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	<title>Ethel Reschke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:55:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ethel_Reschke&amp;diff=560979&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wartenberg24: Angaben zu den Eltern mit Nachweis eingefügt.</title>
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		<updated>2025-12-13T11:54:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Angaben zu den Eltern mit Nachweis eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ethel Reschke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margarete Luise Hedwig Ottilie Reschke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. April]] [[1911]] in [[Lębork|Lauenburg in Pommern]]; † [[5. Juni]] [[1992]] in [[Berlin]]) war eine [[deutsche]] [[Schauspieler]]in. Sie war von 1931 bis 1971 in ungefähr 40 deutschen Spielfilmen zu sehen, teilweise auch mit Gesangsaufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Arbeit ==&lt;br /&gt;
Ethel Reschke, Tochter des Schulrates Paul Reschke und seiner Ehefrau, der Gesangslehrerin Ottilie Reschke, geborene Neugebauer,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Archivquelle |sammlung=Zivilstandsregister Lauenburg |bestand=Geburtenbuch, Jg. 1911 |signatur= 27/298/0/1.1/92 |datum=24. April 1911 |dokument=Urkundennummer 168 |institution=Staatsarchiv Köslin, Zweigstelle Stolp}} &amp;lt;/ref&amp;gt; verbrachte ihre Kindheit und Jugend in [[Kołobrzeg|Kolberg]]. Nachdem ihr Vater wegen seiner [[Judentum|judenfreundlichen]] Haltung seinen Arbeitsplatz verloren hatte, übersiedelte die Familie nach [[Berlin]]. Obwohl die Eltern sie zur Kindergärtnerin bestimmt hatten, nahm Ethel Reschke Schauspielunterricht bei [[Leontine Sagan]], die ihr auch eine kleine Rolle in ihrem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Mädchen in Uniform (1931)|Mädchen in Uniform]]&amp;#039;&amp;#039; (1931) verschaffte. Daneben arbeitete sie auf der Bühne, wo sie ihren ersten großen Erfolg in [[Bertolt Brecht|Brechts]] &amp;#039;&amp;#039;[[Dreigroschenoper]]&amp;#039;&amp;#039; hatte. Engagements hatte sie u.&amp;amp;#8239;a. am Berliner [[Theater am Schiffbauerdamm]] und am [[Theater am Kurfürstendamm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1937 an stand Ethel Reschke häufiger vor der Kamera. Im nationalsozialistischen Film war sie als Komödiantin die ideale Verkörperung leichtfertiger junger Frauen mit frechem Mundwerk und volkstümlichem Einschlag. In Nebenrollen prägte sie sich dem Publikum als Darstellerin von Dienstmädchen, Arbeiterinnen und Halbweltdamen ein. Sie war in [[Propagandafilm]]en wie &amp;#039;&amp;#039;[[Im Namen des Volkes (1939)|Im Namen des Volkes]]&amp;#039;&amp;#039; (1939), &amp;#039;&amp;#039;[[Stukas]]&amp;#039;&amp;#039; (1941), &amp;#039;&amp;#039;Sechs Tage Heimaturlaub&amp;#039;&amp;#039; (1941) und &amp;#039;&amp;#039;Ein schöner Tag&amp;#039;&amp;#039; (1943) zu sehen, aber auch in zwei Filmen von [[Helmut Käutner]]: in &amp;#039;&amp;#039;[[Romanze in Moll]]&amp;#039;&amp;#039; (1943) spielte sie ein Straßenmädchen und in &amp;#039;&amp;#039;[[Große Freiheit Nr. 7]]&amp;#039;&amp;#039; (1944) das [[Flittchen]] Margot, das keinem Matrosen lange treu bleibt. Sie stand 1944 in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reschke, Ethel&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 401&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Ethel Reschke von dem schlesischen Parodisten [[Ludwig Manfred Lommel]] fürs Kabarett entdeckt, ging mit ihm auf Tournee und arbeitete auch an Berliner Kabarettbühnen. 1948 erregte sie in [[Günter Neumann (Kabarettist)|Günter Neumanns]] Berliner Kabarettsendereihe &amp;#039;&amp;#039;[[Die Insulaner]]&amp;#039;&amp;#039; Aufmerksamkeit, besonders mit ihrem &amp;#039;&amp;#039;Insulanerlied&amp;#039;&amp;#039;, das sich als zugkräftiger Schlager erwies. Daneben sang sie [[Chanson]]s und [[Moritat]]en. Auch ihre Filmkarriere konnte Ethel Reschke problemlos fortsetzen, etwa in Helmut Käutners Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Hauptmann von Köpenick (1956)|Der Hauptmann von Köpenick]]&amp;#039;&amp;#039; (1956), in dem sie neben [[Heinz Rühmann]] die „Pleureusenmieze“ spielte, um die die Männer in Streit geraten. Seit Beginn der 1960er Jahre wirkte sie häufig auch in Fernsehproduktionen mit; zum letzten Mal stand sie 1977 in einem [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Film &amp;#039;&amp;#039;(The Late Show / Die Katze kennt den Mörder)&amp;#039;&amp;#039; vor der Kamera. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte Ethel Reschke zurückgezogen in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]] in Berlin beigesetzt. 2009 wurde die Grabstätte [[Auflassung|aufgelassen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=http://knerger.de/html/reschkeeschauspieler_191.html |titel=Das Grab von Ethel Reschke |werk=knerger.de |abruf=2022-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=30em |anzahl=4 |abstand=1em |&lt;br /&gt;
* 1931: [[Mädchen in Uniform (1931)|Mädchen in Uniform]]&lt;br /&gt;
* 1937: [[Hahn im Korb (1937)|Hahn im Korb]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Am seidenen Faden (1938)|Am seidenen Faden]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Die 3 Codonas]]&lt;br /&gt;
* 1940: [[Casanova heiratet]]&lt;br /&gt;
* 1940&amp;lt;!--26. Okt.--&amp;gt;: [[Der dunkle Punkt]]&lt;br /&gt;
* 1941: [[Stukas]]&lt;br /&gt;
* 1941&amp;lt;!--3. Oktober--&amp;gt;: [[Sechs Tage Heimaturlaub]]&lt;br /&gt;
* 1943: [[Romanze in Moll]]&lt;br /&gt;
* 1944: [[Große Freiheit Nr. 7]]&lt;br /&gt;
* 1945: [[Der stumme Gast]]&lt;br /&gt;
* 1950: [[0 Uhr 15 Zimmer 9]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Königin einer Nacht (1951)|Königin einer Nacht]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Der bunte Traum]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Der keusche Lebemann (1952)|Der keusche Lebemann]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Meine Frau macht Dummheiten]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Drei Tage Angst (1952)|Drei Tage Angst]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Mein Herz darfst Du nicht fragen]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Der Onkel aus Amerika (1953)|Der Onkel aus Amerika]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Die Rose von Stambul (1953)|Die Rose von Stambul]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Christina (1953)|Christina]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Die goldene Pest (1954)|Die goldene Pest]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Zwei blaue Augen (1955)]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Der Hauptmann von Köpenick (1956)|Der Hauptmann von Köpenick]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Siebenmal in der Woche (Film)|Siebenmal in der Woche]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Die fidelen Detektive]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Heiratskandidaten (1958)|Heiratskandidaten]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Das kunstseidene Mädchen (Film)|Das kunstseidene Mädchen]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Wir Kellerkinder]]&lt;br /&gt;
* 1960: Einer von Sieben (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1960: [[Im Namen einer Mutter]]&lt;br /&gt;
* 1962: [[Jeder stirbt für sich allein (1962)|Jeder stirbt für sich allein]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1963: [[Tim Frazer]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1963: [[Das Kriminalmuseum: Zahlen-Code N]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1963: [[Meine Frau Susanne]] – Große Wäsche (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Mehrmals täglich]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Meine Schwiegersöhne und ich]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1971: [[Rosy und der Herr aus Bonn]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[Der Kommissar]] – Die Tote im Park (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1973: [[Der Kommissar]] – Schwarzes Dreieck (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1977: Kanthe (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synchronisation ==&lt;br /&gt;
Als [[Synchronsprecher]]in lieh sie u.&amp;amp;#8239;a. [[Ruth Gordon]] &amp;#039;&amp;#039;(Wo ist Papa?)&amp;#039;&amp;#039;, [[Elsa Lanchester]] &amp;#039;&amp;#039;(Das Privatleben Heinrichs VIII.&amp;#039;&amp;#039;, zweite Synchronfassung; &amp;#039;&amp;#039;Die sündige Stadt)&amp;#039;&amp;#039; und [[Claire Trevor]] &amp;#039;&amp;#039;(Höllenfahrt nach Santa Fé)&amp;#039;&amp;#039; ihre Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000004696|Ethel Reschke||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 33/1992 vom 3. August 1992}}&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;N – R. Mary Nolan – Meg Ryan.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;486 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|294551ffca3047cd8b032579255bcbd7}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cyranos.ch/smresc-d.htm Porträt der Schauspielerin]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ZUE69N_xaxg Das Insulaner-Lied gesungen von Ethel Reschke]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0720194}}&lt;br /&gt;
* {{VHy Name|12592}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1061449203|LCCN=n2013000551|VIAF=296023676}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reschke, Ethel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chansonnier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reschke, Ethel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reschke, Margarete Luise Hedwig Ottilie&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin und Sängerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. April 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lębork|Lauenburg in Pommern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wartenberg24</name></author>
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