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	<title>Etschtal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Alpental; zur ehemaligen Trentiner Bezirksgemeinschaft siehe [[Valle dell’Adige]].}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Etschtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ItS|&amp;#039;&amp;#039;Valle dell’Adige&amp;#039;&amp;#039;}} bzw. &amp;#039;&amp;#039;Val d’Adige&amp;#039;&amp;#039;) ist ein rund 200&amp;amp;nbsp;km langes [[Alpen]]tal in [[Italien]], das von der [[Etsch]] durchflossen wird und vom eiszeitlichen [[Etschgletscher]] ausgeformt wurde. Das Tal nimmt am [[Reschenpass]] seinen Anfang, durchquert [[Südtirol]] und das [[Trentino]] und endet schließlich bei der [[Veroneser Klause]] in [[Venetien]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Etsch.png|mini|Karte des Etschtals – das Etschtal mündet bei Verona in die Po-Ebene]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begrifflichkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Etschtal&amp;#039;&amp;#039; wird unterschiedlich verwendet:&lt;br /&gt;
* In einem weiteren Sinn umfasst das Etschtal den gesamten Verlauf der Etsch in den Alpen, vom Reschenpass bis zur Einmündung in die [[Po-Ebene]].&lt;br /&gt;
* In Südtirol wird nur der Talabschnitt zwischen [[Meran]] und [[Bozen]] als Etschtal bezeichnet, während die übrigen Südtiroler Talabschnitte jeweils eigene Namen besitzen ([[Vinschgau]], [[Überetsch]], [[Südtiroler Unterland|Unterland]]).&lt;br /&gt;
* Im Trentino wird mit &amp;#039;&amp;#039;Valle dell’Adige&amp;#039;&amp;#039; nur der Abschnitt von der [[Salurner Klause]] bis knapp südlich von [[Trient]] (bzw. knapp nördlich von [[Besenello]]) bezeichnet. Der anschließende Abschnitt bis zum Alpenrand in Venetien nennt sich [[Vallagarina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis um die Mitte des 20. Jahrhunderts war die Territorialbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Etschland&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich, mit der meist der Raum Meran-Bozen gemeint war, bisweilen über diesen aber auch ausgriff und insbesondere während des [[Italienischer Faschismus|italienischen Faschismus]] als Alternativbenennung für das verbotene &amp;#039;&amp;#039;Südtirol&amp;#039;&amp;#039; an Bedeutung gewann.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Josef Weingartner]]: &amp;#039;&amp;#039;Etschland: Wanderungen abseits vom Baedeker.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: Hirzel 1924.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Etschtal Panoramabild richtung Süden.JPG|mini|Das Etschtal von Meran bis Bozen]]&lt;br /&gt;
Das Etschtal nimmt am Reschenpass ({{Höhe|1507}}) am [[Alpenhauptkamm]] seinen Anfang. Der oberste Talabschnitt bis zur Talstufe [[Töll]] (ca. {{Höhe|500}}) wird Vinschgau genannt und verläuft nach einem kurzen Abschnitt in südliche Richtung größtenteils ostwärts. Bei Meran macht der Talverlauf einen Knick und streicht von nun an mit nur noch geringen Höhenunterschieden stets grob Richtung Süden. Der Talabschnitt nach Bozen wird in Überetsch und Unterland gegliedert. An der Salurner Klause ({{Höhe|207}}) verlässt das Etschtal Südtirol und wechselt ins Trentino. Rund zehn Kilometer nach Trient verengt sich der Talverlauf bei der Örtlichkeit &amp;#039;&amp;#039;Murazzi&amp;#039;&amp;#039;. Dort wird der Beginn des untersten Abschnitts des Etschtals – das Vallagarina – angesetzt. Knapp südlich von &amp;#039;&amp;#039;Borghetto&amp;#039;&amp;#039; wird das Tal von der Grenze zwischen dem Trentino und Venetien durchquert. Das Etschtal endet schließlich an der Veroneser Klause nordwestlich von [[Verona]], wo es in die [[Norditalienische Tiefebene]] übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seiner langen Wegstrecke laufen dem Etschtal zahlreiche Seitentäler zu. Zu den bedeutendsten zählen: das [[Münstertal (Alpental)|Münstertal]], [[Martelltal|Martell]] und [[Schnalstal|Schnals]] im Vinschgau, [[Passeier]] und [[Ultental|Ulten]] in der Meraner Gegend, das [[Sarntal]] und das [[Eisacktal]] im Bozner Talkessel und das [[Nonstal]] und das [[Cembratal]] im Trentino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Das Etschtal ist einer der wichtigsten Verkehrsstränge der Alpen, speziell im Abschnitt zwischen Verona und Bozen als Teil der Transitstrecke über den [[Brennerpass|Brenner]]: Ein großer Teil der [[A22 (Italien)|Brennerautobahn]] verläuft hier, ebenso der [[Strada Statale 12 dell’Abetone e del Brennero|Brennerstaatsstraße]] und der [[Brennerbahn]]. Bei Bozen zweigen all diese Verkehrswege in nordöstliche Richtung ins Eisacktal ab. Das Etschtal oberhalb von Bozen ist für den Autoverkehr größtenteils durch die [[Strada Statale 38 dello Stelvio|SS&amp;amp;nbsp;38]] erschlossen, die zwischen Bozen und Meran als Schnellstraße „[[MeBo]]“ ausgebaut ist, und zuletzt bis zum [[Reschenpass|Reschen]] durch die [[Strada Statale 40 di Resia|SS&amp;amp;nbsp;40]]. Bahnverbindungen verlaufen im selben Gebiet über die [[Bahnstrecke Bozen–Meran]] und die daran anschließende [[Vinschgaubahn]]. Für den Fahrradverkehr besteht vom Reschenpass bis Verona der durchgängige und zumeist gut ausgebaute [[Etsch-Radweg]].&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|Blick von Burgruine Maultasch nach Terlan.jpg|750|Panoramablick von der [[Burgruine Neuhaus (Terlan)|Burgruine Neuhaus]] bei [[Terlan]] über das Etschtal}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|070406-10 Tal Meran Bozen.jpg|800|Das Etschtal zwischen Meran und Bozen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urgeschichte (10. bis 5. Jahrtausend v. Chr.) ==&lt;br /&gt;
Der Übergang vom [[Mittelsteinzeit|Mesolithikum]], der aneignenden, zum [[Jungsteinzeit|Neolithikum]], der produzierenden Lebensweise, erfolgte im Etschtal ab der 2. Hälfte des 6. Jahrtausends v. Chr. Mesolithische Jäger besiedelten das zuvor vergletscherte Gebiet um 9500 v. Chr. Beim Übergang spielten die [[Jäger und Sammler]] ausnahmsweise eine deutlich erkennbare Rolle in einem Prozess, der sich über Jahrhunderte erstreckte. Es erwies sich, dass technologische Kontinuität zwischen den Kulturen bestand, ebenso wie eine Fortsetzung der Ausbeutung von Ressourcen an denselben Stellen, insbesondere bestimmten Gesteinen zur Herstellung von Waffen und Werkzeugen. Von großer Bedeutung ist der Gaban-Abris, 3 km nördlich von Trient in 270 m Höhe über dem Meeresspiegel, der ununterbrochen von 7500 bis 1600 v. Chr. genutzt wurde. Dort ließ sich belegen, dass die [[Neolithisierung Europas|Neolithisierung]] nicht durch Verdrängung der vorher dort lebenden Gruppen erfolgte, sondern durch [[Akkulturation]]. Dies gilt vor allem im oberen und mittleren Etschtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emanuela Cristiani, Annaluisa Pedrotti, Stefano Gialanella: &amp;#039;&amp;#039;Tradition and innovation between the Mesolithic and Early Neolithic in the Adige Valley (Northeast Italy). New data from a functional and residues analyses of trapezes from Gaban rockshelter&amp;#039;&amp;#039;, in: Documenta Praehistorica XXXVI (2009) 191–205. ([https://www.academia.edu/803063/Cristiani_E_Pedrotti_A_and_Gialanella_S_2009_Tradition_and_innovation_between_the_Mesolithic_and_Early_Neolithic_in_the_Adige_Valley_Northeast_Italy_Documenta_Praehistorica academia.edu])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Adige valley|Etschtal}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Etschtal}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://etschtalradweg.de/ |titel=Etschtalradweg - Bilder und Informationen zur Tour |werk=etschtalradweg.de |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2021-07-19 |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.07|EW=11.12|type=landmark|dim=200000|region=IT-BZ/IT-TN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4091961-4|VIAF=247657244}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Trentino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Venetien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Etsch]]&lt;/div&gt;</summary>
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