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	<title>Ethisches Gut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Perennis: Link</title>
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		<updated>2023-05-01T13:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Ethik]] ein mögliches Ziel des menschlichen Strebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güter spielen vor allem in [[Teleologie|teleologisch]]en Ethiken eine wichtige Rolle. Die Verwirklichung eines Gutes kann die eines anderen Gutes beeinträchtigen, was eine [[Güterabwägung]] notwendig macht. In der philosophischen Tradition (vor allem bei [[Platon]], [[Aristoteles]] und [[Immanuel Kant|Kant]]) werden Güter scharf von „[[das Gute|dem Guten]]“ unterschieden. Güter sind in dieser Tradition ethisch indifferent, da sie unterschiedlich gebraucht werden können. So meint z. B. Kant:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: „&amp;#039;&amp;#039;Verstand, Witz, Urteilskraft, und wie die Talente des Geistes sonst heißen mögen, oder Mut, Entschlossenheit, [[Ausdauer (Psychologie)|Beharrlichkeit]] im Vorsatze, als Eigenschaften des Temperaments, sind ohne Zweifel in mancher Absicht gut und wünschenswert; aber sie können auch äußerst böse und schädlich werden, wenn der Wille, der von diesen Naturgaben Gebrauch machen soll und dessen eigentümliche Beschaffenheit darum Charakter heißt, nicht gut ist.“ ([[Grundlegung zur Metaphysik der Sitten]], S. 18)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Platon unterscheidet drei Klassen von Gütern:&lt;br /&gt;
* [[intrinsisch]]e Güter wie z. B. folgenlose Lusterlebnisse: diese werden um ihrer selbst und nicht um ihrer Folgen willen erstrebt&lt;br /&gt;
* [[extrinsisch]]e Güter wie z. B. medizinische Behandlungen: diese werden um ihrer Folgen und nicht um ihrer selbst willen erstrebt&lt;br /&gt;
* Güter mit intrinsischem und extrinsischem Wert wie z. B. die Gesundheit: diese werden sowohl um ihrer selbst als auch um ihrer Folgen willen erstrebt. So verschafft die Gesundheit sowohl Wohlbefinden, als auch die Voraussetzung, um unsere Ziele zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Güterlehre“ des [[Stoizismus]], die besonders von [[Gaius Musonius Rufus|Musonius]] ausformuliert wird, fordert eine Unterscheidung zwischen „wahren Gütern“ und „Scheingütern“, zwischen „scheinbarem Übel“ und „wahrem [[Das Übel|Übel]]“, und eine Übung ([[Askese]]) darin, „Scheingüter zu verachten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Simone Kroschel: &amp;#039;&amp;#039;„Wenig verlangt die Natur“. Naturgemäß leben, Einfachheit und Askese im antiken Denken&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Universität Düsseldorf, 2006. In: &amp;#039;&amp;#039;Prismata. Beiträge zur Altertumswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Band XVII. Peter Lang/Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-631-58066-0, S. 146 ([https://books.google.de/books?id=ZfpGrwBNFYcC&amp;amp;pg=PA146&amp;amp;dq=Scheing%C3%BCter&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xyReU4rxIsWHtQa_qYHoAg#v=onepage&amp;amp;q=Scheing%C3%BCter&amp;amp;f=false online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „[[höchstes Gut]]“ versteht die philosophische Ethik den letzten Zweck des [[Moral|moralischen]] Handelns, den höchsten handlungsleitenden Wert, das höchste Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethisches Gut| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Perennis</name></author>
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