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	<title>Essling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Essling&amp;diff=436072&amp;oldid=prev</id>
		<title>2.241.116.92: /* Verkehrsgeschichte */ Stephaniebrücke</title>
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		<updated>2025-06-04T04:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehrsgeschichte: &lt;/span&gt; Stephaniebrücke&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em; background:#e3e3e3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Essling&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
! Karte&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Das Wappen von Essling.svg|140px|Das Wappen von Essling]] || [[Datei:Donaustadt lage essling.png|190px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Essling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Beschluss des Wiener Gemeinderates vom 17. Dezember 1999,&lt;br /&gt;
PrZ 299-M07, P 49, [https://www.wien.gv.at/mdb/gr/1999/gr-044-s-1999-12-17-005.htm Quelle: wien.gv.at]: &amp;#039;&amp;#039;In Abänderung des GRB vom 30. Jänner 1981 werden für die Schreibung von Verkehrsflächenbezeichnungen und geografischen Namen die [[Grundsätze der Wiener Nomenklaturkommission]] dahingehend ergänzt, dass grundsätzlich die Neue Rechtschreibung Anwendung findet. Auf Straßentafeln, Orientierungsnummerntafeln und dergleichen sowie in Personaldokumenten ist die geänderte Schreibweise nur bei Neuanbringung bzw. Neuausstellung zu berücksichtigen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; (bis 1999 amtlich &amp;#039;&amp;#039;Eßling&amp;#039;&amp;#039;) war bis 1938 eine eigenständige [[Gemeinde]] und ist heute ein [[Stadtteil]] [[Wien]]s im 22. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Donaustadt]] sowie (als &amp;#039;&amp;#039;Eßling&amp;#039;&amp;#039;) eine der 89 [[Wiener Katastralgemeinden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Essling liegt zwischen der [[Lobau]] im [[Nationalpark Donau-Auen]] im Süden, den [[niederösterreich]]ischen [[Marchfeld]]-Gemeinden [[Groß-Enzersdorf]], [[Raasdorf]] und [[Aderklaa]] im Osten und Norden sowie den Donaustädter Bezirksteilen [[Aspern]] und [[Breitenlee]] im Westen. Die Katastralgemeinde erstreckt sich über ein Gebiet von 1497,78 [[Hektar|ha]]. Neben dem alten Ortszentrum befinden sich in Essling inmitten von landwirtschaftlich genutztem Gebiet mehrere Siedlungen, darunter im Norden [[Neuessling]] mit der Kienastsiedlung und der Teufelsfeldsiedlung sowie die Invalidensiedlung, im Osten die Schippanisiedlung und im Süden die Wegmayersiedlung. Der nahe der [[Marchegger Ostbahn|Ostbahn]] gelegene Schafflerhof war einst der Wirtschaftshof der Grundherrschaft von Essling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Essling bei Wien, Plan um 1912.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Eßlingen&amp;#039;&amp;#039; auf einem Stadtplan von 1912]]&lt;br /&gt;
Funde aus der Bronzezeit belegen, dass es bereits zur damaligen Zeit Ansiedlungen auf dem Gebiet Esslings gab. Der Name „Essling“ leitet sich aus dem Geschlecht der Ezzelarn ab, die einst wichtige Persönlichkeiten der Wiener Stadtverwaltung stellten. Ein Konrad von Eslarn war 1278 [[Liste der Bürgermeister von Wien|Wiener Bürgermeister]]. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1258 als &amp;#039;&amp;#039;Ezzelarn&amp;#039;&amp;#039;. Ende des 16. Jahrhunderts wandelte sich die Endung des Ortsnamens – mit verschiedenen Schreibweisen – hin zum Suffix [[-ing]]. 1880 lautete die einzige offizielle Namensform &amp;#039;&amp;#039;Eßlingen&amp;#039;&amp;#039;, ab 1890 wurde alternativ die Kurzform Eßling gebraucht. Seit 1938 wird die Bezeichnung Eßlingen nicht mehr verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien: De – Gy&amp;#039;&amp;#039;. Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 2004, ISBN 3-218-00743-7. S. 219&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nähe zur [[Donau]] bescherte Essling vor allem im Mittelalter immer wieder große Überschwemmungen. Historische Bedeutung erlangte Essling durch die [[Schlacht bei Aspern|Schlacht bei Essling und Aspern]] [[1809]], wo [[Napoléon Bonaparte|Napoléon I.]] die erste Niederlage zugefügt wurde. Während der Schlacht erstürmten am 22. Mai 1809 französische Truppen unter General [[Georges Mouton de Lobau|Georges Mouton]]  das Dorf Eßling und trug hierdurch wesentlich zur Rettung des größtenteils in den Donauauen auf der Insel [[Lobau]] zusammengedrängten französischen Heers bei, wofür Mouton als &amp;#039;&amp;#039;Comte de Lobau&amp;#039;&amp;#039; geadelt wurde. [[André Masséna]] erhielt in der [[noblesse impériale]] den Titel eines &amp;#039;&amp;#039;Fürsten von Essling&amp;#039;&amp;#039;, der an die Schlacht erinnern sollte. Im alten Schloss wurden Kanonenkugeln aus dieser Schlacht eingemauert. Im Museum im [[Schüttkasten]] kann man heute eine Nachbildung der Schlacht mit Zinnsoldaten sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Aspern und Essling lag außerdem der erste [[Flughafen Aspern|Flughafen Wiens]], der später durch den Schwechater Flughafen abgelöst wurde. In Essling wurden im Ersten Weltkrieg in den Flugzeugwerken „[[Aviatik (Flugzeughersteller)|Aviatik]]“ Flugzeuge gebaut und eingeflogen. Nach Kriegsende musste die Produktionsstätte zerstört werden. Reste der Gebäude sind noch heute sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 kam Essling zum 22. Bezirk Groß-Enzersdorf, einem Teil des neuen [[Groß-Wien]]. Seit 1954 bildet der Ort mit sieben weiteren ehemaligen Gemeinden den auf Donaustadt umbenannten Bezirk. Essling zählt heute aufgrund seiner Lage und Lebensqualität zu den großen Stadterweiterungsgebieten Wiens. Eine wichtige Zukunftsfrage Esslings ist die stetige Zunahme des Individualverkehrs. Mehrere Bürgerinitiativen engagieren sich mit großem Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die 1870 eröffnete [[Marchegger Ostbahn]] von [[Wien]] [[Stadlau]] nach [[Marchegg]], auf der einst auch der legendäre [[Orient-Express]] verkehrte, quert das Gebiet von Essling in West-Ost-Richtung zwischen dem Ortszentrum und dem Siedlungsteil Neuessling; es besteht auf Esslinger Gebiet aber keine Bahnstation. Die einst zweigleisige Bahnstrecke ist seit den Zeiten des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]], in denen die Zugsfrequenz stark reduziert war, nur eingleisig. Die Verbindung über Marchegg nach [[Bratislava]]/Pressburg wird aber in der Gegenwart im Regionalverkehr der [[Twin City|Twin Cities]] dicht befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Once upon a time - Austria - English Feld (Wien - Vienna) (11136026636).jpg|mini|Haltestelle Englisch Feld, 1969]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild 4 048R24030379 Esslinger Hauptstrasse, Essling 1979.jpg|mini|Gleisreste der ehemaligen Straßenbahnlinie 317 auf der Esslinger Hauptstraße, 1979]]&lt;br /&gt;
Essling wurde 1886–1970 von einer Straßenbahnstrecke erschlossen, die in [[Floridsdorf]] (wo sie an eine Linie vom Stadtzentrum anschloss) begann und über [[Kagran]] und [[Aspern]] nach Essling und weiter nach [[Groß-Enzersdorf]] führte. Als diese Strecke der [[Dampftramway-Gesellschaft vormals Krauss &amp;amp; Comp.]] eröffnet wurde, waren alle genannten Orte noch außerhalb Wiens (bis Aspern wurde 1904 eingemeindet, Essling und Groß-Enzersdorf 1938, dieses wurde 1954 wieder ausgemeindet). In Essling verlief die Strecke an der (nach Osten gesehen) linken Straßenseite der heutigen Esslinger Hauptstraße und war eingleisig mit Ausweichen angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kursbuch vom Frühjahr 1901 schienen für die 20,4 km lange Gesamtstrecke vom Stadtzentrum, von der [[Salztorbrücke]] (damals Stephaniebrücke) am [[Donaukanal]] (von Floridsdorf waren es 14,9&amp;amp;nbsp;km, von Kagran 11,3&amp;amp;nbsp;km), nach Groß-Enzersdorf pro Tag fünf Züge pro Fahrtrichtung auf, die nach Essling 74 Minuten, bis zur 3&amp;amp;nbsp;km nahen Endstation weitere 12 Minuten brauchten. Von Kagran nach Essling fuhr man eine halbe Stunde. Es verkehrten Wagen I. und II. Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Jänner 1922 nahmen die Städtischen Straßenbahnen unter den Liniensignalen 217 (zumeist Kagran–Aspern, im Zweiten Weltkrieg bis Essling) und 317 (Kagran–Groß-Enzersdorf) Richtung Essling den elektrischen Betrieb auf. (Die Teilstrecke Floridsdorf–Kagran war bereits seit 23. Jänner 1912 als Linie 17 in das elektrische Straßenbahnnetz integriert worden und wird heute von Linie 25 befahren.) Beide Linien waren zu Kriegsende 1945 mehr als sieben Monate (7. April–14. November) eingestellt. Die Haltestelle Englisch-Feld-Gasse in Essling war Tarifgrenze. Wer nach Groß-Enzersdorf weiterfahren wollte, musste beim Schaffner einen zweiten Fahrschein kaufen. Ab 16. Juli 1966 wurden 217er und 317er von Floridsdorf aus betrieben. Am 30. August 1970 wurde der Straßenbahnbetrieb eingestellt, ab 31. August 1970 verkehrten Autobusse&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Krobot, Josef Otto Slezak, Hans Sternhart: &amp;#039;&amp;#039;Straßenbahn in Wien – vorgestern und übermorgen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Josef Otto Slezak, Wien 1972, ISBN 3-900134-00-6, S. 305 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Essling.JPG|mini|Katholische [[Pfarrkirche Essling]] hl. Josef]]&lt;br /&gt;
[[Datei:raphael-donner.JPG|mini|hochkant|Gedenktafel Georg Raphael Donner]]&lt;br /&gt;
Einige Gebäude im Ortskern entlang der Esslinger Hauptstraße werden von der Stadt Wien zu einer baulichen Schutzzone zusammengefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=22.+Essling&amp;amp;FeatureClass=schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der Schutzzone]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die [[Esslinger Pfarrkirche]] wurde wenige Tage nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten 1938 im Geheimen eingeweiht. Bei der Renovierung wurde der Innenraum erneuert und mit Holz verkleidet. Der Steinmosaik-Kreuzweg und die hölzerne Statue der heiligen Familie zählen inzwischen zu den Attraktionen Esslings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es in Essling auch eine [[Baptisten in Österreich|Baptisten-Gemeinde]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baptisten-wienessling.at/ Website der Baptisten Essling]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Anfänge reichen bis in die 1930er Jahre zurück; ein eigenes Gemeindehaus mit Garten wurde 1956 eingeweiht. An den Gottesdiensten am Sonntagvormittag nehmen ungefähr 30 Besucher teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
1693 wurde in Essling der bekannte Bildhauer [[Georg Raphael Donner]] geboren. Er zählt zu den herausragenden Meistern der Bildhauerkunst seines Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Seine Werke können in Wien, Gurk, Salzburg, Dresden und Pressburg noch heute besichtigt werden. An der Stelle seines Geburtshauses erinnert eine Gedenktafel an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jazz ===&lt;br /&gt;
Zur Musikrichtung [[Jazz]] hat Essling eine besondere Beziehung:&lt;br /&gt;
Der geborene Esslinger Franz Georg Pressler wurde unter dem Künstlernamen [[Fatty George]] zu einem weltbekannten Jazzmusiker. Genauso [[Bill Grah]], dem der Park vor der alten Volksschule gewidmet ist. 2005 wurde in Essling das Jazzmuseum eröffnet, im Sommer finden im Park immer wieder Jazzkonzerte statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schüttkasten ===&lt;br /&gt;
Der Schüttkasten, nordwestlich vom [[Schloss Essling]], war einst ein Speicher für das Getreide und wurde im Krieg von Napoleon gegen Österreich zu einem heftig umkämpften Gebäude. Heute beherbergt es eine Nachstellung der Schlacht von damals als Modell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der SV Essling ist ein 1931 gegründeter Fußballverein im Bezirksteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sophie Schwindshackl: &amp;#039;&amp;#039;Esslingen im Viertel unter dem Manhartsberg&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit, Universität Wien 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.siedlerverein.at/wien_essling/sv_essling_000.html Eßling – der Ort]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirksteile der Donaustadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/12/52/N |EW=16/31/31/E |type=city |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4301572-4|VIAF=537148037691588350005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Donaustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
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