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	<title>Eugen Montag - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T01:47:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Berita: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-11-27T21:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eugen Montag Bild Aufsätze.tif|mini|Das Porträt des Abtes Eugen Montag]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eugen Montag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. März]] [[1741]] in [[Ebrach]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot;&amp;gt;{{ADB|22|174|176|Montag, Eugen|Theodor Henner|ADB:Montag, Eugen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Taufname: Georg Philipp Wilhelm); † [[5. März]] [[1811]] in [[Oberschwappach]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;) war ein deutscher [[Zisterzienser]]mönch und Staatsrechtsfachmann. Er war der letzte [[Abt]] des [[Kloster Ebrach|Zisterzienserklosters Ebrach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eugen Montag war der Sohn des Rechtskonsulenten der Abtei Ebrach Georg Wilhelm Montag (1712&amp;lt;!--nicht 1732--&amp;gt;–1767) und seiner Ehefrau M. Anna Barbara, geb. Krämer (1718–1791).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon als junger Mann schloss er sich im Jahre 1760 dem [[Zisterzienser]]orden an. Dort wuchs er in die Auseinandersetzungen Ebrachs gegen den [[Würzburg]]er [[Fürstbischof|Landesherrn]] um die erstrebte [[Reichsunmittelbarkeit]] hinein, die einer seiner Vorgänger, der Abt Wilhelm Söllner, schon 1738 in der Chronik &amp;#039;&amp;#039;Brevis Notitia Monasterii Ebracensi&amp;#039;&amp;#039; thematisiert hatte, und führte sie in seinen eigenen intellektuellen Betrachtungen fort. Diese ließen ihn zu einem hochgerühmten Staatsrechtsfachmann seiner Zeit werden. In diesem Zusammenhang beschrieb er 1786 die Gründung seines [[Kloster|Konvents]], des ersten Klosters der Zisterzienser östlich des [[Rhein]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Leistungen wurde er 1791 zum Abt des Klosters gewählt. In seine Amtszeit fiel die [[Säkularisation]]. Deshalb musste er 1803 die Auflösung des Klosters und seine eigene Absetzung erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eugen Montag wurde ins [[Exil]] nach [[Schloss Oberschwappach]] beordert, wo er sich weiter mit dem Verfassen von Schriften beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 1806 von Franz Xaver Ziegler porträtierter Abt zeigt wahrscheinlich sein [[Konterfei]]. Das Gemälde tauchte in [[Kaisheim]] auf und gelangte über [[Niederschönenfeld]] nach [[Rain (Lech)|Bayerdilling]], wo es sich jetzt im Amtszimmer des dortigen Pfarrers befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.adalbert-riehl.de/bayerdilling/31.htm Die Bayerdillinger Seelsorger]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1810 richtete Montag sich in einer anonymen Schrift gegen&amp;lt;!--Gregely Michl und--&amp;gt; das mit Erfolg bekämpfte, von [[Bayern]] beanspruchte landesherrliche Patronat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Klosterhof zu Oberschwappach verstarb er 1811 als Staatspensionist „an dem nämlichen Tage, an welchem er das 70. Lebensjahr vollendet hatte.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwabach - Rathaus - Abt Eugen von Ebrach.jpg|mini|hochkant|Wappenrelief am Schwabacher Rathaus]]&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]], das sich Eugen Montag als regierender Abt erwählte, ist sechsfach unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „sprechende“ Herzschild zeigt in Blau einen silbernen Stern über einem liegenden silbernen Halbmond und steht in Bezug zum Familiennamen Montag. Darunter befinden sich zwei Felder: zur (heraldisch) Rechten das gemeinsame Symbol aller Zisterzienserklöster, welches in Schwarz zwei Reihen silbern und rot geschachteter Schrägbalken zeigt – das überlieferte Wappen des Ordensgründers [[Bernhard von Clairvaux]]&amp;amp;nbsp;– zur Linken das Klosterwappen, einen [[Eber (Wappentier)|Eber]] mit zurückgewandtem Kopf und einem [[Krummstab]] im Rüssel. Dieses versinnbildlicht die Gründungssage, wonach das Kloster dort entstanden sei, wohin ein Eber den Krummstab geschleppt habe. Links in Gold ein aufrechter schwarzer [[Greif (Wappentier)|Greif]], rechts in Gold drei übereinander, nach links schreitende schwarze [[Löwe (Wappentier)|Löwen]] aus dem Kaiserwappen der [[Staufer]]. Im obersten [[Feld (Heraldik)|Feld]] ebenfalls in Gold der doppelköpfige [[Reichsadler]], als [[Rangkrone]] die [[Mitra]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Schöler: &amp;#039;&amp;#039;Fränkische Wappen erzählen Geschichte und Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Degener &amp;amp; Co., Neustadt an der Aisch 1992, S. 56 und Abb. auf S. 168&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ob der Abtei Ebrach in Franken das Prädikat reichsunmittelbar rechtmäßig gebühre?&amp;#039;&amp;#039;, 1786&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen über das alte und neue landesherrliche Patronatrecht. Bamberg, Würzburg&amp;#039;&amp;#039;, 1810 (anonym)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen staatsbürgerlichen Freiheit, oder der Rechte des gemeinen Freijen, des Adels und der Kirchen Deutschlands. Bamberg&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;!--A. Goebhardt:--&amp;gt; 1812–1814&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|22|174|176|Montag, Eugen|[[Theodor Henner]]|ADB:Montag, Eugen}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Franz Machilek]] |Titel=Abt Eugen Montag von Ebrach (1741‐1811). Ordensmann, Vertreter der katholischen Aufklärung, Streiter für die Reichsunmittelbarkeit seines Klosters |Sammelwerk=[[Analecta Cisterciensia]] |Band=62 |Datum=2012 |ISSN=0003-2476 |ZDB=262-8 |Seiten=218-253}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Wiessner: &amp;#039;&amp;#039; Die Schicksale Eugen Montags, des letzten Abtes von Ebrach, nach der Aufhebung seines Klosters (1803-1811)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für fränkische Landesforschung&amp;#039;&amp;#039;, 34/35 (1975) S. 577–591&lt;br /&gt;
* Wolfgang Wüst: &amp;#039;&amp;#039;„…im flor der reichs-ohnmittelbarkeit“. Die Zisterzienserabtei Ebrach zwischen Fürstendienst und Reichsfreiheit unter Abt Eugen Montag (1791-1802)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für fränkische Landesforschung&amp;#039;&amp;#039;, 57 (1997), S. 181–198&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|39|41|Montag, Eugen|Gerd Zimmermann|119371189}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eugen Montag|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mainpost.de/regional/hassberge/gedenken-an-eugen-montag-art-6226022 OBERSCHWAPPACH : Gedenken an Eugen Montag : Kulturverein begeht den 200. Todestag des letzten Bracher Abtes.] (mit Abbildung des Porträts aus Bayerdilling). Mainpost vom 6. Juli 2011, abgerufen am 21. August 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
| AMT        =[[Liste der Äbte von Ebrach|Abt von Ebrach]]&lt;br /&gt;
| ZEIT       =1791–1803&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER  =[[Wilhelm II. Roßhirt]]&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER =---&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER_GESCHLECHT =&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER_GESCHLECHT =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119371189|VIAF=57423102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Montag, Eugen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Ebrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ebrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1741]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Montag, Eugen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Georg Philipp Wilhelm (Taufname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=letzter Abt des Zisterzienserklosters Ebrach&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. März 1741&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ebrach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. März 1811&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oberschwappach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berita</name></author>
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