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	<title>Eugène Chevreul - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T03:03:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eug%C3%A8ne_Chevreul&amp;diff=187788&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Succu: /* Literatur */ +CDNB</title>
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		<updated>2025-10-07T20:28:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; +CDNB&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Michel Eugène Chevreul.jpg|mini|Michel Eugène Chevreul&amp;lt;br /&amp;gt;(Stich nach einem Gemälde von [[Nicolas-Eustache Maurin]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Michel Eugène Chevreul, autographe.jpg|mini|Unterschrift Eugène Chevreuls]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michel Eugène Chevreul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. August]] [[1786]] in [[Angers]], [[Frankreich]]; † [[9. April]] [[1889]] in [[Paris]]) war ein französischer [[Chemiker]], Grundlagenforscher auf dem Gebiet Fettsynthese, Begründer der [[Fettchemie]] und der [[Farbenlehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Médaille Centenaire de la naissance de Michel Eugène CHEVREUL (1780-1889) chimiste français. Graveur Oscar ROTY (1846-1911) (1).JPG|mini|Anlässlich von Chevreuls 100. Geburtstag herausgegebene Medaille, gestaltet von [[Oscar Roty|Louis-Oscar Roty]] (1846–1911)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chevreul by Nadar 1886.jpg|mini|Chevreul im 100. Lebensjahr (Photographie von [[Nadar]], 1886)]]&lt;br /&gt;
Eugène Chevreuls Vater war ein angesehener Chirurg. Er besuchte ab 1799 die [[Écoles Centrales|École Centrale]] von Angers und lernte dort Latein, Griechisch, Italienisch, Mineralogie, Physik und Chemie. Im Jahr 1803 zog er nach Paris und studierte bei [[Antoine François de Fourcroy]] und [[Louis-Nicolas Vauquelin]]. Im Jahr 1804 erhielt Vauquelin den Lehrstuhl für angewandte Chemie am &amp;#039;&amp;#039;[[Muséum national d’histoire naturelle]]&amp;#039;&amp;#039;, und Chevreul wurde sein Assistent. Im Jahr 1813 wurde Chevreul Professor für Naturwissenschaften am [[Lycée Charlemagne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1818 heiratete er Sophie Davalet (1794–1862). Die beiden hatten einen Sohn, Henri Chevreul (1819–1889).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://gw.geneanet.org/pierfit?lang=de&amp;amp;p=michel+eugene&amp;amp;n=chevreul|hrsg=gw.geneanet.org|titel=Michel-Eugène CHEVREUL - &amp;quot;pierfit&amp;quot; - Geneanet|werk=geneanet.org|archiv-url=|archiv-datum=|offline=|zugriff=2016-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chevreul meldete ein Patent für nicht tropfende Kerzen an und gründete zusammen mit [[Joseph Louis Gay-Lussac]] im Jahr 1824 eine Kerzenmanufaktur.&lt;br /&gt;
1824 wurde er von [[Ludwig XVIII.]] zum Direktor der [[Gobelin-Manufaktur]] ernannt.&lt;br /&gt;
Nebenbei unterrichtete er weiter am Lycée Charlemagne und arbeitete an einem zweibändigen Werk zur organischen Analyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 fertigte Chevreul ein Buch über die Farbenlehre an, es wurde jedoch erst im Jahr 1839 verlegt (&amp;#039;&amp;#039;De la Loi du Contraste Simultané des Couleurs&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war zuerst 1836 und zuletzt 1879 Direktor des [[Muséum national d’histoire naturelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 101. Geburtstages wurde er am Vorabend vom Fotografen [[Nadar]], dem zu dieser Zeit führenden „Naßplatten-Photographen“,&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Franke: &amp;#039;&amp;#039;Hoch- und Höchstbetagte. Ursachen und Probleme des hohen Alters.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg usw. 1987 (= &amp;#039;&amp;#039;Verständliche Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 118), ISBN 3-540-18260-8, S. 94 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; besucht, was als erste [[Fotojournalismus|Fotoreportage]] der Geschichte gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem 102. Geburtstag verfasste er Artikel und nahm regelmäßig an Sitzungen der Académie des sciences teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wichtige akademische Stationen im Überblick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1824 Direktor für Färbung an der Königlichen Gobelinmanufaktur&lt;br /&gt;
* 1830 Professor für Organische Chemie am Nationalmuseum für Naturgeschichte&lt;br /&gt;
* 1860–1879 Direktor des Nationalmuseums für Naturgeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Leistungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Indigo ===&lt;br /&gt;
Chevreul isolierte im Alter von 20 Jahren mehrere [[Naturfarbstoffe|Pflanzenfarbstoffe]]. Da zu dieser Zeit noch keine einfachen Trennmethoden existierten, waren seine Arbeiten mit großen Mühen verbunden.&lt;br /&gt;
Beim Erhitzen von [[Indigo]] konnte er im Dampf und im anschließend [[Resublimieren|resublimierten]] Feststoff Indigo in Reinform nachweisen und entdeckte auch die reduzierte, farblose Form des Indigos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chevreul-Salz ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1812 stellte Chevreul eine interessante gemischtvalente rötliche Kupferverbindung her, das nach ihm benannte &amp;#039;&amp;#039;Chevreul-Salz&amp;#039;&amp;#039; CuSO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;·Cu&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;·2H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O, das aktuell mit modernen Methoden weiter untersucht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.scielo.br/j/jbchs/a/HmWkfNNWTvh3mkss5wxJWXv/?lang=en &amp;#039;&amp;#039;Electronic Spectra of Chevreul&amp;#039;s Salts.&amp;#039;&amp;#039;] In: J. Braz. Chem. Soc., vol.13 no.5 São Paulo Sept.Oct. 2002, abgerufen am 19. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fettchemie ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1811 erhielt Chevreul eine [[Kaliumseife]] aus Schweinefett zur Untersuchung. Er behandelte die Seife mit Säure und konnte daraus eine saure, perlmuttfarbene Verbindung isolieren. Auf diese Weise isolierte er die ersten Fettsäuren und nannte sie &amp;#039;&amp;#039;acide margarique&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|μάργαρον|márgaron}} ‚Perle‘) und &amp;#039;&amp;#039;acide oléique&amp;#039;&amp;#039; ([[Ölsäure]]). Die &amp;#039;&amp;#039;acide margarique&amp;#039;&amp;#039; (‚Margarinsäure‘) erwies sich später ([[Heinrich Wilhelm Heintz|Heintz]], 1853) als eine Mischung aus &amp;#039;&amp;#039;acide stéarique&amp;#039;&amp;#039; ([[Stearinsäure]]) und [[Palmitinsäure]]; ein Teil ihres Names überlebte in dem vom Erfinder der „[[Margarine|Kunstbutter]]“ 1869 für sein Produkt gewählten Namen &amp;#039;&amp;#039;Margarine-[[Hippolyte Mège-Mouriès|Mouriès]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chevreul untersuchte weitere Fette wie Gänsefett, Kuhbutter, Ziegenbutter, Schafsfett, Jaguarfett und Fette der Delphine. Er kam zu der Feststellung, dass es bei Zimmertemperatur feste Fette gibt, die er &amp;#039;&amp;#039;stearine&amp;#039;&amp;#039; (gr. {{lang|grc|στέαρ|stear}} ‚Talg‘) nannte, und flüssige Fette, von ihm &amp;#039;&amp;#039;élaine&amp;#039;&amp;#039; (gr. {{lang|grc|έλαιον|elaion}} ‚Öl‘) genannt. Die aus dem Delphinöl isolierte Fettsäure hieß zunächst &amp;#039;&amp;#039;Delphinsäure&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Phokäersäure&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Phocensäure&amp;#039;&amp;#039; ([[Isovaleriansäure]]). Aus Ziegenmilch gewann er die [[Capronsäure]] ([[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;capra&amp;#039;&amp;#039; ‚Ziege‘), aus der Butter die [[Buttersäure]]; das Wollwachs ([[Wollwachs|Lanolin]]; lat. &amp;#039;&amp;#039;lana&amp;#039;&amp;#039; ‚Wolle‘) enthielt nur einen geringen Anteil Fettsäuren, daneben [[Lanosterin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass bei der Verseifung von Fetten neben den Fettsäuren ein weiteres Nebenprodukt auftritt, hatte schon [[Carl Wilhelm Scheele]] bemerkt, es auch mit seinem [[Geschmackssinn]] untersucht und als süß empfunden. Chevreul untersuchte nun die chemische Bindung zwischen den Fettsäuren und dem süßen Stoff, den er &amp;#039;&amp;#039;glycérine&amp;#039;&amp;#039; ([[Glycerin]]; gr. {{lang|grc|γλυκύς|glykýs}} ‚süß‘) nannte. Dabei stellte er fest, dass bei der Umsetzung von Fettsäuren mit Glycerin zu Fetten Wasser abgespalten wurde. Nach [[Louis Jacques Thénard]] nannte er die Bindung zwischen Glycerin und Fettsäuren &amp;#039;&amp;#039;Äther dritter Ordnung&amp;#039;&amp;#039; (die genaue Bindungsart der [[Ester]] war damals noch unbekannt). Chevreul hatte in seinen Arbeiten die richtigen Bindungsverhältnisse erkannt, auf denen spätere Chemiker aufbauen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Fettsäuren fand Chevreul 1815&amp;lt;ref&amp;gt;[[Axel W. Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Cholesterin.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin und New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 258 f.; hier: S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt;  eine fettartige Substanz, die sich nicht verseifen ließ. Er nannte es &amp;#039;&amp;#039;cholestérine&amp;#039;&amp;#039; ([[Cholesterin]]). In [[Walrat]] fand er kein Glycerin, obgleich es sich auch verseifen ließ, doch eine neutrale Substanz, die er &amp;#039;&amp;#039;éthal&amp;#039;&amp;#039; ([[Cetylalkohol]]) nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmensgründung Kerzen ===&lt;br /&gt;
Chevreul hatte gemeinsam mit [[Joseph Louis Gay-Lussac]] ein Patent zur Herstellung von Stearinsäure. Mit diesem Patent gründete er zusammen mit Gay-Lussac eine Kerzenmanufaktur in Paris. Diese neuen Kerzen auf [[Stearin]]basis entwickelten keinen starken Ruß und auch keine giftigen Gase ([[Acrolein]]) wie die damals gebräuchlichen [[Talg]]kerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Unternehmen sehr klein war, blieb der geschäftliche Erfolg zunächst aus. [[Adolphe de Milly]], ein Schüler von Chevreul, und [[A. Motard &amp;amp; Co.|Adolphe Motard]] kauften das Patent von Chevreul und gründeten eine bald sehr erfolgreiche Kerzenmanufaktur. Für Wohnräume wurden diese Kerzen eines der wichtigsten Beleuchtungsmittel. Gleiches gilt für die Verwendung bei Polarexpeditionen des 19.&amp;amp;nbsp;und frühen 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts während der dunklen Wintermonate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbtheorie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cercle chromatique Chevreul 3.jpg|mini|[[Farbkreis]] aus &amp;#039;&amp;#039;Des couleurs et de leurs application aux arts industriels à l&amp;#039;aide des cercles chromatiques&amp;#039;&amp;#039; (1864)]]&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Neben Newton &amp;#039;&amp;#039;[[Opticks]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Farbenlehre (Goethe)|Goethes &amp;#039;&amp;#039;Farbenlehre&amp;#039;&amp;#039;]] gilt das Werk von Chevreul &amp;#039;&amp;#039;De la loi du contraste simultané des couleurs&amp;#039;&amp;#039; (1839) als eines der wichtigsten Werke zur [[Farbtheorie]]. Chevreul entwickelte aus den drei [[Grundfarbe]]n Rot, Gelb, Blau einen [[Farbkreis]], mit 23 [[Mischfarbe]]n für jede Grundfarbe, so dass ein Kreis aus 72 Farben entstand. Auch für das sukzessive Aufhellen und Abdunkeln entwickelte er Farbskalen.&lt;br /&gt;
* [[Simultankontrast]]&lt;br /&gt;
Legt man zwei sehr ähnlich gefärbte Stoffe oder Papierstücke mit leichten Helligkeits- und Farbtonabweichungen direkt aneinander, so entsteht für den Betrachter ein starker Farbkontrast.&lt;br /&gt;
* [[Sukzessivkontrast]]&lt;br /&gt;
Fixiert man verschiedenartige Farbflächen einzeln, wechselt die Farbfläche, so wirkt die Komplementärfarbe noch im Auge nach.&lt;br /&gt;
Durch das räumliche Nebeneinandersetzen von [[Pigmente]]n bestimmte er systematisch den maximalen [[Simultankontrast]] und erhielt dadurch eine Farbreihe von Gegenpaaren. Dies ist heute die Palette der [[Schulfarbkasten|Schulfarbkästen]] (DIN 5023). Er hatte durch seine Hauptwerke großen Einfluss auf die Entwicklung der Kunstindustrie und der modernen Malerei (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Georges Seurat]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1865 wurde er zum auswärtigen Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Dezember 1866 zum Ehrenmitglied (&amp;#039;&amp;#039;Honorary Fellow&amp;#039;&amp;#039;) der [[Royal Society of Edinburgh]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rse.org.uk/wp-content/uploads/2016/11/all_fellows.pdf |titel=Biographical Index: Former RSE Fellows 1783–2002 |hrsg=Royal Society of Edinburgh |abruf=2019-10-09 |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171025022455/http://www.rse.org.uk/wp-content/uploads/2016/11/all_fellows.pdf |archiv-datum=2017-10-25 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt. 1868 wurde Chevreul in die [[American Academy of Arts and Sciences]] aufgenommen, 1883 in die [[National Academy of Sciences]] und 1875 in die [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/michel-eugene-chevreul/| titel=Académicien décédé: Michel Eugène Chevreul| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| zugriff=2023-08-26| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1826 wurde Chevreul Mitglied der [[Académie des sciences]]. Am 23. November 1826 wurde Chevreul als auswärtiges Mitglied („Foreign Member“) in die [[Royal Society]] gewählt, die ihm 1857 die [[Copley-Medaille]] verlieh.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RoyalSocietyUKArchiv|AuthorizedFormsOfName=Chevreul; Michel Eugene (1786–1889)|Code=NA5569}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1832 wurde er Mitglied der Société Royale d’Agriculture und war seit 1849 ihr Präsident. Seit 1834 war er korrespondierendes Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-michel-eugene-chevreul-457| titel=Mitglieder der Vorgängerakademien| titelerg=Michel Eugène Chevreul| zugriff=2015-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 1853 der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-52749.ln-ru| titel=Korrespondierende Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724: Шеврёль, Мишель-Эжен| hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2022-02-22| sprache=ru}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie seit 1858 auswärtiges Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|486|Name=Eugène Chevreul |Kommentar=mit Link zu einem Nachruf |Datum=14. Januar 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1860 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chevreul-Kliffs]] in der Antarktis sind nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Eiffelturm wurde sein Name als bedeutende Persönlichkeit verewigt, siehe: [[Die 72 Namen auf dem Eiffelturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bücher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recherches chimiques sur les cops gras d’orgine animale.&amp;#039;&amp;#039; F. G. Levrault, Paris 1823 ([https://books.google.de/books?id=S-sTAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PP7 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** Nachdruck: Paris 1889 ([https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k9671903v/f13.item Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Considérations générales sur l’analyse organique et sur les applications.&amp;#039;&amp;#039; F. G. Levrault, Paris 1824 ([https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k902758/f6.item Digitalisat], [https://books.google.de/books?id=m58h0jwmDbwC&amp;amp;pg=PP7 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De la loi du contraste simultané des couleurs et de l&amp;#039;assortiment des objets colorés […].&amp;#039;&amp;#039; Pitois-Levrault, Paris 1839 ([https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5606385f/f12.item Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;The principles of harmony and contrast of colours, and their applications to the arts.&amp;#039;&amp;#039; Longman, Brown, Green, and Longmans, London 1854 ([https://books.google.de/books?id=QjRdAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR1 Digitalisat]) – übersetzt von Charles Martel.&lt;br /&gt;
*** Nachdruck: George Rowney and Company, London 1859 ([https://archive.org/details/onmaterialsusedi00mart/page/n4/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
*** 2. Auflage, Longman, Brown, Green, and Longmans, London 1855 ([https://books.google.de/books?id=l91OAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PR3 Digitalisat])&lt;br /&gt;
*** 3. Auflage, Henry G. Bohn, London 1860 ([https://books.google.de/books?id=LIMOAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PR1 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
**** Nachdruck: Bell &amp;amp; Daldy, London 1872 ([https://archive.org/details/principlesofharm1872chev/page/n6/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
**** Nachdruck: George Bell and Sons, London 1890 ([https://archive.org/details/principlesofharm00chev/page/n8/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;The laws of contrast of colour: and their application to the arts.&amp;#039;&amp;#039; G. Routledge &amp;amp; Co., London 1857 ([https://books.google.de/books?id=D1Iic9gMhOEC&amp;amp;pg=PR1 Digitalisat]) – übersetzt von John Spanton.&lt;br /&gt;
*** Neue Auflage, Routledge, Warne and Routledge, London / New York 1861 ([https://archive.org/details/lawsofcontrastof00chev/page/n6/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De la baguette divinatoire, du pendule dit explorateur et des tables tournantes, au point de vue de l’histoire de la critique et de la méthode expérimentale.&amp;#039;&amp;#039; Mallet-Bachelier, Paris 1854 ([https://archive.org/details/delabaguettedivi00chev/page/n8/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Exposé d’un moyen de définir et de nommer les couleurs.&amp;#039;&amp;#039; Didot frères, fils et cie, Paris 1861 ([https://books.google.de/books?id=wn81WB4aFrEC&amp;amp;pg=PP7 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des couleurs et de leurs application aux arts industriels à l&amp;#039;aide des cercles chromatiques.&amp;#039;&amp;#039; J. B. Baillière et fils libraires, Paris 1864 ([https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k1510069n/f13.item Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Histoire des connaissances chimiques.&amp;#039;&amp;#039; L. Guérin, Paris 1866 ([https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k96127k/f5.item Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De la méthode a posterioril expérmentale et de la generalite de ses applictions.&amp;#039;&amp;#039; Dunod, Paris 1870 ([https://books.google.de/books?id=eqBJOCq4k8YC&amp;amp;pg=PP15 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschriftenbeiträge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Examen chimique des os fossiles trouvés dans le département de Maine-et-Loire.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annales de chimie.&amp;#039;&amp;#039; Band 57, 1806, S. 45–50 ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=nyp.33433062722578&amp;amp;seq=61 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Chemische Untersuchung fossiler Knochen, die im Dpartement Maine-et-Loire gefunden worden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal für die Chemie und Physik.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1806, S. 192–194 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10073000?page=204 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Analyse de quatre varietes de trapps compactes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annales de chimie.&amp;#039;&amp;#039; Band 87, 1813, S. 180–189 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10071689?page=184 Digitalisat]) – mit [[Louis-Nicolas Vauquelin]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recherches chimiques sur plusieurs corps gras, et particulièrement sur leurs combinaisons avec les alcalis. Cinquième mémoire.Des corps qu’on a appelés adipocire, c’està-dire, de la substance cristallisée des calculs biliaires humains, du sperinacéti et de la substance grasse des cadavres.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annales de chimie.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Paris 1815, S. 5–50 ([https://books.google.de/books?id=0UXEKm7dp0AC&amp;amp;pg=PA5 Digitalisat]) – Zur Entdeckung des Cholesterins.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Note sur la présence de la cholesterine dans la bile de l’homme.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Memoirs du Museum d’Histoire Naturelle.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, Paris 1824, S. 239–240 ([https://books.google.de/books?id=6W8_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA239 Digitalisat]) – Mit dieser Schrift prägte Chevreul den Ausdruck „Cholesterin“.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Résumé d’une histoire de la mattere depuis les philosophes grecs jusqu’a Lavoisier inclusivement.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mémoires de l’Académie des sciences de l’Institut de France.&amp;#039;&amp;#039; Band 39, Paris 1877, S. 321–702 ([https://books.google.de/books?id=bOSgu31YbzcC&amp;amp;pg=RA1-PA321 Digitalisat], [https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=gri.ark:/13960/t6640hb1v&amp;amp;seq=9 Separatdruck]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michel E. Chevreul: &amp;#039;&amp;#039;The Principles of Harmony and Contrast of Colors and their Applications to the Arts.&amp;#039;&amp;#039; With a special Introduction and explanatory Notes, by Faber Birren. Reinhold Publishing Corporation, New York NY u. a. 1967 (auch:  Van Nostrand Reinhold, New York NY 1981, ISBN 0-442-21212-7).&lt;br /&gt;
* Albert B. Costa: &amp;#039;&amp;#039;Chevreul, Michel Eugène.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Complete Dictionary of Scientific Biography]].&amp;#039;&amp;#039; Band 14, Charles Scribner’s Sons, 2008, S. 240–244.&amp;lt;!--GALE|CX2830900884--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Claudia Gottmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Portrait: Michel Eugene Chevreul (1786–1889!!)&amp;lt;!--,  sic!  .--&amp;gt;.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Chemie in unserer Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13, Nr. 6, 1979, S. 176–183, [[doi:10.1002/ciuz.19790130603]].&lt;br /&gt;
* Christoph Johannes Häberle: &amp;#039;&amp;#039;Farben in Europa zur Entwicklung individueller und kollektiver Farbpräferenzen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Wuppertal 1999, {{DNB|959797580}}, S. 36–43.&lt;br /&gt;
* Alan Lee: &amp;#039;&amp;#039;Michel-Eugène Chevreul and the Phenomenology of Color Unavailable.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Perspectives on Science.&amp;#039;&amp;#039; Band 33, Nr. 3, 2025, S. 323–355 ([[doi:10.1162/posc_a_00641]]).&lt;br /&gt;
* Godefroy Malloizel: &amp;#039;&amp;#039;Oeuvres scientifiques de Michel-Eugène Chevreul. Doyen des étudiants de France 1806–1886.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1886 ([https://archive.org/details/b28992817/page/n6/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[William A. Smeaton]]: &amp;#039;&amp;#039;Michel Eugéne Chevreul (1786–1889): the doyen of French students.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Endeavour.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, Nr. 2, 1989, S. 89–92 ([[doi:10.1016/0160-9327(89)90008-2]]).&lt;br /&gt;
* Jaime Wisniak: &amp;#039;&amp;#039;Michel Eugène Chevreul.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Educación Química.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, Nr. 2, 2002, S. 133–141 ([[doi:10.22201/fq.18708404e.2002.2.66306]], [https://www.researchgate.net/publication/236235460_Michel_Eugene_Chevreul PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Michel Eugène Chevreul|Eugène Chevreul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12097729X|LCCN=n/79/121689|NDL=01160226|VIAF=100196127}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chevreul, Eugene}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Copley-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1786]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chevreul, Eugène&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chevreul, Michel Eugène (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Chemiker und der Begründer der modernen Theorie der Pigmente&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. August 1786&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Angers]], Frankreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. April 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Succu</name></author>
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