<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Esselberg</id>
	<title>Esselberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Esselberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Esselberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T10:37:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Esselberg&amp;diff=1571318&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf im Landkreis Roth umbenannt in Kategorie:Ort im Landkreis Roth: laut Diskussion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Esselberg&amp;diff=1571318&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-23T07:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_im_Landkreis_Roth&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf im Landkreis Roth (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf im Landkreis Roth&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ort_im_Landkreis_Roth&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im Landkreis Roth&quot;&gt;Kategorie:Ort im Landkreis Roth&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Greding&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/2/22/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/16/4/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 532&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.67&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 106&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-11&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.greding.de/esselberg/ |titel=Esselberg – Stadt Greding |sprache=de |abruf=2025-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91171&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08463&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Esselberg (1).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Esselberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Esselberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Greding]] und eine [[Gemarkung]] im [[Landkreis Roth]] ([[Mittelfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=14109029449 |objekt=Gemeinde Greding |abruf=2024-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemarkung Esselberg hat eine Fläche von 4,673&amp;amp;nbsp;km² und ist in 336 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 13906,76&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/093822 |titel= Gemarkung Esselberg (093822) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2024-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/Q6hP3 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] Esselberg liegt im [[Weißer Jura|Weißen Jura]] auf {{Höhe|532|DE-NHN}} in der Flur Brunnenberg und ist von den Fluren Thalmässinger Weggraben, Eglesbühl, Gräten und Tagwerk umgeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimgarten&amp;quot;&amp;gt;Heimgarten&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Norden des Dorfes zieht sich in südlicher Richtung zum [[Esselbergbach]] ein [[Trockental]] hin. Die Kreisstraße [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Roth#RH 31|RH&amp;amp;nbsp;31]]/[[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Eichstätt#EI 44|EI&amp;amp;nbsp;44]], die im Dorf auch Kreisstraße heißt, führt westlich nach [[Großnottersdorf]] bzw. östlich nach [[Kraftsbuch]] zur [[Liste der Staatsstraßen in Mittelfranken|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2336]]. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Roth#RH 30|Kreisstraße RH&amp;amp;nbsp;30]] hat den Namen „Zum Tagberg“ und führt nördlich nach [[Schutzendorf]]. In südliche Richtung gibt es eine Wegverbindung nach Morsbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/BsHtP |titel=Ortskarte 1:10.000 |titelerg= Darstellung mit [[Schummerung]] |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2024-10-13|kommentar=Entfernungsangaben entsprechen [[Luftlinie]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsnamendeutung ==&lt;br /&gt;
Überlieferungen zufolge soll es in bzw. bei Esselberg eine Burg, die &amp;#039;&amp;#039;Atzelsburg&amp;#039;&amp;#039; gegeben haben, wohl von einem „Azilo“ erbaut. Sie wurde namensgebend, wobei es im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Schreibweisen gab (Atzelberg, Ecelber, Ezzelberg). Von der Burg sind keine Spuren mehr vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimgarten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründung von Esselberg ist ab dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert anzusetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimgarten&amp;quot; /&amp;gt; Um 1015 übergab der [[Chiemgaugrafen|Chiemgaugraf]] Sieghart V. aus dem Geschlecht der [[Sieghartinger (Adelsgeschlecht)|Sieghartinger]] sein Eigengut zu Esselberg an das [[Kloster Sankt Emmeram]] in Regensburg, um sein Seelenheil zu sichern. Um 1130 gab Karl von Hebing (= [[Großhöbing|Höbing]]) Güter unter anderem in Esselberg an das [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Kloster Berchtesgaden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner I, S. 413, II, S. 188&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ging ein Esselberger Hof an den [[Siechhof Eichstätt]] über. 1447 ist Esselberg im [[Urbar (Verzeichnis)|Salbuch]] des bischöflichen Amtes [[Burg Brunneck|Brunneck]] (das um 1544 mit dem neuen Amt [[Titting]]-[[Raitenbuch]] zusammengelegt wurde) verzeichnet, gleichzeitig auch im Zinsbuch des bischöflichen Oberamtes [[Hirschberg (Beilngries)|Hirschberg]], das die Einnahmen alternierend mit dem [[Kloster Plankstetten]] erhielt. 1518 erscheint Esselberg im Salbuch des bischöflichen Richteramtes Greding, da ein Hof zu diesem Amt gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Sammelblatt des Histor. Vereins Eichstätt 92/93 (1999/2000), S. 136 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich, für 1480 nachweisbar, war Esselberg eine Filiale der Urpfarrei Großhöbing. Deshalb musste laut einer Urkunde vom 7. Juni 1546 ein um 1535 bei Esselberg verübter Mord außer mit einem vier Schuh hohen und zwei Schuh breiten Steinkreuz auch mit Messen in der Großhöbinger Pfarrkirche gesühnt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sammelblatt des Histor. Vereins Eichstätt 7 (1892), S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]], um 1800, bestand Esselberg aus 20 Anwesen: Dem bischöflichen Kastenamt Titting-Raitenbuch gehörten je vier Höfe und Halbhöfe sowie je zwei Köbler- und Seldengüter. Das eichstättische Hofkastenamt verfügte über einen Hof, das eichstättische Richteramt Greding über ein Gut. Dem Spital zu Eichstätt gehörte ein Dreiviertelhof, dem Spitalamt Nürnberg ein Gut. Das Eichstätter Domkapitel war Grundherr über zwei Anwesen. Außer der Kirche gab es noch eine gemeindliche Schmiede und ein gemeindliches Hirtenhaus. Hochgerichtlich und bezüglich der Dorf- und Gemeindeherrschaft unterstand das Dorf dem bischöflichen Pfleg- und Vogtamt Titting-Raitenbuch. Kirchlich war (und ist) Esselberg eine Filiale von [[Morsbach]], wohin die Kinder auch zur Schule gingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschmann, S. 103&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Reichsdeputationshauptschluss]]es kam das Hochstift Eichstätt und damit auch die Gemeinde Esselberg 1802 an den Großherzog Erzherzog [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand III. von Toskana]] und 1805/06 an das neue [[Königreich Bayern]]. 1808 wurde Esselberg dem [[Steuerdistrikt]] [[Großnottersdorf]] unterstellt und wurde 1811 Teil der [[Ruralgemeinde]] Großnottersdorf im [[Landgericht Raitenbuch]], ab 1812 im [[Landgericht Greding]]. Mit dem [[Gemeindeedikt]] von 1818 wurde Esselberg wieder eine selbständige Realgemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hirschmann, S. 224&amp;quot;&amp;gt;Hirschmann, S. 224&amp;lt;/ref&amp;gt; 1846 gab es bei 132 „Seelen“ außer den Bauern einen Wirt, einen Schmied und einen Schneider im Dorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eduard Vetter 1846&amp;quot;&amp;gt;Eduard Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Hand- und Addreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Ansbach 1846, S. 118 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1875 wurden von den 140 Dorfbewohnern 26 Pferde, 101 Stück Rindvieh, 172 Schafe, 71 Schweine und acht Ziegen gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsverzeichnis 1871&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1875|SPALTE=1161}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1900 war der Viehbestand trotz geringer gewordener Einwohnerzahl (118) deutlich angewachsen: Es wurden amtlicherseits 25 Pferde, 150 Stück Rindvieh, 142 Schafe, 144 Schweine und drei Ziegen gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsverzeichnis 1900&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1900|SPALTE=1222}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Im mäßigen Umfang“ wurde [[Hopfen]]bau betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimgarten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stieg die Einwohnerzahl durch Flüchtlinge und Heimatvertriebene vorübergehend an. Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde Esselberg zum 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1972 in die Stadt Greding eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=482}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1818: {{0}}83 (20 „Feuerstellen“ = Haushaltungen; 19 Familien)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rezatkreis&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818|SEITE=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1823: 113 (19 Anwesen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hirschmann, S. 224&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1840: 132 (19 Häuser, 30 Familien)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eduard Vetter 1846&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1871: 140 (74 Gebäude, davon 24 Wohngebäude)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsverzeichnis 1871&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900: 118 (21 Wohngebäude)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsverzeichnis 1900&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938: 113&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner II, S. 191&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950: 133 (22 Anwesen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hirschmann, S. 224&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: {{0}}96 (20 Wohngebäude)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsverzeichnis 1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961|SPALTE=794}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: 110 (23 Wohngebäude, 24 Wohnungen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsverzeichnis 1987&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1987|SEITE=347}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: 100&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Greding: &amp;#039;&amp;#039;Bürgerbroschüre&amp;#039;&amp;#039;, SPM-Verlag 2015, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katholische Filialkirche St. Nikolaus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Esselberg (OT Greding).jpg|mini|Filialkirche St. Nikolaus, nordöstlicher Anblick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Ortsmitte an der Dorfstraße stehende katholische Kirche St. Nikolaus in quadratischer Friedhofsummauerung war eine mittelalterliche [[Chorturmkirche]], von der sich das quadratische Untergeschoss des im Osten stehenden Turmes aus der Zeit der Gotik erhalten hat. Der Burgenforscher Helmut Rischert sieht hier den Typus einer ehemaligen Kirchenburg gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Sammelblatt des Histor. Vereins Eichstätt 92/93 (1999/2000), S. 281&amp;lt;/ref&amp;gt; 1615 wurde die Kirche umgebaut; an der östlichen Turmseite findet sich deshalb ein Wappenstein des Fürstbischofs [[Johann Konrad von Gemmingen]]. Das achteckige Obergeschoss des Turmes mit Kuppelhaube stammt aus der Barockzeit von 1740; 1740/41 wurden auch das Langhaus mit dem Chorbogen und die Sakristei nach Plänen des Eichstätter Hofbaudirektors [[Gabriel de Gabrieli]] neu gebaut, das Langhaus in den Maßen 8,5 × 11,5 Meter. Der [[Stuck]] und die [[Kanzel]] stammen von [[Franz Xaver Horneis]] (1741). Der viersäulige Hochaltar und die beiden Seitenaltäre entstanden in dem Jahrzehnt nach 1740. Statt eines Altarbildes zeigt der Hochaltar heute einen gotischen St. Martin als Bischof (Figur von 1480). Weitere Figuren stammen ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert. 1840 kam ein neuer [[Tabernakel]] in den Chor. Das mit [[Akanthus (Ornament)|Akanthus]]-Schnitzwerk versehene Orgelgehäuse wurde um 1710/20 geschaffen. Das Deckengemälde malte 1861 Michael Werner. 1921 kam eine 5-[[Register (Orgel)|Register]]-Orgel vom Orgelbauer Bittner aus Eichstätt in die Kirche. 1938 hingen zwei Glocken im Turm, die eine von 1724, die andere von 1922.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner II, S. 190–192; Mader, S. 51–54; Heimgarten; Sammelblatt des Histor. Vereins Eichstätt 61 (1965/66), S. 78 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordwesten von Esselberg steht eine Dreifaltigkeitskapelle aus dem 18./19. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner II, S. 193&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide religiöse Bauten gelten als die einzigen Baudenkmäler in Esselberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Greding#Esselberg|titel1=Liste der Baudenkmäler in Esselberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sage ==&lt;br /&gt;
Ein Ritter ohne Kopf erscheint in der Mitternachtsstunde und reitet auf einem [[Schimmel (Pferd)|Schimmel]] im Tal und auf den Höhen umher. Sein Erscheinen bedeutet nahes Unheil. Zuletzt sollen ihn Bauern kurz vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gesehen haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimgarten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Xaver Buchner: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Eichstätt.&amp;#039;&amp;#039; I. Band: Eichstätt 1937, II. Band: Eichstätt 1938&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken|Band=2 |Sp=89|SpBis=90}}&lt;br /&gt;
* {{Hirschmann Eichstätt 1959}}&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Eßenberg|SEITE = 203}}&lt;br /&gt;
* {{Mader Bezirksamt Hilpoltstein|SEITE = 53 |SEITE_BIS = 54}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Esselberg. Heimatkundliche Skizze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimgarten.&amp;#039;&amp;#039; Beilage zur Eichstätter Volkszeitung – Eichstätter Kurier, 21. Jg. (19. August 1950), Nr. 33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.greding.de/esselberg/ |titel= Esselberg |werk= greding.de |abruf=2024-10-13}}&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID= ODB_S00002227 |objekt= Esselberg |abruf=2021-09-15}}&lt;br /&gt;
* {{Topographia Franconiae| Name=Esselberg |Gemeinde=Greding Stadt |Landkreis=Roth |Regierungsbezirk=Mittelfranken |Bundesland=Bayern|zugriff=2024-10-13}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Esselberg |val=ESSERG_W8546 |abruf=2024-10-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Greding}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Greding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Roth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Roth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Roth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
	</entry>
</feed>