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	<title>Eulenhütte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T01:33:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eulenh%C3%BCtte&amp;diff=290970&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matweber80: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-12-29T16:09:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eulenhütte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Glashütte]], die in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts im [[Böhmen|böhmischen]] Teil des [[Erzgebirge]]s am Hofberg auf dem Gebiet des heutigen Dorfes [[Nové Hamry]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Neuhammer&amp;#039;&amp;#039;) in der Nähe von [[Nejdek]] (&amp;#039;&amp;#039;Neudek&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Rolava|Rohlau]] angelegt wurde. Dort wurde das erste [[Kobaltglas]] des Erzgebirges hergestellt, und die Glashütte wurde daher auch als Ursprung der [[Blaufarbenwerk]]e bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachricht&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1536 kaufte der [[Glasmacher]] [[Christoph Schürer]], Sohn des Asmus Schürer aus [[Burkhardtsgrün (Zschorlau)|Burkhardtsgrün]], die damals schon bestehende Eulenhütte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Albrecht Kirsche, Dresden |url=http://www.alte-salzstrasse.de/index.php?id=187&amp;amp;L=2 |titel=Die ältesten Glashüttengeschlechter im Erzgebirge |werk=Salz und Geschichte / Miriquidi - Erzgebirge / Glas und Holz / Glashüttengeschlechter |hrsg=Heimatverein Mortelgrund - Alte Salzstraße e.V. |datum= |zugriff=2018-01-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180118010733/http://www.alte-salzstrasse.de/index.php?id=187&amp;amp;L=2 |archiv-datum=2018-01-18 |offline=ja |archiv-bot=2019-04-09 15:28:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie erst 1770 veröffentlicht wurde, soll der Chronist [[Christian Lehmann (Pfarrer, 1611)|Christian Lehmann]] (1611–1688) beschrieben haben, wie und wo Kobaltglas entdeckt worden sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachricht&amp;quot; /&amp;gt; Demnach soll Christoph Schürer im Zeitraum zwischen den Jahren 1540 und 1560 erstmals die Blaufärbung von Glas mit Hilfe von Kobalterzen entdeckt haben:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachricht&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:„&amp;#039;&amp;#039;Christoph Schürer, ein Glasmacher von der Platten, zog nach Neudeck, auf die Eulen Hütte, und machte daselbsten Glas. Als er einsten zu Schneeberg gewesen, und schöngefärbten Cobalt liegen gesehen, nimt er etzliche Stücke mit anheim, probirts im Glas Ofen, und siehet, daß es schmeltzt, er thut Asche und anders darzu, was zum Glas gehöret, und macht ein schön blau Glas daraus&amp;#039;&amp;#039;.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachricht&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise, dass schon vorher in [[Venedig]] und in [[Holland]] Kobaltglas hergestellt worden war, und es ist daher unklar, inwieweit Schürer sein Glas selbst entwickelte. Jedenfalls wurde Kobaltglas von nun an bis zum Beginn des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] dauerhaft in der Eulenhütte produziert, wodurch sie einen bedeutenden Aufschwung erlebte. 1651 musste sie jedoch einem Hammerwerk weichen. Lediglich das zur Glashütte gehörige Gut mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Eulenhof&amp;#039;&amp;#039; blieb bestehen; es bildete den Ausgangspunkt für die neue Hammerwerkssiedlung, die den Namen Neuhammer erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Gut in einen Meierhof umgewandelt. Im 19. Jahrhundert stand dort ein herrschaftliches Jägerhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Gottfried Sommer]] |Titel=Das Königreich Böhmen: Elbogner Kreis: 15 |Verlag=Ehrlich |Datum=1847 |Seiten=81}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Von der Eulenhütte aus wurden mehrere andere Glashütten gegründet, so in [[Mostek (Rybník nad Radbuzou)|Schwanenbrückl]] im [[Böhmerwald]], in [[Kořenov|Reiditz]] im [[Isergebirge]] oder in [[Broumy]] bei [[Křivoklát]]. Seit dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts zählten diese Hütten auch zu den Zentren der Glas- und Emailmalerei, denn es wurden in ihnen verschiedene Trinkgefäße wie Becher, Zunftgläser, sogenannte Kurfürsten- und Mauritiushumpen, aber auch Wappenscheiben mit Emailmalerei verziert. 1592 wurde die Familie [[Schürer (Glasmacher)|Schürer]] wegen ihrer Verdienste um die böhmische Glasindustrie in den Adelsstand erhoben und der Titel &amp;#039;&amp;#039;Schürer von [[Zahájí (Lesná)|Waldheim]]&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachricht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor= |Titel=Sammlung vermischter Nachrichten zur sächsischen Geschichte. Vierter Band. |Verlag=Johann Christoph Stößel |Ort=Chemnitz |Datum=1770 |Kapitel=Nachricht, von Aufkunft der Blaufarbenwerke, in dem Obererzgebürge. |Kommentar=Die Datierung „zwischen den Jahren 1540 und 1560“  ist ungenau: Lehmann setzt sie auf hundert Jahre vor seinem Bericht. Der genannte Zeitraum ergibt sich durch Rückrechnung aus der vermuteten Entstehungszeit von Lehmanns Schrift. |Seiten=363–367 |Online=http://digital.slub-dresden.de/id20175409Z |Zitat=Nachrichten vom Ursprunge der Blaufarbenwercke}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.3653492|EW=12.7093475|type=landmark|region=CZ-41}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eulenhutte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nové Hamry]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiler in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Böhmisches Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Königreich Böhmen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matweber80</name></author>
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