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	<title>Eulsbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eulsbach&amp;diff=1414346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Verwaltungsgeschichte */ Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-10-03T15:57:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwaltungsgeschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Eulsbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lindenfels&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.675564&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.763925&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 220&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 0.86&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 186&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lindenfels.de/buergerservice-der-stadt-lindenfels-im-odenwald/zahlen-daten-fakten/statistik |titel=Statistik |hrsg=Stadt Lindenfels |abruf=2025-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 64678&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06255&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eulsbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist sowohl nach der Einwohnerzahl als auch nach der Gemarkungsfläche der kleinste [[Stadtteil]] von [[Lindenfels]] im [[Odenwald]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Bergstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eulsbach 17 Mai 2021 - Foto 8.jpg|mini|hochkant=1.2|Ein Haus in Eulsbach, direkt an der L 3099]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eulsbach liegt im [[Vorderer Odenwald|Vorderen Odenwald]] in dem Tal des Schlierbachs, der als rechter nördlicher Zufluss im Zentrum der Kerngemeinde [[Fürth (Odenwald)|Fürth]] in die [[Weschnitz]] mündet. Eulsbach ist der südlichste Stadtteil von Lindenfels. Die Gemarkung liegt zum größten Teil westlich des Talgrundes und reicht bis zum Osthang der Bergterrasse „Auf dem Eck“ oberhalb des Bergtierparks Erlenbach in 440 Meter Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen Ortschaften sind [[Schlierbach (Lindenfels)|Schlierbach]] im Norden, [[Lindenfels]]  im Nordosten, [[Krumbach (Fürth im Odenwald)|Krumbach]] im Südosten, [[Ellenbach (Odenwald)|Ellenbach]] im Süden, [[Erlenbach (Fürth im Odenwald)|Erlenbach]] im Südwesten und [[Seidenbuch]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Eulsbach entstand im Gebiet der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Mark Heppenheim&amp;#039;&amp;#039; die ein Verwaltungsbezirk des [[Fränkisches Reich|Frankenreichs]] bezeichnete. Am 20. Januar 773 schenkte [[Karl der Große]] die Stadt Heppenheim nebst dem zugehörigen Bezirk, der ausgedehnten &amp;#039;&amp;#039;Mark Heppenheim&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Kloster Lorsch|Reichskloster Lorsch]]. Nach langen Streitigkeiten konnten sich die [[Kurpfalz]] und das [[Erzbistum Mainz]] Anfang des 14. Jahrhunderts über das Erbe aus der [[Kloster Lorsch|Lorscher Abtei]] einigen und die pfälzer Teile wurden durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] Lindenfels verwaltet zu der auch Eulsbach gehörte. Bis 1737 unterstand Lindenfels dem [[Oberamt Heidelberg]], danach wurde [[Oberamt Lindenfels|Lindenfels ein Oberamt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die früheste erhalten gebliebene urkundliche Erwähnung des Ortes als &amp;#039;&amp;#039;Ilespach&amp;#039;&amp;#039; weist in die Jahre 1398–1400, als der Pfalzgraf [[Ruprecht I. (Pfalz)|Ruprecht I.]] den Hennel Wißwreiß von Lindenfels mit einem &amp;#039;&amp;#039;Gütel&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Ilespach&amp;#039;&amp;#039; [[Lehnswesen|belehnte]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|614375103|Seiten=187}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb des Amts Lindenfels gehörte der Ort zur [[Oberamt Lindenfels#Thal-Zent|&amp;#039;&amp;#039;Thalzent&amp;#039;&amp;#039;]] dessen [[Zentgericht]] erst in [[Glattbach (Lindenfels)|Glattbach]], später in [[Ellenbach (Odenwald)|Ellenbach]] und zuletzt in [[Schlierbach (Lindenfels)|Schlierbach]] abgehalten wurde. Das Gericht hatte gemeinsam mit Lindenfels eine Richtstätte in den »Faustenbacher Hecken auf dem Bühel«. Für deren Unterhaltung musste die &amp;#039;&amp;#039;Thalzent&amp;#039;&amp;#039; die Hälfte der Kosten tragen. In seinem Siegel führte das Zentgericht ein Schild mit 3 Feldern. Im ersten Feld befand sich der [[Pfälzer Löwe|Pfälzische Löwe]], im zweiten die [[Staatsflagge Bayerns|bayerischen Rauten]] und im dritten, untersten ein Knabe auf einem Hügel, über dessen Kopf eine Kugel schwebte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei google books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=75}} |Seiten=75}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eulsbach befand sich anfänglich im Besitz der [[Lindenfels (Adelsgeschlecht)|Kreißen von Lindenfels]], die es vom Pfalzgrafen zum [[Lehnswesen|Lehen]] hatten. Von diesen kam der Ort an die [[Ulner von Dieburg]], die es an die [[Hubengut|Hubner]] verpachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfängen der [[Reformation]] sympathisierten die pfälzischen Herrscher offen mit dem lutherischen Glauben, aber erst unter [[Ottheinrich]], Kurfürst von 1556 bis 1559, erfolgte der offizielle Übergang zur lutherischen Lehre. Danach wechselten seine Nachfolger und gezwungenermaßen auch die Bevölkerung mehrfach zwischen der [[lutherisch]]en, [[Reformierte Kirchen|reformierten]] und [[Calvinismus|calvinistischen]] Religion. Mit der Reformation und deren Einführung entstand in [[Schlierbach (Lindenfels)|Schlierbach]] unter [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich III.]] die reformierte Pfarrei, zu der nach dem Heidelberger Oberamtscompetenzbuch vom Jahr 1610 die [[Filialkirche]]n [[Kolmbach]], [[Glattbach (Lindenfels)|Glattbach]], [[Winkel (Lindenfels)|Winkel]], Eulsbach, [[Erlenbach (Fürth im Odenwald)|Erlenbach]] und [[Seidenbach]] gehörten. Nachdem im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] das Pfarrhaus in Schlierbach durch Brand zerstört wurde, wird Eulsbach als Filiale von Lindenfels geführt. Später wurde in Schlierbach wieder ein Pfarrer eingesetzt und ab 1650 gab es dort wieder Kirchenbücher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1613 wurden 4 [[Leibeigenschaft|leibeigene Männer]], 5 Frauen und 8 [[Hausgesess|Hausgesäße]] gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LF&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei google books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=36}} |Seiten=36ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] (1648) dürfte der Ort wie viele Gebiete der Kurpfalz fast menschenleer gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in religiöser Hinsicht war die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg von großer Unruhe geprägt. 1685 starb die reformierte Linie [[Pfalz-Simmern]] aus und die katholischen Vettern der Linie [[Pfalz-Neuburg]] traten mit Kurfürst [[Philipp Wilhelm (Pfalz)|Philipp Wilhelm]] die Regierung in der Kurpfalz an. Dieser ordnete die Gleichstellung des katholischen Glaubens in der mehrheitlich evangelischen bevölkerten Pfalz an. Am 26. Oktober 1698 verfügte der katholische Kurfürst [[Johann Wilhelm (Pfalz)|Johann Wilhelm]] das sogenannte [[Simultaneum]]. Danach waren die Katholiken berechtigt, alle reformierten Einrichtungen wie Kirchen, Schulen und Friedhöfe mitzunutzen, während dies umgekehrt nicht erlaubt wurde. Weiterhin wurde die bis dahin selbständige reformierte Kirchenverwaltung dem Landesherren unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1784 wird Eulsbach als ein [[Weiler]] aus drei Huben beschrieben und dass sich zu dieser Zeit, am heutigen Schlierbach, der damals Thalbach hieß, eine Getreidemühle befand und im Weiler 7 Familien mit 35 Seelen in 4 Häusern lebten. Die Gemarkung bestand aus 73 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Äcker, 28 Morgen Wiesen, 4 ½ Morgen Gärten und 3 Morgen Wald. Der [[Zehnt|Große Zehnt]] war zu zwei Dritteln an die [[Kurmainz#Hofkammer|Kurmainzer Hofkammer]] im Namen des [[Kloster Lorsch|Klosters Lorsch]] und zu einem Drittel an die geistliche Verwaltung des Stiftes zum Heiligen Geist in Heidelberg abzuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widder&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|1067855437|Seite=498 |Fundstelle=4) Eulsbach}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 wurde die Kurpfalz aufgelöst und das Oberamt Lindenfels und mit ihm Eulsbach kamen zur [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], die 1806 von [[Napoleon Bonaparte]] zum [[Großherzogtum Hessen]] erhoben wurde. 1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogteien]] in den Provinzen [[Starkenburg (Provinz)|Starkenburg]] und [[Oberhessen (Provinz)|Oberhessen]] des Großherzogtums Hessen aufgelöst und [[Landratsbezirk]]e eingeführt, wobei Eulsbach zum [[Landratsbezirk Lindenfels|Landratsbezirk]] kam. Danach gehörte Eulsbach infolge mehrerer Verwaltungsreformen zu den Kreisen [[Kreis Lindenfels|Lindenfels]], [[Kreis Heppenheim|Heppenheim]] und [[Kreis Bensheim|Bensheim]], bevor es 1938 zum heutigen [[Landkreis Bergstraße]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] schloss sich der Ort zum 31. Dezember 1970 der Stadt Lindenfels an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch bietet Eulsbach das Bild einer früheren Kleindorfanlage, da der Ort nur durch wenige Neubauten ergänzt wurde. Die bäuerliche Bevölkerung hat sich auch durch die Umwandlung zur Wohn- und Fremdenverkehrsgemeinde nicht entscheidend verändert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lindenfels.de/buergerservice/zahlen-daten-fakten/stadtteile/ |titel=Stadtteil Eulbach |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lindenfels |abruf=2019-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Während der [[Kurpfalz|kurpfälzischen]] Herrschaft wurde Eulsbach durch das [[Oberamt Lindenfels|„Amt Lindenfels“]], das bis 1737 dem [[Oberamt Heidelberg]] unterstand verwaltet, bevor Lindenfels selbst als Oberamt fungierte. Dort lag Eulsbach im Gebiet der [[Oberamt Lindenfels#Gebiet des Amtes mit seinen Gerichten|&amp;#039;&amp;#039;Thal-Zent&amp;#039;&amp;#039;]], während das Oberamt zur [[Kurpfalz|Pfalzgrafschaft bei Rhein]] des [[Kurpfalz-Bayern|Kurfürstentum Pfalzbayern]] gehörte. Als das Oberamt Lindenfels 1803 zu Hessen-Darmstadt kam, wurde dieses vorerst als landgräfliche [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] weitergeführt und ab 1812 wurde Eulsbach vom [[Amt Fürth (Odenwald)|Amt Fürth]] verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162251605|Seite=248}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt war mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen bereits neu organisiert worden. Für das [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]] wurde das „Hofgericht Darmstadt“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Damit hatten die [[Zent (historische Verwaltungseinheit)|Zente]] und die mit ihnen verbundenen [[Zentgericht]]e endgültig ihre Funktion eingebüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] 1814/15 wurden 1816 im Großherzogtum Provinzen gebildet. Dabei wurde das vorher als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnete Gebiet, das aus den südlich des [[Main]]s gelegenen alten Hessischen und den ab 1803 hinzugekommenen rechtsrheinischen Territorien bestand, in [[Starkenburg (Provinz)|„Provinz Starkenburg“]] umbenannt. 1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die Amtsvogteien in den Provinzen [[Starkenburg (Provinz)|Starkenburg]] und [[Oberhessen (Provinz)|Oberhessen]] des Großherzogtums aufgelöst und [[Landratsbezirk]]e eingeführt, wobei Eulsbach zum [[Landratsbezirk Lindenfels]] kam. Im Rahmen dieser Reform wurden auch [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichte]] geschaffen, die jetzt unabhängig von der Verwaltung waren. Deren [[Gerichtsbezirk]]e entsprachen in ihrem Umfang den Landratsbezirken. Für den Landratsbezirk Lindenfels war das [[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] als Gericht erster Instanz zuständig. Diese Reform ordnete auch die Verwaltung auf Gemeindeebene neu. So war die [[Bürgermeisterei (Großherzogtum Hessen)|Bürgermeisterei]] in [[Ellenbach (Odenwald)|Ellenbach]] neben Eulsbach auch für die Orte [[Erlenbach (Fürth im Odenwald)|Erlenbach]], Eulsbach, [[Lauten-Weschnitz|Lautenweschnitz]] und [[Linnenbach]] zuständig. Entsprechend der Gemeindeverordnung vom 30. Juni 1821 gab es keine Einsetzungen von [[Schultheiß]]en mehr, sondern einen gewählten Ortsvorstand, der sich aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat zusammensetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-555-01352-1|Seite=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Eulsbach:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Eulsbach (L. Bez. Lindenfels) reform. Filialdorf; liegt ½ St. von Lindenfels auf beiden Seiten des Thalbachs, hat 11 Häuser und 75 Einw., die bis auf 2 Luth. reform. sind. Unter diesen befinden sich 4 Bauern, 18 Handwerker und 9 Tagelöhner. Im Jahr 1802 kam der Ort von Churpfalz an Hessen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528080|Seite=71}})&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 wurden die Verwaltungseinheiten weiter vergrößert und es wurden [[Landkreis|Kreise]] geschaffen. Nach der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch die Kreise Bensheim und Lindenfels geben; der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Bensheim fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels neben dem Kreis Bensheim der Kreis Heppenheim als zweiter Kreis gebildet wurde, zu dem nunmehr Schlierbach gehörte. Auch nach der Kreisbildung von 1832 wurde Eulsbach noch durch die Bürgermeisterei in Ellenbach verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 1848 wurden in den Provinzen die Kreise und die Landratsbezirke abgeschafft und durch „Regierungsbezirke“ ersetzt, wobei die bisherigen Kreise Bensheim und Heppenheim zum [[Regierungsbezirk Heppenheim]] vereinigt wurden. Bereits vier Jahre später, im Laufe der [[Reaktionsära]], kehrte man aber zur Einteilung in Kreise zurück und Schlierbach wurde Teil des neu geschaffenen [[Kreis Lindenfels|Kreises Lindenfels]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren |Titel=Verordnung, die Eintheilung des Großherzogtums in Kreise Betreffend vom 12. Mai 1852 |Sammelwerk=Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1852 Nr. 30 |Seiten=224–229 |Online=[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510180_00232.html?zoom=0.7000000000000002 Online bei der Bayerischen Staatsbibliothek digital] |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Statistiken des Großherzogtums Hessen werden, bezogen auf Dezember 1867, Filialdorf Eulsbach, die Bürgermeisterei Ellenbach, 10 Häuser, 67 Einwohnern, der Kreis Lindenfels, das Landgericht Fürth, die evangelische reformierte Pfarrei Schlierbach und die katholische Pfarrei Lindenfels des Dekanats Heppenheim, angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 1912 nennt &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrs-Lexikon des Deutschen Reichs&amp;#039;&amp;#039; für Eulsbach das Standesamt Ellenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1874 wurde eine Anzahl von Verwaltungsreformen durchgeführt. So wurden die landesständige Geschäftsordnung sowie die Verwaltung der Kreise und Provinzen durch Kreis- und Provinzialtage geregelt. Die Neuregelung trat am 12. Juli 1874 in Kraft und verfügte auch die Auflösung der Kreise Lindenfels und Wimpfen und die Wiedereingliederung von Eulsbach in den Kreis Heppenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Kukowski: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: Überlieferung aus dem ehemaligen Grossherzogtum und dem Volksstaat Hessen. Band 3.&amp;#039;&amp;#039; K.G. Saur, 1998, ISBN 3-598-23252-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hessischen Provinzen Starkenburg, [[Rheinhessen (Provinz)|Rheinhessen]] und [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Oberhessen]] wurden 1937 nach der 1936 erfolgten Auflösung der Provinzial- und Kreistage aufgehoben. Zum 1. November 1938 trat dann eine umfassende Gebietsreform auf Kreisebene in Kraft. In der ehemaligen Provinz Starkenburg war der Kreis Bensheim besonders betroffen, da er aufgelöst und zum größten Teil dem Kreis Heppenheim zugeschlagen wurde. Der Kreis Heppenheim übernahm auch die Rechtsnachfolge des Kreises Bensheim und erhielt den neuen Namen [[Landkreis Bergstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |titel=Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“. |titelerg=Die Entstehung des Kreises Bergstraße |datum=2007 |seiten=109 |format=PDF; 9,0&amp;amp;nbsp;MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161005121532/http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |archiv-datum=2016-10-05 |abruf=2015-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurde die Gemarkungsgröße mit 81&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] angegeben, davon waren 19&amp;amp;nbsp;ha Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] schloss sich der Ort zeitgleich mit den Gemeinden [[Glattbach (Lindenfels)|Glattbach]], Schlierbach und [[Winkel (Lindenfels)|Winkel]] am 31. Dezember 1970 freiwillig der Stadt Lindenfels an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Eingliederung von Gemeinden in die Stadt Lindenfels, Landkreis Bergstraße |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-07 |seite=5 |seiten=141 |fundstelle=Punkt 177 |kbytes=6230}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=348}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Eulsbach wurde wie für alle nach Lindenfels eingegliederten Gemeinden ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lindenfels.de/fileadmin/media/Hauptsatzung_2014.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lindenfels |format=PDF;&amp;amp;nbsp;37&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2019-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsgeschichte im Überblick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Eulsbach angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1737: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Kurpfalz|Pfalzgrafschaft bei Rhein]], [[Oberamt Heidelberg]], [[Oberamt Lindenfels|Amt Lindenfels]] [[Oberamt Lindenfels#Thal-Zent|Thal-Zent]]&lt;br /&gt;
* ab 1737: Heiliges Römisches Reich, [[Kurpfalz|Pfalzgrafschaft bei Rhein]], [[Oberamt Lindenfels]], Thal-Zent&lt;br /&gt;
* ab 1777: Heiliges Römisches Reich, [[Kurpfalz-Bayern|Kurfürstentum Pfalzbayern]], [[Kurpfalz|Pfalzgrafschaft bei Rhein]], Oberamt Lindenfels, Thal-Zent&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], [[Oberamt Lindenfels|Amt Lindenfels]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Starkenburg, Amt Lindenfels&lt;br /&gt;
* ab 1812: Großherzogtum Hessen, Fürstentum Starkenburg, [[Amt Fürth (Odenwald)|Amt Fürth]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Fürth&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Lindenfels]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Lindenfels]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Lindenfels&lt;br /&gt;
* ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Bergstraße]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße, Stadt Lindenfels&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Dezember 1970 als Stadtteil zur Stadt Lindenfels.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtszugehörigkeit in Hessen ===&lt;br /&gt;
Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] nahmen die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] beide Funktionen, meist in Personalunion, wahr. Sie hatten in der Regel aber nur die [[Niedere Gerichtsbarkeit]] inne. Die Gerichtsbarkeit des Oberamtes Lindenfels ging 1813 an das neue Justizamt in Fürth über. Mit Bildung der Landgerichte im Großherzogtum Hessen war ab 1821 das [[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] das Gericht erster Instanz. Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in Amtsgericht Fürth und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Darmstadt|Landgerichts Darmstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Eulsbach 174 Einwohner. Darunter waren 9 (5,2 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 39 Einwohner unter 18 Jahren, 78 zwischen 18 und 49, 39 zwischen 50 und 64 und 21 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 69 Haushalten. Davon waren 15 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 18 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 27 Paare mit Kindern, sowie 9 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und keine [[Wohngemeinschaft]]en. In 9 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 54 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1613: || 8 [[Hausgesess]]e, [[Leibeigenschaft|Leibeigene]] 9 Männer, 8 Frauen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1784: || 35 Seelen, sieben Familien in vier Häusern, eine Getreidemühle&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Eulsbach|width=450|float=none|maxEinwohner=100&lt;br /&gt;
|62|75|81|69|73|65|62|71|69|58|63|66|69|65|93|94|80|69|74&lt;br /&gt;
|vor1834=(1784,35)(1829,75)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,115)(1980,-1)(1990,-1)(2000,175)(2006,165)(2011,174)(2012,183)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [https://web.archive.org/web/20020622204549/http://www.lindenfels.de/sites/daten/statistik.htm 2000]; [https://web.archive.org/web/20070929002431/http://www.lindenfels.de/sites/daten/statistik.htm 2006]; [https://web.archive.org/web/20190815101648/https://www.lindenfels.de/buergerservice/zahlen-daten-fakten/statistik/ 2012]: Stadt Lindenfels aus webarchiv. [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 2 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutheranische]] (= 2,67 %), 73 [[Reformierte Kirchen|reformierte]] (= 97,33 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 60 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 86,96 %), 6 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 8,70 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Nach der Kommunalwahl 2016 setzt er sich aus drei Vertretern der LWG/CDU und zwei Vertretern der SPD zusammen. Ortsvorsteher ist Wilhelm Fendrich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Ortsbeiräte nach der Kommunalwahl 2016 |url=https://www.lindenfels.de/fileadmin/media/Ortsbeir%C3%A4te2016_StandMai2017.pdf |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lindenfels |datum=2017-06 |abruf=2019-09 |format=PDF; 75&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Eulsbach führt die [[Landesstraße]] L 3099, die in der Kerngemeinde Fürth von der als [[Siegfriedstraße]] bekannten [[Bundesstraße 460]] und der mit ihr vereinten [[Bundesstraße 38]] abzweigt und durch das Tal des Schlierbachs bis [[Kolmbach]] führt und dort in die als [[Nibelungenstraße]] bekannte [[Bundesstraße 47]] einmündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Goswin Widder: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine. Band 1.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1786–1788. ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.39015014113016&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=5 Online bei Hathi Trust, digital library])&lt;br /&gt;
* Georg W. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg, Band 1.&amp;#039;&amp;#039; Oktober 1829.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei google books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=1}} }}&lt;br /&gt;
* {{HessBib|PPN=116331380 |GNDfehlt=2022-12-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lindenfels.de/buergerservice/zahlen-daten-fakten/stadtteile/ &amp;#039;&amp;#039;Eulsbach.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Lindenfels.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=13072|titel=Eulsbach, Landkreis Bergstraße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=13072|titel=Eulsbach, Landkreis Bergstraße |datum=2018-05-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=14 |seiten=10 und 64 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=14 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Lindenfels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lindenfels)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bergstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1398]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Odenwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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