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	<title>Eugen Prym - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:35:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eugen_Prym&amp;diff=2230619&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: /* Leben und Wirken */ WL</title>
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		<updated>2025-08-24T09:10:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eugen Prym&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1843]] in [[Düren]]; † [[6. Mai]] [[1913]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Orientalist]] und Hochschullehrer für [[Arabische Sprache|arabische]] und [[aramäische Sprachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brief van Eugen Prym (1843-1913) aan Christiaan Snouck Hurgronje (1857-1936) Or. 8952 C 9 7.pdf|mini|seite=2|Brief von Prym (1883)]]&lt;br /&gt;
Der Sohn des Dürener Tuchfabrikanten Richard Prym (1814–1894) und der Ernestine Schoeller, eine Nichte von [[Leopold Schoeller]], sowie Bruder des Mathematikers [[Friedrich Prym]], absolvierte im Jahr 1862 sein Abitur am [[Stiftisches Gymnasium Düren|Stiftischen Gymnasium Düren]]. Anschließend studierte er [[Vergleichende Sprachwissenschaft]]en und [[Orientalische Sprachen]] an den Universitäten in Berlin, Leipzig und Bonn. Mit einer Dissertation &amp;#039;&amp;#039;de enuntiationibus relativis semiticis&amp;#039;&amp;#039; bei [[Johann Gildemeister (Orientalist)|Johann Gildemeister]] an der [[Universität Bonn]] schloss Prym 1868 sein Studium ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Studienaufenthalt in [[Oxford]], [[London]] und [[Paris]] unternahm Prym mit dem Orientalisten [[Albert Socin]] eine 18-monatige Studienreise nach [[Ägypten]] und [[Syrien]]. Ziel waren [[Linguistik|linguistische]] Forschungen vor allem auf dem Gebiet moderner Dialekte. Auf dieser Reise lernten sie in [[Damaskus]] einen aus dem [[Tur Abdin|Tur-Abdin]] stammenden [[Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien|jakobitischen Christen]] kennen, welcher ihnen in mündlicher Form eine große Sammlung an Volksliteratur, Gedichten, Erzählungen und Liedern in neuaramäischer und kurdischer Sprache vermittelte. Diese Sammlung wurde später für beide Wissenschaftler zur Grundlage für ihre gemeinsam erstellten mehrbändigen und angesehenen Publikationen, deren ersten zwei Bände 1881 in [[Göttingen]] veröffentlicht wurden und denen zwei weitere Bände zwischen 1887 und 1890 in [[St. Petersburg]] folgten, jeweils mit Unterstützung der zuständigen Akademien. Auch die unmittelbar nach seiner Studienreise verfasste [[Habilitationsschrift]] Pryms im Jahre 1870 in Bonn nahm Bezug auf Inhalte dieser umfangreichen Sammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eugen Prym blieb nun für den Rest seines Arbeitslebens in Bonn, wurde 1875 zum außerordentlichen und 1890 zum ordentlichen Professor ernannt. Dabei lehnte er einen zwischenzeitlichen Ruf an die [[Universität Tübingen]] ab. Neben seinem Lehrauftrag für [[semitische Sprachen]] gab Prym auch Vorlesungen in [[Sanskrit]] und [[Persische Sprache|Persisch]]. Darüber hinaus gehörte er einem Gremium mehrerer angesehener europäischer Orientalisten unter Leitung von [[Michael Jan de Goeje]] an, die zwischen 1879 und 1901 in [[Leiden (Stadt)|Leiden]] eine Neufassung des Gesamtwerkes der &amp;#039;&amp;#039;Annalen des [[At-Tabarī]]&amp;#039;&amp;#039; erstellten. Prym zeichnete hierbei verantwortlich für die letzten 1460 Seiten der ersten Serie. Schließlich veranlasste er im Jahr 1907, dass die umfangreiche Bibliothek seines Freundes und Bonner Kollegen [[Theodor Aufrecht]], die Prym nach dessen Tod zunächst zugedacht gewesen war, der Bonner Universität als Schenkung zukommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich und unerwartet verstarb Eugen Prym am 6. Mai 1913 und hinterließ seine Frau Anna, geb. Krabler (1842–1928) sowie sechs Söhne und zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Eugen Prym, Albert Socin: &amp;#039;&amp;#039;Der neuaramäische Dialekt des Tûr Ȧbdín&amp;#039;&amp;#039;; 2 Bände, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen, 1881.&lt;br /&gt;
* Eugen Prym, Albert Socin: &amp;#039;&amp;#039;Kurdische Sammlungen, Erzählungen und Lieder in den Dialekten des Tûr Ȧbdín  und von Bohtan&amp;#039;&amp;#039;; 2 Bände, St. Petersburg, 1887–1890.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Olga Sonntag]]: &amp;#039;&amp;#039;Villen am Bonner Rheinufer: 1819–1914&amp;#039;&amp;#039;, Bouvier Verlag, Bonn 1998, ISBN 3-416-02618-7, Band 3, Katalog (2), S. 248–251. (zugleich Dissertation Universität Bonn, 1994)&lt;br /&gt;
* Eugen Prym: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Mitteilungen und Anzeigen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Islam.&amp;#039;&amp;#039; 4, 1913, {{DOI|10.1515/islm.1913.4.1.299}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116306106|LCCN=nr/95/7597|VIAF=30284556}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prym, Eugen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orientalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Düren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prym (Familie)|Eugen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prym, Eugen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Hochschullehrer für arabische und aramäische Sprachen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1913&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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