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	<title>Eunomius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tolanor: /* Leben und Theologie */</title>
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		<updated>2024-12-03T02:45:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Theologie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eunomius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († um 395) war nach dem Tod von [[Aëtios von Antiochia|Aetios]] um 367 der führende Vertreter der strengen ‚Neu-Arianer‘, der [[Arianismus#Heterousianer, Homöer und Homöusianer|Heterousianer]], gebürtig vielleicht aus Oltiseris an der Grenze zwischen [[Kappadokien]] und [[Galatien]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Theologie ==&lt;br /&gt;
=== Leben ===&lt;br /&gt;
Eunomius, philosophisch gebildet, war wohl um 350 Schüler des [[Aëtios von Antiochia]] in [[Alexandria]] geworden, der ihn theologisch entscheidend prägte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hanns Christof Brennecke]], Annette von Stockhausen, Christian Müller, Uta Heil, Angelika Wintjes (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Athanasius Werke. Dritter Band, erster Teil. Dokumente zur Geschichte des arianischen Streites. 4. Lieferung: Bis zur Synode von Alexandrien 362&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2014, S.&amp;amp;nbsp;504.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Eudoxius von Antiochia]] weihte ihn 357 zum [[Diakon]], 360 wurde er zum [[Bischof]] von [[Kyzikos]] gewählt. Das Bischofsamt musste Eunomius bereits nach wenigen Wochen wegen seiner theologischen Positionen, vielleicht zudem auch wegen der strittigen Umstände seiner Wahl zum Bischof aufgeben. Wohl während der Herrschaft der römischen Kaiser [[Julian (Kaiser)|Julian]] und [[Jovian]] in den Jahren 360–364 brach Eunomius mit der noch von Kaiser [[Constantius II.]] auf das ‚homöische‘ Glaubensbekenntnis von 360 festgelegten römischen ‚[[Römische Reichskirche|Reichskirche]]‘ und organisierte die ‚Heterousianer‘, die nachfolgend von der ‚homöisch‘ geprägten Kirche entschieden bekämpft wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TRE|10|525|528|Eunomius|[[Adolf Martin Ritter]]}} ([https://www.degruyter.com/view/TRE/TRE.10_525_17?pi=0 kostenpflichtig] abgerufen über [[Theologische Realenzyklopädie]], [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]] Online), S.&amp;amp;nbsp;525f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Kaiser [[Theodosius I.|Theodosius dem Großen]] wurden in den Jahren 380, [[Cunctos populos|Dreikaiseredikt]], und 381, Glaubensbekenntnis [[Nicäno-Konstantinopolitanum]], christliche Bekenntnisse abseits des [[Bekenntnis von Nicäa]] bzw. dem Nicäno-Konstantinopolitanum als [[Häresie|häretisch]] eingestuft, und damit auch die ‚Heterousianer‘. Eunomius, der schon mehrmals ins Exil hatte gehen müssen, wurde 383 verbannt, durfte sich später jedoch auf seine Güter zurückziehen, wo er wohl um 395 verstarb. Von seinen zahlreichen Schriften ist kaum etwas erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theologie ===&lt;br /&gt;
Eunomius, Aëtios darin folgend, knüpft zwar inhaltlich in einigen Punkten scheinbar bei der Theologie von Arius an, doch rührt die Ähnlichkeit daher, dass beide theologisch bedeutende Elemente von [[Origenes]] übernommen hatten und philosophisch wie argumentativ sehr stark vom [[Mittelplatonismus|Mittel-]] und [[Neuplatonismus]] beeinflusst worden waren. Aëtios wie Eunomius berufen sich entsprechend nirgends auf Arius. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Aëtios war er führender Vertreter der so genannten &amp;#039;&amp;#039;Heterousianer&amp;#039;&amp;#039;: Gott und Jesus seien verschieden im Wesen, denn Gott sei ungezeugt, Jesus, sein Sohn, sei gezeugt, ein Geschöpf Gottes nur aus dessen Willen, nicht aus dessen Wesen. Da Gott ungezeugt sei, sei er auch nicht Vater, das Vatersein sei eine aus dem Willen Gottes entspringende Energie, welche wiederum den Sohn verursache. Der Sohn sei der Schöpfungsmittler und dem Vater [[Subordinatianismus|subordiniert]], als Schöpfungsmittler sei er allerdings endlich wie die [[Schöpfung]], die von ihm stamme.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jan Rohls]]: &amp;#039;&amp;#039;Gott, Trinität und Geist&amp;#039;&amp;#039; (Ideengeschichte des Christentums, Band III/1). [[Mohr Siebeck]], Tübingen 2014, S.&amp;amp;nbsp;148f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur [[Dreifaltigkeit]]sformel des ersten [[Erstes Konzil von Nicäa|Konzils von Nicaea]] (325) vertraten sie die Ansicht, der Sohn sei daher vom Vater „verschieden“, aus dem Griechischen kommend „ἑτερο-ούσιος [hetero-ousios]“ (‚ein anderer nach dem Wesen als Gott-Vater‘). Hieraus entwickelte sich vorübergehend eine Sonderkirche, deren Leitung Eunomius übernahm. Die Gemeinden der Eunomianer gingen aber später in der [[Alte Kirche|Alten Kirche]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich nennt man die Heterousianer nicht ganz zutreffend auch ‚Neu-Arianer‘ oder ‚Anhomöer‘, die Bezeichnung ‚Eunomianer‘ früherer Jahrhunderte bezeichnete Anhänger, die sich auf Eunomius bezogen, waren theologisch aber genauso ‚Heterousianer‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629022155/http://www.bautz.de/bbkl/e/eunomius.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Eunomius|band=1|spalte=1558 }}&lt;br /&gt;
* {{TRE|10|525|528|Eunomius|[[Adolf Martin Ritter]]}} ([https://www.degruyter.com/view/TRE/TRE.10_525_17?pi=0 kostenpflichtig] über [[Theologische Realenzyklopädie]], [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]] Online).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Eunom%C4%ADos  Eunomĭos, Eintrag auf Zeno.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118682679|LCCN=n82020565|VIAF=274414291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (4. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arianischer Bischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 4. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 4. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kyzikos)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eunomius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=arianischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 395&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tolanor</name></author>
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