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	<title>Etüde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-19T23:32:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Et%C3%BCde&amp;diff=93741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-26T10:02:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Etude|Zum Lied von Mike Oldfield siehe [[Étude]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Etude 10 2.png|270px|mini|Frédéric Chopins [[Etüde op. 10, Nr. 2 (Chopin)|Etüde Op. 10, Nr. 2]]: eine rasche [[chromatische Tonleiter]] zur Stärkung des dritten, vierten und fünften Finger der rechten Hand; hier als virtuoses Konzertstück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Etüde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von französisch &amp;#039;&amp;#039;Étude&amp;#039;&amp;#039; „Studie“; spanisch &amp;#039;&amp;#039;Estudio&amp;#039;&amp;#039;) ist in ihrem ursprünglichen Wortsinn (&amp;#039;&amp;#039;les études&amp;#039;&amp;#039; = „Studium“; &amp;#039;&amp;#039;étudier&amp;#039;&amp;#039; = „studieren“) ein [[Instrumentalmusik|Instrumentalwerk]] für ein [[Solo (Musik)|Soloinstrument]], das dem Musizierenden zu größeren Fertigkeiten auf seinem Instrument verhelfen soll. Im Mittelpunkt steht ein kurzes spieltechnisches Problem, das häufig wiederholt und in Sequenzen auftritt. Im Gegensatz zu den Übungen sind die Etüden harmonisch strukturiert und können auch die Tonarten wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terminus &amp;#039;&amp;#039;Etüde&amp;#039;&amp;#039; erscheint erstmals in der Violinliteratur um 1750 in einer Ausgabe von [[Giuseppe Tartini]]s &amp;#039;&amp;#039;L’arte dell’arco&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Kohlender, Das Buch der Violine: Bau, Geschichte, Spiel, Pädagogik, Komposition. Verlag Schott Music, 2013. S. 368f ISBN 3-7957-9156-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entwickelt sich die Etüde zum Bravourstück des Virtuosen, der hier seine spieltechnischen Fertigkeiten einem Publikum präsentiert und am Klavier zu einer poetischen Pianistik führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer der &amp;#039;&amp;#039;Etüde&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klavierstücke welche, ohne explizit als Etüde bezeichnet zu sein, die Funktion einer Etüde für gewisse technische und/oder musikalische Probleme haben, gibt es fast schon seit Beginn der Klaviermusik. So schrieb [[Oscar Bie]] über die Klaviermusik [[Johann Sebastian Bach]]s:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Sie [Anm.: gemeint ist hier die Etüde] ist in nuce bei Bach da, sie ist aus der Thematik halb herausgewachsen, nur der Sehwinkel ändert sich mit der Zeit. In einer Bachschen [[Inventionen und Sinfonien|Inventio oder Sinfonia]] wird ein Motiv nach freien Gesetzen der [[Imitation (Musik)|Imitation]] bearbeitet, es wird für alle Stimmen, für alle Finger ausgenutzt. In einem Preludio über irgendein thematisches Grundsujet, in einer Fuge mit ihrem strengen Kodex der kanonischen Aufeinanderfolge geschieht nur dasselbe: das Motiv an sich wird ausgenutzt.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Oscar Bie: &amp;#039;&amp;#039;Das Klavier&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Cassirer, 1921, S. 190&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den meisten späteren explizit als &amp;#039;&amp;#039;Etüde&amp;#039;&amp;#039; benannten Stücken ist aber der technische Übungswert noch nicht klar vom intendierten musikalischen Ausdrucksgehalt getrennt.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Bach schrieb manche seiner Preludes aus Unterrichtsgründen, aber er komponierte sie noch nicht streng nach ihrer vollen praktischen Verwertung. Wie in der Theorie das Musikalische und das Mechanische nicht scharf auseinandergehalten werden, so sind auch die Stücke halb Musikbringer, halb nur Lehrmittel. Das Mechanische musste sich erst emanzipieren, ehe man den Begriff der Etüde rein fasste.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Oscar Bie: &amp;#039;&amp;#039;Das Klavier&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Cassirer, 1921, S. 191&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jh. entstanden für das Klavier die sog. [[Handstück]]e: Nach [[Daniel Gottlob Türk]] waren Handstücke „kurze Allegros, Andante und dgl auch leichte und gut gesetze Menuetten, Polonaisen etc.“ für den Klavierunterricht, die die rein technischen Übungen ergänzen sollten. Diese Handstücke schrieben die Klavierlehrer unmittelbar für die Bedürfnisse ihrer Schüler und wurden daher nur zu einem geringen Teil veröffentlicht, weil nach Türk „nicht leicht ein Komponist von Ruf damit auftreten mag.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chopin op. 10 nr. 2 side 1.jpeg|mini|[[Frédéric Chopin]] formte die [[Etüden (Chopin)|Etüde für Klavier]] im 19. Jahrhundert in besonderer Weise neu. Hier die Etüde op. 10, Nr. 2, mit handschriftlichen Vermerken, [[Fingersatz]] und Korrekturen des Autors]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Etüde löste um 1800 den älteren Begriff [[Handstück]] ab. Anfangs war sie noch nicht allein auf spieltechnische Studien eingeschränkt. Auch erscheint sie anfangs häufig als Sammelbegriff, während die einzelne Studie als „Exercise“ oder – vor allem bei der Violinliteratur – als „Caprice“ bezeichnet wurde. Mit der heraufziehenden Romantik erlebte die Etüde eine musikalische Aufwertung. [[Karl Borromäus von Miltitz]] setzt „Fingerübungen mit Geist“ der &amp;#039;&amp;#039;Etüde&amp;#039;&amp;#039; gleich, während „Fingerübungen ohne Geist“ für ihn bloße &amp;#039;&amp;#039;Exercices&amp;#039;&amp;#039; waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Kahl, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Etüde&amp;#039;&amp;#039;, in: MGG, Bd. 3, Bärenreiter-Verlag Kassel und Basel 1954, Sp. 1611&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klavieretüden ===&lt;br /&gt;
Etüden gehen auf Problemstellungen beim Klavierspiel ein. Mögliche Problemstellungen in Etüden für das Klavier sind zum Beispiel Terzläufe, Akkordspiele, [[Glissando|Glissandi]], Geläufigkeit, [[Staccato]] oder die Unabhängigkeit der Hände. Durch das Spielen der auf das spezifische Problem ausgelegten Etüde können Klavierspieler diese Schwierigkeiten gezielt proben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendsten Etüdenkomponisten für Klavier waren die drei Komponisten mit den C: Muzio Clementi, Johann Baptist Cramer und Carl Czerny.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von [[Muzio Clementi]] zwischen 1817 und 1826 verfasste &amp;#039;&amp;#039;Gradus ad parnassum&amp;#039;&amp;#039; als ein aus 100 Studien bzw. Etüden bestehendes Klavierlehrbuch zeigt die Schwerpunktverschiebung vom musikalische Ausdruckswerte und technische Aspekte verbindenden „Etüdenverständnis“ des 18. Jahrhunderts zum eher technisch-virtuosen Verständnis des 19. Jahrhunderts. Clementis Sammlung enthielt neben spieltechnischen Studienwerke auch Präludien und Fugen, Kanons, Sonatensätze und Charakterstücke. Das Werk wurde immer wieder von Pianisten und Pädagogen für den allgemeinen Gebrauch bearbeitet, so von [[Carl Tausig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinem Werk folgten im selben Sinn die Etüdensammlungen von [[Johann Baptist Cramer]] und [[Johann Nepomuk Hummel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Hildebrandt: &amp;#039;&amp;#039;Pianoforte oder Der Roman des Klaviers im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Carl Hanser Verlag, München 1985, S. 139, 140&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Cramer tauchen in den Etüden (op. 55, 1818 und op. 70, 1825) Stücke mit Überschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Zufriedenheit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Traurige Gedanken&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Bach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Nordwind&amp;#039;&amp;#039; auf, die den Weg zum lyrischen Klavierstück vorzeichnen. Cramers als fünfter Teil der &amp;#039;&amp;#039;Großen praktischen Pianoforte-Schule&amp;#039;&amp;#039; (1815) herausgegebenen vierundachtzig Etüden op. 50, zwischen 1804 und 1810 entstanden, sind heute mancherorts noch in der Klavierpädagogik von Bedeutung. Sie wurden von [[Hans von Bülow]] überarbeitet (&amp;#039;&amp;#039;Cramer-Bülow-Etüden&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten waren die Etüdensammlung von [[Carl Czerny]]. Er schrieb Etüden für alle Leistungsstufen der Pianistik: Vom Anfänger bis zum Virtuosen entwickelte er leicht verständliche Stücke, die sich mit speziellen Problemen des Klavierspiels auseinandersetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schule der Geläufigkeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Instrumente ===&lt;br /&gt;
Auch andere Instrumente wurden mit ähnlichen Etüdenwerken bedacht. [[Wilhelm Volckmar]] (1812–1887) komponierte eine &amp;#039;&amp;#039;Geläufigkeits-Schule&amp;#039;&amp;#039; Op. 270 für Orgel. [[Wilhelm Popp (Komponist)|Wilhelm Popps]] (1828–1903) &amp;#039;&amp;#039;Schule der Geläufigkeit&amp;#039;&amp;#039; für Flöte trägt die Opuszahl 411, [[Ernesto Köhler]]s (1849–1907) gleichnamiges Werk für dasselbe Instrument die Opuszahl 77.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romantik ===&lt;br /&gt;
Ab 1830, in der Zeit der [[Romantik]], entwickelte sich aus den Etüden eine eigenständige Musikform, die zwar auch dem Studium besonderer Fertigkeiten diente, aber darüber hinaus als konzertantes Werk einem Publikum zu Gehör gebracht wurde. Beispiele hierfür sind die 24 Capricen für [[Violine]] von [[Niccolò Paganini]] und die 12 Capricen op. 25 für [[Violoncello]] von [[Alfredo Piatti]] (geschrieben 1865&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.henle.de/media/foreword/0746.pdf henle.de] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frédéric Chopin und die Folgen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel| Etüden (Chopin)}}&lt;br /&gt;
Revolutioniert wurde die Klavieretüde in technischer, musikalischer und gesellschaftlicher Hinsicht durch [[Frédéric Chopin]]. Es war vollkommen neuartig, dass ein Pianist Etüden öffentlich vortrug. Chopin machte die Etüde damit kunst- und [[Salonmusik|salonfähig]]. [[Etüden (Chopin)|Seine virtuosen Etüden]] waren auch die Stücke, mit denen er die Zuhörer in den Salons am meisten begeisterte.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Hildebrandt: &amp;#039;&amp;#039;Pianoforte oder Der Roman des Klaviers im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Carl Hanser Verlag, München 1985, S. 138&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erfuhren später in 56 „Studien“ von [[Leopold Godowsky]] sogar noch eine weitere Erschwerung. Chopins Etüden wurden schon damals als „geniale, stets poetisch-ausdrucksvolle Pianistik“ begriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Michels: dtv-Atlas Musik, Deutscher Taschenbuch Verlag München 2001, ISBN 3-423-08599-1, S. 443&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre bis dahin unerhörten technischen Schwierigkeiten liegen nicht zuletzt in der Länge und Gleichartigkeit der Bewegung, beispielsweise mit etwa 600 [[Sexte]]n in Etüde op. 10, Nr. 10. Die Etüden beginnen in C-Dur, was an Johann Sebastian Bachs [[Wohltemperiertes Klavier]] erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Michels: dtv-Atlas Musik, Deutscher Taschenbuch Verlag München 2001, ISBN 3-423-08599-1, S. 443&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Franz Liszt ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Études d’exécution transcendante}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|La Campanella}}&lt;br /&gt;
[[Datei:FuseesLiszt.JPG|mini|Die letzten Takte der [[Études d’exécution transcendante]] Nr. 2 von [[Franz Liszt]]. Seine Zeitgenossen hielten diese Kompositionen zum Teil für unspielbar und zugleich ungenießbar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chopin folgten [[Franz Liszt]] und später auch [[Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow|Sergei Rachmaninow]] und [[Alexander Nikolajewitsch Skrjabin|Alexander Skrjabin]] mit eigenen Klavieretüden, welche die technischen Anforderungen noch einmal steigerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Études d’exécution transcendante]] lautet der Titel eines Zyklus von zwölf Klavieretüden von Franz Liszt. Die Etüden Liszts liegen in drei unterschiedlichen Fassungen vor. Die erste Fassung entstand 1826, die zweite 1837. Die dritte wurde 1851 oder 1852 fertiggestellt. Mit dem Titel „Études d’exécution transcendante“ ist die dritte Fassung gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Übertragung des Werktitels in die deutsche Sprache wird oft der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Etüden von aufsteigender Schwierigkeit&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Allerdings trifft diese Gesetzmäßigkeit nicht zu, denn als schwierigste der Etüden werden eher die vierte oder auch die fünfte angesehen. Eine direktere Übertragung des Titels wäre etwa &amp;#039;&amp;#039;Etüden von übernatürlicher Ausführung&amp;#039;&amp;#039;. Auch Liszts Etüden waren nicht nur Übungsstücke, sondern wurden vielmehr „zu einer eigenen poetischen Gattung“; er schildert dabei „romantische Impressionen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Hilmes, Liszt - Biographie eines Superstars, Siedler Verlag München 2011, S. 62, ISBN 978-3-88680-947-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Spieler wie Zuhörer begegnen &amp;#039;&amp;#039;Irrlichter&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Feux follets&amp;#039;&amp;#039;), man begibt sich auf &amp;#039;&amp;#039;Wilde Jagd&amp;#039;&amp;#039; und endet im &amp;#039;&amp;#039;Schneegestöber&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Chasse-neige&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später entstanden die beiden Konzertetüden &amp;#039;&amp;#039;Gnomenreigen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Waldesrauschen&amp;#039;&amp;#039;, von Liszt komponiert 1862 oder 1863. Für die &amp;#039;&amp;#039;Grandes Etudes&amp;#039;&amp;#039; war ursprünglich eine Gesamtzahl von 24 Stücken in allen Tonarten vorgesehen, doch hat Liszt den Zyklus in dieser Gestalt niemals fertiggestellt. Bei seinem Opus 6 &amp;#039;&amp;#039;Étude en quarante-huit Exercices dans tous les Tons Majeurs et Mineurs&amp;#039;&amp;#039; wurden am Ende nur die ersten 12 Stücke fertiggestellt (Erstausgabe 1826; im März 1839 Nachdruck der Erstausgabe als op. 1 durch den [[Friedrich Hofmeister Musikverlag]], Leipzig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Liszt war „Virtuosität … nicht das Ziel, sie war der Weg, um dem Klavier einen Kosmos völlig neuer Empfindungen zu erschließen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Hilmes, Liszt - Biographie eines Superstars, Siedler Verlag München 2011, S. 61, ISBN 978-3-88680-947-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konzertetüden ===&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Zeit entfernte sich diese Musikform von ihrem ursprünglichen Sinn, dem Erlangen einer größeren Fingerfertigkeit. Neben der unterrichtsgebundenen Etüde als Lernstoff „bildet sich die Konzertetüde großen Stils aus“.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Kahl, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Etüde&amp;#039;&amp;#039;, in: MGG, Bd. 3, Bärenreiter-Verlag Kassel und Basel 1954, Sp. 1613&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zeigt sich in Ansätzen bereits bei einigen [[Etüden (Skrjabin)]]. Aber auch die [[Sinfonische Etüden (Schumann)|Sinfonischen Etüden (Schumann)]] sind ein Beispiel für die Abkehr vom ursprünglichen Gedanken einer Etüde, handelt es sich dabei doch vielmehr um [[Variation (Musik)|Variationen]] über ein Thema. Ebenso handelt es sich bei den Paganini-Variationen op. 35 (zwei Bände) von [[Johannes Brahms]] um eine Sammlung von Etüden; sie tragen unmissverständlich im Untertitel den Namen &amp;#039;&amp;#039;Studien für Pianoforte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem frühen 19. Jahrhundert gibt es bereits mehrstimmige Etüden, wie beispielsweise die 21 Etüden für Violoncello mit Begleitung eines zweiten Violoncellos von [[Jean-Louis Duport]] (erschienen 1806), die 12 Etüden für Horn mit Begleitung des Klaviers von [[Josef Rudolf Lewy]]  oder die 6 Etüden für 2 Klarinetten op. 74 von [[Iwan Müller (Musiker)|Iwan Müller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. und 21. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
=== Klavier ===&lt;br /&gt;
Die Klaviertechnik hat sich noch einmal stark erweitert. Im 20. Jahrhundert entstanden diverse Etüden-Werke unterschiedlichster Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== György Ligeti ====&lt;br /&gt;
Komponisten wie [[György Ligeti]] schrieben ganze Etüdenwerke, deren Etüden musikalisch hochwertige Stücke sind, die mit der Eigenart der manuellen Übung nichts mehr gemein haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Claude Debussy ====&lt;br /&gt;
Mit den hochvirtuosen „12 Études“ (1915) schuf [[Claude Debussy]] die Verbindung der sogenannten pianistischen Probleme mit einer Ästhetik, die aus ihnen selbst erwächst und kompositorisch durch davon abgeleitete Themen ausbalanciert wird. Jede Etüde behandelt ein Spezialproblem. Die ersten sechs Etüden sind den Mechanismen der Finger gewidmet, wohingegen sich die restlichen sechs mit Klängen und Klangfarben beschäftigen. Hierbei könnte der Verweis auf Czerny in der „Étude 1 pour les cinq doigts d&amp;#039;après Monsieur Czerny“, welche aus dessen Fünf-Finger-Motiv eine ganz neue Tonwelt spinnt, als die Verklanglichung einfacher, überholter Fingerübungen und deren Übertragung in etwas musikalisch Wertvolles aufgefasst werden, stand doch bis dahin häufig die Virtuosität der Technik im Vordergrund.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=mjlnr |url=https://www.youtube.com/watch?v=nafCb9wId1c |titel=Mitsuko Uchida, The Debussy Etudes 1:2 |datum=2013-09-30 |zugriff=2018-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Marc-André Hamelin ====&lt;br /&gt;
Das Klavierwerk wurde zusätzlich durch Instrumental-Komponisten wie [[Marc-André Hamelin]] bereichert, die als Virtuosen ihre eigene Spielfähigkeit zu erweitern suchten und Etüden in traditioneller, tonaler Kompositionsart schrieben. In den Jahren 1986 bis 2009 schuf Hamelin einen Zyklus von zwölf Etüden in allen Moll-Tonarten (&amp;#039;&amp;#039;12 Études in all the minor keys&amp;#039;&amp;#039;), den er am 23. August 2010 in [[Husum]] im Rahmen des Musikfestivals [[Raritäten der Klaviermusik]] zum ersten Mal komplett aufführte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.raritaeten-der-klaviermusik.de/84.306.0.0.1.0.phtml |titel=Raritäten der Klaviermusik, Husum – Montag, 23. August 2010 – Marc-André Hamelin |hrsg=Förderverein Raritäten der Klaviermusik, Husum |zugriff=2011-08-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111228091857/http://www.raritaeten-der-klaviermusik.de/84.306.0.0.1.0.phtml |archiv-datum=2011-12-28 |offline=ja |archiv-bot=2019-04-29 12:52:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Streicher ===&lt;br /&gt;
Bekannte Etüden für Streichinstrumente sind auch Werke, wie die 4 Studien von [[Bernd Alois Zimmermann]] für [[Violoncello]] solo, geschrieben 1970 kurz vor Zimmermanns Freitod – ursprünglich als komplettes Etüdenwerk zur Interpretation zeitgenössischer Spieltechniken für Cello gedacht und von [[Siegfried Palm]] in Auftrag gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchester und Ensembles ===&lt;br /&gt;
Etüden sind im 20. Jahrhundert keineswegs nur Werke für einen einzelnen Interpreten. Die Praxis aus der Romantik, Etüden mit Begleitung zu konzipieren, wird im 20. Jahrhundert fortgesetzt. Als Duett-Etüden erschienen 1954 &amp;#039;&amp;#039;Kanonische Etüden&amp;#039;&amp;#039; für 2 Querföten von [[Günter Bialas]] sowie &amp;#039;&amp;#039;Zu zweien durch den Tonkreis&amp;#039;&amp;#039; für 2 Blockflöten von [[Hans-Ulrich Staeps]]. Außerdem arrangierte Emmerich Bünemann &amp;#039;&amp;#039;Etüden zu Dritt&amp;#039;&amp;#039; für 3 Violoncelli&amp;lt;ref&amp;gt;Bünemann, Emmerich: Etüden zu Dritt für 3 Violoncelli, Verlag Musica Allegra TRIO-MA023&amp;lt;/ref&amp;gt; und Adrian Wehlte schrieb Etüden für 2–4 Flöten (2011).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://uebenundmusizieren.de/artikel/die-bequemsten-und-nuetzlichsten-stuecke/ Schott Musikpädagogik]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://duetue.de Die Duetüde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hendrik Andriessen]] schuf 1952 eine &amp;#039;&amp;#039;Symphonische Etüde&amp;#039;&amp;#039; für ein ganzes Orchester. [[Erich Urbanner]] schrieb 1965 eine &amp;#039;&amp;#039;Etüde für Bläserquintett&amp;#039;&amp;#039;. Von [[Boris Alexandrowitsch Tschaikowski]] stammen Sechs Etüden für Streicher und eine Orgel (1976).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlungen von Etüden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etüden für Tasteninstrumente ===&lt;br /&gt;
==== Etüden für Klavier ====&lt;br /&gt;
[[Datei:DPAG 2011 Franz Liszt.jpg|miniatur|[[Briefmarken-Jahrgang 2011 der Bundesrepublik Deutschland|Deutsche Briefmarke von 2011]] zum 200. Geburtstag von [[Franz Liszt]]: Die Notensequenz stammt aus der Konzert-Etüde &amp;#039;&amp;#039;Waldesrauschen&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Charles Valentin Alkan]]&lt;br /&gt;
* 12 Etüden in Dur (Douze Études dans tous les tons majeurs, op. 35)&lt;br /&gt;
* und Moll (Douze Études dans tous les tons mineurs, op. 39)&lt;br /&gt;
* weitere Werke, zum Teil für eine Hand allein&lt;br /&gt;
[[Johannes Brahms]]&lt;br /&gt;
* Paganini-Variationen op. 35&lt;br /&gt;
* 51 Klavierübungen&lt;br /&gt;
[[Etüden (Chopin)|Frédéric Chopin]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Etüden (Chopin)}}&lt;br /&gt;
* 12 Etüden op. 10&lt;br /&gt;
* 12 Etueden op. 25&lt;br /&gt;
* 3 Etüden posthum&lt;br /&gt;
[[Muzio Clementi]]&lt;br /&gt;
* Gradus ad Parnassum op. 44&lt;br /&gt;
[[Johann Baptist Cramer]]&lt;br /&gt;
* 84 Etüden op. 50, herausgegeben von [[Hans von Bülow]]&lt;br /&gt;
[[Carl Czerny]]&lt;br /&gt;
* [[Schule der Geläufigkeit]], 40 Etüden, op. 299&lt;br /&gt;
* [[Kunst der Fingerfertigkeit]], op. 740&lt;br /&gt;
[[Claude Debussy]]&lt;br /&gt;
* Livre I (6 Etüden)&lt;br /&gt;
* Livre II (6 Etüden)&lt;br /&gt;
[[Ignaz Friedman]]&lt;br /&gt;
* op. 47&lt;br /&gt;
* op. 63&lt;br /&gt;
[[Stephen Heller]]&lt;br /&gt;
* La chasse, Etude de concert op. 29 (1844)&lt;br /&gt;
* 25 melodische Etüden für Klavier op. 45&lt;br /&gt;
* 30 fortschreitende Etüden für Klavier op. 46&lt;br /&gt;
* 25 Etüden für Rhythmus und Ausdruck op. 47&lt;br /&gt;
* Etüden für die Jugend op. 125&lt;br /&gt;
[[Nikolai Kapustin]]&lt;br /&gt;
* op. 40&lt;br /&gt;
* op. 68&lt;br /&gt;
[[György Ligeti]]&lt;br /&gt;
* Études&lt;br /&gt;
[[Franz Liszt]]&lt;br /&gt;
* Konzertetüden&lt;br /&gt;
* Grandes études de Paganini&lt;br /&gt;
* 12 [[Études d’exécution transcendante]]&lt;br /&gt;
[[Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow|Sergei Rachmaninow]]&lt;br /&gt;
* [[17 Etudes-tableaux op. 33 &amp;amp; 39 (Rachmaninow)|17 Etudes-tableaux op. 33 &amp;amp; 39]]&lt;br /&gt;
[[Robert Schumann]]&lt;br /&gt;
* [[Sinfonische Etüden (Schumann)|Sinfonische Etüden]]&lt;br /&gt;
[[Alexander Nikolajewitsch Skrjabin]]&lt;br /&gt;
* [[Etüden (Skrjabin)|Etüden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Cembalo ====&lt;br /&gt;
[[Alain Louvier]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Etudes pour agresseurs&amp;#039;&amp;#039; III für Cembalo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Orgel ====&lt;br /&gt;
[[Jeanne Demessieux]]&lt;br /&gt;
* Six Études op. 5 (komponiert 1944. Paris: Bornemann/Leduc, 1946)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rolande Falcinelli]]&lt;br /&gt;
* 14 Études insérées dans l&amp;#039;Initiation à l&amp;#039;orgue (komponiert 1969/1970. Paris: Bornemann/Leduc, 1971)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Harmonium ====&lt;br /&gt;
[[Hermann Wenzel (Komponist)|Hermann Wenzel]]&lt;br /&gt;
* Harmonium-Etüden, 2 Bände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Akkordeon ====&lt;br /&gt;
[[Alain Abbott]]&lt;br /&gt;
* 20 Etudes faciles d&amp;#039;après H. Bertini für zwei Accordéons de concert (1978)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hugo Herrmann (Musiker)|Hugo Herrmann]]&lt;br /&gt;
* Konzertetüden für Akkordeon, UA Trossingen 1946&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sebastian Stier]]&lt;br /&gt;
* Etüde 1 für 2 Akkordeons (2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etüden für Holzblasinstrumente ===&lt;br /&gt;
[[Datei:116 Museu de la Música.jpg|mini|Eine gleichmäßige Führung des Atems ist bei der Familie der [[Holzblasinstrument]]e für eine gute Intonation wesentlich. Dazu existieren spezielle Etüden, die das Einüben der Atemtechniken unterstützen]]&lt;br /&gt;
==== Etüden für Flöte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yun I-sang]]&lt;br /&gt;
* Fünf Etüden für Flöte(n) solo (1974)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johannes Weyrauch]]&lt;br /&gt;
* Sieben Etüden für Flöte WeyWV 70d Fl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Astor Piazzolla]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 6 Tango-Études für Flöte (und Geige) 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Oboe ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Edwin Carr (Komponist)|Edwin Carr]]&lt;br /&gt;
* 4 Etudes pour hautbois d&amp;#039;amour, hautbois et piano&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Klarinette ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Marcel Bitsch]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Douze Etudes De Rhythme pour Clarinette&amp;quot; 1957&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Maria Kubizek]]&lt;br /&gt;
* 30 Etüden, Klarinette in B&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alfred Uhl]]&lt;br /&gt;
* 48 Etüden für Klarinette (1938)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Bassklarinette ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ulrich Leyendecker]]&lt;br /&gt;
* Zwei Etüden für Bassklarinette solo (Bearbeitung der Zwei gegenständlichen Etüden, 1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Fagott ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Edisson Wassiljewitsch Denissow]]&lt;br /&gt;
* Fünf Etüden für Fagott solo (Neuauflage 1997)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alfred Uhl]]&lt;br /&gt;
* 15 Etüden für Fagott (1970)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etüden für Blechblasinstrumente ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Display of the Stearns Collection of Musical Instruments University of Michigan (front1).jpg|mini|[[Blechblasinstrument]]e besitzen ein eigenes Repertoire an Etüden]]&lt;br /&gt;
==== Etüden für Trompete ====&lt;br /&gt;
[[wikidata:Q60056037|Théo Charlier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;36 etudes transcendantes&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Konradin Groth]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Etüden über neue Zungenstoß- und Atemtechniken auf der Trompete&amp;#039;&amp;#039; 1987 in drei Bänden (beim Frankfurter Musikverlag Zimmermann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ernst Sachse]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Etüden&amp;#039;&amp;#039;, für Trompete&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;28 Etüden&amp;#039;&amp;#039;, für Trompete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Horn / Waldhorn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jean Désiré Artôt]]&lt;br /&gt;
* 24 Etüden für Horn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Biehlig]]&lt;br /&gt;
* Orchesteretüden für Waldhorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albin Frehse]]&lt;br /&gt;
* 36 Etüden für Waldhorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Friedrich Gabler]]&lt;br /&gt;
* 140 Etüden für Naturhorn (1968)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jacques François Gallay]]&lt;br /&gt;
* Zwölf Etüden für Horn, op. 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Herman Jeurissen]]&lt;br /&gt;
* Etüden, in: Die Grundlagen des Hornblasens (Teil: 2. Etüden und Vortragsstücke), 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Josef Rudolf Lewy]]&lt;br /&gt;
* 12 Etüden für Horn mit Begleitung des Klaviers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hermann Neuling]]&lt;br /&gt;
* Etüden für tiefes Horn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johann Gottfried Schuncke]]&lt;br /&gt;
* Exercise pour le Cor avec Accompagnement de Pianoforte (ca. 1820)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Armin Suppan]]&lt;br /&gt;
* Etüden und Vortragsstücke für Waldhorn, Freiburg 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Posaune ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eugen Reiche]]&lt;br /&gt;
* 65 Etüden für Posaune&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Tuba ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alexei Konstantinowitsch Lebedew]]&lt;br /&gt;
* Etüden für Tuba&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etüden für Zupfinstrumente ===&lt;br /&gt;
==== Etüden für Klassische Gitarre ====&lt;br /&gt;
[[Dionisio Aguado]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Collección de Estudios para Guitarra.&amp;#039;&amp;#039; Madrid 1819 (verschollen).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Studien für die Gitarre von Dionisio Aguado.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Bruno Henze]], Schlesinger’sche Buch- und Musikhandlung, Robert Lienau, Berlin-Lichterfelde 1926.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Stelle: &amp;#039;&amp;#039;Ergänzung zum Artikel „Die Lehrwerke Aguados“, Teil 1, von Wolf Moser (Gitarre &amp;amp; Laute Nr. 2/84, Seite 13–18).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gitarre &amp;amp; Laute&amp;#039;&amp;#039; 6, 1984, Heft 3, S. 6 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;24 Etüden.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Hans Michael Koch. Schott, Mainz (= &amp;#039;&amp;#039;Gitarren-Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 62).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Matteo Carcassi]]&lt;br /&gt;
* Erwin Schwarz-Reiflingen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Matteo Carcassi, 25 melodische und fortschreitende Etüden, op. 60.&amp;#039;&amp;#039; B. Schott’s Söhne, Mainz (= &amp;#039;&amp;#039;Gitarren-Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Napoléon Coste]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;25 Etüden, op. 38.&amp;#039;&amp;#039; Neuausgabe durch Hans Michael Koch. Schott, Mainz (= &amp;#039;&amp;#039;Gitarren-Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 34).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Giulio Regondi]]&lt;br /&gt;
* John Holmquist (Hrsg.): Giulio Regondi, 10 Etudes for Guitar. Editions Orphée, Columbus Ohio 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fernando Sor]]&lt;br /&gt;
* Op. 31: &amp;#039;&amp;#039;24 Leçons progressives&amp;#039;&amp;#039; („24 fortschreitende Studien“)&lt;br /&gt;
* Op. 35: &amp;#039;&amp;#039;24 Exercices très utiles&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Op. 60: &amp;#039;&amp;#039;Introduction à l&amp;#039;étude de la guitare&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heitor Villa-Lobos]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Douze Études pour la guitare.&amp;#039;&amp;#039; (Paris 1929)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Andrés Segovia]]&lt;br /&gt;
* Andrés Segovia: &amp;#039;&amp;#039;Estudios&amp;#039;&amp;#039; (Oracion – Remembranza – Divertimento),&amp;lt;ref&amp;gt;Andrés Segovia: &amp;#039;&amp;#039;Estudios.&amp;#039;&amp;#039; Schott &amp;amp; Co., London 1955 (= &amp;#039;&amp;#039;Gitarren-Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 178).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Estudio sin luz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Andrés Segovia: &amp;#039;&amp;#039;Estudio sin luz.&amp;#039;&amp;#039; Schott &amp;amp; Co., London 1954; Neuausgabe B. Schott’s Söhne, Mainz 1982 (= &amp;#039;&amp;#039;Gitarren-Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 179).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leo Brouwer]]&lt;br /&gt;
* 10 &amp;#039;&amp;#039;Estudios Sencillos.&amp;#039;&amp;#039; 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etüden für Streichinstrumente ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Axelrod Quartet 1.jpg|mini|Bei den [[Streichinstrument]]en spielt die sichere Beherrschung des Bogens eine wichtige Rolle, was entsprechende Etüden unterstützen]]&lt;br /&gt;
==== Etüden für Violine ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Niccolò Paganini]]&lt;br /&gt;
* Op. 14: Etude in 60 Variationen über das Lied „Baracubà“ für Violine und Gitarre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ludwig Abel (Musiker)|Ludwig Abel]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;30 Violin-Etüden mittlerer Schwierigkeit als Vorstudien zu den 25 Etüden.&amp;#039;&amp;#039; André, Offenbach, 1876 {{OCLC|916201496}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;6 grosse Etuden für Violine allein, nach Motiven aus R. Wagner&amp;#039;s Holländer und Tannhäuser.&amp;#039;&amp;#039; A. Fürstner, Berlin. {{OCLC|60621620}} Etüde Nr. 1 bis 3 über &amp;#039;&amp;#039;Der fliegende Hölländer&amp;#039;&amp;#039;; Etüde Nr. 4 bis Nr. 6 über &amp;#039;&amp;#039;Tannhäuser&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jacques Féréol Mazas]]&lt;br /&gt;
* Op. 36: 75 Etüden in 3 Bänden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anatoli Sergejewitsch Komarowski]]&lt;br /&gt;
* 38 Etüden (1950–1951)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rodolphe Kreutzer]]&lt;br /&gt;
* 42 Etüden (Capricen) (1796)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Wohlfahrt (Komponist)|Franz Wohlfahrt]]&lt;br /&gt;
* Op. 45: 60 Etüden für Violine solo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Viola ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Anton Hoffmeister]]&lt;br /&gt;
* 12 Etüden für Viola solo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johannes Palaschko]]&lt;br /&gt;
* 20 Etüden für Viola zur Förderung der Technik und des Vortrags. Viola. Op. 36, Leipzig: Kistner, 1905&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alfred Uhl]]&lt;br /&gt;
* 20 Etüden für Viola (mittelschwer bis schwer, 1971)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Violoncello ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Friedrich Dotzauer]]&lt;br /&gt;
* 113 Etüden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jean-Louis Duport]]&lt;br /&gt;
* 21 Etüden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Auguste Franchomme]]&lt;br /&gt;
* 12 Studien op. 35&lt;br /&gt;
* 10 melodische Etüden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Georg Goltermann]]&lt;br /&gt;
* Etüde-Caprice für Violoncello und Klavier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Friedrich Grützmacher]]&lt;br /&gt;
* 24 Etüden, op. 38&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Friedrich August Kummer der Jüngere|Friedrich August Kummer]]&lt;br /&gt;
* 10 melodische Etüden op. 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sebastian Lee]]&lt;br /&gt;
* Melodische und progressive Etüden Op. 31: Bd. 1, 1–22; und Bd. 2, 23–40&lt;br /&gt;
* Zwölf Etüden zur Vervollkommnung Op. 57&lt;br /&gt;
* Vierzig leichte Etüden in der ersten Lage Op. 70&lt;br /&gt;
* Sechs melodische Etüden für das Cello allein Op. 76&lt;br /&gt;
* Guide du jeune Violoncelliste; 40 Exercices journaliers pour le Violoncelle Op. 82 et. Op. 83&lt;br /&gt;
* Sechs Etüden für Violoncello Op. 92&lt;br /&gt;
* Fünfzig Etüden für den Anfang (Die ersten Schritte des jungen Violoncellspielers) Op. 101&lt;br /&gt;
* Sechs Capricen für Violoncello solo Op. 105&lt;br /&gt;
* Zwölf melodische Etüden für das Violoncello Op. 113&lt;br /&gt;
* 30 Präludien in allen Tonarten, jedem Präludium eine Tonleiter, mit und ohne Benutzung des Daumens für das Violoncello Op. 122&lt;br /&gt;
* 22 Sehr Leichte Duette Op. 126&lt;br /&gt;
* Vierundzwanzig melodische Etüden für zwei Violoncelli Op. 131&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[David Popper]]&lt;br /&gt;
* Hohe Schule des Violoncello-Spiels, 40 Etüden op. 73&lt;br /&gt;
* 15 leichte Cello-Etüden op. 76a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jakob Sakom]]&lt;br /&gt;
* Violoncello-Etüden-Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Kontrabass ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Josef Hrabě]]&lt;br /&gt;
* 86 Etüden für Kontrabass&lt;br /&gt;
[[Sergei Alexandrowitsch Kussewizki]]&lt;br /&gt;
* Etüden für Kontrabass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etüden für Percussion / Schlagwerk ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Duo Carillon II.png|mini|[[Perkussionist]]en müssen eine Vielzahl von Instrumenten technisch sicher beherrschen; hier der Arbeitsplatz eines Perkussionisten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Schlagwerk ====&lt;br /&gt;
[[Hermann Regner]]&lt;br /&gt;
* 50 Etüden für Schlagwerk : 1 – 3 Spieler und Gruppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Trommel ====&lt;br /&gt;
[[Horst Ebenhöh]]&lt;br /&gt;
* Etüden für 2 kleine Trommeln op. 98/6a&lt;br /&gt;
* Etüde für Trommel und Hängebecken op. 98/6b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Hackbrett ====&lt;br /&gt;
[[Ulrich Schultheiss]]&lt;br /&gt;
* Etüde für Hackbrett (1989/90)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Marimbaphon ====&lt;br /&gt;
[[Ulrich Schultheiss]]&lt;br /&gt;
* Etüde für Marimbaphon (1994)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Etüden für Xylophon ====&lt;br /&gt;
[[Horst Ebenhöh]]&lt;br /&gt;
* Etüden für Xylophon und Tempelblock op. 98/5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etüden für Orchester ===&lt;br /&gt;
[[Mathias Spahlinger]]&lt;br /&gt;
* doppelt bejaht. etüden für orchester ohne dirigent (für Orchester, 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Inventionen und Sinfonien]] bei Johann Sebastian Bach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4123166-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Etude}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Gattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Instrumentalunterricht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk der Instrumentalmusik|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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