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	<title>Eugen Zander - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:10:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eugen_Zander&amp;diff=951483&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maasikaru: /* Rettung von Konrad Adenauer */</title>
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		<updated>2024-10-30T17:16:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rettung von Konrad Adenauer&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eugen Zander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Mai]] [[1902]] in [[Aachen]]; † [[1971]]) war ein deutscher [[Kommunismus|Kommunist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]]. Er wurde bekannt, weil er dem späteren Bundeskanzler [[Konrad Adenauer]] im [[Konzentrationslager]] das Leben gerettet haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Zander war in der Weimarer Republik als Gärtner bei der Stadt [[Köln]] beschäftigt und Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Laut den Akten der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] wohnte er in Köln-[[Köln-Lindenthal|Lindenthal]] in der Dürener Str. 400. Am 26. Januar 1936 wurde er festgenommen und am 24. April 1937 wegen »Vorbereitung zum Hochverrat« (die übliche Anklage gegen Kommunisten und Sozialdemokraten) zu acht Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Laut Urteilsschrift war Zander 1930 KPD-Mitglied geworden und 1930–32 Mitglied der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] gewesen. Im Februar 1934 wurde er für die illegale KPD geworben. Seine strafbaren Handlungen hatten darin bestanden, Beitragsgelder zu kassieren und abzuführen, illegale Broschüren weiterzuverteilen und den Leiter der illegalen KPD-Bezirksleitung Mittelrhein, [[Otto Kropp]], nach [[Andernach]] zu fahren. Kropp und sein Nachfolger [[Ulrich Osche]] hatten 1935/36 den Versuch unternommen, die Kölner KPD nach der zweiten Zerschlagung durch die Gestapo wieder aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rettung von Konrad Adenauer ==&lt;br /&gt;
Im August 1944 wurde [[Konrad Adenauer]] im Rahmen der [[Aktion Gitter]] von der Gestapo festgenommen und in ein Auffanglager auf dem Köln-Deutzer Messegelände gebracht. Dort war Zander als [[Kapo (KZ)|Kapo]] für die neuen Häftlinge zuständig. Zander brachte den depressiven und abgemagerten früheren politischen Gegner und nunmehr Mithäftling als Stubengenossen unter und pflegte ihn. Als er in der Schreibstube entdeckte, dass Adenauer mit dem Vermerk »[[Rückkehr unerwünscht]]« nach [[Konzentrationslager Buchenwald|Buchenwald]] abtransportiert werden sollte, erreichte er mit Hilfe seiner guten Beziehungen zum Lagerarzt die Überführung seines angeblich schwerkranken Schützlings in ein Kölner Krankenhaus. Von dort flüchtete Adenauer zu der befreundeten Familie Roedig auf die [[Nistermühle]] im Westerwald. Obwohl er dort bald wieder verhaftet wurde, entkam er so dem wahrscheinlichen Tod in Buchenwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adenauer-Biograf [[Henning Köhler (Historiker)|Henning Köhler]] hält diese Darstellung für wenig glaubwürdig, denn die Nationalsozialisten hätten kaum auf die Gesundheit eines Gefangenen, dessen Liquidierung sie wünschten, Rücksicht genommen. Das Lager von Köln-Deutz, das nicht der SS unterstand, sei eher ein „fideles Gefängnis“ gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Köhler, &amp;#039;&amp;#039;Adenauer. Eine politische Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Propyläen, Berlin 1994, S. 316 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Krieg ==&lt;br /&gt;
Zander selbst wurde noch vor Kriegsende ins KZ Buchenwald gebracht. Nach der Befreiung der Häftlinge durch die [[Third United States Army|3. US-Armee]] schrieb er von dort am 12. April 1945: »Aus dem K. L. Buchenwald senden Ihnen, werter Herr Dr. Adenauer, die besten Grüße und Wünsche für eine erfolgreiche und glückliche Zukunft in unserem vom Nazi-Terror befreiten Vaterland. Bald hoffen wir auch wieder in unserem geliebten Köln zu sein.« Adenauer notierte dazu: »Grüße der Kommunistischen Lagerleitung Messe-Köln«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zander kehrte schließlich nach Köln zurück und wurde Gartenbauinspektor bei der Stadt Köln. Da er immer noch überzeugter Kommunist war, verweigerte ihm die Stadt Köln 1954 die Übernahme ins Beamtenverhältnis. Laut dem Adenauer-Biographen Peter Koch hat sich Konrad Adenauer in einem Brief an seinen Sohn [[Max Adenauer]], der inzwischen Kölner Oberstadtdirektor war, für ihn eingesetzt. Adenauer soll ihn später als einen Kommunisten „von der idealistischen Sorte“ charakterisiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://triller-online.de/k0036.htm Konrad Adenauer und die Kommunisten – eine schwierige Beziehung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-04-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zander, Eugen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionshäftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zander, Eugen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Mai 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maasikaru</name></author>
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