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	<title>Etschtaler Vulkanit-Gruppe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:58:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Etschtaler_Vulkanit-Gruppe&amp;diff=1760904&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Nutzung */</title>
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		<updated>2024-11-01T07:11:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nutzung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Etschtaler Vulkanit-Gruppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bozener [[Rhyolith|Quarzporphyr]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine vulkanisch-sedimentäre [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] [[Gruppe (Geologie)|Gruppe]] in den [[Südalpen]] im Raum [[Bozen]]. Die im unteren [[Perm (Geologie)|Perm]] nach Datierungen an [[Zirkon]]en vor etwa 285 bis 275 Millionen Jahren entstandenen Gesteine haben eine Mächtigkeit von bis zu 4000 Metern und eine Ausdehnung von über 2000 Quadratkilometern&amp;lt;ref&amp;gt;Möbus, Günter (1997): &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Alpen. Eine Einführung in die regional-geologischen Einheiten zwischen Genf und Wien.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Sven von Loga, Köln. ISBN 3-873612496, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Vulkanit-Gruppe liegt [[Diskordanz|diskordant]] dem südalpinen Kristallin auf, örtlich auch dem [[Waidbrucker Konglomerat]] beziehungsweise dessen Äquivalenten. Überlagert wird sie  großteils von [[Sandstein]] der [[Gröden-Formation]]. Im Norden reichen die Vulkanite im Eisacktal etwa bis [[Waidbruck]] und [[Gröden]] sowie bis Meran, südlich reichen sie mit der [[Lagorai]]-Kette bis in das Gebiet nordöstlich von [[Trient]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Castel Forte.JPG|mini|Die Trostburg bei Waidbruck, Namensgeberin der Trostburg-Formation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tektonische Situation ==&lt;br /&gt;
Die vulkanische Tätigkeit war verbunden mit einer zeitgleichen Dehnung und [[Subsidenz (Geologie)|Absenkung]] der Erdkruste in diesem Bereich und damit verbunden mit der Bildung eines [[Grabenbruch]]systems. Etwa 40 Millionen Jahre später kam es in der mittleren [[Trias (Geologie)|Trias]] wieder zu vulkanischer Tätigkeit, welche ebenfalls an eine starke Bruchtektonik gekoppelt war. So gab es im [[Ladinium]] im Bereich der Dolomiten starke vulkanische Aktivität und es entstanden die [[Intrusion (Geologie)|Intrusionen]] von Predazzo und Monzoni. Ursache für die wiederholte Dehnung der Kruste könnte nach Ansicht einiger Forscher eine ortsfeste, episodisch aktive Wärmeanomalie sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pavement made of cobblestone of quartz porphyr.jpg|mini|Straßenpflaster]]&lt;br /&gt;
== Der Aufbau der Vulkanit-Gruppe ==&lt;br /&gt;
Insgesamt zeigt sich ein Übergang von eher basischen Vulkaniten im [[Liegendes|Liegenden]] zu mehr sauren Vulkaniten im [[Hangendes|Hangenden]] der Gruppe, was sich auch in der Farbe der Gesteine bemerkbar macht. So besteht die [[andesit]]isch bis rhyodacitische Trostburg-Formation, benannt nach der [[Trostburg (Waidbruck)|Trostburg]] bei Waidbruck, im Liegenden aus grünlichen und schwarzen Gesteinen. Die aus [[Ignimbrit]]en bestehende [[Auer-Formation]] im Hangenden hingegen besteht aus [[rhyolith]]ischen rötlich-grauen bis orangen Gesteinen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfattner Waende.JPG|mini|Die Pfattner Wände südlich von Bozen werden von der mächtigen Auer-Formation gebildet]]&lt;br /&gt;
Die Hauptmasse der Vulkanit-Gruppe bilden Ignimbrite, wie die mächtige Auer-Formation oder die ebenfalls mächtige [[Gargazon-Formation]] oder die [[Torggl-Formation]] und die [[Lieg-Formation]], daneben bilden auch [[Lava|Laven]] (unter anderem die [[Laugen-Formation]], die [[Zoll-Formation]] und die [[Hafling-Formation]]) und [[Tuff]]e einen bedeutenden Anteil. In Zeiten der Ruhe konnten sich vor allem klastische Sedimente bilden wie die [[Vigil-Formation]], die [[Vöran-Formation]], die [[Guntschna-Formation]] und die [[Tregiovo-Formation]], in der auch Kohleflasern und Pflanzenreste gefunden werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Albiano-porphyry quarry-detail.jpg|mini|Steinbruch bei [[Albiano]] im [[Cembratal]]]]&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Ignimbrite der Bozener Vulkanitgruppe finden vielfache Verwendung als Bau- und Dekorationsmaterial, etwa für Fliesen, Platten oder Randsteine.&amp;lt;ref&amp;gt;Umweltverträglichkeitsstudie zur Erweiterung des Porphyr-Steinbruches Vormeswald, S. 3 ([http://www.provinz.bz.it/service/resdownload.aspx?source=VIA-UVP&amp;amp;ID=6D38CC5C734B412EE040960A1E320F42 PDF-File]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Grund dafür ist neben ihrer meist attraktiven Farbe ihre leichte Spaltbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|070406-10 Tal Meran Bozen.jpg|1655|Blick von Westen über das Etschtal zwischen Meran und Bozen. Der Steilabfall zum Tal besteht aus Vulkaniten, obenauf lagernd die Gröden-Formation und [[Werfen-Formation]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Autonome Provinz Bozen – Südtirol: &amp;#039;&amp;#039;Eppan, Geologische Karte Blatt 026, Maßstab 1:25.000&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* G. M. Bargossi u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;The Lower Permian Athesian Volcanic Group (AVG) in the Adige valley between Merano and Bolzano: a stratigraphic, petrographic and geochronological outline&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.provincia.bz.it/hochbau/download/BargossiAVGFirenze.pdf PDF-File]). &lt;br /&gt;
* Rainer Brandner u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Sediment 2007, Exkursionsführer&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.uibk.ac.at/downloads/c715/geoalp_4_07/exkursionsfuehrer_red.pdf PDF-File]).&lt;br /&gt;
* Hans Pichler: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Tektonik des Südteiles der Bozener Porphyrplatte im Raum um Trient (Oberitalien)&amp;#039;&amp;#039;. In: Mitteilungen der Geologischen Gesellschaft in Wien 55, 1962, S. 41–54 ([https://www.zobodat.at/pdf/MittGeolGes_55_0041-0054.pdf PDF-File]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithostratigraphie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südliche Kalkalpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Südtirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit des Perm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Perm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Etsch]]&lt;/div&gt;</summary>
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