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	<title>Eurasismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Naronnas: Die letzte Textänderung von ~2025-43455-3 wurde verworfen und die Version 257859286 von Pallaskatz1 wiederhergestellt.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-43455-3&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-43455-3&quot;&gt;~2025-43455-3&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/257859286&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/257859286&quot;&gt;257859286&lt;/a&gt; von Pallaskatz1 wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eurasismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eurasiertum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Eurasianismus&amp;#039;&amp;#039;, {{ruS|евразийство|Ewrasijstwo}}) ist eine in den 1920er Jahren von russischen [[Auswanderung|Emigranten]] formulierte [[Geopolitik|geopolitische]] [[Ideologie]]. Der Eurasismus behauptet, dass ein von Russland dominierter, zwischen Europa und Asien befindlicher „Kontinent Eurasien“ in einem fundamentalen Gegensatz zur „[[Romanische Sprachen|romano]]-[[Germanische Sprachen|germanisch]]“ geprägten [[Westliche Welt|westlichen Welt]] stehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Eurasismus ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte in der Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nikolai Trubetzkoy.jpg|mini|hochkant|Nikolaj Sergejewitsch Trubezkoj (ca. 1920)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erschien in einem russischen Emigrantenverlag in der bulgarischen Hauptstadt [[Sofia]] ein Sammelband unter dem Titel „Exodus nach Osten“ &amp;#039;&amp;#039;(Ischod k Wostoku)&amp;#039;&amp;#039;. Er enthielt Aufsätze des Theologen [[Georgi Wassiljewitsch Florowski|Georgi Florowski]] (1893–1979), des Geographen, Ökonomen und Philosophen [[Pjotr Nikolajewitsch Sawizki|Pjotr Sawizki]] (1895–1968), des Musikologen [[Pjotr Petrowitsch Suwtschinski|Pjotr Suwtschinski]] (1892–1985) sowie des Philosophen und Linguisten [[Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy|Nikolai Trubetzkoy]] (1890–1938). Die Autoren entwickelten darin ein Konzept, dem sie die Bezeichnung „Eurasismus“ &amp;#039;&amp;#039;(Jewrasijstwo)&amp;#039;&amp;#039; gaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gleb Struve: &amp;#039;&amp;#039;Russkaja literatura v izgnanii. Opyt istoričeskogo obzora zarubežnej literatury.&amp;#039;&amp;#039; Izdatel’stvo im. Čechova / Chekhov Publishing House, New York 1956, S. 40ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Theoretikern der Gruppe gehörte auch der Historiker [[Georgi Wladimirowitsch Wernadski|Georgi Wernadski]] (1887–1973). Das Zentrum der Bewegung verlagerte sich nach Prag, als Florowski und Sawizki Lehraufträge an der dortigen Universität erhielten. In Berlin, damals Zentrum des Verlagswesens der russischen Emigration, wurde der Eurasische Verlag gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Wiederkehr: &amp;#039;&amp;#039;Die eurasische Bewegung. Wissenschaft und Politik in der russischen Emigration der Zwischenkriegszeit und im postsowjetischen Russland.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2007, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu der Bewegung bekannte sich auch der Literaturwissenschaftler [[Dmitri Petrowitsch Swjatopolk-Mirski|Dmitri Swjatopolk-Mirski]] (1890–1939). Als Literaten, in deren Werken sich die Ideen des Eurasismus widerspiegelten, bezeichnete Sawizki die in Sowjetrussland lebenden Schriftsteller [[Konstantin Alexandrowitsch Fedin|Konstantin Fedin]] (1892–1977), [[Leonid Maximowitsch Leonow|Leonid Leonow]] (1899–1994) und [[Alexander Stepanowitsch Jakowlew|Alexander Jakowlew]] (1886–1953), nicht jedoch [[Boris Andrejewitsch Pilnjak|Boris Pilnjak]] (1894–1938), in dessen Werk nach [[Gleb Petrowitsch Struve|Gleb Struve]] durchaus eurasische Ideen zum Ausdruck kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gleb Struve: &amp;#039;&amp;#039;Russkaja literatura v izgnanii. Opyt istoričeskogo obzora zarubežnej literatury.&amp;#039;&amp;#039; Izdatel’stvo im. Čechova / Chekhov Publishing House, New York 1956, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhänger der Bewegung planten, eine Partei im Untergrund zu bilden, diese sollte mit dem Ziel, die [[Bolschewiki]] zu stürzen, staatliche Strukturen in der Sowjetunion unterwandern. Doch wurde sie selbst von dem sowjetischen Geheimdienst [[Gossudarstwennoje polititscheskoje uprawlenije|GPU]] infiltriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Wiederkehr: &amp;#039;&amp;#039;Die eurasische Bewegung. Wissenschaft und Politik in der russischen Emigration der Zwischenkriegszeit und im postsowjetischen Russland.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2007, S. 46, 51–52.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1926 sagte sich Florowski von der Bewegung los.&amp;lt;ref&amp;gt;Gleb Struve: &amp;#039;&amp;#039;Russkaja literatura v izgnanii. Opyt istoričeskogo obzora zarubežnej literatury.&amp;#039;&amp;#039; Izdatel’stvo im. Čechova / Chekhov Publishing House, New York 1956, S. 46f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1929 spaltete sie sich in einen antisowjetischen und prosowjetischen Flügel. Zentrum der „linken Eurasier“ wurde Paris, zu ihnen stieß der Schriftsteller [[Sergei Jakowlewitsch Efron|Sergei Efron]] (1893–1941), der Ehemann der Dichterin [[Marina Iwanowna Zwetajewa|Marina Zwetajewa]] (1892–1941).&amp;lt;ref&amp;gt;Gleb Struve: &amp;#039;&amp;#039;Russkaja literatura v izgnanii. Opyt istoričeskogo obzora zarubežnej literatury.&amp;#039;&amp;#039; Izdatel’stvo im. Čechova / Chekhov Publishing House, New York 1956, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere Vertreter des linken Flügels siedelten in den 1930er Jahren in die Sowjetunion über. Während der [[Großer Terror (Sowjetunion)|Stalinschen Säuberungen]] wurde ihnen wegen ihrer angeblichen Mitgliedschaft in einer „[[Weiße Bewegung|weißgardistischen]] Organisation“ der Prozess gemacht. Swjatopolk-Mirski kam im [[Gulag]] um, Efron wurde erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Wiederkehr: &amp;#039;&amp;#039;Die eurasische Bewegung. Wissenschaft und Politik in der russischen Emigration der Zwischenkriegszeit und im postsowjetischen Russland.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2007, S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ideologie ===&lt;br /&gt;
Die Weltsicht der Eurasier fußte auf der Behauptung, dass es zwischen Europa und Asien einen dritten Kontinent „Eurasien“ (der sich weitgehend mit dem ehemaligen Gebiet des Russischen Zarenreichs deckte) sowie einen unüberwindlichen Gegensatz zwischen der eurasischen Kultur des [[Russisches Kaiserreich|russischen Reiches]] einerseits und der „romano-germanischen“ Zivilisation Westeuropas andererseits gebe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Umland]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.e-politik.de/lesen/artikel/2009/der-%E2%80%9Eneoeurasismus%E2%80%9C-im-ausenpolitischen-denken-russlands/ |wayback=20130429151849 |text=Der „Neoeurasismus“ im außenpolitischen Denken Russlands}}.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;e-politik.de&amp;#039;&amp;#039;, 10. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiederkehr127&amp;quot;&amp;gt;Stefan Wiederkehr: &amp;#039;&amp;#039;»Kontinent Evrasija« – Klassischer Eurasismus und Geopolitik in der Lesart Alexander Dugins.&amp;#039;&amp;#039; In: Markus Kaiser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach Eurasien. Politik, Religion und Alltagskultur zwischen Russland und Europa.&amp;#039;&amp;#039; Transcript, Bielefeld 2004, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Es gibt nur einen wahren Gegensatz: die Romanogermanen und die übrigen Völker der Welt, Europa und die Menschheit. |Autor=Nikolaj Sergejewitsch Trubezkoj |Quelle=»Ewropa i tschelowetschestwo« (Europa und die Menschheit), 1920. |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Trubezkoj: &amp;#039;&amp;#039;»Ewropa i tschelowetschestwo«&amp;#039;&amp;#039; (1920). In: &amp;#039;&amp;#039;Nasledije Tschingis-Chana&amp;#039;&amp;#039; (Das Erbe des Tschingis-Khans). Agraf, Moskau 1999, S. 90, zitiert nach Stefan Wiederkehr: &amp;#039;&amp;#039;»Kontinent Evrasija« – Klassischer Eurasismus und Geopolitik in der Lesart Alexander Dugins.&amp;#039;&amp;#039; In: Markus Kaiser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach Eurasien. Politik, Religion und Alltagskultur zwischen Russland und Europa.&amp;#039;&amp;#039; Transcript, Bielefeld 2004, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzstück der Theorie stellt der „[[Geographischer Raum|Raum]]“ dar. Hier lautet die Annahme, dass sich die Eigenart jeder Kultur auf die Spezifik des jeweiligen Territoriums bemesse. Auf Russland angewandt bedeute dies, dass Russland eine eurasische Kultur sei, die im Gegensatz zur europäischen Küstenkultur stehe und von der Beeinflussung durch die asiatische Seite lebe. Die westeuropäische Kultur wird keineswegs abgelehnt, jedoch als für Russland ungeeignet bezeichnet; auch sei sie im Verfall begriffen. Der [[Bolschewismus]] wird als „abscheulich“ zurückgewiesen; die Exzesse im [[Russischer Bürgerkrieg|russischen Bürgerkrieg]] hätten seine „geistige Armut“ (&amp;#039;&amp;#039;duchownoje uboschestwo&amp;#039;&amp;#039;) gezeigt, aber auch die „rettende Kraft der Religion“ hervortreten lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gleb Struve: &amp;#039;&amp;#039;Russkaja literatura v izgnanii. Opyt istoričeskogo obzora zarubežnej literatury.&amp;#039;&amp;#039; Izdatel’stvo im. Čechova / Chekhov Publishing House, New York 1956, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Eurasier sei die Vereinigung der großen christlichen Kirchen unter Führung der [[Russisch-orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxen Kirche]]; der [[Katholizismus]] habe die Urgedanken des Christentums verfälscht. Auch die [[Juden]] seien einzubeziehen, die „orthodoxe jüdische Kirche“ bleibe aber in ihrem Kult eigenständig. Ein [[Zar]] solle „in christlicher Liebe“ diesen zu schaffenden „Staat der Weisheit“ regieren, in dem alle Nationalitäten gleichberechtigt seien. Auch die [[Ukraine]] habe ihren Platz in diesem eurasischen Reich zu finden; der Anspruch ukrainischer Nationalisten, zu Europa zu gehören, sei historisch unbegründet. Wichtigster Nachbar Eurasiens sei [[China]]. Die geeignete Wirtschaftsform sei eine weiterentwickelte [[Planwirtschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Böss: &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre der Eurasier. Ein Beitrag zur russischen Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 1961, S. 72, 85–87, 98–104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach Deutschland emigrierte russische Philosoph [[Fedor Stepun]] wies auf Parallelen zwischen dem Eurasismus und dem italienischen [[Faschismus]] hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Leonid Luks: &amp;#039;&amp;#039;Gegen die westliche Gefahr.&amp;#039;&amp;#039; FAZ, 26. Mai 2015, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Sowjetunion]] entwickelte der Geograph und Turkologe [[Lew Nikolajewitsch Gumiljow|Lew Gumiljow]] ab den 1950er-Jahren die eurasistische Ideologie im Untergrund weiter. Entgegen der [[Eurozentrismus|eurozentristischen]] Lehrmeinung vom [[Tataren|tatarisch]]-[[Mongolen|mongolischen]] Joch während der [[Mongolische Invasion der Rus|Mongolenherrschaft]] von 1240 bis 1480 vertrat Gumiljow ebenso die Sicht einer kulturell fruchtbaren Symbiose der mongolischen Nomaden mit den [[Ostslawen|ostslawischen]] Waldbauern. Durch die Aufnahme [[Biologismus|biologistischer]] Elemente entfernte sich Gumiljow aber von den klassischen Eurasiern. Seine Idee von einer Wiederherstellung eines Bündnisses zwischen [[Slawen]] und Steppenvölkern fand erst nach der [[Perestroika]] und der Auflösung der UdSSR Verbreitung&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Marie Chauvier: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20140730072123/http://www.monde-diplomatique.de/pm/2014/06/13.mondeText.artikel,a0051.idx,14 Die Wiederentdeckung Eurasiens.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Monde diplomatique&amp;#039;&amp;#039;, 13. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ging einher mit konsequenter Antiwestlichkeit. Er glaubte – wie später Putin –, dass Russlands „Sonderweg“ unweigerlich zum Sieg über den „zerfallenden“ Westen führen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://meduza.io/feature/2022/11/14/kazhetsya-putin-i-pravda-dumaet-chto-mozhet-pobedit-zapad-pochemu Кажется, Путин и правда думает, что может победить Запад. Почему? Возможно, потому что верит в теории Льва Гумилева.], [[Meduza]], 14. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neo-Eurasismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of the Eurasian Youth Union.svg|mini|Flagge der „Eurasischen Partei“, die von Dugin gegründet wurde, mit dem [[Chaosmagie|Chaossymbol]], das aus den [[Elric von Melniboné|Elric]]-Romanen von [[Michael Moorcock]] stammt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der russische politische Philosoph und Publizist [[Alexander Geljewitsch Dugin|Alexander Dugin]] vertritt seit den frühen 1990er-Jahren einen Neo-Eurasismus. Der klassische Eurasismus ist allerdings nur eine der Quellen von Dugins [[Eklektizismus|eklektischer]] Ideologie, er verbindet das eher kulturalistische Konzept Trubezkois und Sawizkis (die er in seinen Werken nur beiläufig erwähnt und zum Teil sogar falsch benennt) maßgeblich mit Elementen der [[Geopolitik]] neuerer, westlicher Prägung. So beruft er sich etwa auf Vertreter der westeuropäischen [[Neue Rechte|Neuen Rechten]] wie [[Jean-François Thiriart]] und [[Alain de Benoist]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiederkehr127&amp;quot;/&amp;gt; die [[Traditionalistische Schule|Traditionalisten]] [[René Guénon]] und [[Julius Evola]], Vertreter der [[Konservative Revolution|Konservativen Revolution]] wie [[Carl Schmitt]] und Geopolitiker wie [[Karl Haushofer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umland07&amp;quot;&amp;gt;Andreas Umland: [https://www.researchgate.net/profile/Andreas_Umland/publication/255970672_Alexander_Dugin_the_Issue_of_Post-Soviet_Fascism_and_Russian_Political_Discourse_Today/links/0c96052127e3f25a58000000.pdf &amp;#039;&amp;#039;Alexander Dugin, the Issue of Post-Soviet Fascism, and Russian Political Discourse Today&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Russian Analystical Digest&amp;#039;&amp;#039;. 14, Nr.&amp;amp;nbsp;7, 2007, S. 2–5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mark J. Sedgwick: &amp;#039;&amp;#039;Neo-Eurasianism in Russia&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Against the Modern World. Traditionalism and the Secret Intellectual History of the Twentieth Century&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, New York 2004, ISBN 0-19-515297-2, [https://books.google.com/books?id=Iaf8EzIZaCoC&amp;amp;pg=PA221 S.&amp;amp;nbsp;221–240.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur zentralen These des klassischen Eurasismus, dass es einen dritten Kontinent „Eurasien“ &amp;#039;&amp;#039;zwischen&amp;#039;&amp;#039; Europa und Asien gebe, versteht Dugin „Eurasien“ als Europa &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; Asien. In Anlehnung an Thiriarts Idee von einer &amp;#039;&amp;#039;Pax Eurasiatica&amp;#039;&amp;#039; plädiert Dugin für ein eurasisches Imperium von [[Dublin]] bis [[Wladiwostok]] unter der Führung Russlands, weil, so Dugin, „die wahren, geopolitisch gerechtfertigten Grenzen Russlands bei Cadiz und Dublin liegen und Europa dazu bestimmt ist […] der Sowjetunion beizutreten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wiederkehr128&amp;quot;&amp;gt;Zitiert in: Stefan Wiederkehr:  &amp;#039;&amp;#039;»Kontinent Evrasija« – Klassischer Eurasismus und Geopolitik in der Lesart Alexander Dugins.&amp;#039;&amp;#039; In: Markus Kaiser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach Eurasien. Politik, Religion und Alltagskultur zwischen Russland und Europa.&amp;#039;&amp;#039; Transcript, Bielefeld 2004, ISBN 3-89942-131-0, [https://books.google.com/books?id=EnRLCgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA128 S.&amp;amp;nbsp;128&amp;amp;nbsp;f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Klassische Eurasier und Neo-Eurasier wie Dugin haben die bipolare Weltsicht gemeinsam, dass „Eurasien“ einem Hauptfeind gegenüberstünde. Der Unterschied ist, dass klassische Eurasier das „romanogermanische Europa“ als Gegner ansahen, wohingegen Neo-Eurasier sich einen Kampf vorstellen zwischen hierarchisch organisierten „eurasischen“ Landmächten unter der Führung Russlands und liberalen „atlantischen“ Seemächten unter der Führung der Vereinigten Staaten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umland07&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WiederkehrGanz&amp;quot;&amp;gt;Stefan Wiederkehr: &amp;#039;&amp;#039;»Kontinent Evrasija« – Klassischer Eurasismus und Geopolitik in der Lesart Alexander Dugins.&amp;#039;&amp;#039; In: Markus Kaiser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach Eurasien. Politik, Religion und Alltagskultur zwischen Russland und Europa.&amp;#039;&amp;#039; Transcript, Bielefeld 2004, ISBN 3-89942-131-0, [https://books.google.com/books?id=EnRLCgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA125 S.&amp;amp;nbsp;125–138.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Europa wird laut Dugin von den Amerikanern [[Okkupation|okkupiert]] und Russland müsse die Rolle des Befreiers annehmen. Der Erfolg „Eurasiens“ hänge von der Wiedergeburt des imperienbildenden [[Russisches Volk|russischen Volkes]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WiederkehrGanz&amp;quot; /&amp;gt; In Dugins apokalyptischer Weltsicht steuert diese jahrhundertealte Gegnerschaft zwischen Land- und Seemächten auf einen „Endkampf“ zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Umland07&amp;quot; /&amp;gt; [[Andreas Umland]] betrachtet Dugins Bekenntnis zu Eurasien jedoch primär als Taktik, um das „Einschleusen antiliberaler nichtrussischer Ideen wie Integraler [[Traditionalismus]], [[Nationalbolschewismus]], politischer [[Okkultismus]], [[Ethnopluralismus]], [[Satanismus]] usw. in den russischen intellektuellen Diskurs“ zu verschleiern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Umland |Titel=Historische Esoterik als Erkenntnismethode. Wie russische Pseudo-Wissenschaftler zu Moskaus antiwestlicher Wende beigetragen haben |Sammelwerk=SIRIUS – Zeitschrift für Strategische Analysen |Band=7 |Nummer=1 |Datum=2023-03-30 |ISSN=2510-2648 |DOI=10.1515/sirius-2023-1003 |Seiten=3–10 |Online=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/sirius-2023-1003/html |Abruf=2023-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurde von Dugin in Moskau die „Internationale Eurasierbewegung“ gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://evrazia.org/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=1915 |wayback=20171107165636 |text=International Eurasian Movement   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ihren öffentlichen Aktionen gehören Kranzniederlegungen am Grabe [[Stalin]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://evrazia.org/news/43900 |wayback=20160506133501 |text=Evrazijcy počtjat pamjat‘ Iosifa Stalina   }} &amp;#039;&amp;#039;evrazia.news.org&amp;#039;&amp;#039;, 16. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Vertretern der eurasianischen Idee gehört auch der [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Putin]] nahestehende außenpolitische Experte [[Sergei Karaganow]], der die Vorstellung eines eurasischen Wirtschaftsraums mit russischer und chinesischer Führungsrolle vertritt, der die Dominanz der USA beenden werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadezhda Arbatova |url=https://www.iiss.org/publications/survival/2019/survival-global-politics-and-strategy-december-2019january-2020/616-02-arbatova |titel=Three Faces of Russia’s Neo-Eurasianism |hrsg=The International Institute of Strategic Studies |sprache=en |abruf=2022-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.memri.org/reports/renowned-russian-academic-karaganov-us-helped-china-build-its-current-strength-when-they-us |titel=Renowned Russian Academic Karaganov: ‘The U.S. Helped China Build Its Current Strength; When They &amp;amp;#91;The U.S.&amp;amp;#93; Came To Their Senses, It Was Too Late’ |werk=Memri {{!}} Special Dispatch No. 9700 |hrsg=Middle East Media Research Institute (Memri) |datum=2021-12-29 |sprache=en |abruf=2022-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International hat der Neo-Eurasianismus einen bedeutenden Einfluss auf den Rechtspopulismus bzw. Rechtsextremismus im 21. Jahrhundert. Im Mai 2014, kurz nach der Annexion der [[Krim]], trafen sich Dugin und der Oligarch [[Konstantin Malofejew]] mit Vertretern der [[FPÖ]], des [[Front National]] und weiteren Parteien zu einem konspirativen Treffen in Wien, um sich strategisch und ideologisch abzustimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rferl.org/a/greek-syriza-deep-ties-russian-eurasianist-dugin/26818523.html New Greek Government Has Deep, Long-Standing Ties With Russian &amp;#039;Fascist&amp;#039; Dugin - Radio Free Europe]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die [[AfD]] hat enge Kontakte zu Karaganov und Dugin. Laut Soziologe [[Matthias Quent]] vereint beide Seiten eine „gemeinsame Ideologie im Kampf gegen den liberalen Westen und seine Werte“, mit der Absicht, mit Putins Hilfe „die Demokratie zu Fall zu bringen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/pdf-alternative-fuer-russland-100.pdf Alternative für Russland? Die AfD und der Kreml]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption außerhalb Russlands ==&lt;br /&gt;
In der [[Türkei]] rezipieren seit den 1990er Jahren [[Linksnationalismus|linksnationalistische]] Kreise, etwa [[Doğu Perinçek]]s [[İşçi Partisi|Arbeiterpartei]], eurasistisches Gedankengut. Sie unterhalten auch Kontakte zu Dugin.&amp;lt;ref&amp;gt;Mehmet Ulusoy: &amp;#039;&amp;#039;Rusya, Dugin ve‚ Türkiye’nin Avrasyacılık stratejisi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aydınlık&amp;#039;&amp;#039;, 5. Dezember 2004, S. 10–16 (türkisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |text=Şener Üşümezsoy: &amp;#039;&amp;#039;Türk Süperetnosu ekümeni ve dünya sistemi&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.turksolu.org/127/usumezsoy127.htm |wayback=20100613104429}}. In &amp;#039;&amp;#039;[[Türk Solu]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;127, 19. Februar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hintergrund ist die Furcht, dass die Einbindung der Türkei in die [[EU]] und die [[NATO]] die Souveränität der Nation gefährdet. Der türkische Politikwissenschaftler Burak Çopur charakterisiert die Neuorientierung der türkischen Außenpolitik seit 2016 mit dem Schwerpunkt auf engere Zusammenarbeit mit Russland und dem Iran unter Abkehr von der bis dahin verfolgten „[[Neo-Osmanismus|neo-osmanischen]]“, auf die Kooperation mit den benachbarten arabischen Ländern fokussierten Linie als Eurasismus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bpb.de/themen/kriege-konflikte/dossier-kriege-konflikte/265912/die-tuerkei-im-nahen-osten-mit-dem-eurasismus-ins-naechste-abenteuer/ Bundeszentrale für politische Bildung, 14. März 2018, abgerufen am 10. Juli 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Micha Brumlik]] analysiert rechtes Denken, das in Europa momentan auf dem Vormarsch sei, wie der Erfolg von nationalistischen Bewegungen und rechtspopulistischen Parteien zeige. Doch die neue Rechte stehe auf einem Fundament alten Denkens, denn als zentrales Merkmal sieht er eine Politisierung des Raumes im Rahmen einer „eurasischen“ Ideologie.&amp;lt;ref&amp;gt;Micha Brumlik: &amp;#039;&amp;#039;Das alte Denken der neuen Rechten.&amp;#039;&amp;#039; [[Blätter für deutsche und internationale Politik]], Berlin, März 2016, S. 81–92 ([https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/maerz/das-alte-denken-der-neuen-rechten Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichungen von Anhängern des Eurasismus bzw. Neo-Eurasismus ===&lt;br /&gt;
* Nikolai Trubezkoy: &amp;#039;&amp;#039;Europa und die Menschheit.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von [[Otto Hoetzsch]]. Drei Masken Verlag, München 1922.&lt;br /&gt;
* Lew Nikolajewitsch Gumiljow: &amp;#039;&amp;#039;Этногенез и биосфера Земли&amp;#039;&amp;#039; (Ethnogenese und die Biosphäre der Erde), 1979.&lt;br /&gt;
* Lew Nikolajewitsch Gumiljow: &amp;#039;&amp;#039;Поиски вымышленного царства&amp;#039;&amp;#039; (Auf der Suche nach einem erdachten Reich), 1970 (Neuauflage 1992).&lt;br /&gt;
* Lew Nikolajewitsch Gumiljow: &amp;#039;&amp;#039;Древняя Русь и Великая степь&amp;#039;&amp;#039; (Die alte Rus und die große Steppe), 1989 (Neuauflage 1992).&lt;br /&gt;
* Doğu Perinçek: &amp;#039;&amp;#039;Avrasya Seçeneği. Türkiye için bağımsız dış politika&amp;#039;&amp;#039; (Die Alternative Eurasien: eine unabhängige Außenpolitik für die Türkei). İstanbul 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Monografien ===&lt;br /&gt;
* Otto Böss: &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre der Eurasier. Ein Beitrag zur russischen Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 1961.&lt;br /&gt;
* Alexander Höllwerth: &amp;#039;&amp;#039;Das sakrale eurasische Imperium des Alexander Dugin. Eine Diskursanalyse zum postsowjetischen russischen Rechtsextremismus&amp;#039;&amp;#039; (Soviet and post-Soviet Politics and Society; 59). Stuttgart 2007, ISBN 978-3-89821-813-9.&lt;br /&gt;
* Assen Ignatow: &amp;#039;&amp;#039;Der „Eurasismus“ und die Suche nach einer neuen russischen Kulturidentität: Die Neubelebung des „Evrazijstvo“-Mythos.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1992 (Berichte des Bundesinstituts für ostwissenschaftliche Studien; 15).&lt;br /&gt;
* Marlène Laruelle: &amp;#039;&amp;#039;Russian Eurasianism: An Ideology of Empire.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press 2008, ISBN 978-0-8018-9073-4.&lt;br /&gt;
* Stefan Wiederkehr: &amp;#039;&amp;#039;Die eurasische Bewegung. Wissenschaft und Politik in der russischen Emigration der Zwischenkriegszeit und im postsowjetischen Russland.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag 2007, ISBN 978-3-412-33905-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammelbandbeiträge ===&lt;br /&gt;
* Bruno Naarden: &amp;#039;&amp;#039;‘I am a Genius but not more than that.’ Lev Gumilëv (1912–1992), ethnogenesis, the Russian past and World History.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher für die Geschichte Osteuropas.&amp;#039;&amp;#039; N.F. 44 (1996), S. 54–82.&lt;br /&gt;
* Mark J. Sedgwick: &amp;#039;&amp;#039;Neo-Eurasianism in Russia.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel in: &amp;#039;&amp;#039;Against the Modern World. Traditionalism and the Secret Intellectual History of the Twentieth Century.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2004, ISBN 0-19-515297-2, S. 221–240.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artikel in Fachzeitschriften ===&lt;br /&gt;
* Sergej Biryukov und Andrej Kovalenko: &amp;#039;&amp;#039;Die Eurasische Idee. Der Eurasismus als eine Ideologie und Variante einer geopolitischen Strategie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;multipolar. Zeitschrift für kritische Sicherheitsforschung&amp;#039;&amp;#039;, 2/2017, S. 47–58.&lt;br /&gt;
* Boris Ishboldin: &amp;#039;&amp;#039;The Eurasian Movement.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Russian Review,&amp;#039;&amp;#039; 5, Spring 1946, S. 64–73.&lt;br /&gt;
* Il’ja Kukulin: &amp;#039;&amp;#039;„Eurasien“ statt „Russische Welt“. Zum Wandel eines schillernden Begriffs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Osteuropa (Zeitschrift)|Osteuropa]]&amp;#039;&amp;#039;,  11–12/2017, S. 173–186.&lt;br /&gt;
* Marlène Laruelle: &amp;#039;&amp;#039;Lev Nikolaevic Gumilev (1912–1992): biologisme et eurasisme dans la pensée russe.&amp;#039;&amp;#039; In: Études slaves, 72 (2000), S. 163–189.&lt;br /&gt;
* [[Leonid Luks]]: &amp;#039;&amp;#039;Der „dritte Weg“ der „neo-eurasischen“ Zeitschrift „Ėlementy“ – zurück ins Dritte Reich?&amp;#039;&amp;#039; In: Studies in East European Thought 52, 2000, S. 49–71.&lt;br /&gt;
** dsb.: &amp;#039;&amp;#039;Eurasien aus neototalitärer Sicht. Zur Renaissance einer Ideologie im heutigen Russland.&amp;#039;&amp;#039; [[Totalitarismus und Demokratie]], 1, 1, 2004, S. 63–76 ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-309461 Online]).&lt;br /&gt;
* Sergei Panarin, Viktor Shnirelman: &amp;#039;&amp;#039;Lev Gumilev: his pretensions as a founder of ethnology and his Eurasian theorie.&amp;#039;&amp;#039; Inner Asia, 3, 2001, S. 1–18.&lt;br /&gt;
* Nicholas V. Riazanovsky: &amp;#039;&amp;#039;The Emergence of Eurasianism.&amp;#039;&amp;#039; Californian Slavic Studies, 4, 1967, S. 39–72.&lt;br /&gt;
* Anton Shekhovtsov, Andreas Umland: &amp;#039;&amp;#039;Is Aleksandr Dugin a Traditionalist? „Neo-Eurasianism“ and Perennial Philosophy.&amp;#039;&amp;#039; Russian Review, Band 68, Nr.&amp;amp;nbsp;4, Oktober 2009, S. 662–678.&lt;br /&gt;
* Sergey Karaganov: &amp;#039;&amp;#039;The new Cold War and the emerging Greater Eurasia.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Eurasian Studies, Band&amp;amp;nbsp;9, Nr.&amp;amp;nbsp;2, Juli 2018, S. 85–93. {{doi|10.1016/j.euras.2018.07.002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Betrachtungen ===&lt;br /&gt;
* Michail Sokolski: &amp;#039;&amp;#039;Die tausendjährige Spaltung. Russland: Geschichte, Geist, Gefahren. Fünfzehn streitbare Essays.&amp;#039;&amp;#039; Blaue Hörner, Marburg 1997, ISBN 3-926385-34-0.&lt;br /&gt;
* [[Leonid Luks]]: &amp;#039;&amp;#039;Europäisch oder Eurasisch? Kontroversen um die russische Identität. Essays.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Wiesbaden 2020, ISBN 978-3-658-29625-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7569002-0|LCCN=sh/85/45620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eurasien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geopolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikgeschichte (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Russische Föderation)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Naronnas</name></author>
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