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	<title>Espasingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:09:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Espasingen&amp;diff=885475&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */</title>
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		<updated>2025-09-25T21:08:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Espasingen&lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Stockach&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Espasingen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Wappen der Gemeinde Espasingen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 47.82081&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 9.01201&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 408 &amp;lt;!-- Quelle: https://www.koordinaten-umrechner.de/Dezimal/47.82081,9.01201 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 9.50&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 670 &amp;lt;!-- &amp;lt;ref&amp;gt; https://www.stockach.de/index.php?id=48 &amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 78333&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 07771&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = D-BW-KN-Stockach-Espasingen (Karte).png&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Lage im Stadtgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stockach, KN - Espasingen v NW, B 313 - 02.jpg|mini|Espasingen von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stockach, KN - Espasingen - Kirche v S.jpg|mini|Espasingen – Ortsmitte mit Kirche von Süden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Espasingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Stockach]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Konstanz]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die ehemals selbständige Gemeinde Espasingen liegt dreieinhalb Kilometer südlich der Stockacher Stadtmitte. Südlich fließt die [[Stockacher Aach]] dem [[Bodensee]] zu, im Norden erhebt sich der bis zu {{Höhe|572|DE-NHN}} hohe &amp;#039;&amp;#039;Bogental&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Nördlich von Espasingen liegt der Hauptort Stockach, östlich der Ortsteil Ludwigshafen, südöstlich der Ortsteil Bodman (beide zu [[Bodman-Ludwigshafen]]) und im Westen der ebenfalls zu Stockach gehörende Stadtteil [[Wahlwies]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Espasingen gehören das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Espasingen&amp;#039;&amp;#039;, das Gehöft &amp;#039;&amp;#039;Spittelsberg&amp;#039;&amp;#039; sowie der Wohnplatz &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Spittelsberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
In Espasingen sind das [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bodenseeufer (Landschaftsschutzgebiet), Kreis Konstanz Nord|Bodenseeufer]]&amp;#039;&amp;#039; (Schutzgebiet-Nummer 3.35.011) sowie diverse [[Biotop]]e ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rips-dienste.lubw.baden-wuerttemberg.de/rips/ripsservices/apps/naturschutz/schutzgebiete/select.aspx Schutzgebietsverzeichnis/Steckbriefauswahl] der [[Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg]] (LUBW); abgerufen am 6. November 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
902 als &amp;#039;&amp;#039;Aspensinga&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, war das vermutlich ehemalige alemannische Herzogsgut in Besitz der [[Landgrafschaft Nellenburg|Grafen von Nellenburg]] und des Klosters St. Georgen. Die Herren von Espasingen waren 1106–1169 edelfrei, 1263–1395 Ministerialen, später offenbar in Stein am Rhein verbürgert. Das Niedergericht hatten spätestens seit dem 15. Jahrhundert die [[Bodman (Adelsgeschlecht)|Herren von Bodman]] inne, die Steuern gingen an die [[Ritterkanton Hegau-Allgäu-Bodensee|Hegauer Ritterschaft]], alle anderen Hoheitsrechte lagen bei der [[Landgrafschaft Nellenburg]]. Mit dieser fiel Espasingen 1806 an Württemberg, 1810 an Baden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Band VI.&amp;#039;&amp;#039; S. 778f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende März 1972 gaben von 392 Stimmberechtigten 244 Espasinger Bürgerinnen und Bürger ihre Stimmen ab: 175 stimmten für, 67 gegen eine Eingemeindung zu Stockach. Ein halbes Jahr später, am 31. Oktober 1972 beschloss der Espasinger Gemeinderat mit 8:1 Stimmen die Eingemeindung Espasingens in die Stadt Stockach.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heimatchronik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hegau&amp;amp;nbsp;– Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag des Hegau-Geschichtsvereins Singen e. V. Jahrbuch 1992/93, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Am 1. Januar 1973 wurde Espasingen nach Stockach eingemeindet. Da zum 1. Januar 1973 der [[Landkreis Stockach]] aufgelöst wurde, wechselte Espasingen gleichzeitig in den vergrößerten Landkreis Konstanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte September 1982 errang Espasingen den ersten Preis beim Wettbewerb [[Unser Dorf soll schöner werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! 1852 !! 1871 !! 1880 !! 1890 !! 1900 !! 1910 !! 1925 !! 1933 !! 1939 !! 1950 !! 1956 !! 1961 !! 1970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=14637&amp;amp;T=V052&amp;amp;doTable Bevölkerungsentwicklung] beim Statistischen Landesamt Baden-Württemberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 499 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 511 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 502 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 440 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 431 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 464 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 462 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 432 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 436 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 538 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 554 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 534 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 529&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Espasingen liegt im Kreuzungsbereich der [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 34|34]] ([[Basel]] → [[Ludwigshafen am Bodensee]]) und [[Bundesstraße 313|313]] ([[Plochingen]] → Espasingen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Stahringen–Friedrichshafen]] wurde in den 1980er Jahren aufgelassen, die Züge fahren seither ohne Halt durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau der [[Bahnstrecke Stahringen–Friedrichshafen]] in den frühen 2030er Jahren soll auch der Haltepunkt Espasingen wieder reaktiviert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.die-bodenseeguertelbahn.de/ |titel=Bahn |sprache=de |abruf=2025-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Postwesen ===&lt;br /&gt;
Stockach war schon im 16. Jahrhundert eine bedeutende Poststation. Über Jahrhunderte liefen hier große, zwischenstaatliche Reiter- und Postkurse der Strecken [[Ulm]]-[[Basel]], [[Stuttgart]]-[[Zürich]] und [[Wien]]-[[Paris]] zusammen. 1845 zählte die hiesige [[Posthalterei]] noch 60 Pferde.&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel am heutigen Stockacher Postgebäude in der Schillerstraße&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Privatpersonen mussten vor 1821 ihre Post auf der Stockacher Postanstalt selbst abgeben. Dann entstand durch die Einrichtung einer Amtsbotenanstalt die Möglichkeit, dass Privatpersonen ihre Post einem Amtsboten übergeben konnten. Dieser brachte die Post anfangs zweimal, später dreimal wöchentlich zur Stockacher Postexpedition. In den 1850er Jahren wurde die Amtbotenanstalt aufgrund stetig zunehmendem Schriftverkehr aufgehoben, ihre Dienste der Post übertragen und zum 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1859 die Landpostanstalt ins Leben gerufen. Im Amtsbezirk Stockach wurde unter anderem folgender Botenbezirk eingerichtet:&lt;br /&gt;
* Botenbezirk No. III, Montag bis Samstag: Espasingen–[[Bodman-Ludwigshafen|Bodman]]–[[Stahringen]]–Wahlwies–[[Orsingen]]–[[Nenzingen]]–Rißtorf–Stockach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poststücke, die in die jeweilige Brieflade vor Ort eingeworfen worden waren, wurden vor der Weiterleitung vom Postboten mit einem [[Uhrradstempel]], in Espasingen mit der&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Edwin Fecker |Titel=Der Landpostbezirk von Stockach |Reihe=Rundschreiben der „Arbeitsgemeinschaft Baden“ im [[Bund Deutscher Philatelisten]] e.&amp;amp;nbsp;V. (BDPh) |NummerReihe=140 |Datum=2004&amp;lt;!-- Herbst --&amp;gt; |Seiten=1713 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stockach, KN - Espasingen - Brauereipl Nr 2 v S 01.jpg|mini|Ehem. Schlossbrauerei in Espasingen]]&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Espasingen]], ursprünglich Sitz der [[Bodman (Adelsgeschlecht)|Herren von Bodman]], diente von 1939 bis 1968 als Brauerei. Es stand lange Zeit leer. Aktuell wird es renoviert, in Zukunft sollen hier Wohnungen entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Band VI.&amp;#039;&amp;#039; S. 778f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vor 1500 wurde die gotische St.-Nikolaus-Kirche, deren ältester Teil der vor 1200 erbaute Turm ist, erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Messmer (Unternehmer)|Werner Messmer]] (1927–2016), in Espasingen geboren; [[Industrieller]], Träger des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuzes]] und Träger der [[Staufermedaille]] in Gold des Landes Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
* Ewald Grundler, Obstzüchter; erhielt im Dezember 1983 die [[Staatsmedaille für Land- und Forstwirtschaft|Staatsmedaille in Silber]]&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stockach.de/index.php?id=48 Stadtteil Espasingen] bei www.stockach.de&lt;br /&gt;
* [https://espasingen.de/ Internetauftritt von] Espasingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile und Weiler von Stockach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7818259-1|VIAF=236633018}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Konstanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Stockach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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