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	<title>Eucharistiner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:48:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eucharistiner&amp;diff=243524&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-08-22T07:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eucharistiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Kongregation vom Allerheiligsten Sakrament – Societas Sanctissimi Sacramenti&amp;#039;&amp;#039; ([[Ordenskürzel (katholisch)|Ordenskürzel]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SSS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), sind eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft, die sich besonders für die Verbreitung einer [[Eucharistie|eucharistischen]] Spiritualität einsetzt. Sie wurde 1856 in [[Paris]] von [[Pierre Julien Eymard]] gegründet. Ihr Wahlspruch lautet: „Dein Eucharistisches Reich komme – &amp;#039;&amp;#039;Adveniat Regnum Tuum Eucharisticum&amp;#039;&amp;#039;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Der französische [[Ordenspriester]] Pierre Julien Eymard, der dem [[Maristen]]orden angehörte, war schon seit seiner Kindheit ein großer Verehrer der [[Eucharistie]]. Am 21. Januar 1851 hatte er eine Vision, in der die Gottesmutter beklagte, dass es bislang noch keinen Orden gab, der sich vor allem anderen der Verehrung des Altarsakramentes widmet. Eymard verstand diese Vision als Aufruf, eine Kongregation zur Verehrung der Eucharistie zu gründen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dorothee Trommer |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.haiterbach-katholiken-feiernihr-gotteshaus.1a3b186a-7606-40e3-8ca3-8f8800bb6e9b.html |titel=Katholiken feiern ihr Gotteshaus |werk=Schwarzwälder Bote |datum=2010-10-19 |zugriff=2018-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Mai 1856 erhielt Eymard vom Bischof von Paris die Erlaubnis, ein Kloster der neuen Kongregation in der französischen Hauptstadt zu errichten. Doch musste er das Ordenshaus bald wieder schließen und sich nach einem anderen Domizil umsehen. Die Eucharistiner der Gründerzeit lebten überaus arm, sodass viele Eymard wieder verließen. [[Anastasius Hartmann]], der [[Apostolischer Vikar|Apostolische Vikar]] von [[Erzbistum Bombay|Bombay]], hielt sich damals gerade in Paris auf und verkehrte dort im Umkreis von Pierre Julien Eymard. Bischof Hartmann nahm im neu eingerichteten Ordenshaus der Eucharistiner, am 6. Januar 1857, die erste feierliche [[Eucharistische Anbetung|Aussetzung]] des Hl. Altarsakramentes zur Anbetung vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eucharistie.cz/deutsch/Eucharist/egk/200602.xml &amp;#039;&amp;#039;Webseite der Eucharistiner&amp;#039;&amp;#039;]; zu Bischof Hartmann im letzten Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Termine zum 150. Gründungsjubiläum der Eucharistiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1858 hatte der Orden 12 Mitglieder. Tätig waren sie vor allem in der Eucharistievorbereitung sowohl von Kindern wie auch von Erwachsenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Juni 1863 wurden die Eucharistiner von Papst [[Pius IX.]] als [[Kongregation (Ordensgemeinschaft)|Kongregation]] anerkannt. Seit 1866 betreut der Orden die Kirche [[Santi Claudio e Andrea dei Borgognoni]] in Rom.  Zwei Jahre später, am 1. August 1868, starb Eymard. Nachfolger als Oberer der Kongregation wurde sein langjähriger Weggefährte [[Raymond de Cuers]] (1809–1871). Von 2011 bis 2024 war der Brasilianer [[Eugênio Barbosa Martins]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Justin |Titel=O Superior Geral - SSS Congregatio |Online=http://www.ssscongregatio.org/index.php/pt/curia-sss/padre-geral |Abruf=2018-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://sacramentinos.com/reeleicao-de-pe-eugenio-barbosa-martinssss.html |titel=Reeleição de Pe. Eugênio Barbosa Martins,sss |hrsg=Congregação dos Padres Sacramentinos |zugriff=2018-08-31 |sprache=pt-BR}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Generalsuperior]] der Kongregation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1895 erteilte Papst [[Leo XIII.]] dem Orden die endgültige [[Päpstliche Approbation|Approbation]]. Die Kongregation verbreitete sich zunächst von Frankreich aus in verschiedenen Ländern Europas: unter anderem in Belgien, Österreich, Deutschland, der Schweiz, Niederlande und Spanien. Als zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts viele Kardinäle und Bischöfe ein wachsendes Interesse an der Verbreitung der [[Allerheiligstes Sakrament des Altares#Verehrung|eucharistischen Frömmigkeit]] an den Tag legten, wuchs auch weltweit das Interesse an den Eucharistinern. Zunächst konnten sie in [[Montreal]] ein Haus errichten, von dort aus gründeten sie Klöster in den USA, sodass 1931 eine selbstständige amerikanische Provinz errichtet wurde. Von den Vereinigten Staaten gelangten sie nach Australien und die Philippinen und von dort nach Indien und Sri Lanka.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind Eucharistiner auf allen fünf Erdteilen verbreitet. Der Orden hat weltweit rund 895 Mitglieder. In Europa existieren nur zwei Provinzen (Nord mit Deutschland) und Süd (mit Österreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Eucharistiner sind in sämtlichen Formen der Pastoral tätig, so in der Jugendseelsorge, Erwachsenenbildung, Pfarreiarbeit und Mission. Grundlage ihrer Arbeit ist eine Eucharistische Spiritualität, die wiederum zum Dienst an der Gemeinschaft innerhalb des Ordens wie auch in der Pastoral zum Dienst am Nächsten herausfordert. Ein konkretes Ziel ihrer Seelsorge ist, das Verständnis für die Eucharistie zu fördern. Eucharistiner wollen dabei Wege zu einer aktiven, freudigen und fruchtbaren Teilnahme am Gottesdienst aufzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude und Niederlassungen im deutschsprachigen Raum ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- alphabetisch nach Ort gereiht --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bozen]]: Kloster und [[Herz-Jesu-Kirche (Bozen)|Herz-Jesu-Kirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eucharistie.cz/deutsch/provinz/bozen.html Niederlassung in Bozen]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* [[Düren]]: [[Eucharistinerkloster Düren|Kloster und Kirche]], von 1972 bis 2000.&lt;br /&gt;
* [[Meran]]: Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eucharistie.cz/deutsch/provinz/meran.html Niederlassung in Meran]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Oberkotzau]] im [[Hofer Land]]: Kloster bei der Oberkotzauer [[St. Antonius (Oberkotzau)|Pfarrkirche St. Antonius]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eucharistinerinnen.de/ Niederlassung in Oberkotzau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ommerborn]] (Erzbistum Köln): Kloster mit Kapelle und Gästehaus, 1921 bis 2009&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ksta.de/kloster-ommerborn-ein-abschied--aber-kein-schlussstrich-12878776 Köner Stadtanzeiger: &amp;#039;&amp;#039;Kloster Ommerborn. Ein Abschied, aber kein Schlussstrich &amp;#039;&amp;#039;], 30. Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wien]]: Kloster und Kirche [[Neulandschule Laaerberg]], von 1929 bis 1947.&lt;br /&gt;
* Wien: Kloster bei der [[Gumpendorfer Pfarrkirche]], seit 1946.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eucharistie.cz/deutsch/provinz/wien.html Niederlassung in Wien]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.eucharistie.cz/deutsch/index.html Informationen über die Eucharistiner im deutschsprachigen Raum]&lt;br /&gt;
* [http://www.eymard.org Schriftstücke von Pierre-Julien Eymard und Inventar von Archiven]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=30933-3|VIAF=156889558|LCCN=n/86/858231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kongregation vom Allerheiligsten Sakrament| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männerorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Organisation (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer religiösen Organisation 1896]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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