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	<title>Essad Bey - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Essad_Bey&amp;diff=570257&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-12T09:59:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Nussimbaum.jpg|mini|Essad Bey, 1930er Jahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Essad Bey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lew Abramowitsch Nussimbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Noussimbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{RuS|Лев Абрамович Нуссимбаум}} oder {{lang|ru|Нусенбаум}}; * [[20. Oktober]] [[1905]] in [[Baku]], damals [[Russisches Kaiserreich]]; † [[27. August]] [[1942]] in [[Positano]], [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]]) war ein deutschsprachiger Schriftsteller [[Geschichte der Juden in Russland|russisch-jüdischer]] Abstammung. Seine Werke veröffentlichte er auch unter den [[Pseudonym]]en &amp;#039;&amp;#039;Kurban Said&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mohammed Essad-Bey&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Esad Bej&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Qûrbân Saîd&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Essad Bey wurde 1905 in [[Baku]] als einziges Kind des wohlhabenden georgisch-jüdischen Öl-Industriellen Abraham Nussimbaum und seiner Ehefrau Berta Slutsky, einer russisch-jüdischen Linken, geboren. Zur Ehe seines Vaters kam es möglicherweise nur, weil er das inhaftierte Mädchen aus dem Gefängnis in Baku freigekauft hatte und sie zur Heirat mit dem „Klassenfeind“ bewog. 1911 beging die Mutter Suizid; ab da kümmerte sich eine deutsche Kinderfrau, Alice Schulte, um das Kind. Bis 1918 besuchte Lev Nussimbaum mit Unterbrechungen das Bakuer [[Gymnasium]]. Im Zuge der Unabhängigkeitsbestrebungen der [[Kaukasus|kaukasischen Staaten]] und der daraus entstandenen ethnischen Konflikte kam es in Baku zu Aufständen und Revolten. Mit Ausbruch der [[Oktoberrevolution]] und dem Nahen der [[Bolschewiki]] entschied sich der Vater 1918 zur Flucht über das [[Kaspisches Meer|Kaspische Meer]]. Als sich die Lage vorübergehend beruhigte, kehrte die Familie ein letztes Mal zurück in die Heimat. Doch mit der bolschewikischen Eroberung Bakus im Jahre 1920 floh der fünfzehnjährige Lev ohne den Vater in die deutsche Kolonie [[Göygöl (Stadt)|Helenendorf]]. Von dort zog er weiter über [[Tbilisi|Tiflis]] und [[Batumi]] nach [[Konstantinopel|Istanbul]]. Nach kurzen Zwischenstopps in [[Paris]] und [[Rom]] erreichte er noch im selben Jahr [[Berlin]], wo er auch seinen Vater wiedertraf. Die Familie ließ sich in [[Berlin-Wilmersdorf]] nieder. Lev legte sein Abitur 1921 am Russischen Gymnasium Berlin ab.&lt;br /&gt;
[[File:Gedenktafel Fasanenstr 72 (Charl) Essad Bey.JPG|mini|Gedenktafel am Haus [[Fasanenstraße (Berlin)#Prominente Anwohner dieses Abschnitts|Fasanenstraße 72]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
Im August 1922 trat Lev Nussimbaum zum Islam über, nannte sich fortan &amp;#039;&amp;#039;Essad Bey&amp;#039;&amp;#039; und begann, sich verstärkt in der Berliner islamischen Gemeinde zu engagieren. Mit dem Wintersemester 1922 immatrikulierte er sich an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] in den Fächern [[Türkische Sprache|Türkisch]], [[Arabische Sprache|Arabisch]] und Islamische Geschichte. Durch sein Interesse an Kunst und Literatur pflegte er fortan enge Kontakte zur Berliner Literaten- und Journalistenszene, in denen er [[Else Lasker-Schüler]], [[Vladimir Nabokov]] und [[Boris Leonidowitsch Pasternak]] kennenlernte. Er war als Journalist mit den Themenschwerpunkten [[Orient]] und [[Islam]] für verschiedene deutsche Zeitungen tätig, so für die [[Deutsche Allgemeine Zeitung (1919–1945)|Deutsche Allgemeine Zeitung]], vor allem aber [[Willy Haas]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Die literarische Welt]]&amp;#039;&amp;#039;. Der österreichische Politikwissenschafter [[Farid Hafez]] beschreibt in einem Artikel die [[Panislamismus|panislamische]] Ausrichtung von Essad Beys Denken. 1929 erschien Essad Beys erstes Buch, der autobiografische Roman &amp;#039;&amp;#039;Öl und Blut im Orient&amp;#039;&amp;#039; (Neuausgabe 2008). Beys erfolgreicher Erstling wurde in sechs Sprachen übersetzt. Es folgten zwei weitere Bücher über den Kaukasus, deren Veröffentlichung den Autor definitiv zu einem der anerkanntesten Orient-Experten der [[Weimarer Republik]] machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|In gewisser Hinsicht kann der [[Faschismus]] als der [[Islam]] des 20. Jahrhunderts bezeichnet werden.|Essad Bey. Vorwort zu &amp;#039;&amp;#039;Maometto,&amp;#039;&amp;#039; Firenze 1935, Seite V&amp;lt;ref&amp;gt;Es ist der italienische Faschismus gemeint. Das Vorwort mit diesem berühmten Zitat findet sich nur in der italienischen Ausgabe (Verlag Bemporad). Das Zitat wird auch überliefert von Gino Cerbella, &amp;#039;&amp;#039;Fascismo e Islamismo&amp;#039;&amp;#039;, Tripolis 1938, S. 11, und es wird bisweilen irrtümlich diesem Funktionär des Faschismus zugeschrieben.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgleich begann Essad Bey mit der Veröffentlichung einiger sowjetkritischer Werke, darunter eine Biographie [[Stalin]]s (den er möglicherweise in seiner Jugend in Baku kennengelernt hatte) und ein Buch über den sowjetischen Geheimdienst [[Gossudarstwennoje Polititscheskoje Uprawlenije|GPU]]. In dieser Zeit hielt er auch einige [[Antikommunismus|antikommunistische]] Vorträge. 1932 heiratete er die Fabrikantentochter jüdischer Abkunft Erika Loewendahl und unternahm mit ihr eine ausgedehnte Amerikareise. Im selben Jahr veröffentlichte er bei [[Gustav Kiepenheuer Verlag|Kiepenheuer]] in Berlin eine Biographie des [[Propheten]] [[Mohammed]], die noch heute als Standardwerk gilt. Bei der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialisten]] blieben Beys jüdische Wurzeln vorerst unerkannt, seine kommunismuskritische Haltung tat ein Weiteres, sodass Bey noch etwa 1934 der [[Reichsschrifttumskammer]] beitrat und weiterhin in Berlin veröffentlichen konnte, u. a. mit [[Hans Heinz Ewers]] und [[Wolfgang von Weisl]]. 1936 verließ Bey Deutschland endgültig und zog zu seiner Ehefrau nach [[Wien]]. Sie war indes schon 1935 ein Verhältnis mit einem der engsten Freunde Beys eingegangen, dem Schriftsteller [[René Fülöp Miller]]. Die Ehe wurde geschieden, die Trennung traf Bey sehr hart, er musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Freunde bewogen ihn zu einer Flugreise über die [[Libysche Wüste]].&lt;br /&gt;
[[File:Essad bey 2020-09.jpg|mini|Grabstein am Friedhof in Positano (2020)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Essad Bey erhielt 1936 Publikationsverbot für Deutschland. Im selben Jahr erschien in dem Wiener Verlag [[Verlag E.P. Tal &amp;amp; Co|E.P. Tal]] der Roman &amp;#039;&amp;#039;Ali und Nino&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Studien von Betty Blair und Könül Samedowa, die 2011 in der US-amerikanischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Azerbaijan International&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurden (siehe Literaturverzeichnis), sprechen Essad Bey die Autorschaft ab. Sie finden (nicht als Erste) in dem aserbaidschanischen Schriftsteller [[Yusif Vəzir Çəmənzəminli]] den tatsächlichen Autor. Çəmənzəminlis Urheberschaft erscheint heute allerdings mehr als fraglich.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Autor dieser Liebesgeschichte zwischen einem muslimischen [[Aserbaidschaner|Azeri]] und einer [[Georgien|georgischen]] Christin nannte sich &amp;#039;&amp;#039;Kurban Said&amp;#039;&amp;#039;. Dieses [[Pseudonym]] nutzte Bey mit Hilfe der österreichischen Baronin [[Elfriede Ehrenfels|Elfriede Ehrenfels von Bodmersdorf]], Ehefrau des ebenfalls zum Islam konvertierten Baron [[Omar Rolf von Ehrenfels]], um seine Romane weiterhin in Deutschland veröffentlichen zu können. &amp;#039;&amp;#039;Ali und Nino&amp;#039;&amp;#039; wurde in Deutschland und Österreich zu einem großen Erfolg und es ist heute noch Beys bekanntestes und erfolgreichstes Buch (Neuauflage 2000 bei [[Ullstein Verlag|Ullstein]], 2002 bei [[Ullstein Verlag|List]]). Auch der Folgeroman &amp;#039;&amp;#039;Das Mädchen vom Goldenen Horn&amp;#039;&amp;#039; konnte 1938 in Deutschland unter Pseudonym vertrieben werden. Wegen eines Arbeitsauftrags in [[Italien]] (möglicherweise, um eine [[Mussolini]]-Biographie zu verfassen) reiste Bey 1938 über die [[Schweiz]] nach [[Rom]], [[Mailand]], [[Venedig]] und [[Florenz]]. Heftige Fußschmerzen begleiteten die Reise. In [[Positano]], Süditalien, diagnostizierte ein Arzt schließlich die [[Raynaud-Syndrom|Raynaud’sche Krankheit]]. Die starken Schmerzen zwangen ihn ins Bett, er brauchte viel [[Morphin]]. Das Schreiben fiel ihm unter diesen Umständen immer schwerer, einzig seine ehemalige Kinderfrau Alice Schulte war bei ihm und versorgte ihn. Essad Beys letztes Werk, der autobiographisch gefärbte Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Mann, der nichts von der Liebe verstand&amp;#039;&amp;#039;, den er mit schwindender Kraft während der Zeit seiner Krankheit schrieb, ist bislang unveröffentlicht. Essad Bey wurde auf dem Friedhof von Positano beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der amerikanische Journalist [[Tom Reiss]] hat das Leben Lev Nussimbaums / Essad Beys / Kurban Saids detailliert erforscht und 2005 in New York und London die Biographie &amp;#039;&amp;#039;The Orientalist&amp;#039;&amp;#039; publiziert. Sie wurde 2008 in der Übersetzung von Jutta Bretthauer unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Orientalist&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland veröffentlicht. 2016 veröffentlichte die [[Klezmer]]-Rock-Band „The Disorientalists“ mit [[Daniel Kahn]], [[Marina Frenk]] und Yuriy Gurzhy ein Musikalbum, in dem sie in 18 Liedern das Leben von Essad Bey verarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bilder.deutschlandfunk.de/FI/LE/_5/94/FILE_5946dd89fc240cdc38b026af6896854a/essadbey-pdf-100.pdf &amp;#039;&amp;#039;Jude und Muslim, Orientale und Europäer – Die vielen Identitäten des Essad Bey&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Deutschlandfunk Kultur]] vom 25. Mai 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Luigi Lauer: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/the-disorientalists-fragen-who-was-essad-bey-aus-dem-100.html &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Versteck geholt&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Deutschlandfunk Kultur]] vom 14. Dezember 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
;als Essad Bey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sechs Städte unter der Erde: neue Ausgrabungen in Palästina&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 25. Juli 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Öl und Blut im Orient&amp;#039;&amp;#039;. DVA, Stuttgart 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwölf Geheimnisse im Kaukasus&amp;#039;&amp;#039;. Deutsch-Schweizerische Verlagsanstalt, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kaukasus. Seine Berge, Völker und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Buchgemeinschaft, Berlin 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stalin, eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer, Berlin 1931.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Stalin The Career Of A Fanatic&amp;#039;&amp;#039;. Viking Press, New York 1932. (englische Übersetzung von Huntley Paterson, [https://archive.org/details/in.ernet.dli.2015.88933/page/n5/mode/2up online], abgerufen am 16. November 2024)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das weiße Rußland&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer, Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mohammed. Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer, Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G.P.U. Die Verschwörung gegen die Welt&amp;#039;&amp;#039;. Etthofen, Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rußland am Scheidewege&amp;#039;&amp;#039;. Etthofen, Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flüssiges Gold. Ein Kampf um die Macht&amp;#039;&amp;#039;. Etthofen, Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lenin&amp;#039;&amp;#039;. Treves, Mailand 1935. (italienische Übersetzung von Emilio Castellani; eine deutsche Ausgabe gab es nicht)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus II. Glanz u. Untergang des letzten Zaren&amp;#039;&amp;#039;. Holle, Berlin 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reza Schah. Feldherr, Kaiser, Reformator&amp;#039;&amp;#039;. Passer, Wien 1936.&lt;br /&gt;
* mit [[Wolfgang von Weisl]]: &amp;#039;&amp;#039;Allah ist groß. Niedergang und Aufstieg der islamischen Welt von Abdul Hamid bis Ibn Saud&amp;#039;&amp;#039;. Passer, Leipzig 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ali nino german 1937.jpg|mini|hochkant|Umschlag von &amp;#039;&amp;#039;Ali und Nino&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
;als Kurban Said&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ali und Nino&amp;#039;&amp;#039;. E. P. Tal, Wien 1937&amp;lt;ref&amp;gt;Autorschaft umstritten, siehe oben&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Mädchen vom Goldenen Horn&amp;#039;&amp;#039;. Zinnen, Wien 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neuausgaben&lt;br /&gt;
* Essad Bey: &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus II. Glanz und Untergang des letzten Zaren.&amp;#039;&amp;#039; Maurer, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2011, ISBN 978-3-929345-57-5.&lt;br /&gt;
* Essad Bey: &amp;#039;&amp;#039;Öl und Blut im Orient. Meine Kindheit in Baku und meine haarsträubende Flucht durch den Kaukasus.&amp;#039;&amp;#039; Maurer, Freiburg 2008, ISBN 978-3-929345-30-8, weitere Ausgabe: Berlin : AB - [[Die Andere Bibliothek]] 2018, ISBN 978-3-8477-0402-7&amp;lt;ref&amp;gt; Rezension [https://www.sueddeutsche.de/kultur/kulturgeschichte-abenteuer-eines-chamaeleons-1.4110402 Stefan Weidner: Abenteuer eines Chamäleons, in: Süddeutsche Zeitung vom 31. August 2018] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Essad Bey: &amp;#039;&amp;#039;12 Geheimnisse im Kaukasus.&amp;#039;&amp;#039; Maurer, Freiburg 2008, ISBN 978-3-929345-33-9.&lt;br /&gt;
* Essad Bey: &amp;#039;&amp;#039;Liebe und Erdöl&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Manuela.&amp;#039;&amp;#039; Maurer, Freiburg 2008, ISBN 978-3-929345-35-3.&lt;br /&gt;
* Essad Bey: &amp;#039;&amp;#039;Mohammed.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau, Berlin 2002, ISBN 3-7466-1837-1.&lt;br /&gt;
* Essad Bey: &amp;#039;&amp;#039;Allah ist groß.&amp;#039;&amp;#039; Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 2002, ISBN 3-88221-831-2.&lt;br /&gt;
* Essad Bey: &amp;#039;&amp;#039;Georgien - ein Wunderland, ein Märchenland.&amp;#039;&amp;#039; Arco, Wuppertal 2019, ISBN 978-3-938375-94-5.&lt;br /&gt;
* Kurban Said: &amp;#039;&amp;#039;Ali und Nino.&amp;#039;&amp;#039; Taschenbuch. List, München 2002, ISBN 3-548-60131-6.&amp;lt;ref&amp;gt;Autorschaft umstritten, siehe oben&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kurban Said: &amp;#039;&amp;#039;Das Mädchen vom Goldenen Horn.&amp;#039;&amp;#039; Maurer, Freiburg 2009, ISBN 978-3-929345-43-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Höpp]]: &amp;#039;&amp;#039;Mohammed Essad Bey oder: Die Welten des Lev Abramovič Nussenbaum&amp;#039;&amp;#039;. In: Essad Bey, [[Wolfgang von Weisl]] (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;„Allah ist groß“. Niedergang und Aufstieg der islamischen Welt von [[Abdülhamid II.|Abdul Hamid]] bis [[Ibn Saud]].&amp;#039;&amp;#039; Nur in dieser erweiterten Neuauflage bei Matthes &amp;amp; Seitz, München 2002, ISBN 3-88221-831-2, S. 385–414 (zuerst 1936, ohne Höpps Biographie)&lt;br /&gt;
* [[Tom Reiss]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Orientalist. Auf den Spuren von Essad Bey.&amp;#039;&amp;#039; Osburg, Berlin 2008, ISBN 3-940731-05-6.&lt;br /&gt;
* [[Urs Jenny]]: &amp;#039;&amp;#039;Allahs vergessener Jünger.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Der Spiegel]]. Hamburg 2008, Nr. 21, S. 172ff. {{ISSN|0038-7452}}. Auch online.&lt;br /&gt;
* Sarah Griesbach: &amp;#039;&amp;#039;Historical Function of the Fictional Work of H. J. C. von Grimmelshausen and Essad Bey.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Saint Louis 2010.&lt;br /&gt;
* Betty Blair und Könül Samedowa (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ali &amp;amp; Nino: The Business of Literature. Who wrote Azerbaijan’s most famous novel?&amp;#039;&amp;#039; Azerbaijan International, Jg. 15, 2011, H. 2–4 ([http://azer.com/aiweb/categories/magazine/ai152_folder/152_index_eng.html Inhaltsverzeichnis])&lt;br /&gt;
* [http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12333166/1174144/Ralf-Marschalleck-hat-das-Leben-des-in-Baku.html &amp;#039;&amp;#039;Ralf Marschalleck hat das Leben des in Baku aufgewachsenen Sachbuchautors und Romanciers Essad Bey erforscht&amp;#039;&amp;#039;]. Interview, [[Märkische Allgemeine]], 26. Mai 2012.&lt;br /&gt;
* Yagut Abdalla: &amp;#039;&amp;#039;[http://personal.murrayhall.com/wp-content/uploads/2017/09/Abdalla_Orient-und-Okzident-in-den-Werken-von-Mohammed-Essad-Bey.pdf Das &amp;quot;fortschrittliche Europa&amp;quot; oder das &amp;quot;rückständige Asien&amp;quot;? Orient und Okzident in den Werken von Mohammed Essad Bey].&amp;#039;&amp;#039; Univ. Diss., Wien 2016.&lt;br /&gt;
* Sebastian Januszewski: &amp;#039;&amp;#039;Essad Bey in Berlin (1921–1933)&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurter Buntbücher 62, hrsg. vom [[Kleist-Museum]] Frankfurt (Oder), [[Verlag für Berlin-Brandenburg]], Berlin 2017, ISBN 978-3-947215-12-6.&lt;br /&gt;
* Christine Bossauer-Groß: &amp;#039;&amp;#039;Transkulturalität im Aufeinandertreffen von Orient und Okzident im literarischen Werk Lev Nussimbaums.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main, 2018 (zugl. Masterarbeit, Univ. Augsburg, 2017).&lt;br /&gt;
* [[Dieter Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Essad Bey und [[Stefan Andres]]. Aus der Kolonie der deutschen Emigranten in Positano. Mit einem unbekannten Brief von Essad Bey an Stefan Andres.&amp;#039;&amp;#039; In: Mitteilungen der Stefan Andres-Gesellschaft 41 (2020), S. 131–136.&lt;br /&gt;
* Dariya Manova: »Sterbende Kohle« und »flüssiges Gold«. Rohstoffnarrative der Zwischenkriegszeit, Wallstein Verlag, Göttingen 2021, S. 194–225.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119131609}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kurbansaid.de/pdf/Essad_Bey_Biographie_WF.pdf Biographie Beys] von dessen Kinderfrau Alice Schulte (PDF-Datei; 31 kB)&lt;br /&gt;
* Forschungsmaterial zu Essad Bey im Nachlass von Gerhard Höpp (1942–2003) in der [http://www.zmo.de/biblio/sammlung_hoepp.htm Bibliothek des Zentrums Moderner Orient], Berlin&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang G. Schwanitz]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.trafoberlin.de/pdf-dateien/2010_05_11/Essad%20Bey%20Mohammed.pdf Essad Bey alias Lev Nussimbaum schreibt eine Biographie des Propheten] (PDF; 550&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.lancs.ac.uk/jais/volume/docs/vol13/v13_01_hafez_001-021.pdf Farid Hafez, Vienna:] (PDF; 431&amp;amp;nbsp;kB) &amp;#039;&amp;#039;Der Gottesstaat des Esad Bey. Eine Muḥammad-Biographie aus der Sicht eines jüdischen Konvertiten zum Islam unter besonderer Berücksichtigung der Dimension des Politischen.&amp;#039;&amp;#039; (mit Abstract in Engl.) Auch zu Esad Beys Bewunderung des [[Wahabismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119131609|LCCN=n/2004/40995|VIAF=95332287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bey, Essad}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Aserbaidschanisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Baku)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aserbaidschaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bey, Essad&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Noussimbaum, Leo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jüdischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baku]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. August 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Positano]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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