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	<title>Eugen Reiche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;FordPrefect42: PD-fix</title>
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		<updated>2025-01-23T00:32:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eugen Reiche.jpg|thumb|Eugen Reiche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eugen Adolf Reiche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1878]] in [[Deuben (Freital)|Deuben]] bei [[Dresden]]; † [[15. Februar]] [[1946]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://ipvnews.de/fileadmin/TextePDF/Reiche_in_ITA2000-SpringS.18_19b.pdf |wayback=20160225194739 |text=PDF bei ipvnews.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Taschkent]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Posaunist]], [[Lehrer]] und [[Komponist]]. Er gilt heute als ein bedeutender Posaunenkomponist der deutschen [[Spätromantik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eugen Reiche entstammte einer Musikerfamilie. Mit acht Jahren begann er [[Violine]] zu spielen, mit zwölf [[Klarinette]]. Ab 1891 besuchte er das Konservatorium in [[Dresden]] und studierte dort [[Musik]] und [[Posaune]]. Nach seinem erfolgreichen Abschluss trat er 1896 dem [[Dortmunder Philharmoniker|Dortmunder Sinfonieorchester]] bei. Nach einem kurzen Gastspiel im städtischen Opernorchester in Dortmund, ging er nach [[St. Petersburg]]. Er wurde Mitglied der [[Sankt Petersburger Philharmoniker]] und hatte erste Erfolge als Soloposaunist. Nachdem er in verschiedenen St. Petersburger Orchestern gespielt hatte, war er ab 1899 [[Bassposaune|Bassposaunist]] im [[Mariinski-Theater|Königlichen Mariinski Opern- und Balletttheater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den Musikern [[Pjotr Naumowitsch Wolkow]] (1877–1938), W. Kusnezow und P. Petrow gründete er ein [[Quartett (Musik)|Posaunenquartett]], das noch heute in St. Petersburg bekannt ist. Zeitgenossen waren sich einig, dass die tonale Reinheit, der orgelähnliche Klang der Darbietungen einzigartig waren und der rhythmischen Perfektion und Virtuosität Reiches zuzuschreiben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eugen Reiche wurde 1933 Professor am  [[Rimski-Korsakow-Konservatorium]]. Im gleichen Jahr wurde er Direktor des Konservatoriums. Die von ihm entwickelten Übungen und Lehrstücke (65 [[Etüde]]n) gelten noch heute als Standard für jeden Posaunenschüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde Reiche, wie viele Ausländer, besonders Deutsche, aus [[Sankt Petersburg|Leningrad]] verbannt, da [[Stalin]] nach dem Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] durch das [[Unternehmen Barbarossa]] Angst vor [[Spionage|Spionen]] aus dem [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Zeit des Nationalsozialismus|Deutschland]] hatte. Kurz darauf wurde die Bläserfakultät des Leningrader Konservatoriums nach [[Taschkent]] evakuiert. Dank der Fürsprache seiner Vorgesetzten und Mitarbeiter durfte er ab 1942 in Taschkent wieder unterrichten. 1944 kehrte die Fakultät nach Leningrad zurück, aber die sowjetische Regierung unter Stalin erlaubte Reiche bis zu seinem Tode nicht, nach Leningrad zurückzukehren. Physisch und moralisch durch die Kriegsjahre stark geschwächt, starb er 1946 an einem [[Herzinfarkt]]. Er wurde in Taschkent beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
1898, gerade zwanzigjährig, komponierte er sein erstes Konzert für Posaune und Klavier. Mit diesem Werk bestritt Eugen Reiche erfolgreich ein Probespiel um eine vakante Stelle im Sinfonieorchester des Imperialen Mariinski-Theaters in St. Petersburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Posaunenwerke&lt;br /&gt;
** Konzert Nr. 1 in B-Dur für Posaune und Klavier&lt;br /&gt;
** Konzert Nr. 2 in A-Dur für Posaune mit Orchester oder Klavierbegleitung, gewidmet dem Posaunisten P. Weschke, Königlich Preußischer Kammermusiker in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lehrstücke&lt;br /&gt;
** 65 Etüden für Posaune&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134750748|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [https://brassmusiconline.com/blogs/articles/a-tribute-to-eugene-adolfovich-reiche &amp;quot;A tribute to Eugene Adolfovich Reiche&amp;quot;] bei brassmusiconline.com (englisch)&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Reiche, Eugen Adolf|cname=Eugen Adolf Reiche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134750748|LCCN=no97077401|VIAF=24211037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reiche, Eugen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Posaunist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Sankt Petersburger Konservatorium)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reiche, Eugen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reiche, Eugen Adolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Posaunist und Komponist der Spätromantik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Deuben (Freital)|Deuben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Taschkent]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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