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	<title>Etoliko - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:20:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Waldviertler: akt.</title>
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		<updated>2024-05-03T18:02:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;akt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Griechenland&lt;br /&gt;
|Name= Etoliko&lt;br /&gt;
|Name-el= {{lang|el|Δημοτική Κοινότητα Αιτωλικού&amp;lt;br /&amp;gt;(Αιτωλικό)}}&lt;br /&gt;
|Region= [[Westgriechenland]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk= [[Ätolien-Akarnanien]]&lt;br /&gt;
|Gemeinde= [[Mesolongi]]&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirk= Etoliko&lt;br /&gt;
|Siedlung=&lt;br /&gt;
|Höhe= 6&lt;br /&gt;
|Höhenbezugspunkt=&lt;br /&gt;
|Fläche= 47,199 km²&lt;br /&gt;
|Einwohner= 4813&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle= 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistics.gr/documents/20181/17286366/MON_PLI_DHM_OIKISN_2021.xlsx Ergebnisse der Volkszählung 2021], Griechisches Statistisches Amt ({{lang|el|ΕΛ.ΣΤΑΤ}}) [[ELSTAT]] (Excel-Dokument, 1,1 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte=&lt;br /&gt;
|Wappenbild=&lt;br /&gt;
|Siegelbild=&lt;br /&gt;
|LAU= 38010201&lt;br /&gt;
|Ortsgliederung=8 Siedlungen und eine unbewohnte Insel&lt;br /&gt;
|Postleitzahl=&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl=&lt;br /&gt;
|Website=&lt;br /&gt;
|lat_deg= 38&lt;br /&gt;
|lat_min= 26&lt;br /&gt;
|lat_sec= 11&lt;br /&gt;
|lon_deg= 21&lt;br /&gt;
|lon_min= 21&lt;br /&gt;
|lon_sec= 14&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Etoliko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Αιτωλικό}} {{N.Sg.}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Aitoliko&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Lagunenstadt mit 4012&amp;amp;nbsp;Einwohnern (2011) in der [[Griechenland|griechischen]] Region [[Westgriechenland]]. Zusammen mit mehreren kleinen Dörfern und Siedlungen bildet Etoliko die gleichnamige [[Dimotiki Kinotita]] ({{lang|el|Δημοτική Κοινότητα Αιτωλικού|Dimotikí Kinótita Etolikoú}}) mit 4813&amp;amp;nbsp;Einwohnern (2021) im Gemeindebezirk [[Etoliko (Gemeindebezirk)|Etoliko]] der Gemeinde [[Mesolongi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Etoliko, Etolia-Acarnania, Greece - View on city with bridges.jpg|mini|links|Blick auf die Stadt Etoliko mit Brücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etoliko liegt zwischen den antiken Städten [[Pleuron (Aitolien)|Pleuron]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Pleuron trägt den Namen eines Sohnes des [[Mythologie|mythologischen]] Vaters [[Aitolos (Sohn des Endymion)|Aitolos]], während die in der Nähe liegende antike Stadt [[Kalydon (Ätolien)|Kalydon]] den Namen des anderen Sohnes trägt.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Oiniadai]]. Die Altstadt liegt auf einer Insel zwischen der &amp;#039;&amp;#039;Lagune von Etoliko&amp;#039;&amp;#039; im Norden und der größeren sich nach Süden zum [[Golf von Patras]] und dem [[Ionisches Meer|Ionischen Meer]] öffnenden &amp;#039;&amp;#039;Lagune von Mesolongi&amp;#039;&amp;#039;. Durch zwei Brücken ist die Insel nach Osten und Westen mit dem Festland verbunden. Gezeitenkräfte lassen hier regelmäßig in wechselnder Richtung starke Strömungen entstehen. Über diese Brücken und entlang der Inselnordseite führt die Landstraße von [[Mesolongi]] nach [[Astakos (Xiromeros)|Astakos]]. Auf der Ostseite der Lagunen verläuft die [[Aftokinitodromos 5|Autobahn 5]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 57,507&amp;amp;nbsp;km² Gesamtfläche des Stadtbezirks Etoliko entfallen 45,957&amp;amp;nbsp;km² auf Landfläche. Im Norden grenzen die Ortsgemeinschaften [[Agios Ilias (Etoliko)|Agios Ilias]] und [[Stamna]] an, im Osten und Süden der Gemeindebezirk Mesolongi sowie im Westen [[Iniades]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Flussdelta|Delta]] des Acheloos, das &amp;#039;&amp;#039;Mesolongi-Delta,&amp;#039;&amp;#039; ist nach der weiter im Süden liegenden Bezirkshauptstadt [[Mesolongi]] benannt und das größte Griechenlands. Die Mesolongi-Lagune, eine der größten [[Lagune]]n des [[Mittelmeerraum]]es, ist im Durchschnitt nur 1,5 Meter tief. Sie ist vom Golf von Patras durch Sandbänke getrennt und wird von dort mit Seewasser versorgt, während die Etoliko-Lagune bis zu 30 Meter tief und brackig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name der kleinen Landstadt Etoliko erinnert als einziger noch an den hier in der Antike wohnhaften Stamm der [[Aitoler]], der im 4. und 3. vorchristlichen Jahrhundert einen Städtebund gründete und damit eine wichtige politische Rolle spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 900 n. Chr. wurde der [[Byzantinisches Reich|byzantinische]] Flottenstützpunkt [[Lepanto]] am [[Golf von Korinth]] Hauptstadt des Themas (Verwaltungsbezirk) [[Nikopolis (Epirus)|Nikopolis]]. Die neue Hauptstadt wurde durch die Anlage von Festungen im Vorfeld gesichert. Eine dieser Festungen war Etoliko, günstig zur Verteidigung auf der Insel in den Lagunen gelegen. Seit dem 12. Jahrhundert führt die sich inzwischen zur Stadt entwickelte Inselfestung den Namen Anatolikon. Eine erste schriftliche Erwähnung aus dieser Zeit stammt vom jüdischen Reisenden [[Benjamin von Tudela]], der 1172/73 in seinem Reisebericht vermerkt: „Von dort ist es eine halbe Tagesreise bis Anatolikon, das an einem Nebenarm des Meeres liegt.“ 1406 vertreibt der Herr von [[Kefalonia]] (der größten der Ionischen Inseln), [[Carlo I. Tocco]], die [[Albanien|Albaner]] aus Anatolikon. Allerdings zwingen die [[Republik Venedig|Venezianer]] die [[Tocco (Adelsgeschlecht)|Tocchi]], ihre Einnahmen aus den Salzgärten und Fischgewässern von Anatolikon mit ihnen zu teilen. Etwa 1430 wurde Anatolikon türkisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Griechischer Unabhängigkeitskrieg|griechischen Unabhängigkeitskrieges]] vom [[Osmanisches Reich|osmanischen Reich]] Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Etoliko ein wichtiger Ort des Widerstands. Das für Angreifer nur schwer zugängliche Etoliko erlebte drei [[Türkei|türkische]] Belagerungen. 1823 konnten in einer ersten Belagerung, zusammen mit Mesolongi (wo [[George Gordon Byron|Lord Byron]] im April 1824 starb), die nur etwa 500 griechischen Verteidiger 15.000 Türken erfolgreich widerstehen. Ebenfalls wurde eine zweite Belagerung abgewehrt. Erst in einer dritten Belagerung konnte Etoliko, etwa gleichzeitig mit Mesolongi (11. April 1826), von den Türken wieder eingenommen werden. 1829 erkannte im Vertrag von [[Adrianopel]] die [[Hohe Pforte]] die Autonomie Griechenlands an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seiner Eingemeindung nach Mesolongi zum 1. Januar 2011 war Etoliko Verwaltungssitz einer selbständigen Gemeinde, die zuletzt 1997 durch Eingemeindung einiger Nachbarorte auf über 7.000 Einwohner angewachsen war. Diese Gemeinde ist heute einer von drei Gemeindebezirken der Gemeinde Mesolongi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der Kirche der Taxiarchen ist die historische Quelle zu sehen, die während der türkischen Belagerung der Stadt im Unabhängigkeitskrieg auf der sonst trinkwasserlosen Insel die Belagerten mit Frischwasser versorgte. Die Quelle soll sich durch türkischen Artilleriebeschuss aufgetan haben. Im Vorhof der Kirche liegt das Grab der &amp;#039;&amp;#039;Kyra Basilikis,&amp;#039;&amp;#039; der Ehefrau [[Ali Pascha Tepelena|Ali Paschas]] von [[Ioannina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fischer in Aitoliko.JPG|mini|Lagunenfischer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich von Bedeutung sind neben der Landwirtschaft die weitflächigen [[Saline]]n zwischen Etoliko und Mesolongi, die Fischzucht in den Lagunen sowie Fischfang. Die Lagunen sind mit die fischreichsten Gewässer Griechenlands. Die Fischer der Lagune können wegen des flachen Wassers hier ihre Boote auch staken. An verschiedenen Stellen finden sich &amp;#039;&amp;#039;Pilades,&amp;#039;&amp;#039; Fischerhütten auf Pfählen. Bebauung und Abwasser sind im gesamten Deltabereich streng reglementiert, ein großer Teil steht unter [[Naturschutz]], es herrscht Jagdverbot. In diesem Gebiet leben über 170 Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Von 1890 bis 1970 war Etoliko an die [[Schmalspur|schmalspurige]] [[Nordwestbahn (Griechenland)|griechischen Nordwestbahn]] angeschlossen. Sie führte im Osten an der Stadt vorbei und über 61 km vom Hafen von [[Kryoneri]] am [[Golf von Korinth]] – von wo aus ein [[Trajekt]] nach [[Patras]] verkehrte – nach [[Agrinio]]. Von 1912 bis zu ihrer [[Streckenstilllegung|Stilllegung]] 1940 zweigte hier zudem eine Strecke nach [[Katochi]] auf der Westseite der Lagune ab. Diese Zweigstrecke nutze die zwei Brücken, die die beiden Ufer der Lagune und die Altstadt von Etoliko verbinden. Die Hauptstrecke wurde dann 1970 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1996 wurde die Hauptstrecke ganz&amp;lt;ref&amp;gt;So: Wall: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnatlas&amp;#039;&amp;#039;, S. XII.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder abschnittweise&amp;lt;ref&amp;gt;So: Wall: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnatlas&amp;#039;&amp;#039;, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; wieder in Stand gesetzt, Arbeiten die 2004 aber eingestellt wurden, ohne dass es zur Wiederaufnahme des Betriebs gekommen wäre. Zeitweilig gab es Planungen, die Strecke im Rahmen der [[Transeuropäische Netze|Transeuropäischen Netze]] in [[Normalspur]] auszubauen und bis Ioannina zu verlängern.&amp;lt;ref&amp;gt;Wall: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnatlas&amp;#039;&amp;#039;, S. XII.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswert ==&lt;br /&gt;
In den Tavernen von Etoliko sind geräucherter Aal und in Wachs gehüllter Fischrogen &amp;#039;&amp;#039;[[Bottarga|Avgotaracho]]&amp;#039;&amp;#039; besondere Spezialitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Lauffer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Griechenland, Lexikon der historischen Stätten. Von den Anfängen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 1. Aufl., C.H.Beck, München 1989. ISBN 3-406-333028&lt;br /&gt;
* Mike Liebscher: &amp;#039;&amp;#039;Griechenland, Naturreiseführer&amp;#039;&amp;#039;. 1. Aufl., NTV Natur- und Tier-Verlag, Münster 2003. ISBN 3-931587-82-7&lt;br /&gt;
* Henning Wall: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnatlas Griechenland&amp;#039;&amp;#039;. Schweers + Wall, Köln 2018. ISBN 978-3-89494-148-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://etoliko.gr/ Website über Etoliko (gr.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Westgriechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mesolongi]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Waldviertler</name></author>
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