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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Etoricoxib</id>
	<title>Etoricoxib - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:04:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Etoricoxib&amp;diff=279942&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChemoBot: Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen</title>
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		<updated>2026-01-23T22:22:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Chemikalie&lt;br /&gt;
| Strukturformel  = [[Datei:Etoricoxib structural formula V.1.svg|270px|alt=|Struktur von Etoricoxib]]&lt;br /&gt;
| Freiname        = Etoricoxib&lt;br /&gt;
| Andere Namen    = 5-Chlor-6′-methyl-3-[4-(methylsulfonyl)phenyl]-2,3′-bipyridin ([[IUPAC-Nomenklatur|IUPAC]])&lt;br /&gt;
| Summenformel    = C&amp;lt;sub&amp;gt;18&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;15&amp;lt;/sub&amp;gt;ClN&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S&lt;br /&gt;
| CAS             = {{CASRN|202409-33-4}}&lt;br /&gt;
| EG-Nummer       = 682-421-5&lt;br /&gt;
| ECHA-ID         = 100.207.709&lt;br /&gt;
| PubChem         = 123619&lt;br /&gt;
| ChemSpider      = 110209&lt;br /&gt;
| DrugBank        = DB01628&lt;br /&gt;
| ATC-Code        = {{ATC|M01|AH05}}&lt;br /&gt;
| Wirkstoffgruppe = [[COX-2-Hemmer]]&lt;br /&gt;
| Wirkmechanismus = &lt;br /&gt;
| Molare Masse    = 358,84  [[Gramm|g]]·[[mol]]&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dichte          = &lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt    = &lt;br /&gt;
| Siedepunkt      = &lt;br /&gt;
| Dampfdruck      = &lt;br /&gt;
| pKs             = &lt;br /&gt;
| Löslichkeit     = &lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz   = &amp;lt;ref&amp;gt;{{CL Inventory|ID=212685 |Name=2,3&amp;#039;-Bipyridine, 5-chloro-6&amp;#039;-methyl-3-(4-(methylsulfonyl)phenyl)- |Abruf=2020-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme = {{GHS-Piktogramme-klein|06}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort  = Gefahr&lt;br /&gt;
| H               = {{H-Sätze|302|310}}&lt;br /&gt;
| EUH             = {{EUH-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| P               = {{P-Sätze|?}}&lt;br /&gt;
| Quelle P        = &lt;br /&gt;
| MAK             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Etoricoxib&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Arzneistoff]], der als Schmerzmittel aus der Klasse der [[COX-2-Hemmer]] ([[Nichtsteroidales Antirheumatikum|Nicht-steroidale Antirheumatika]], NSAR) zur Behandlung der Arthrose, der rheumatoiden Arthritis und bei akuten Gichtanfällen angewendet wird. Etoricoxib ist in Deutschland [[verschreibungspflicht]]ig und seit September 2004 für Personen ab 16&amp;amp;nbsp;Jahren zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikationen ==&lt;br /&gt;
Etoricoxib ist in Deutschland zugelassen für:&lt;br /&gt;
* [[Arthrose]]&lt;br /&gt;
* [[Rheumatoide Arthritis]]&lt;br /&gt;
* Akute [[Gicht]]arthritis&lt;br /&gt;
* [[Spondylitis ankylosans|Morbus Bechterew]]&lt;br /&gt;
* Postoperative [[Zahnschmerzen]] (Zulassung seit April 2012)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carolina Kusnick |url=https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2012/04/20/etoricoxib-zur-therapie-postoperativer-zahnschmerzen |titel=Etoricoxib zur Therapie postoperativer Zahnschmerzen |werk=deutsche-apotheker-zeitung.de |datum=2015-09-23 |abruf=2020-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen [[Nichtsteroidales Antirheumatikum|nichtsteroidalen Antirheumatika]] wird mit einer relativ geringen Dosis therapiert. Die Tagesdosis liegt bei 30–120 mg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralf Baron, Wolfgang Koppert, Michael Strumpf, Anne Willweber-Strumpf |Titel=Praktische Schmerzmedizin Interdisziplinäre Diagnostik - Multimodale Therapie |Auflage=4. |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Berlin |Datum=2019 |ISBN=978-3-662-57486-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharmakokinetik ==&lt;br /&gt;
Die [[biologische Halbwertszeit]] beträgt 22&amp;amp;nbsp;Stunden. Das Präparat flutet sehr schnell an und erreicht nach ca. einer Stunde den höchsten Wirkspiegel. Dadurch ist ein sehr schneller Wirkungseintritt zu erwarten, nach Studienlage im Mittel nach 25&amp;amp;nbsp;Minuten.&lt;br /&gt;
Die Zulassungsstudien bei akuter [[Gicht]]arthritis liefen gegen 3&amp;amp;nbsp;× 50&amp;amp;nbsp;mg [[Indometacin]]; eine gleiche Wirksamkeit konnte gezeigt werden.&lt;br /&gt;
Bei [[Arthrose]] und Rheumatoider [[Arthritis]] wurde gegen 3&amp;amp;nbsp;× 50&amp;amp;nbsp;mg [[Diclofenac]] oder 2&amp;amp;nbsp;× 500&amp;amp;nbsp;mg [[Naproxen]] verglichen, jeweils mit dem Ergebnis gleicher Wirksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenwirkungen ==&lt;br /&gt;
Das Präparat kann wie alle NSAR zu [[Arterielle Hypertonie|arterieller Hypertonie]] und [[Ödem]]en führen. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko bei [[Herz-Kreislauf-Erkrankung]]en (siehe Gegenanzeigen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symptome wie eine Gelbfärbung der Haut oder der Augen, starke und anhaltende Bauchschmerzen sowie schwarz gefärbter Stuhl können auf schwerwiegende Nebenwirkungen hinweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Etoricoxib |Sammelwerk=Gelbe Liste Online |Ort=Langen |Online=https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Etoricoxib_48487 |Abruf=2025-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 2006 publizierten MEDAL-Studie, in welcher ca. 34000 Patienten eingeschlossen wurden, wurde Etoricoxib (in der Dosierung 60&amp;amp;nbsp;mg und 90&amp;amp;nbsp;mg) mit [[Diclofenac]] (150&amp;amp;nbsp;mg) hinsichtlich kardiovaskulärer und thrombotischer Ereignisse verglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sue Hughes: [http://www.medscape.com/viewarticle/788875?t=1 &amp;#039;&amp;#039;MEDAL: Etoricoxib shows same thrombotic cardiovascular risk as diclofenac&amp;#039;&amp;#039;.] 13. November 2006; abgerufen am 4. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Studie konnte kein Unterschied zwischen Diclofenac und Etoricoxib hinsichtlich der kardiovaskulären Sicherheit festgestellt werden. Die Studie lief maximal über 3,5&amp;amp;nbsp;Jahre, wobei über 12000 Patienten über einen Zeitraum von mehr als 2&amp;amp;nbsp;Jahren behandelt wurden. Die Studie wurde wegen der Wahl von Diclofenac als Vergleichssubstanz kritisiert, da bei Diclofenac wie bei Naproxen auch ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko vorbekannt war; somit habe man gerade eine Vergleichssubstanz gewählt, die selbst ein vergleichsweise hohes Level an unerwünschten Nebenwirkungen im kardiovaskulären Bereich hat. Etoricoxib verursachte unter 90&amp;amp;nbsp;mg mehr Studienabbrüche wegen Ödemen und unter 60&amp;amp;nbsp;mg und 90&amp;amp;nbsp;mg mehr Studienabbrüche aufgrund von Bluthochdruck. Diclofenac war lebertoxischer (Studienabbrüche ca. 3 % vs. 0,3 %). Gastrointestinal (Magen/Darm-Trakt) war Etoricoxib besser verträglich als Diclofenac, jedoch nicht in allen Subgruppen. Die MEDAL-Studie war in den USA eine wichtige Zulassungsstudie für Etoricoxib; nach deren Auswertung wurde die Zulassung durch die [[Food and Drug Administration|FDA]] erneut abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere mögliche Nebenwirkung von Etoricoxib und anderen COX-2-Hemmern sind [[Depressionen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;arznei-telegramm&amp;#039;&amp;#039;, 2007, 38, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenanzeigen ==&lt;br /&gt;
Etoricoxib ist bei [[Niereninsuffizienz]] (mit einer Kreatinin-Clearance unter 30&amp;amp;nbsp;ml/min) und schweren Leberfunktionsstörungen kontraindiziert.&lt;br /&gt;
Gleiches gilt für akute Magengeschwüre und Magen/Darmblutungen.&lt;br /&gt;
Dehydratisierte Patienten (z.&amp;amp;nbsp;B. Leistungssportler mit zu geringer Flüssigkeitsaufnahme) sowie Schwangere und Stillende dürfen ebenfalls kein Etoricoxib erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Neubewertung der Klasse der Coxibe durch die US-amerikanische [[Food and Drug Administration]] (FDA) und die [[Europäische Arzneimittelagentur]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ema.europa.eu/en/medicines/human/referrals/etoricoxib-1 &amp;#039;&amp;#039;Article-31-Referral, Etoricoxib (CPMP/1748/04)&amp;#039;&amp;#039;.] CHPM-Empfehlung vom 27. Februar 2004, EC Bescheid vom 28. April 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden 2004 folgende Gegenanzeigen neu aufgenommen:&lt;br /&gt;
* Patienten mit einer [[Arterielle Hypertonie|arteriellen Hypertonie]], deren [[Blutdruck]] nicht ausreichend kontrolliert ist, sowie ischämische Herzerkrankungen wie&lt;br /&gt;
* [[Herzinsuffizienz]] ([[NYHA-Klassifikation|NYHA]] II-IV)&lt;br /&gt;
* Klinisch gesicherte [[Koronare Herzkrankheit]] (KHK, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Angina Pectoris]]) und/oder zerebrovaskuläre Erkrankungen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Schlaganfall]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handelsnamen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Monopräparat]]e&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Arcoxia (D, A, CH), Etori, Etoriax, Etorican, Etoriconio, Etoricox, Etoricoxib (D), Exinef (A, CH), Auxib (A)&amp;lt;ref&amp;gt;Rote Liste Online, Stand: August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;AM-Komp. d. Schweiz, Stand: August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;AGES-PharmMed, Stand: August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. P. Cannon et al.: &amp;#039;&amp;#039;Cardiovascular outcomes with etoricoxib and diclofenac in patients with osteoarthritis and rheumatoid arthritis in the Multinational Etoricoxib and Diclofenac Arthritis Long-term (MEDAL) programme: a randomised comparison.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Lancet]].&amp;#039;&amp;#039; Band 368, Nummer 9549, November 2006, S.&amp;amp;nbsp;1771–1781, [[doi:10.1016/S0140-6736(06)69666-9]], PMID 17113426.&lt;br /&gt;
* P. M. Kearney et al.: &amp;#039;&amp;#039;Do selective cyclo-oxygenase-2 inhibitors and traditional non-steroidal anti-inflammatory drugs increase the risk of atherothrombosis? Meta-analysis of randomised trials.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;BMJ&amp;#039;&amp;#039;, Band 332, Nummer 7553, Juni 2006, S.&amp;amp;nbsp;1302–1308, [[doi:10.1136/bmj.332.7553.1302]], PMID 16740558, {{PMC|1473048}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.trends-in-medicine.com/wp-content/themes/WpMagazine/unsubscribed.php?pn=ACRheumatology104p.pdf Trends-in-Medicine.] (PDF; 326&amp;amp;nbsp;kB) 2004&lt;br /&gt;
* [https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimittelsicherheit/RHB/Archiv/2005/65_20050200.pdf Fachinformation.] (PDF; 92&amp;amp;nbsp;kB) akdae.de, 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teraryl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bipyridin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phenylenverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alkylpyridin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sulfon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chlorpyridin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nichtopioid-Analgetikum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneistoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyminhibitor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChemoBot</name></author>
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