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	<title>Essener Credit-Anstalt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T03:01:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;.; → .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ehemalige-Essener-Creditanstalt-2021.jpg|mini|Das 1908 eröffnete Gebäude der Zentrale der ehemaligen Essener Credit-Anstalt in Essen nach Plänen des Architekten [[Peter Zindel]], seit 1985 unter Denkmalschutz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_7.pdf Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen]; abgerufen am 18. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Essener Credit-Anstalt AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Hauptsitz in [[Essen]] war zwischen 1872 und 1925 eine [[Regionalbank]], die während des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]] und der [[Weimarer Republik]] führend in der Finanzierung der Expansion der [[Schwerindustrie]] im [[Ruhrgebiet]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besaß unter anderem Zweigniederlassungen in Ahlen, Bochum, Bottrop, Buer, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Duisburg-Hamborn, Emmerich, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hagen, Hattingen, Hemer, Herne, Iserlohn, Köln, Krefeld,  Lüdenscheid, Menden, Mülheim, Oberhausen, Recklinghausen, Wanne-Eickel, Wesel und Witten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Essener Credit-Anstalt wurde am 9.&amp;amp;nbsp;Januar 1872 gegründet und entstand damit aus dem Zusammenschluss mehrerer kleiner Privatbanken aus Essen, [[Berlin]] und [[Barmen]] unter der Führung von [[Ludwig von Born]] und [[Friedrich Grillo]]. Kurz darauf erfolgte die Einführung an der [[Börse Berlin|Berliner Börse]]. Als Nachfolger des Direktors &amp;#039;&amp;#039;Otto Hunssen&amp;#039;&amp;#039; wurde 1881 [[Albert Müller (Bankier)|Albert Müller]] gewählt, dem nachgesagt wird, die Essener Credit-Anstalt zu einer Großbank gemacht zu haben. Er war zwischen 1906 und 1922 Vorsitzender des Aufsichtsrats.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Aufgehen der Essener Credit-Anstalt in die Deutsche Bank.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Essener Volkszeitung]] vom 8. Februar 1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Filiale außerhalb Essens war eine Agentur in [[Gelsenkirchen]], die 1887 eröffnet worden war. In den folgenden Jahren eröffneten die Filialen in [[Dortmund]] (1894), [[Bochum]] (1896), [[Herne]] (1898) und [[Velbert]] (1898 bis 1905). [[Richard Bömke]] wurde 1888 Aufsichtsratsmitglied und um 1905/1906 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Essener Credit-Anstalt&amp;amp;nbsp;AG.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Erwin Dickhoff | Titel=Essener Köpfe. | Hrsg=Stadt Essen, Historischer Verein für Stadt und Stift Essen | Verlag=Klartext | Ort=Essen | Datum=2015 | Seiten=253 | ISBN=978-3-8375-1231-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Beteiligungen an den Bankhäusern C.&amp;amp;nbsp;Basse in [[Lüdenscheid]] und Ernst Osthaus in [[Hagen]] wurde die Bank auch südlich der Ruhr tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Essener Credit-Anstalt übernahm&lt;br /&gt;
* 1902 die Creditbank AG in [[Recklinghausen]],&lt;br /&gt;
* 1903 die Privatbank S. Hanf in [[Witten]],&lt;br /&gt;
* 1905 die Iserlohner Volksbank AG in [[Iserlohn]] und das Bankhaus Poppe &amp;amp; Schmölder in [[Wesel]],&lt;br /&gt;
* 1906 den Westfälischen Bankverein in [[Münster]] mit Filiale in Bocholt,&lt;br /&gt;
* 1909 die Duisburg-Ruhrorter Bank in [[Duisburg]] mit fünf Filialen,&lt;br /&gt;
* 1912 den Essener Bankverein in Essen mit fünf Filialen,&lt;br /&gt;
* 1918 die Weseler Bank in [[Wesel]],&lt;br /&gt;
* 1920 den Ahlener Bankverein in [[Ahlen]] und die Emder Gewerbebank in [[Emden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1922 wurden die Bankhäuser C. Basse in Lüdenscheid, J. H. Hölling in Gelsenkirchen-Buer, und Ernst Osthaus in Hagen, an denen die Essener Credit-Anstalt beteiligt war, in Filialen umgewandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 ging die Essener Credit-Anstalt in der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] auf. Sie geriet in Probleme infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation in den Jahren 1914 bis 1923]] und der [[Ruhrbesetzung]] und musste schließlich ihr Aktienkapital im Verhältnis 50:1 zusammenlegen. Schon früh verfügte die Deutsche Bank über die Hälfte des Aktienkapitals der Essener Credit-Anstalt, 1925 waren es mehr als zwei Drittel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handelsnachrichten: Angliederung der Essener Creditanstalt an die Deutsche Bank&amp;#039;&amp;#039;; In: Essener Volkszeitung vom 28. Januar 1925&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Aufsichtsratssitzung der Essener Credit-Anstalt vom 2.&amp;amp;nbsp;Februar 1925 wurde einstimmig beschlossen, das Angebot der Deutschen Bank zu einer Fusion beider Banken in der auf den 16.&amp;amp;nbsp;März 1925 einzuberufenden Generalversammlung im Saal der Gesellschaft Verein im III.&amp;amp;nbsp;Hagen 38 anzunehmen. Die Leitung aller Zweigstellen blieb in den Händen der jeweiligen Direktoren. Der Essener Standort sollte weiter die Zentrale für das Industriegebiet sein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aufsichtsratssitzung der Essener Credit-Anstalt, Die Fusion mit der Deutschen Bank beschlossen.&amp;#039;&amp;#039; In: Essener Volkszeitung vom 3. Februar 1925&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walther Däbritz: &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift zum fünfzigjährigen Bestehen der Essener Credit-Anstalt in Essen.&amp;#039;&amp;#039; Essen 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kreditinstitut (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Bank AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Rheinprovinz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtkern (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1925]]&lt;/div&gt;</summary>
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