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	<title>Eugen Ochs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T20:49:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>2A02:8070:A484:8420:2CE5:65D1:374B:EBF6: == Weblinks == * {{DNB-Portal|12475015X}}</title>
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		<updated>2025-04-14T08:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;== Weblinks == * {{DNB-Portal|12475015X}}&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ochs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. April]] [[1905]] in [[Stuttgart]]; † [[17. November]] [[1990]] in [[Ludwigsburg]]) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker und Gewerkschafter.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eugen Ochs (1905-1990).jpg|mini|Eugen Ochs, Gewerkschafter, 1985 Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eugen Ochs wuchs in einer Stuttgarter Arbeiterfamilie auf. Er hatte zwei Schwestern. Nach dem Besuch der Volks- und Realschule ging er in die Lehre als Maschinenschlosser zur Firma [[Daimler-Benz]] in Stuttgart-Untertürkheim. 1921 trat er dem [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiterverband (DMV)]] bei, wurde bald Jugendvertrauensmann und Betriebsrat. Er war dabei als die Daimler-Arbeiter, von Kommunisten geführt, 1920 einen Streik gegen den (neuen) direkten Lohnsteuerabzug organisierten, der zu harten Auseinandersetzungen führte: Einsatz von Militär, Schließung des Werks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In KPD und KPD-O ===&lt;br /&gt;
1923 wurde Ochs Mitglied des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|Kommunistischen Jugendverbands]] und übernahm auch dort Funktionen. 1925 trat er der [[KPD]] bei. Eugen Ochs stand gegen die neue ultralinke Politik der KPD. Er trat gegen die [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition| RGO-Politik]] ein und engagierte sich für die [[Einheitsfront]] von Kommunisten und Sozialdemokraten gegen die faschistische Gefahr. Ende 1928 wurde er aus der KPD ausgeschlossen. Er wurde Mitglied der [[Kommunistische Partei-Opposition|Kommunistischen Partei-Opposition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerstand ===&lt;br /&gt;
Nach 1933 war er im Widerstand der KPD-O aktiv und wurde ihr Kurier, der die Verbindung zur Auslandsleitung aufrechterhielt. 1934 wurde er verhaftet und in einem Prozess gegen sechs Angeklagte zu vier Jahren Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust verurteilt. Nach dem Zuchthaus folgte die Internierung in den [[Schutzhaftlager Welzheim]], [[KZ Dachau|Dachau]] und [[KZ Buchenwald|Buchenwald]]. Er gehörte zur Gruppe, die [[Widerstand im KZ Buchenwald]] leistete. Er hatte in dieser Zeit zu seinen mitinhaftierten KPD-O-Genossen [[Willi Bleicher]], [[Ludwig Becker (Gewerkschafter)|Ludwig Becker]] und [[Robert Siewert]] engen Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufbau ===&lt;br /&gt;
1945 aus dem KZ Buchenwald befreit, begann er sofort am Wiederaufbau der [[IG Metall| Metallarbeitergewerkschaft]] in Stuttgart mitzuarbeiten. Er heiratete Johanna Semmler, die mit ihm zusammen verurteilt worden war. Anfangs war er Mitglied der KPD, trennte sich aus politischen Gründen von dieser und unterstützte die unabhängige kommunistische [[Gruppe Arbeiterpolitik]]. Die Politik der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] lehnte er weiterhin ab. Von Stuttgart ging er nach [[Ludwigsburg]] und baute dort die Ortsverwaltung der IG Metall auf. 1970 ging er in Rente. Er schrieb seine Erinnerungen nieder. Am 17. November 1990 starb er in Ludwigsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Bergmann: Eugen Ochs – Ein Arbeiter im Widerstand (Nachruf), in: Zeitschrift Sozialismus 1/1991, S. 20–21&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eugen Ochs: &amp;#039;&amp;#039;Ein Arbeiter im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1984.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Bergmann (Agrarwissenschaftler)|Theodor Bergmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Strom. Die Geschichte der KPD(-Opposition).&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2004 (Prozess gegen Ochs und Genossen S. 248, Kurzbiografie S. 504–505).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12475015X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12475015X|LCCN=no/2011/001726|VIAF=76906389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ochs, Eugen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-O-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DMV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ochs, Eugen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. April 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. November 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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