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	<title>Espenhain - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Espenhain&amp;diff=175130&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: doppelte Leerzeichen entfernt</title>
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		<updated>2026-03-08T19:40:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Leerzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Espenhain&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Rötha&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/11/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/28/10/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 164&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 3.197&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141861 |titel=Gemarkunge Espenhain, Stadt Rötha |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 880&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca          = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/sachsen/leipzig/14729370x0T35__espenhain/ |titel=Espenhain: Ortsteil von Rötha |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2015-08-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 04571&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034206, 034347&lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Espenhain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Rötha]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Leipzig]]. Bis zum 31. Juli 2015 war Espenhain eine eigenständige Gemeinde in der [[Verwaltungsgemeinschaft Rötha]], die zu diesem Zeitpunkt aufgelöst wurde. Seitdem sind Espenhain und seine einstigen Ortsteile [[Pötzschau]], [[Mölbis]] und [[Oelzschau (Rötha)|Oelzschau]] mit [[Kömmlitz (Rötha)|Kömmlitz]] Ortsteile der Stadt Rötha. Der Ortsteil Espenhain hat den Status einer [[Ortschaft]] nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] und damit gemäß ihrer [[Ortschaftsverfassung]] einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.roetha.de/assets/file/Hauptsatzung%20v.%2011.04.19.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;18 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Rötha |format=PDF; 677&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Espenhain liegt in der [[Leipziger Tieflandbucht]] ca.&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Leipzig]] und 8&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Borna]], mitten im neuerschlossenen [[Leipziger Neuseenland]]. Nördlich des Orts befindet sich der [[Störmthaler See]] und im Westen bzw. Südwesten der [[Kahnsdorfer See]], der [[Hainer See]] und der [[Haubitzer See]]. Östlich von Espenhain befindet sich die [[Halde Trages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Espenhain besteht aus dem alten Ortskern, genannt „das Dorf“, der Eigenheimsiedlung aus den 1930er Jahren und den Neubaublöcken aus den 1960er Jahren. Südöstlich des Orts befindet sich der „Industrie- und Gewerbepark Espenhain“ auf dem Gelände des ehemaligen [[Kombinat Espenhain|Kombinats Espenhain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Rötha]]&lt;br /&gt;
 | NORD= [[Pötzschau]] (Gemarkung Großpötzschau)&lt;br /&gt;
 | NORDOST=&lt;br /&gt;
 | WEST= Flur des devastierten Orts [[Kreudnitz]] (zu Rötha)&lt;br /&gt;
 | OST= [[Mölbis]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=&lt;br /&gt;
 | SUED= Flur des devastierten Orts [[Hain (Neukieritzsch)|Hain]] (zu [[Kahnsdorf]])&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Thierbach (Kitzscher)|Thierbach]], [[Gestewitz (Borna)|Gestewitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Espenhain.JPG|mini|rechts|Espenhainer Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung als altsorbisches Dorf Miertzsch um 800 wurde der Ort nach 1150, befördert durch [[Wiprecht von Groitzsch]], als [[Platzdorf]] gegründet und erhielt um 1350 den Namen „Espenhain“. Die erste urkundliche Erwähnung des Orts erfolge im Jahr 1322 als &amp;#039;&amp;#039;Hespenhayen&amp;#039;&amp;#039;. Die Kirche des Orts war um 1500 eine [[Filialkirche]] von [[Magdeborn]]. Sie stand ab 1594 unter dem [[Kirchenpatronat]] der Familie [[Friesen (Adelsgeschlecht)|von Friesen]]. Bezüglich der [[Grundherrschaft]] gehörte Espenhain ab 1554 zum [[Schloss Rötha|Rittergut Rötha]], welches ebenfalls den Herren von Friesen gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/roetha-wasserburg-schloss-roetha/ |titel=Das Schloss Rötha |werk=www.sachsens-schloesser.de | abruf=2025-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das kleine Bauerndorf Espenhain wurde 1813/1814 stark in die Kämpfe der [[Völkerschlacht bei Leipzig|Völkerschlacht]] einbezogen. Der Ort lag bis 1856 im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Kreisamt Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörte er zum [[Gerichtsamt Rötha]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Borna]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/borna.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Borna im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-18 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230416070423if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/borna.htm | archiv-datum=2023-04-16 | abruf=2025-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] Espenhain wurde erst im Jahr 1875 urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/roetha-vorwerk-espenhain/ |titel=Das Vorwerk Espenhain  |werk=www.sachsens-schloesser.de | abruf=2025-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1894 begann auf dem Gebiet von Espenhain der [[Braunkohle]]nabbau. Die [[Bahnstrecke Böhlen–Espenhain|Bahnstrecke]] nach [[Böhlen (Sachsen)|Böhlen]] wurde am 1. Mai 1913 eröffnet. Im Jahr 1937 erfolgte der Aufschluss des [[Tagebau Espenhain|Tagebaus Espenhain]] nördlich des namensgebenden Orts, Ende des Jahres 1939 wurde die erste Kohle geliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ostkohle.de/html/espenhain.html |titel=Tagebau Espenhain |werk=ostkohle.de |abruf=2022-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.post-mining.de/medien/M_02_Espenhain_2018.pdf Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Espenhain&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 18,3&amp;amp;nbsp;MB) der [[Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft|LMBV]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Kohleförderung entstand in Espenhain ein moderner Industriekomplex, welcher nach der Zerstörung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als [[Kombinat Espenhain]] wieder aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Kreisreformen in der DDR|zweite Kreisreform in der DDR]] im Jahr 1952 wurde die Gemeinde Espenhain dem [[Kreis Borna]] im [[Bezirk Leipzig]] angegliedert. Espenhain erreichte aufgrund des ansässigen [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Kombinat Espenhain|BV Espenhain]] als der dreckigste Ort in der [[DDR]] traurige Berühmtheit. In den 1960er Jahren waren die Anlagen im Zusammenhang mit der Wirtschaftsorientierung auf die [[Petrochemie|Erdölchemie]] massiv auf Verschleiß gefahren worden. Als Anfang der 1970er Jahre die [[Kohlechemie]] wieder an Bedeutung gewann, wurde die Produktion in den verschlissenen Anlagen auf maximale Leistung gesteigert. Dadurch und durch nicht vorhandene Investitionen im Bereich des Umweltschutzes stiegen die Schadstoffemissionen in Luft und Wasser sehr stark an. Über dem Ort und seiner Umgebung lag immer eine Wolke von Phenolen, Schwefel, Ruß und Asche. Der hohe [[Luftschadstoff|Schadstoffausstoß]] machte es erforderlich, jeden Morgen Straßen und Gehwege zu kehren, da sich eine dicke [[Asche]]schicht niedergelassen hatte. Einige Einwohner berichten, dass gelegentlich die [[Sonne]] hinter Aschewolken verschwand und dass [[Automobil|Autos]] tagsüber mit Licht fahren mussten. Die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Einwohner der Stadt waren verheerend. Die [[Lebenserwartung]] lag infolgedessen einige Jahre unter dem landesweiten Durchschnitt. Vor allem Kinder litten stark unter den auftretenden Haut- und Atemwegserkrankungen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ekzem]]en und chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung ([[COPD]]). Auch heute noch sind viele Einwohner von Spätfolgen betroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.lungenaerzte-im-netz.de/lin/linaktuell/show.php3?id=298&amp;amp;nodeid=18&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Unterbringung der Arbeitskräfte entstanden in Espenhain in den 1970er Jahren neue Wohngebäude und eine Kindertageseinrichtung. Die Erweiterung des Tagebaus Espenhain machte eine Verlegung der [[Bundesstraße 95|Fernverkehrsstraße 95]] nördlich von Espenhain erforderlich. Durch den vierspurigen Ausbau der F 95 innerhalb der Ortslage Espenhain wurde der Ort in zwei Hälften geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 gehörte Espenhain zum sächsischen [[Kreis Born|Landkreis Borna]], der 1994 im [[Landkreis Leipziger Land]] bzw. 2008 im Landkreis Leipzig aufging. Mit der Reduzierung der mitteldeutschen Braunkohleindustrie nach dem Ende der [[DDR]] wurde das Kombinat Espenhain im Jahr 1990 und der Tagebau Espenhain ab 1993 schrittweise geschlossen. Aufgrund dieser Entwicklung verlor auch die Bahnstrecke Böhlen–Espenhain ihre Bedeutung im Personen- und Güterverkehr, wodurch sie im Jahr 1993 eingestellt wurde. Die Strecke wurde ab dem Kilometer 5,8 in eine nichtöffentliche Anschlussbahn umgewandelt, die der bahntechnischen Erschließung des Gewerbeparks dient, welcher auf Teilen des Areals des Kombinats entstand. Die Gemeinde Pötzschau wurde am 1. Januar 1995 nach Espenhain eingemeindet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Pötzschau |val=POTHAUJO61FE |abruf=2025-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; es folgten am 1. April 1996 [[Oelzschau (Rötha)|Oelzschau]] mit [[Kömmlitz (Rötha)|Kömmlitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Oelzschau |val=OELHAUJO61GF |abruf=2025-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Mölbis am 1. Januar 1999.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Mölbis |val=MOLBISJO61FE |abruf=2025-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. August 2015 wurde Espenhain mit seinen Ortsteilen in die Stadt Rötha eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.sachsen-gesetze.de/shop/saechsabl/2015/29/read_pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2015.html StBA: Gebietsänderungen im Jahr 2015]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Espenhain |val=ESPAINJO61F |abruf=2025-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Gemeinderatswahl 2014&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_s10_erg.prc_erg_gr?p_bz_bzid=GR14&amp;amp;p_ebene=GE&amp;amp;p_ort=14729110 Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 54,7 %&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2009&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2014&lt;br /&gt;
|GUV            = nein&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = DEG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 30.0&lt;br /&gt;
|FARBE1         = 99BB55&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = SVE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 23.4&lt;br /&gt;
|FARBE2         = DDDD11&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = FwOe&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 24.0&lt;br /&gt;
|FARBE3         = AA4422&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = FwP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 8.7&lt;br /&gt;
|FARBE4         = AA0022&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = ZSL&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 3.9&lt;br /&gt;
|FARBE5         = 6699FF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG5     = Zukunft Südraum Leipzig e. V.&lt;br /&gt;
|PARTEI6        = LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6      = 8.3&lt;br /&gt;
|PARTEI7        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7      = 1.8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Nach der [[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014]] verteilten sich die 16 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:&lt;br /&gt;
* Dorfentwicklungsgesellschaft Mölbis (DEG): 6 Sitze&lt;br /&gt;
* SV Espenhain 91 e. V. (SVE): 4 Sitze&lt;br /&gt;
* Kameraden der FFW Oelzschau (FwOe): 4 Sitze&lt;br /&gt;
* Freunde der FFW Pötzschau (FwP): 1 Sitz&lt;br /&gt;
* [[Die Linke|LINKE]]: 1 Sitz&lt;br /&gt;
Nach der Eingemeindung nach Rötha am 1. August 2015 wurden davon 12 Vertreter in den Röthaer Stadtrat übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bürgermeister === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Ortspartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Espenhain unterhielt mit der schwäbischen Gemeinde [[Wolfschlugen]] eine Ortspartnerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1990 entstand in Espenhain der [[FSV Kitzscher]]. Dieser Verein ging aus der [[Betriebssportgemeinschaft]] „Aktivist Espenhain“ hervor. Die Fußballer der BSG spielten 1975–81 in der [[Liga (DDR-Fußball)|DDR-Liga]], der damals zweithöchsten Spielklasse, die Kegler des Vereins sogar in der höchsten Spielklasse der DDR, der Sonderliga. Mit Manfred Uhlmann stellte die „BSG Aktivist Espenhain“ einen Weltmeister im Kegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Auf dem Gelände des Industrie- und Gewerbegebietes befindet sich die alte Hauptwerkstatt des VEB BKK Espenhain. Diese Werkstatt wird heute von der TDE Mitteldeutsche Bergbau Service GmbH (in welche die ehemalige TDE – Technische Dienste Espenhain integriert ist) als Werkstatt und Produktionsstätte im Maschinen- und Stahlbau genutzt. In dieser Werkstatt findet unter anderem jährlich ein in der Region beachtetes Weihnachtskonzert statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://tde-espenhain.de/2024/12/04/adventskonzert-tde-3/ |titel=Impressionen vom Weihnachtskonzert 2024 |abruf=2025-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weiterhin findet seit 2024 in einem Teil des Gewerbeparks auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Espenhain jährlich das Open-Air-Rockfestival &amp;#039;&amp;#039;Rock am Alten Kraftwerk&amp;#039;&amp;#039; (kurz &amp;#039;&amp;#039;Rocknacht Espenhain&amp;#039;&amp;#039;) statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.tixforgigs.com/de-DE/Event/60750/rock-am-alten-kraftwerk-2025-betriebsgelande-flex-trans-espenhain |titel=Rock am alten Kraftwerk 2025 |abruf=2025-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-0713B-021, Espenhain, Braunkohleveredelungswerk.jpg|mini|Braunkohleveredelungswerk Espenhain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Territorium des ehemaligen VEB BV Espenhain, zu DDR-Zeiten einer der größten [[Braunkohle]] verarbeitenden Betriebe der DDR, befindet sich jetzt ein Industrie- und Gewerbegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. September 2004 wurde in Espenhain das damals größte [[Solarstrom]]kraftwerk der Welt ([[Solarkraftwerk Espenhain]] Spitzenleistung: 5 Megawatt) in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-1171942&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor=itz./F.A.Z., dpa | url=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/energie-weltgroesstes-solarkraftwerk-geht-bei-leipzig-ans-netz-1171942.html | titel=Weltgrößtes Solarkraftwerk geht bei Leipzig ans Netz | werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung#FAZ.NET|FAZ.net]] | datum=2004-09-08 |zugriff=2018-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nachbarort [[Thierbach (Kitzscher)|Thierbach]] befand sich das [[Kraftwerk Thierbach|Braunkohlekraftwerk Thierbach]] mit einer installierten Bruttoleistung von 840&amp;amp;nbsp;[[Watt (Einheit)|MW]]. Es war von 1969 bis September 1999 in Betrieb. Der 300&amp;amp;nbsp;m hohe Schornstein wurde im Oktober 2002 und die vier 93&amp;amp;nbsp;m hohen Kühltürme im März 2006 gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Südwestlich von Espenhain verläuft die [[Bundesautobahn 72|A 72]], sie ist über die [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstellen]] &amp;#039;&amp;#039;Espenhain&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rötha&amp;#039;&amp;#039; erreichbar. Die Fertigstellung des im Bau befindlichen ca. 7 km langen Abschnitts der A 72 bis zur [[Bundesautobahn 38]] ist für Ende 2026{{Zukunft|2026}} geplant. Die [[Bundesstraße 95]] führte vorher vierspurig durch den Ortsteil und wurde auf zwei Spuren mit Radweg zurückgebaut und zu einer Staatsstraße abgestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.medienservice.sachsen.de/medien/medienobjekte/122768/download |titel=A 72, Borna – Rötha (Abschnitt 5.1) |werk=medienservice.sachsen.de |hrsg=Landesamt für Straßenbau und Verkehr |datum=2019-07 |abruf=2020-02-26 |format=PDF; 692 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Espenhain liegt im Verbundgebiet des [[Mitteldeutscher Verkehrsverbund|Mitteldeutschen Verkehrsverbundes]] und gehört wie die gesamte Stadt [[Rötha]] sowie [[Böhlen (Sachsen)|Böhlen]] und [[Zwenkau]] zur Tarifzone&amp;amp;nbsp;152. Ein Anschluss im Schienenpersonennahverkehr bestand bis 1993 durch die [[Bahnstrecke Böhlen–Espenhain]]. Heute dient die Bahnstrecke nur noch dem Güterverkehr zwischen Böhlen und dem Güterbahnhof Espenhain. Das Bahnhofsgebäude des Bahnhofes Espenhain ist bis heute ungenutzt geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Regionalbus Leipzig]] und die [[THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft]] ist Espenhain mit einer [[Mitteldeutscher Verkehrsverbund#PlusBus|PlusBus]]- sowie weiteren Regionalbuslinien angebunden. Die zentrale Haltestelle aller Buslinien ist &amp;#039;&amp;#039;Espenhain, Fußgängertunnel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Espenhain befindet sich eine Grundschule. Sie ist im Gebäude der ehemaligen [[Polytechnische Oberschule|Polytechnischen Oberschule]] „Hugo-Joachim“ untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet des ehemaligen VEB BV Espenhain befand sich, bis zu seinem Umzug in die Stammschule nach [[Böhlen (Sachsen)|Böhlen]], das Berufliche Gymnasium der Berufsschule Leipziger Land (ehemals: Berufliches Gymnasium Espenhain).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren befindet sich im „IGP - Industrie- und Gewerbepark Espenhain“ mit der TDE Personal Service GmbH ein Aus- und Weiterbildungszentrum, in dem insbesondere in den gewerblich-technischen Berufen der Metall-, Kunststoff- und Elektrobranche sowie in kaufmännischen und logistischen Berufen Grund- und Fachlehrgänge der Berufsausbildung, Umschulungen und Fortbildungen durchgeführt werden. Die TDE Personal Service GmbH bietet darüber hinaus seine Dienstleistung auch in der Arbeits- und Fachkräftevermittlung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Espenhain und &amp;#039;&amp;#039;Über sieben Brücken&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Espenhain hat einen starken Bezug zu dem Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Über sieben Brücken mußt du gehn]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Karat (Band)|Karat]]. Der Leipziger Schriftsteller [[Helmut Richter (Schriftsteller)|Helmut Richter]] veröffentlichte 1975 eine Liebesgeschichte gleichen Titels&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://micha11est.de/esp/7bruecken/7bruecken01.html |titel=Über sieben Brücken mußt du gehn |kommentar=Text der Erzählung, 12 Seiten |abruf=2021-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die in einem Industrieort Zaspenhain spielt. Neben der Namensähnlichkeit der Orte und weiteren versteckten Bezügen wurde aus dem realen Gasthof &amp;#039;&amp;#039;Aspe&amp;#039;&amp;#039; das fiktive Klubhaus &amp;#039;&amp;#039;Zaspe&amp;#039;&amp;#039;. Richter war auf den Stoff bei Recherchen für eine Reportage über den [[Kraftwerk Thierbach|Kraftwerksbau]] im benachbarten [[Thierbach (Kitzscher)|Thierbach]] gekommen und gab den Bezug zu Espenhain selbst zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lvz.de/Region/Borna/Ueber-sieben-Bruecken-Karat-Klassiker-erzaehlt-von-einer-Geschichte-aus-Espenhain |titel=&amp;quot;Über sieben Brücken&amp;quot;: Karat-Klassiker erzählt von einer Geschichte aus Espenhain |werk=LVZ |datum=2015-12-04 |abruf=2021-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1978 wurde die Erzählung verfilmt (leider nicht in Espenhain), und als dazu ein Song gebraucht wurde, entstand das bekannte Lied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|15|23|24|Espenhain}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|2|567|bis=568}}&lt;br /&gt;
* [[Matthias Donath]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser in Leipzig und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. edition Sächsische Zeitung Redaktions- und Verlagsgesellschaft Elbland mbH, Meißen 2013, S. Kömmlitz S. 110, Oelzschau S. 111.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Sperling: 700 Jahre Espenhain. 1322–2022, Espenhain 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Miertzsch|Miertzsch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.roetha.de/stadt-portrait/ortsteile/espenhain.html &amp;#039;&amp;#039;Espenhain&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Rötha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile der Stadt Rötha}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4558619-6|VIAF=3939162723659761290009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rötha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2015]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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