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	<title>Eugen Hadamovsky - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eugen_Hadamovsky&amp;diff=324887&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Wozu braucht’s den Euphemismus?</title>
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		<updated>2025-08-15T07:40:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wozu braucht’s den Euphemismus?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eugen Hadamovsky im Kleinen-Kino- und Radioblatt 5.Juli 1940.jpg|mini|Hadamovsky (oberes Foto rechts) im Gespräch mit [[Wilhelm Keitel|General Keitel]] in einer Wiener Radiozeitung 1940]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eugen Hadamovsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Dezember]] [[1904]] in [[Berlin]]; † [[1. März]] [[1945]] bei [[Kołtki|Hölkewiese]], [[Landkreis Rummelsburg i. Pom.]]) war ein [[Funktionär]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] sowie zwischen 1933 und 1942 [[Reichssendeleiter]] im deutschen Rundfunk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eugen Hadamovsky gehörte bereits als Oberrealschüler der [[Schwarze Reichswehr|Schwarzen Reichswehr]] an. Nach eigenen Angaben studierte er in Berlin [[Chemie]] und [[Maschinenbau]] und schlug sich nach Auflösung der [[Freikorps]] ab 1921 als Schlosser und Automechaniker in [[Österreich]], [[Italien]], [[Nordafrika]] und [[Spanien]] durch. 1928 kehrte er nach Berlin zurück, zum 1. Dezember 1930 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 410.710).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12850704&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenig später wurde der NS-Propagandachef [[Joseph Goebbels]] auf ihn aufmerksam und beauftragte Hadamovsky 1931, den [[Reichsverband Deutscher Rundfunkteilnehmer]] auf Linie zu bringen. Ein Jahr später stieg er zum Abteilungsleiter in der [[Reichspropagandaleitung der NSDAP]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee209&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Aufgaben gehörte es unter anderem, während der zahlreichen Wahlkämpfe in den frühen 1930er Jahren die Wahlreden [[Adolf Hitler]]s vom [[Rundfunk]] übertragen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hadamovsky.jpg|miniatur|hochkant|Hadamovskys Hommage an Hitler als Buch (1937)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 ernannte Goebbels Hadamovsky zum Sendeleiter des [[Deutschlandsender]]s. Nur wenige Monate später erfolgte seine Ernennung zum Programmdirektor („Reichssendeleiter“) der [[Reichs-Rundfunk-Gesellschaft]]. In diesen Positionen war Hadamovsky maßgeblich an der von Goebbels betriebenen [[Gleichschaltung]] des Rundfunks in Deutschland beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Jahr 1933 wurde Hadamovsky Vizepräsident der [[Reichsrundfunkkammer]], in der die im Rundfunkbereich tätigen Redakteure erfasst wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee209&amp;quot;/&amp;gt; Im selben Jahr publizierte Hadamovsky die Schrift &amp;#039;&amp;#039;Propaganda und nationale Macht&amp;#039;&amp;#039;, im darauf folgenden Jahr &amp;#039;&amp;#039;Der Rundfunk im Dienste der Volksführung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee209&amp;quot;/&amp;gt; Von 1935 an war er als Reichssendeleiter auch Dienstherr der [[Intendant]]en des ersten deutschen Fernsehsenders ([[Fernsehsender Paul Nipkow]]). Am 22. März 1935 eröffnete er in Berlin-Charlottenburg mit einer Ansprache als Reichssendeleiter den ersten regelmäßigen und öffentlichen Fernseh-Programmdienst der Welt. Die Gestaltung des Programms lag bei der Reichsrundfunkgesellschaft, die technische Seite betreute die Reichspost.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fernsehmuseum.info/geschichte-nachrichtentechnik-70.html Fernsehmuseum: Geschichte der Nachrichtentechnik]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. November 1935 ernannte ihn [[Joseph Goebbels]] zum Mitglied des [[Reichskultursenat]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] fiel Hadamovsky die Frontberichterstattung im Rundfunk zu. Anfang 1940 ernannte ihn Goebbels zum Leiter der Rundfunkabteilung im [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichspropagandaministerium]]. Es folgten Differenzen mit Goebbels, worauf ihm dieser wegen „offensichtlicher Unfähigkeit“ alle Ämter im Rundfunkbereich entzog und Hadamovsky auf den vergleichsweise einflusslosen Posten des Stabsleiters der Reichspropagandaleitung der NSDAP abschob. Ende 1943 meldete sich Hadamovsky, seines bedeutungslosen Postens überdrüssig, freiwillig als Panzeroffizier zur [[Wehrmacht]]. Am 1. März 1945 starb er bei einem Angriff auf das von sowjetischen Truppen besetzte Dorf Hölkewiese in [[Hinterpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Schriften Hadamovskys wurden in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] (der späteren [[DDR]]) auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-h.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hadamovsky, Eugen&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich|Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945]].&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S.&amp;amp;nbsp;209.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ns-reichsministerien.de/2020/04/01/eugen-hadamovsky-2/ Kurzbiografie] – [https://ns-reichsministerien.de/ Projekt „Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116357894|LCCN=n/2002/68995|VIAF=35206164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hadamovsky, Eugen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der NS-Propaganda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwarze Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskultursenator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Medien, Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hadamovsky, Eugen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Funktionär der NSDAP, Reichssendeleiter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Dezember 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kołtki|Hölkewiese]], Landkreis Rummelsburg i. Pom.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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