwiegend Schädel- und Gebissreste, die Gesamtanzahl beträgt etwa drei Dutzend Objekte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen et al. 1986&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hellmund 2013&amp;quot;/&amp;gt; Weitere Funde mit Zähnen und Oberkieferfragmenten stammen aus der [[Grube Prinz von Hessen]], ebenfalls aus der Nähe von Darmstadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2006b&amp;quot;/&amp;gt; Zu den spätesten und nördlichsten Funden Europas zählen jene von [[Fürstenau]] in Niedersachsen und Gent in [[Belgien]], die allerdings auch nur vereinzelte Zähne umfassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen et al. 2007&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Paläobiologie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; lebte in den tropischen Wäldern, was vor allem die Funde aus der Grube Messel zeigen, wo anhand der exzellent erhaltenen Flora das Habitat der Art rekonstruiert werden kann. Hier lebten die Tiere als Buschschlüpfer, wie ihre Körperform annehmen lässt. Dabei ernährten sie sich hauptsächlich von weicher Pflanzenkost (&amp;#039;&amp;#039;browsing&amp;#039;&amp;#039;), was die niederkronigen Backenzähne mit ihrer teils höckrigen Oberflächenstruktur beweisen. Untersuchungen der ebenfalls hervorragend überlieferten Mageninhalte aus Messel ergaben Blattreste von wenigstens zwölf verschiedenen Arten von [[Lorbeergewächse]]n, darüber hinaus konnten fünf weitere Pflanzenfamilien, so [[Hickorynuss]]baum, [[Feigen]], [[Myrtengewächse|Myrten-]] und [[Hundsgiftgewächse]], ermittelt werden. Weitere Untersuchungen ergaben auch unzählige Samenkörner von [[Weinrebengewächse]]n. Dies zeigt, dass auch Früchte noch einen erheblichen Anteil im Nahrungsspektrum hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Königswald et al. 1983&amp;quot;/&amp;gt; Die aufgenommene Nahrung wurde möglicherweise wie bei den heutigen Pferden im [[Enddarm]] unter Beteiligung zahlreicher [[Mikroorganismus|Mikroorganismen]] verdaut. Darauf lässt der Befund eines Tieres aus der Grube Messel schließen, der durch Bakteriennachzeichnung (&amp;#039;&amp;#039;Bacteriographie&amp;#039;&amp;#039;) der inneren Organe einen großen [[Blinddarm]] im Bereich der Lendenwirbelsäule aufzeigt, in dem noch Pflanzenmaterial erhalten ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2017&amp;quot;/&amp;gt; Ähnliches konnte auch bei der nahe verwandten Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Hallensia]]&amp;#039;&amp;#039; belegt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2007b&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eurohippus uteroplacenta Franzen et al 2015.tif|mini|Die Gebärmutter von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039;, im Foto erkennbar als schwarzer Schatten; die Pfeile verweisen auf gefaltete Strukturen der einstigen Oberfläche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eurohippus fetus x-ray Franzen et al 2015.tif|mini|links|Trächtige Stute von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; mit Fötus im Röntgenbild]]&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ließen sich auch Nachzeichnungen weiterer Organe identifizieren. Dazu gehört die [[Gebärmutter]] ebenfalls im Lendenwirbelbereich, die der der heutigen Pferde im Aufbau entspricht und eine mehrschichtige Wand besaß. Vereinzelt sind faltige Strukturen in der Wand erkennbar, die auf analoge Bildungen bei rezenten hochträchtigen Pferdestuten verweisen. Die Gebärmutter selbst ist über das [[Ligamentum latum uteri|Breite Mutterband]] mit der Lende und dem Becken verbunden, entsprechend den heutigen Pferden. Bei wenigstens einem halben Dutzend an Stuten von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Grube Messel]] fanden sich im Bereich der Gebärmutter noch Hinweise auf einen [[Fötus]]. Anzahl und Anordnung der Knochenreste sprechen für jeweils singuläre Föten, so dass die weiblichen Tiere von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; wie die heutigen Pferde je Geburt nur ein Fohlen zur Welt brachten. Dies ist typisch für einen engen Mutter-Jungtier-Sozialverband während der Aufzuchtszeit und wird als [[k-Strategie]] in der Fortpflanzung bezeichnet, bei der das Elterntier viel Zeit und Energie in die Aufzucht des Nachwuchses investiert. Ein vergleichbarer Befund liegt von einem Tier der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Propalaeotherium]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Eckfelder Maar]] vor,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2007&amp;quot;/&amp;gt; so dass dies als typisch für die frühesten Vertreter der Pferdeverwandtschaft angesehen werden kann. Weiterhin ist durch die bakterielle Nachzeichnung der ehemaligen Weichteile bekannt, dass &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; eine quastenförmige Schwanzbehaarung besaß und die Ohren eher kurz wie beim [[Wildpferd]] waren und nicht so lang und tütenförmig wie bei den heutigen Eseln und [[Zebra]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2007b&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen et al. 2015&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2017&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2018&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Grube Messel ist etwa eine gleich große Anzahl weiblicher wie männlicher Individuen belegt. Ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis kann auf eine Sozialstruktur zurückzuführen sein, bei der Hengste noch keine so dominante Rolle spielten wie es bei heutigen Wildpferden der Fall ist. Demnach bestand wohl keine „Haremsstruktur“, die erst mit dem Aufkommen offenerer Landschaften und der dadurch bedingten größeren Bedrohung durch [[Beutegreifer]] entstand. Dafür sprechen auch einzelne [[Anatomie|anatomische]] Merkmale bei &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; wie etwa die bei Hengsten und Stuten verhältnismäßig ähnlichen Körpergrößen und die sich in ihrer Dimension nur geringfügig unterscheidenden Eckzähne. Ein markanter [[Geschlechtsdimorphismus]] besteht dagegen im Bau des Beckens. So ist der Beckenkanal bei Stuten weiter als bei Hengsten, bei denen die Öffnung durch Vorsprünge des [[Darmbein]]s eingeengt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2007b&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen et al. 2017&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2018&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=&amp;lt;small&amp;gt;Innere Systematik der Equoidea nach Remy et al. 2019&amp;lt;ref name=&amp;quot;Remy et al. 2019&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=white-space:nowrap;font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
|label1=[[Equoidea]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
   |1={{Klade&lt;br /&gt;
      |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Cardiolophus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
      |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Hallensia]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
      }}&lt;br /&gt;
   |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Pliolophus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |3={{Klade&lt;br /&gt;
      |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Hyracotherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
      |label2=&amp;amp;nbsp;[[Palaeotheriidae]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Orolophus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
         |2={{Klade&lt;br /&gt;
            |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Pachynolophus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
            |2={{Klade&lt;br /&gt;
               |1={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Lophiatherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                  |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                  }}&lt;br /&gt;
               |2={{Klade&lt;br /&gt;
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         }}&lt;br /&gt;
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   }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] aus der [[Familie (Biologie)|Überfamilie]] der [[Equoidea]] (Pferdeartige) und der [[Ordnung (Biologie)|Unterordnung]] der [[Hippomorpha]] innerhalb der Ordnung der [[Unpaarhufer]] (Perissodactyla). Dabei bestehen unterschiedliche Ansichten zur [[Taxonomie|taxonomischen]] Stellung der Gattung innerhalb der Equoidea. In seiner [[Erstbeschreibung]] von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; favorisierte [[Jens Lorenz Franzen]] im Jahr 2006 eine Zuweisung zur Familie der [[Equidae]] und damit in die frühe Verwandtschaft der heutigen [[Pferde]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus&amp;#039;&amp;#039;). Er platzierte &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; in die Unterfamilie der Hyracotheriinae mit engerer Beziehung zu &amp;#039;&amp;#039;[[Hyracotherium]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Propalaeotherium]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Lophiotherium]]&amp;#039;&amp;#039;. Allerdings ist in der Forschung eine Stellung dieser Unterfamilie und der darin enthaltenen Formen innerhalb der Equidae umstritten und wird vorwiegend von mitteleuropäischen Forschern befürwortet, die diese als Basisgruppe in der Entwicklung der Pferde ansehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2007b&amp;quot;/&amp;gt; Andere, häufig angloamerikanische Forscher bevorzugen dagegen eine Zuordnung der hyracotheriinen Pferdeformen innerhalb der weitgehend nur aus Eurasien bekannten Familie der [[Palaeotheriidae]], welche die [[Schwestergruppe]] der Equidae bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Evander 1989&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Froehlich 2002&amp;quot;/&amp;gt; In jüngerer Zeit kamen jedoch auch Stimmen für eine Zuweisung der Hyracotheriinae zu den Pferden auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mihlbachler et al. 2011&amp;quot;/&amp;gt; Der Unterschied der Palaeotheriidae zu den frühen Vertretern der Pferde besteht in teils höheren Zahnkronen an den Backenzähnen, einen größeren Naseninnenraum, längere [[Wirbelkörper]] und gegenüber den [[Mittelfußknochen]] längere [[Mittelhandknochen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 1989&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 1995&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2018&amp;quot;/&amp;gt; Die innere Gliederung der Palaeotheriidae (und der frühen Pferdeverwandtschaft allgemein) ist komplex und noch nicht vollständig geklärt. Mehrere [[Phylogenese|phylogenetische]] Analysen sehen &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Lophiotherium&amp;#039;&amp;#039; gegenüber einer [[Klade]] stehend, die sich aus &amp;#039;&amp;#039;Propalaeotherium&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Palaeotherium]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Plagiolophus]]&amp;#039;&amp;#039; zusammensetzt. Beide letztgenannten Vertreter bilden die Unterfamilie der Palaeotheriinae und zusammen mit den beiden zuerst erwähnten Gattungen die [[Kronengruppe]] der Palaeotheriidae. Andere, urtümlichere Angehörige wie &amp;#039;&amp;#039;[[Pachynolophus]]&amp;#039;&amp;#039; sind weiter außen positioniert (und gehören der Unterfamilie der Pachynolophinae an).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Danilo et al. 2013&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Remy et al. 2019&amp;quot;/&amp;gt; Dem gegenüber leitete Franzen im Jahr 2006 &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; stammesgeschichtlich von &amp;#039;&amp;#039;Pachynolophus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Propalaeotherium&amp;#039;&amp;#039; gleichzeitig von &amp;#039;&amp;#039;[[Propachynolophus]]&amp;#039;&amp;#039; her.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2006&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden zwei Arten unterschieden,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2017&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2018&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;E. parvulus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|([[Charles Léopold Laurillard|Laurillard]]}}, 1849)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;E. messelensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|([[Oskar Haupt|Haupt]]}}, 1925)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 2006 von Jens Lorenz Franzen wissenschaftlich erstbeschrieben. Der Name leitet sich vom Kontinent Europa und der [[Lateinische Sprache|lateinischen Bezeichnung]] &amp;#039;&amp;#039;hippus&amp;#039;&amp;#039; für „Pferd“ her. Die forschungsgeschichtlich ersten Fossilfunde kamen bereits 1849 in Les Prunes bei [[Argenton-sur-Creuse]] (Frankreich) zu Tage und wurden von [[Charles Léopold Laurillard]] als &amp;#039;&amp;#039;Lophiodon parvulum&amp;#039;&amp;#039; beschrieben. [[Ludwig Rütimeyer]] setzte diese 1891 mit &amp;#039;&amp;#039;[[Propalaeotherium]]&amp;#039;&amp;#039; gleich und bezeichnete sie als &amp;#039;&amp;#039;P. parvulum&amp;#039;&amp;#039;. Der [[Holotyp]] stellt ein einzelner erster oberer Molar dar. Im Jahr 1925 führte Oskar Haupt die Art &amp;#039;&amp;#039;Lophiotherium messelense&amp;#039;&amp;#039; ein, die 1965 in &amp;#039;&amp;#039;Propalaeotherium messelense&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und 1981 mit &amp;#039;&amp;#039;P. parvulum&amp;#039;&amp;#039; synonymisiert wurde. Als [[Lectotyp]] gilt ein weitgehend kopfloses Skelett (Exemplarnummer HLMD-Me 58, ursprünglich 4358) aus der Grube Messel, welches erst 2006 von Franzen bestimmt wurde, in Haupts Erstpublikation aber abgebildet ist; diesem Skelett werden auch einige Ober- und Unterkieferfragmente beigeordnet. Die Abspaltung der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Propalaeotherium&amp;#039;&amp;#039; erfolgte aufgrund unterschiedlicher [[Anatomie|anatomischer]] Merkmale im Schädel- und Skelettbau sowie im Gebiss. Anfänglich führte Franzen die beiden heute anerkannten Vertreter lediglich als Unterarten von &amp;#039;&amp;#039;E. parvulus&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2006&amp;quot;/&amp;gt; später etablierte er jedoch mit &amp;#039;&amp;#039;E. messelensis&amp;#039;&amp;#039; eine eigenständige Art.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2017&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2018&amp;quot;/&amp;gt; Eine Studie aus dem Jahr 2020 bezweifelt hingegen die Eigenständigkeit von &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus&amp;#039;&amp;#039; gegenüber &amp;#039;&amp;#039;Propalaeotherium&amp;#039;&amp;#039; und führt als Grund eine fehlende [[Statistik|statistische]] Belastbarkeit der trennenden Merkmale an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ring et al. 2020&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Lorenz Franzen: &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus n.g., a new genus of horses from the Middle to Late Eocene of Europe.&amp;#039;&amp;#039; Senckenbergiana lethaea 86 (1), 2006, S. 97–102 ([https://rd.springer.com/article/10.1007/BF03043638])&lt;br /&gt;
* Jens Lorenz Franzen und Jörg Habersetzer: &amp;#039;&amp;#039;Complete skeleton of Eurohippus messelensis (Mammalia,Perissodactyla, Equoidea) from the early middle Eocene of Grube Messel (Germany).&amp;#039;&amp;#039; Palaeobiodiversity and Palaeoenvironments 97 (1), 2017, S.&amp;amp;nbsp;1–26&lt;br /&gt;
* Jens Lorenz Franzen: &amp;#039;&amp;#039;Unpaarhufer – Urpferde und Tapirartige.&amp;#039;&amp;#039; In: Stephan F. K. Schaal, Krister T. Smith und Jörg Habersetzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Messelein fossiles Tropenökosystem.&amp;#039;&amp;#039; Senckenberg-Buch 79, Stuttgart, 2018, S. 293–301&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2006&amp;quot;&amp;gt;Jens Lorenz Franzen: &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus n.g., a new genus of horses from the Middle to Late Eocene of Europe.&amp;#039;&amp;#039; Senckenbergiana lethaea 86 (1), 2006, S. 97–102 ([https://rd.springer.com/article/10.1007/BF03043638])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2007b&amp;quot;&amp;gt;Jens Lorenz Franzen: &amp;#039;&amp;#039;Die Urpferde der Morgenröte.&amp;#039;&amp;#039; München, 2007, S. 45–73&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Königswald et al. 1983&amp;quot;&amp;gt;Wighart von Koenigswald und Friedemann Schaarschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ein Urpferd aus Messel, das Weinreben fraß.&amp;#039;&amp;#039; Natur und Museum 113 (3), 1983, S. 79–84&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2006b&amp;quot;&amp;gt;Jens Lorenz Franzen: &amp;#039;&amp;#039;Eurohippus parvulus parvulus (Mammalia, Equidae) aus der Grube Prinz von Hessen bei Darmstadt (Süd-Hessen Deutschland).&amp;#039;&amp;#039; Senckenbergiana lethaea 86 (2), 2006, S. 265–269&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen et al. 2007&amp;quot;&amp;gt;Jens Lorenz Franzen und Thomas Mörs: &amp;#039;&amp;#039;Das nördlichste Vorkommen paläogener Säugetiere in Europa.&amp;#039;&amp;#039; Paläontologische Zeitschrift 81 (4), 2007, S. 447–456&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2007&amp;quot;&amp;gt;Jens Lorenz Franzen: &amp;#039;&amp;#039;A pregnant mare with preserved placenta from the Middle Eocene maar of Eckfeld, Germany.&amp;#039;&amp;#039; Palaeontographica Abteilung A 278, 2007, S. 27–35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 1995&amp;quot;&amp;gt;Jens Lorenz Franzen: &amp;#039;&amp;#039;Die Equoidea des europäischen Mitteleozäns (Geiseltalium).&amp;#039;&amp;#039; Hallesches Jahrbuch für Geowissenschaften B17, 1995, S. 31–45&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Evander 1989&amp;quot;&amp;gt;Robert L. Evander: &amp;#039;&amp;#039;Phylogeny of family Equidae.&amp;#039;&amp;#039; In: Donald R. Prothero und R. M. Schoch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The evolution of the Perissodactyls.&amp;#039;&amp;#039; New-York 1989, S. 109–126&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 1989&amp;quot;&amp;gt;Jens Lorenz Franzen: &amp;#039;&amp;#039;Origin and systematic position of the Palaeotheriidae.&amp;#039;&amp;#039; In: Donald R. Prothero und R. M. Schoch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The evolution of the Perissodactyls.&amp;#039;&amp;#039; New-York 1989, S. 102–108&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Froehlich 2002&amp;quot;&amp;gt;David J. Froehlich: &amp;#039;&amp;#039;Quo vadis eohippus? The systematics and taxonomy of the early Eocene equids (Perissodactyla).&amp;#039;&amp;#039; Zoological Journal of the Linnean Society, 134, 2002, S. 141–256&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mihlbachler et al. 2011&amp;quot;&amp;gt;Matthew C. Mihlbachler, Florent Rivals, Nikos Solounias und Gina M. Semprebon: &amp;#039;&amp;#039;Dietary Change and Evolution of Horses in North America.&amp;#039;&amp;#039; Science 331, 2011, S. 1178–1181&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Preuschoft et al. 2012&amp;quot;&amp;gt;Holger Preuschoft und Jens Lorenz Franzen: &amp;#039;&amp;#039;Locomotion and biomechanics in Eocene mammals from Messel.&amp;#039;&amp;#039; Palaeobiology Palaeoenvironment 92, 2012, S. 459–476&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Danilo et al. 2013&amp;quot;&amp;gt;Laure Danilo, Jean A. Remy, Monique Vianey-Liaud, Bernard Marandat, Jean Sudre und Fabrice Lihoreau: &amp;#039;&amp;#039;A New Eocene Locality in Southern France Sheds Light on the Basal Radiation of Palaeotheriidae (Mammalia, Perissodactyla, Equoidea)&amp;#039;&amp;#039; Journal of Vertebrate Paleontology 33 (1), 2013, S. 195–215&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2018&amp;quot;&amp;gt;Jens Lorenz Franzen: &amp;#039;&amp;#039;Unpaarhufer – Urpferde und Tapirartige.&amp;#039;&amp;#039; In: Stephan F. K. Schaal, Krister T. Smith und Jörg Habersetzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Messelein fossiles Tropenökosystem.&amp;#039;&amp;#039; Senckenberg-Buch 79, Stuttgart, 2018, S. 293–301&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen et al. 2015&amp;quot;&amp;gt;Jens Lorenz Franzen, Christine Aurich und Jörg Habersetzer: &amp;#039;&amp;#039;Description of a Well Preserved Fetus of the European Eocene EquoidEurohippus messelensis.&amp;#039;&amp;#039; PLoS ONE 10 (10), 2015, S. e0137985, [[doi:10.1371/journal.pone.0137985]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen et al. 2017&amp;quot;&amp;gt;Jens Lorenz Franzen und Jörg Habersetzer: &amp;#039;&amp;#039;Complete skeleton of Eurohippus messelensis (Mammalia, Perissodactyla, Equoidea) from the early middle Eocene of Grube Messel (Germany).&amp;#039;&amp;#039; Palaeobiodiversity and Palaeoenvironments 97 (1), 2017, S.&amp;amp;nbsp;1–26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen 2017&amp;quot;&amp;gt;Jens Lorenz Franzen: &amp;#039;&amp;#039;Report on the Discovery of Fossil Mares with Preserved Uteroplacenta from the Eocene of Germany.&amp;#039;&amp;#039; Fossil Imprint, 73 (1-2), 2017, S. 67–75&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hellmund 2013&amp;quot;&amp;gt;Meinolf Hellmund: &amp;#039;&amp;#039;Odontological and osteological investigations on propalaeotheriids (Mammalia, Equidae) from the Eocene Geiseltal Fossillagerstätte (Central Germany) – a full range of extraordinary phenomena.&amp;#039;&amp;#039; Neues Jahrbuch für Geologie und Palaontologie Abhandlungen 267/2, 2013, S. 127–154&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Franzen et al. 1986&amp;quot;&amp;gt;Jens Lorenz Franzen und Hartmut Haubold: &amp;#039;&amp;#039;Revision der Equoidea aus den eozänen Braunkohlen des Geiseltals bei Halle (DDR).&amp;#039;&amp;#039; Palaeovertebrata 16 (1), 1986, S. 1–34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Remy et al. 2019&amp;quot;&amp;gt;Jean A. Remy, Gabriel Krasovec, Éric Lopez, Bernard Marandat und Fabrice Lihoreau: &amp;#039;&amp;#039;The Palaeotheriidae (Equoidea, Perissodactyla, Mammalia) from the Eocene fauna of Aumelas (Hérault department, France).&amp;#039;&amp;#039; Geobios 41 (13), 2019, S. 525–585, [[doi:10.5252/geodiversitas2019v41a13]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ring et al. 2020&amp;quot;&amp;gt;Simon J. Ring, Hervé Bocherens, Oliver Wings und Márton Rab: &amp;#039;&amp;#039;Divergent mammalian body size in a stable Eocene greenhouse climate.&amp;#039;&amp;#039; Scientific Reports 10, 2020, S. 3987, [[doi:10.1038/s41598-020-60379-7]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Unpaarhufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Perissodactyla]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;DagdaMor</name></author>
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