<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eugen_Munder</id>
	<title>Eugen Munder - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eugen_Munder"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eugen_Munder&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T12:12:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eugen_Munder&amp;diff=770345&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krd am 2. Mai 2025 um 05:04 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eugen_Munder&amp;diff=770345&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-02T05:04:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eugen Paul Munder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1899]] in [[Stuttgart]]; † [[20. November]] [[1952]] in Stuttgart)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=17868&amp;amp;sprungId=3022856&amp;amp;letztesLimit=suchen &amp;#039;&amp;#039;Landesarchiv Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Bestand EL 76 (Strukturansicht)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Meinrad Schaab]], [[Hansmartin Schwarzmaier]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der baden-württembergischen Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschafts- und Sozialgeschichte seit 1918, Übersichten und Materialien, Gesamtregister.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der [[Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg]]. Klett-Cotta, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-608-91371-2, S. 804.&amp;lt;/ref&amp;gt; war von 1925 bis 1927 [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|NSDAP-Gauleiter]] von Württemberg und von 1933 bis 1945 Verwaltungsdirektor der [[Allgemeine Ortskrankenkasse|AOK]]-Krankenkasse. Im Rahmen des Forschungsprojekts zur „Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der NS-Zeit“ wurde Munders Wirken zwischen Partei und Verwaltung wiederentdeckt und in Kooperation mit der AOK Baden-Württemberg erforscht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Matthiesen |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012571300/Munder+Eugen+Paul |titel=Munder, Eugen Paul. In: Württembergische Biographien 3 (2017), 162-167 |werk=Leo-bw Landeskunde entdecken online |hrsg=Landeskundliches Informationssystem Baden Württemberg |datum=2023 |sprache=de |abruf=16.06.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NS-Werdegang bis 1933&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ging der Volksschüler zunächst auf die Militärschule in Jena und trat 1916 seinen Kriegsdienst beim Infanterieregiment 14 in Nürnberg an. Nach dem Krieg war Munder ab 1919 in [[Gaildorf]]  für den antisemitischen und antidemokratischen [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]] agitatorisch tätig,&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Lohalm: &amp;#039;&amp;#039;Völkischer Radikalismus : Die Geschichte des Deutschvölkischen Schutz- und Trutz-Bundes. 1919–1923&amp;#039;&amp;#039;. Leibniz-Verlag, Hamburg 1970, S. 314. ISBN 3-87473-000-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; der nach [[Fememord]]en 1922 verboten wurde. Aus diesem Verband gingen später etliche berüchtigte Nationalsozialisten hervor, auch Munder trat am 15. April 1925 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 1.835) und übernahm den Vorsitz der Ortsgruppe Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er im Jahre 1927 [[Adolf Hitler|Hitlers]] Lebensstil kritisierte, verlor er seinen mächtigen Posten als Gauleiter von Württemberg. Sein Nachfolger, der Esslinger NSDAP-Ortsgruppenleiter [[Wilhelm Murr]], der während dieser heftigen innerparteilichen Querelen – so wie auch später – durch rücksichts- und skrupellose Methoden auffiel, konnte ihn schließlich von seinem Posten verdrängen, und wurde im Februar 1928 von [[Adolf Hitler|Hitler]] zum Gauleiter der NSDAP in Württemberg-Hohenzollern ernannt. Munder dagegen trat am 12. Januar 1928 aus der NSDAP aus und gründete eine Familie. Ende 1927 hatte er geheiratet, die beiden Kinder wurden 1929 und 1931 geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beruflich hatte Munder schon ab 1915 eine Verwaltungslaufbahn eingeschlagen, die ihn bis 1923 zum Obersekretär im Landesgewerbeamt machte und bis 1931 zu einem Staatlichen Krankenkassenprüfer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NS-Karriere 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten nahm seine Karriere 1933 mehrere schnelle Sprünge, zunächst zum Stellvertreter des Staatskommissars für die Krankenkassen in Württemberg (27.3.) und zum Kommissarischen Geschäftsführer des Württembergischen Krankenkassenverbandes (9.6.) bzw. des Landesverbandes Württemberg-Hohenzollern im Reichsverband der Ortskrankenkassen (5.7.), schließlich zum Geschäftsführer (1.9.) und Verwaltungsdirektor (22.9.) der [[Allgemeine Ortskrankenkasse|AOK]] in Stuttgart. Diesen Posten hatte er von 1933 bis 1945 inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Leiter des Beamtenbeirats im Innen- und Wirtschaftsministeriums (1933) und als Geschäftsführer des Krankenkassenverbandes (1933) sowie als Beirat in der Zentralleitung für das Stiftungs- und Anstaltswesen in Württemberg (1937–1945) war Munder seit 1933 auch Mitglied in mehreren NSDAP-Parteiorganisationen, so im Reichsbund Deutscher Beamter und in der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 hatte sich Munder auch wieder um eine Mitgliedschaft in der NSDAP bemüht, jedoch wurden seine beiden Anträge auf Neuaufnahme abgelehnt. Erst zum 1. August 1935 trat er wieder der Partei bei (Mitgliedsnummer 3.685.277)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/29911536&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde im selben Jahr „ehrenhalber“ Sturmbannführer in der [[Sturmabteilung|SA]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1945&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945–1950 Haft und Spruchkammerverfahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Munder bei der [[Allgemeine Ortskrankenkasse|AOK]] in Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=17868&amp;amp;sprungId=3022856&amp;amp;letztesLimit=suchen &amp;#039;&amp;#039;Landesarchiv Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Bestand EL 76 (Strukturansicht)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* NS-apologetisch: [[Karl Höffkes]]: &amp;#039;&amp;#039; Hitlers politische Generale. Die Gauleiter des 3. Reiches; ein biographisches Nachschlagewerk.&amp;#039;&amp;#039; [[Grabert-Verlag]], Tübingen 1997, ISBN 3-87847-163-7.&lt;br /&gt;
* Michael Matthiesen: Munder, Eugen Paul; in: Württembergische Biographien, Band III, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-17-033572-1.&lt;br /&gt;
* Michael Matthiesen: Das verborgene Sozialministerium. Eugen Munder – vom Gauleiter zum AOK-Direktor. Hrsg.: Wolfram Pyta und Edgar Wolfrum, Bd. 2 (Bibliographie). 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012571300/Munder+Eugen+Paul Eugen Munder bei leo-bw, dem landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012571300|VIAF=171616602}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Munder, Eugen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gauleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Munder, Eugen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Munder, Eugen Paul&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher NSDAP-Gauleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krd</name></author>
	</entry>
</feed>