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	<title>Eteokles - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:38:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eteokles&amp;diff=94993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der gut zu tanzen weiß: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2025-04-17T14:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Sohn des Ödipus und König von Theben; zu weiteren Bedeutungen siehe [[Eteokles (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eteocles and Polynices - Project Gutenberg eText 14994.png|mini|hochkant=1.5|Alfred J. Church: &amp;#039;&amp;#039;Eteokles und Polyneikes&amp;#039;&amp;#039; (1885)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eteokles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Ἐτεοκλῆς|Eteoklḗs}}) ist eine Person der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eteokles war ein Sohn des [[Ödipus]] und entstammte entweder, gemäß vor allem den Versionen attischer [[Griechische Tragödie|Tragiker]], der inzestuösen Ehe mit [[Iokaste]] oder, gemäß u.&amp;amp;nbsp;a. der aus älteren Quellen schöpfenden &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Oidipodeia]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Kinaithon]]&amp;lt;ref&amp;gt;So [[Pausanias]] 9,5,5&amp;lt;/ref&amp;gt;, Ödipus’ (zweiter) Ehe mit [[Euryganeia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu auch ausführlicher {{Roscher|3,2|2661|2662|Polyneikes|[[Oswald Wolff]]}} mit weiteren Quellen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zudem ist seit der Antike unklar und strittig, wie in [[Homer]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039; (11,274) das Wort {{lang|grc|ἄφαρ|áphar}} (das „hierauf“, aber auch „bald“ bedeuten kann) zu interpretieren sei, das als zeitliche Angabe zwischen der Heirat Epikastes (=Iokaste) und Ödipus und der Aufdeckung durch die Götter und den darauf folgenden Freitod der Epikaste verwendet wird. Dabei geht es um die Frage, ob zwischen Heirat und Tod der Iokaste Zeit genug lag, Nachkommen zu zeugen. Siehe hierzu ausführlich: [[Christiane Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Antigone-Mythos in der antiken Literatur und Kunst&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Classica Monacensia. Münchener Studien zur klassischen Philologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Narr, Tübingen 1993, S. 61ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Bruder des [[Polyneikes]], der [[Antigone]] und – seit den klassischen Versionen der Sage – der [[Ismene (Tochter des Oidipus)|Ismene]] sowie Vater des [[Laodamas (König von Theben)|Laodamas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einigen Sagenversionen nach wurden auch Eteokles und sein Bruder Polyneikes Opfer des Fluchs der [[Labdakiden]], der mit der Entführung des [[Chrysippos (Sohn des Pelops)|Chrysippos]] durch Ödipus’ Vater [[Laios]] seinen Anfang nahm. Wahrscheinlich erstmals für die [[Thebanischer Zyklus|zyklische]] [[Thebais (Literatur)|Thebais]]&amp;lt;ref&amp;gt;Anders [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Die sieben Tore Thebens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hermes (Zeitschrift)|Hermes]].&amp;#039;&amp;#039; 26, 1891, S. 227, Anm. 2, wonach der Thebais „der Geschlechterfluch ohne Zweifel ganz fremd gewesen“ sei. Vgl. dazu {{Roscher|3,2|2663|2663|Polyneikes|Oswald Wolff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist der Fluch des Ödipus gegen seine beiden Söhne belegt. Demnach wurden Eteokles und Polyneikes von ihrem Vater zweimal verflucht: Streit und Krieg um das väterliche Erbe wünschte er ihnen, nachdem Polyneikes ihn an einen Tisch des [[Kadmos]] gesetzt und ihm einen Becher des Laios gereicht hatte. Als Eteokles und Polyneikes ihm nach einem Opfer nicht, wie gewohnt, das Rückenstück, sondern das Lendenstück des Opfertiers sandten, verfluchte Ödipus seine Söhne, sie mögen sich gegenseitig im Kampf töten. Nach dem Tod des Ödipus oder als Eteokles und Polyneikes erwachsen waren – nach dieser Version hatte [[Kreon (König von Theben)|Kreon]] die Regierung für die minderjährigen Ödipussöhne nach Ödipus’ Tod oder dessen Vertreibung/Auswanderung übernommen – sollten sie im jährlichen Wechsel über [[Theben (Böotien)|Theben]] herrschen. Jedoch weigerte sich Eteokles nach seiner ersten Amtsperiode, den Thron wieder abzugeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Version nennt auch Herodot, &amp;#039;&amp;#039;Historien&amp;#039;&amp;#039; 4,147&amp;lt;/ref&amp;gt; Polyneikes hielt sich während der Regentschaft seines Bruders in [[Argos (Stadt)|Argos]] auf, wo er [[Argeia (Tochter des Adrastos)|Argeia]], die Tochter des Königs [[Adrastos (Argos)|Adrastos]], geheiratet hatte und damit auch Schwager des Tydeus wurde (einer alten anderen, durch [[Hesiod]] überlieferten Version nach heiratete er Argeia allerdings noch zu Lebzeiten des Ödipus). Polyneikes, Adrastos und Tydeus gelang es dieser Version nach, nachdem sich Eteokles geweigert hatte, die Herrschaft vereinbarungsgemäß an seinen Bruder zu übergeben, weitere Fürsten für einen Feldzug gegen Theben zu gewinnen, um Polyneikes zur Macht zu verhelfen (s. dazu auch „[[Sieben gegen Theben]]“, die Verarbeitung dieser Sage durch [[Aischylos]]). An sechs der sieben Stadttore Thebens blieben die Thebaner siegreich, am siebenten töteten die Brüder sich im Zweikampf gemäß dem Aischylos-Drama gleichzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer anderen, durch [[Pausanias]] überlieferten Version nach verließ Polyneikes dagegen noch zu Lebzeiten seines Vaters [[Theben (Böotien)|Theben]] und ging nach [[Argos (Stadt)|Argos]]. Nach Ödipus’ Tod kehrte er zurück und geriet mit seinem Bruder in Streit um die Herrschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias, &amp;#039;&amp;#039;Reisen in Griechenland&amp;#039;&amp;#039; 9,5,12&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hesiod]] erwähnt im [[Eoien|Frauenkatalog]], dass Argeia an der Trauerfeier für Ödipus teilnahm,&amp;lt;ref&amp;gt;Hesiod, Fragment 62 ed. Rzach.&amp;lt;/ref&amp;gt; was darauf hindeutet, dass er der gleichen (alten) Version der Sage wie Pausanias folgt, wonach Ödipus noch als König von Theben amtierte, als seine Söhne bereits volljährig waren und Polyneikes auf den Thron verzichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|1,1|1387|1389|Eteokles 1|[[Friedrich Adolf Voigt]]}}&lt;br /&gt;
* {{RE|VI,1|707|708|Eteokles 1|[[Erich Bethe]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Mythoskop|ID=w1101}}&lt;br /&gt;
* [https://www.antikesboiotien.uni-muenchen.de/geschichte/FruehgeschichteBoiotiens.pdf Josef Fischer - Die Frühgeschichte Boiotiens] S. 24 ff. (PDF; 209&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Polyneikes]]|NACHFOLGER=[[Kreon (König von Theben)|Kreon]]|AMT=[[Theben (Böotien)#Mythische Könige|König von Theben]]|ZEIT=13. Jahrhundert v. Chr.&amp;lt;br&amp;gt;(fiktive Chronologie)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologischer König (Theben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ödipus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Labdakide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der gut zu tanzen weiß</name></author>
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