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	<title>Ettersberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:05:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ettersberg&amp;diff=483100&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marcus Cyron: /* Kulturelle Rezeption */</title>
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		<updated>2026-04-13T16:54:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kulturelle Rezeption&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=Der Ettersberg - Blick vom Jakobskirchturm in Weimar.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Der Ettersberg mit dem Glockenturm der [[KZ Buchenwald#Gedenkstätte Buchenwald|Gedenkstätte Buchenwald]], Blick vom Turm der [[Jakobskirche (Weimar)|Jakobskirche]] in Weimar&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=[[Thüringen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=[[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Thüringer Becken]]s&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=[[Inselberg]] des&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=Großer Ettersberg&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=481.6&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=51.0143 &amp;lt;!-- Großer Ettersberg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=11.2561 &amp;lt;!-- Großer Ettersberg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-TH&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=12&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Muschelkalk]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=26&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=Die [[KZ Buchenwald#Gedenkstätte Buchenwald|Mahn- und Gedenkstätte KZ Buchenwald]] befindet sich auf dem Ettersberg.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ettersberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Muschelkalk]]-Höhenzug im Inneren des [[Thüringer Becken]]s, der nur aus einem eigenständigen [[Inselberg]] besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Auf dem Ettersberg befindet sich am &amp;#039;&amp;#039;Großen Ettersberg&amp;#039;&amp;#039; mit {{Höhe|481.6|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} Höhe sowohl der höchste Punkt der Stadt [[Weimar]] in [[Thüringen]] als auch des Thüringer Beckens überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ettersberg trägt das einzige Waldgebiet seiner Umgebung. Er ist in West-Ost-Richtung etwa 12 Kilometer lang und maximal vier Kilometer breit. Im innerthüringischen System „[[Die Naturräume Thüringens]]“ der [[Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie]] (TLUG) stellt er, analog der etwa 25 Kilometer westlich gelegenen [[Fahner Höhe]], einen eigenständigen, 40 km² großen [[Naturraum]] dar.{{GeoQuelle|DE-TH|LUG|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Erhebungen sind südlich des Großen Ettersberges der &amp;#039;&amp;#039;[[Bernhardtsberg (Weimar)|Bernhardtsberg]]&amp;#039;&amp;#039; (rund {{Höhe|400}}), ein Teil vom &amp;#039;&amp;#039;[[Südhang Ettersberg]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{WDPA|165783}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, und nördlich von [[Schöndorf (Weimar)|Schöndorf]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Kleiner Ettersberg|Kleine Ettersberg]]&amp;#039;&amp;#039; (an der &amp;#039;&amp;#039;Schanze&amp;#039;&amp;#039; {{Höhe|343.9}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Landschaft ==&lt;br /&gt;
Der oberflächennahe geologische Untergrund wird von den Gesteinen des Oberen [[Muschelkalk]]s gebildet. Die Auslaugung des im Untergrund vorhandenen [[Gips]]es hat zur Bildung zahlreicher [[Erdfall|Erdfälle]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angrenzende Orte sind [[Hottelstedt]], [[Ettersburg]], [[Kleinobringen]] und [[Großobringen]] auf der Nordseite sowie [[Schöndorf (Weimar)|Schöndorf]], [[Weimar]], [[Gaberndorf]], [[Daasdorf a. Berge]], [[Hopfgarten (Grammetal)|Hopfgarten]] und [[Ottstedt am Berge]] auf der Südseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ettersberg ist [[Wasserscheide]] zwischen [[Ilm (Saale)|Ilm]] im Südosten und [[Unstrut]] im Nordwesten. Vorherrschende Baumarten sind [[Rotbuche|Buche]] und [[Eichen|Eiche]]. In den Südhangbereichen sind durch Schafhaltung umfangreiche [[Kalkmagerrasen]] entstanden, die als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] geschützt sind. Ein weiteres Naturschutzgebiet ist der vollständig bewaldete „Prinzenschlag“ im Osten des Großen Ettersberges. Der Große Ettersberg unterscheidet sich nicht nur in seiner Größe vom [[Kleiner Ettersberg|Kleinen Ettersberg]], sondern auch dadurch, dass der Kleine Ettersberg kaum bewaldet ist und hauptsächlich landwirtschaftlich und durch [[Weinbau|Weinanbau]] genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schartenhöhe]] des Ettersbergs beträgt 202 m, die zugehörige [[Scharte (Geographie)|Scharte]] liegt westlich von [[Tröbsdorf (Weimar)|Tröbsdorf]] im Durchbruch der [[Bahnstrecke Halle–Bebra|Thüringer Bahn]] durch die Wasserscheide zwischen [[Ilm (Saale)|Ilm]] und [[Unstrut]]. Die [[Dominanz (Geographie)|Dominanz]] des Ettersbergs reicht 15,2 km weit bis zum [[Kaitsch]] bei [[Blankenhain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mahnmal ettersberg.jpg|mini|links|Glockenturm der Gedenkstätte Buchenwald auf dem Ettersberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weimar - 2016-09-22 - Blutstraße mit Stele (006).jpg|mini|links|Denkmal für Henri Manhès]]&lt;br /&gt;
Der Berg hat eine wechselvolle Geschichte, so weilte unter anderem [[Johann Wolfgang von Goethe]] dort und erwähnte ihn auch in seinen Werken. Am Nordrand des Berges befindet sich das Barock-[[Schloss und Park Ettersburg]]. Südlich davon ist ein alter [[Jagdstern (Ettersburg)|Jagdstern]] erhalten geblieben, an dem sternförmig mehrere Waldwege zusammenlaufen. Er wurde für herrschaftliche [[Jagd|Gesellschaftsjagden]] verwendet, zuletzt anlässlich des [[Erfurter Fürstenkongress]]es 1808, an dem auch die Kaiser Russlands, Zar [[Alexander I. (Russland)|Alexander I.]] und Frankreichs, [[Napoleon Bonaparte|Napoleon I.]] teilnahmen. 1901 wurde auf dem Ettersberg ein [[Bismarckturm (Weimar)|Bismarckturm]] eingeweiht. Dieser wurde 1949 auf [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Beschluss unter [[Walter Ulbricht]] heimlich gesprengt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Stabe: &amp;#039;&amp;#039;Türme im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach – Entdecken – Besuchen – Erwandern&amp;#039;&amp;#039;. Weimar 2005, ISBN 3-930687-46-1. Über den Bismarckturm bei Weimar: S. 107–131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde im Nordwesten des Ettersbergs das [[KZ Buchenwald]] angelegt. Hier, in den angeschlossenen Gebäuden für Rüstungsbetriebe sowie in Steinbrüchen im Westen des Lagers (bis heute erhalten) mussten die [[KZ-Häftling]]e [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] leisten. Das Lager erhielt auch einen eigenen [[Bahnstrecke Weimar–Buchenwald|Bahnanschluss]] vom [[Bahnhof Weimar]] aus, der an einem eigenen Bahnhof endete.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.buchenwald.de/1695/ „Bahnhof Buchenwald“] auf buchenwald.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Lager sollte zunächst auch „Konzentrationslager Ettersberg“ heißen, was jedoch wegen der Erwähnung in Goethes Werken&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.woerterbuchnetz.de/GWB/Ettersberg „Ettersberg“] im &amp;#039;&amp;#039;[[Goethe-Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities.&amp;lt;/ref&amp;gt; fallengelassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weithin sichtbar ist der 50 Meter hohe Glockenturm der [[KZ Buchenwald#Gedenkstätte Buchenwald|Gedenkstätte Buchenwald]], die in den 1950er Jahren eingerichtet wurde. Heute ist die [[Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora]] für die Pflege und Verwaltung des Areals zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südhangbereiche wurden während der DDR-Zeit von der [[Sowjetarmee]] als Truppenübungsplatz genutzt und waren daher teilweise Sperrgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ettersberg gilt als eines der wichtigsten [[Naherholungsgebiet]]e der Stadt Weimar und ist durch zahlreiche Wander- und Radwege erschlossen, die sich teilweise an das vorhandene Forststraßennetz anlehnen. Die Gedenkstätte Buchenwald zählt zu den meistbesuchten [[Tourismus in Thüringen|touristischen Zielen Thüringens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Mai 1961 wurde zu Ehren von Colonel [[Henri Manhès]], ehemaliger französischer [[KZ-Häftling]], [[Résistance]]-Kämpfer und Leiter der französischen Brigade der [[Internationale Militärorganisation Buchenwald|Internationalen Militärorganisation]] (IMO) am Eingang der „[[KZ Buchenwald|Blutstraße]]“ ein Denkmal errichtet. Auf ihm ist ein Porträt-Relief und eine ehrende Inschrift zum Gedenken des [[Ehrenbürger]]s der Stadt Weimar angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Weimar. &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (Hg. Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner), Weimar 1998, S. 287, ISBN 3-7400-0807-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sendeanlage ==&lt;br /&gt;
Auf dem Großen Ettersberg befindet sich die [[Sender Weimar (Ettersberg)|Sendeanlage Weimar 2]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturelle Rezeption ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Flüsse von London|Peter-Grant]]&amp;#039;&amp;#039;-[[Schriftenreihe|Buchreihe]] des Autors [[Ben Aaronovitch]] wird mehrfach auf eine für alle Seiten verheerende Schlacht Bezug genommen, die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zwischen einer Kommando-Einheit britischer und deutscher [[Zauberer]]n am Ettersberg ausgetragen worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4285652-8}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Thüringer Becken (mit Randplatten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marcus Cyron</name></author>
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