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	<title>Essener Domschatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:40:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Essener_Domschatz&amp;diff=547417&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: kleine sprachliche Überarbeitung</title>
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		<updated>2025-12-30T15:13:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine sprachliche Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Domschatzkammer, Essen.jpg|mini|hochkant=1.4|Domschatzkammer Essen neben der [[Essener Münster|Münsterkirche]] (2013)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reliquienbehälter Essener Domschatz.JPG|mini|hochkant|Reliquienbehälter aus aufgelassenen Altären des Ostchores im Essener Münster, datiert auf 1054]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Agraffe Essener Domschatz.JPG|mini|hochkant|Ein Kleinod des Domschatzes ist diese [[Burgundische Geschichte#Reich der Herzöge von Valois-Burgund (1363–1477)|burgundische]] [[Fibel (Schließe)#Agraffe|Agraffe]]. Zum Domschatz gehören insgesamt 16 dieser seltenen Schmuckstücke des 14. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krone, Domschatzkammer Essen.jpg|mini|Lilienkrone, 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Essener Domschatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umfasst eine der bedeutendsten Sammlungen kirchlicher Kunstwerke in Deutschland. Die Schatzstücke werden in der Domschatzkammer neben der [[Essener Münster|Münsterkirche]] aufbewahrt. Zahlreiche liturgische Geräte und Objekte kommen bis heute im Gottesdienst zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://domschatz-essen.de/der-essener-domschatz/sammlung-1#c1090 &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 22. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Kirchenschatz (materielle Güter)|Domschatz]] geht aus dem Schatz des ehemaligen [[Stift Essen|Damenstifts Essen]] hervor, das im 9. Jahrhundert gegründet wurde und bis zur [[Säkularisation]] im Jahre 1803 bestand. Danach ging der Kirchenschatz in das Eigentum der dem Stift zugehörigen Pfarrgemeinde [[St. Johann Baptist (Essen)|St. Johann Baptist]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Ruhraufstand]]s 1920 wurde der gesamte Stiftsschatz heimlich nach [[Hildesheim]] ausgelagert, von wo er 1925 zurückgebracht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Lydia Konnegen: &amp;#039;&amp;#039;Verborgene Schätze. Der Essener Münsterschatz in Zeiten des Ruhrkampfes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Münster am Hellweg&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 58 (2005), S. 67–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Domschatz zunächst nach [[Warstein]], dann auf die [[Albrechtsburg]] in [[Meißen]] und von dort aus nach [[Siegen]] gebracht, wo er zum Schutz vor [[Luftkrieg|Luftangriffen]] im [[Hain (Siegen)#Hainer Stollen|Hainer Stollen]] eingelagert wurde – wie auch der [[Aachener Domschatzkammer|Aachener]] und der [[Trierer Domschatz]]. Nach Kriegsende wurde er dort von amerikanischen Truppen gefunden und in das Landesmuseum nach [[Marburg]] verbracht, später in eine im [[Schloss Dyck]] bei [[Rheydt]] eingerichtete Sammelstelle für ausgelagerte Kunstwerke. Von April bis Oktober 1949 wurde der Essener Domschatz in [[Brüssel]] und [[Amsterdam]] ausgestellt und anschließend nach Essen zurückgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wurde der Domschatz in einer Ausstellung in der [[Villa Hügel (Essen)|Villa Hügel]] gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Museum Folkwang Essen zeigt in Villa Hügel Kunstwerke aus Kirchen-, Museums- und Privatbesitz: Essener Münsterschatz; Wandteppiche der Sammlung Krupp; Gemälde, Skulpturen alter und neuer Meister; vom 10. Mai bis 30. September 1953.&amp;#039;&amp;#039; Essen 1953.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1957 ist der Schatz Eigentum des damals neu gegründeten [[Bistum Essen|Bistums Essen]]. Die Domschatzkammer wurde erstmals 1958 auf Wunsch des ersten Essener Bischofs [[Franz Hengsbach]] uneingeschränkt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der erste [[Kurator (Museum)|Kustos]] des Domschatzes war von 1959 bis 1967 der Kunsthistoriker Prälat Wilhelm Sandforth (1891–1968), dem von 1967 bis 1983 Dom[[kapitular]] [[Leonhard Küppers]] nachfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen einer baulichen Erweiterung war die Schatzkammer zwischen dem 15. September 2008 und dem 15. Mai 2009 geschlossen. Unterdessen wurde der Domschatz vom 20. Oktober 2008 bis zum 8. Februar 2009 in der gemeinsam mit dem [[Ruhr Museum]] veranstalteten Sonderausstellung &amp;#039;&amp;#039;[[Gold vor Schwarz]]&amp;#039;&amp;#039; in der ehemaligen Kohlenwäsche auf [[Zeche Zollverein]] gezeigt. Die neue Ausstellung des Domschatzes wurde am 15. Mai 2009 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiterin der Essener Domschatzkammer ist seit September 2017 die Kunsthistorikerin [[Andrea Wegener]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Rossmann]]: &amp;#039;&amp;#039;In Frauenhand. Leitung des Essener Domschatzes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 22. August 2017, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlung ==&lt;br /&gt;
Bis auf wenige Ausnahmen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. den Schrein des [[Marsus (Heiliger)|Hl. Marsus]], hat sich der Schatz des ehemaligen Essener Frauenstiftes fast vollständig erhalten. Er enthält mehrere Kunstwerke aus [[Liudolfinger|ottonischer]] Zeit, die in ihrer Handwerkskunst und Fülle so weltweit einmalig sind:&lt;br /&gt;
* vier [[Vortragekreuz]]e aus ottonischer Zeit: das [[Otto-Mathilden-Kreuz]], das [[Kreuz mit den großen Senkschmelzen]], das [[Theophanu-Kreuz]] und das [[Mathildenkreuz]]&lt;br /&gt;
* eine goldene Krone, bei der es sich möglicherweise um die [[Kinderkrone Ottos III.]] handelt, die aber überwiegend in das 11. Jahrhundert datiert wird und die älteste erhaltene [[Lilienkrone]] überhaupt darstellt&lt;br /&gt;
* das [[Zeremonialschwert (Essen)|Zeremonialschwert]] der Äbtissinnen aus ottonischer Zeit in einer Goldscheide&lt;br /&gt;
* das [[Theophanu-Evangeliar]], eine Handschrift des 11. Jahrhunderts, mit einem goldgetriebenen Buchdeckel, in dessen Mitte sich eine geschnitzte [[Elfenbein]]tafel befindet&lt;br /&gt;
* ein [[Theophanu (Essen)#Kreuznagel-Reliquiar|Kreuznagelreliquiar]], ebenfalls von Theophanu gestiftet&lt;br /&gt;
* die [[Goldene Madonna]], die älteste vollplastische [[Maria (Mutter Jesu)|Marienfigur]] der abendländischen Kunst (aufbewahrt in der Münsterkirche)&lt;br /&gt;
* ein zwei Meter hoher [[Siebenarmiger Leuchter (Essen)|siebenarmiger Bronzeleuchter]] aus ottonischer Zeit (aufbewahrt in der Münsterkirche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den ottonischen Kunstwerken gehören zum Domschatz auch wertvolle Objekte aus späteren Epochen. Rund 30 gotische Kunstwerke zeugen von einer zweiten Blüte des Stiftes zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert, wie die [[Marsus-Büste]] aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert und 16 [[Burgundische Geschichte#Reich der Herzöge von Valois-Burgund (1363–1477)|burgundische]] [[Fibel (Schließe)#Agraffe|Agraffen]] aus dem 14. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgitta Falk: &amp;#039;&amp;#039;Die sechzehn französisch-burgundischen Agraffen im Essener Domschatz.&amp;#039;&amp;#039; In: Birgitta Falk, Thomas Schilp, Michael Schlagheck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;… wie das Gold den Augen leuchtet. Schätze aus dem Essener Frauenstift.&amp;#039;&amp;#039; S. 215–241; Susanne Conrad: &amp;#039;&amp;#039;16 Agraffen aus dem Essener Domschatz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der rheinischen Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 42, 2011, S. 240–243.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner gehören zum Domschatz mehrere Handschriften, darunter das sprachwissenschaftlich wie künstlerisch bedeutende [[Essener Domschatzkammer Hs. 1|karolingische Evangeliar]]       ([[Signatur (Dokumentation)|Signatur]] &amp;#039;&amp;#039;Hs. 1&amp;#039;&amp;#039;), der Essener &amp;#039;&amp;#039;Liber Ordinarius&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hs. 19&amp;#039;&amp;#039;) und der Essener Nekrolog (&amp;#039;&amp;#039;Hs. 20&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Kunstwerken aus dem Besitz des ehemaligen Frauenstifts Essen beherbergt die Domschatzkammer außerdem die Insignien der Bischöfe des [[Bistum Essen|Bistums Essen]]: [[Krummstab|Bischofsstäbe]], [[Mitra|Mitren]], [[Pektorale|Pektoralien]] und [[Bischofsring]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Anordnung chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Humann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstwerke der Münsterkirche zu Essen.&amp;#039;&amp;#039; Schwann, Düsseldorf 1904.&lt;br /&gt;
* Heinz Köhn: &amp;#039;&amp;#039;Der Essener Münsterschatz. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;, Essen 1953.&lt;br /&gt;
* [Wilhelm] Sandforth: &amp;#039;&amp;#039;Der Essener Münsterschatz&amp;#039;&amp;#039;, Tellus, Essen 1959.&lt;br /&gt;
* [[Victor H. Elbern]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Münsterschatz von Essen.&amp;#039;&amp;#039; Kühlen, Mönchengladbach 1959.&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Küppers]], [[Paul Mikat]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Essener Münsterschatz.&amp;#039;&amp;#039; Fredebeul u. Koenen, Essen 1966.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Pothmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Essener Kirchenschatz aus der Frühzeit der Stiftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: Günter Berghaus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft, Bildung und Gebet. Gründung und Anfänge des Frauenstifts Essen.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 2000, ISBN 3-88474-907-2, S. 135–153.&lt;br /&gt;
* [[Jan Gerchow]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Schatz des Essener Frauenstifts bis zum 15. Jahrhundert. Zur Geschichte der Institution.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Münster am Hellweg&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 56 (2003), S. 79–110.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Gereon Beuckers]], [[Ulrich Knapp]]: &amp;#039;&amp;#039;Farbiges Gold. Die ottonischen Kreuze in der Domschatzkammer Essen und ihre Emails.&amp;#039;&amp;#039; Domschatzkammer Essen, Essen 2006, ISBN 3-00-020039-8.&lt;br /&gt;
* [[Birgitta Falk]], [[Thomas Schilp]], Michael Schlagheck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;... wie das Gold den Augen leuchtet. Schätze aus dem Essener Frauenstift&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Essener Forschungen zum Frauenstift.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5). Klartext-Verlag, Essen 2007, ISBN 978-3-89861-786-4.&lt;br /&gt;
* Birgitta Falk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gold vor Schwarz. Der Essener Domschatz auf Zollverein.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung im Ruhr-Museum, Essen, 20. Oktober 2008 bis 11. Januar 2009. Klartext-Verlag, Essen 2008, ISBN 978-3-8375-0050-9.&lt;br /&gt;
* Birgitta Falk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Essener Domschatz.&amp;#039;&amp;#039; Klartext Verlag, Essen 2009, ISBN 978-3-8375-0200-8.&lt;br /&gt;
* Ina Germes-Dohmen: &amp;#039;&amp;#039;Nach Umbau und Erweiterung. Der Essener Domschatz präsentiert sich mit neuem Konzept und Design.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Münster am Hellweg.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 62 (2009), S. 150–155.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Domschatzkammer Essen|Essener Domschatz|3=s}}&lt;br /&gt;
* [https://www.domschatz-essen.de Website der Domschatzkammer Essen]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirchliche-museen.org/museen/profil.php?museum=118 Domschatz Essen] auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft kirchlicher Museen und Schatzkammern im deutschsprachigen Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museen in Essen}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.455716|EW=7.014124|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5162170-8|LCCN=n2009000063|VIAF=125719228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essener Domschatz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ottonische Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stift Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistum Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchliches Museum (römisch-katholisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammlung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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