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	<title>Eskimo - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;2 Versionen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265855367&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265855367&quot;&gt;265855367&lt;/a&gt; bis &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265855389&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265855389&quot;&gt;265855389&lt;/a&gt; rückgängig gemacht, unkommentierte Änderung ohne Konsens, zuerst bitte auf Artikeldisk.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Inuit-Kleidung 1.jpg|mini|[[Inuit]]-Familie in traditioneller Fellkleidung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eskimo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Sammelbezeichnung]] für [[indigene Völker]] im nördlichen [[Polargebiet]], deren Siedlungsgebiet sich vom Nordosten [[Sibirien]]s über die [[Beringstraße]] und die [[arktis]]chen Regionen [[Alaska]]s und [[Kanada]]s bis nach [[Grönland]] erstreckt. Sie bilden in [[Nordamerika]]s Arktis die [[Urbevölkerung]], die von den [[Indianer]]n des übrigen Kontinentes abgegrenzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Hauptgruppen sind:&lt;br /&gt;
* die [[Yupik]] (westliche Eskimos) auf der russischen [[Tschuktschen-Halbinsel]] und in Alaska&lt;br /&gt;
* die [[Inuit]] (östliche Eskimos) im Norden Kanadas und auf Grönland. Eine kleinere [[Dialektgruppe]] der Inuit sind die in Alaska lebenden [[Iñupiat]].&lt;br /&gt;
Weiterhin verwandt sind die zu den [[Ureinwohner Alaskas|Ureinwohnern Alaskas]] zählenden [[Aleuten (Volk)|Aleuten]]. Zusammen sprechen sie [[eskimo-aleutische Sprachen]] und bilden als relativ homogene Kulturen das [[Nordamerikanische Kulturareale|nordamerikanische Kulturareal]] der „Arktis“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenschaft von Kultur und Sprache der Eskimos nennt man [[Eskimologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inuit conf map.png|mini|Verbreitungsgebiete der Eskimos nach der Karte der [[Inuit Circumpolar Conference]]]]&lt;br /&gt;
Das Wort „Eskimo“ ist ursprünglich eine Fremdbezeichnung, die seit dem 17. Jahrhundert bekannt und deren [[Etymologie]] nicht eindeutig geklärt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Emile Benveniste: &amp;#039;&amp;#039;The &amp;#039;Eskimo&amp;#039; Name.&amp;#039;&amp;#039; International Journal of American Linguistics, Vol. 19, No. 3, Juli 1953, S. 242&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich war es eine von den [[Cree]] und den [[Algonkin]] verwendete Sammelbezeichnung für die mit ihnen nicht verwandten Völker im nördlichen [[Polargebiet]]. Das Wort soll sich nach Auffassung von Ives Goddard (R. H. Ives Goddard, III) an der [[Smithsonian Institution]] etymologisch aus dem Cree-Wort &amp;#039;&amp;#039;aayaskimeew&amp;#039;&amp;#039;, „Schneeschuhflechter“ (Englisch: &amp;#039;&amp;#039;snowshoe netters&amp;#039;&amp;#039;) herleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mark Israel |url=http://alt-usage-english.org/excerpts/fxeskimo.html |sprache=en |titel=Eskimo |zugriff=2009-01-06 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120403110006/http://www.alt-usage-english.org/excerpts/fxeskimo.html |archiv-datum=2012-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linguistin José Mailhot aus [[Québec]], die die Sprache [[Innu|Innu-Montagnais]] beherrschte, veröffentlichte 1978 eine Untersuchung, in der sie das Wort aus dieser Sprache ableitet und mit „Menschen, die eine andere Sprache sprechen“ (Englisch: &amp;#039;&amp;#039;people who speak a different language&amp;#039;&amp;#039;) übersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=José Mailhot|Titel=L&amp;#039;étymologie de „esquimau“ revue et corrigée|Sammelwerk=Études/Inuit/Studies|Band=2|Nummer=2|Jahr=1978|Seiten=59–69|ISSN=0701-1008}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die frühere linguistische Herleitung aus der Sprache der [[Anishinabe]] &amp;#039;&amp;#039;ashkipok&amp;#039;&amp;#039;, „Rohfleischesser“ (Englisch: &amp;#039;&amp;#039;eaters of raw meat&amp;#039;&amp;#039;) und aus ähnlichen Wörtern verwandter Indianersprachen gilt heute als widerlegt. Diese frühere Worterklärung führte bei den Inuit zur Ablehnung des Wortes „Eskimo“, weil sie „Rohfleischesser“ als abwertend empfanden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.br.de/kinder/inuit-leben-glauben-und-musik-der-eskimos-kinder-lexikon-100.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ihre Siedlungsgebiete geographisch weiträumig und nicht zusammenhängend sind, zeichnet die zu den Eskimos zählenden Volksgruppen eine einheitliche Kultur und [[Eskimo-aleutische Sprachen|enge Sprachverwandtschaft]] aus, doch macht die gewöhnlich „Mensch“ bedeutende Eigenbezeichnung auch Unterschiede deutlich. In Südalaska nennen sich die Ureinwohner Yupik, in Nordwestalaska Inupiat, im Mackenziegebiet Inuvialuit, in Nord- und Nordostkanada Inuit und auf Grönland Kalaallit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Inuit gegründete [[Nichtregierungsorganisation]] &amp;#039;&amp;#039;[[Inuit Circumpolar Council]]&amp;#039;&amp;#039; möchte den Ausdruck Eskimo allgemein durch Inuit ersetzen. Dieses Wort kommt jedoch nicht in allen Eskimosprachen vor und bezeichnet auch nur die kanadischen und grönländischen Volksgruppen, weshalb die Yupik und [[Iñupiat]] ihre Eigenbezeichnung verwenden oder sich dem „Volk der Eskimos“ zugehörig fühlen. Auch die in Inuit-Besitz befindliche, international durch den Vertrieb von [[Inuit-Kunst]] bekannte [[Genossenschaft]] von [[Kinngait|Kinngait (ehemals Cape Dorset)]] im Territorium [[Nunavut]] nennt sich seit ihrer Gründung &amp;#039;&amp;#039;West Baffin Eskimo Cooperative&amp;#039;&amp;#039; (WBEC). Die meisten Personen in Alaska akzeptieren weiterhin die Bezeichnung Eskimo,&amp;lt;ref&amp;gt;Lawrence Kaplan: {{Webarchiv|url=https://www.uaf.edu/anlc/resources/inuit-eskimo/ |wayback=20150518081326 |text=&amp;#039;&amp;#039;Inuit or Eskimo: Which name to use?&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-09-03 19:36:14 InternetArchiveBot }} Alaska Native Language Center University of Alaska&amp;lt;/ref&amp;gt; möchten jedoch &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; als Inuit bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ken Albala (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Food Cultures of the World Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 1 bis 4, Greenwood, Santa Barbara 2011, ISBN 978-0-313-37626-9, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Gesamtzahl der eskimoischen Arktisbewohner wird heute auf etwa 160.000 geschätzt. In Grönland leben etwa 50.000, in Kanada etwa 60.000 –&amp;amp;nbsp;davon im Territorium [[Nunavut]] etwa 30.000, im übrigen Kanada, vor allem in den [[Nordwest-Territorien]], im Gebiet [[Nunavik]] (Nord-Québec) und in [[Labrador (Kanada)|Labrador]], zusammen ebenfalls etwa 30.000&amp;amp;nbsp;– und in Alaska etwa 30.000. Weitere 1500 leben in [[Autonomer Kreis der Tschuktschen|Tschukotka]] (nordöstliches [[Sibirien]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Region führen diese Menschen unterschiedliche Bezeichnungen: &amp;#039;&amp;#039;Inuit&amp;#039;&amp;#039; in Nord- und Nordostkanada, &amp;#039;&amp;#039;Inuit&amp;#039;&amp;#039; und spezieller &amp;#039;&amp;#039;[[Kalaallit]]&amp;#039;&amp;#039; auf Grönland, &amp;#039;&amp;#039;Yupik&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Yuit&amp;#039;&amp;#039;) auf der sibirischen [[Tschuktschen-Halbinsel]] und auf der St.-Lorenz-Insel vor Alaska, &amp;#039;&amp;#039;[[Inupiat]]&amp;#039;&amp;#039; in Westalaska, &amp;#039;&amp;#039;[[Inuvialuit]]&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Inuvialiut&amp;#039;&amp;#039;) in Nordalaska und Nordwestkanada. Zu den Eskimos gehören überdies die mit den Yupik nahe verwandten &amp;#039;&amp;#039;[[Alutiiq (Volk)|Alutiiq]]&amp;#039;&amp;#039; (Sugpiaq). In [[Churchill (Manitoba)]] befindet sich ein Eskimo-Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Life with the Esquimaux - 1864 - Volume 2 page 26.jpg|mini|Eskimo bei der [[Robben]]jagd, Graphik von [[Charles Francis Hall]], 1864]]&lt;br /&gt;
Die Eskimos waren traditionell [[Halbsesshaftigkeit|halbsesshafte]] [[Jäger und Sammler]], die ursprünglich in der Hauptsache von der Jagd auf [[Meeressäuger]], [[Ren|Karibus]] und Vögel sowie vom Fischfang lebten. Ihre Technologie zeichnete sich durch eine geeignete Anpassung an die Lebensbedingungen an der arktischen Küste aus ([[Harpune]], [[Iglu]]-Schneehaus, [[Kajak]] und [[Umiak]] (Boote) oder [[Ulu (Messer)|Ulu-Wiegemesser]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Eskimo-Gruppen waren [[Egalitäre Gesellschaft|egalitär]] (gleichberechtigt) und [[Akephalie|akephal]] (herrschaftsfrei) organisiert. Familien bzw. Haushalte schlossen sich im jahreszeitlichen Wechsel (Winter: Jagd auf Meeressäuger, Sommer: Jagd auf Karibus, Sammelzeit) zu unterschiedlich großen [[Lokalgruppe]]n zusammen. Ansätze einer [[Soziale Schicht|sozialen Schichtung]] fanden sich bei den westlichen Eskimo, insbesondere am Pazifik und der Beringstraße. Dort hatte man auch [[Häuptling]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hirschberg&amp;quot;&amp;gt;Walter Hirschberg (Begr.), Wolfgang Müller (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Völkerkunde.&amp;#039;&amp;#039; Neuausgabe, 2. Auflage, Reimer, Berlin 2005. S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute spielt die [[Subsistenzwirtschaft|subsistenzorientierte]] Jagd bei isolierten Gruppen, die fernab der Kleinstädte wohnen, eine wichtige Rolle. Ansonsten ist die traditionelle Lebensweise und Sozialstruktur eher die Ausnahme,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hirschberg&amp;quot; /&amp;gt; wenngleich es in den teilautonomen Eskimo-Territorien Bestrebungen zur [[Revitalisierung (Ethnologie)|Revitalisierung]] gibt, um die Armut zu bekämpfen und den entwurzelten Menschen eine neue / alte Perspektive zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle Musik der Eskimos ist überwiegend vokal. Die einzigen eigenen Musikinstrumente sind die große [[Rahmentrommel]] &amp;#039;&amp;#039;qila&amp;#039;&amp;#039;, die früher als [[Schamanentrommel]] verwendet wurde, und gelegentlich [[Rassel]]n. Mit der &amp;#039;&amp;#039;qila&amp;#039;&amp;#039; werden auf Grönland die Trommellieder &amp;#039;&amp;#039;inngerutit&amp;#039;&amp;#039; begleitet. Beim ritualisierten „Trommelstreit“ &amp;#039;&amp;#039;ivertut pisii&amp;#039;&amp;#039; werfen sich zwei Gegner Schmählieder an den Kopf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Hauser (Musikethnologe)|Michael Hauser]]: &amp;#039;&amp;#039;Traditional Inuit Songs from the Thule Area.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Museum Tusculanum Press, Njalsgade (Dänemark) 2010, S. 571, ISBN 978-87-635-2589-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Trommeltanz heißt &amp;#039;&amp;#039;aton&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Y. Arima: [http://pubs.aina.ucalgary.ca/arctic/Arctic27-1-68.pdf &amp;#039;&amp;#039;The Eskimo Drum Dance.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 189&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Arctic,&amp;#039;&amp;#039; Januar 1974&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Da die Kulturen der Eskimo-Völker einander ähnlich sind, stimmen auch die [[Ethnische Religion|traditionellen Glaubensvorstellungen]] weitgehend überein. Dennoch haben die große Isolation der einzelnen Gruppen sowie Einflüsse benachbarter Ethnien bei den nur mündlich überlieferten Religionen zu vielfältigen Spielarten geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian F. Feest]]: &amp;#039;&amp;#039;Beseelte Welten – Die Religionen der Indianer Nordamerikas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Bibliothek der Religionen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 9, Herder, Freiburg / Basel / Wien 1998, ISBN 3-451-23849-7. S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ursprüngliche Glaube ohne fremde Einflüsse existiert heute nicht mehr. Die Christianisierung war überall recht durchdringend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TRE&amp;quot;&amp;gt;Günter Lanczkowski: &amp;#039;&amp;#039;Eskimo-Religion,&amp;#039;&amp;#039; erschienen in: Horst Balz et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]], Band 10: „Erasmus – Fakultäten, Theologische“.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin, New York 1982, ISBN 978-3-11-019098-4. S. 363–366.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte „Bastion“ halbwegs traditioneller Vorstellungen findet sich bei einigen hundert älteren [[Tunumiit#Kultur, Geschichte und Religion|ostgrönländischen Schamanisten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.thearda.com/internationalData/countries/Country_94_2.asp |wayback=20151122000718 |text=&amp;#039;&amp;#039;Religious Adherents of Greenland&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-12-11 08:36:29 InternetArchiveBot }}, [[:en:Association of Religion Data Archives]] (ARDA), abgerufen am 26. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Merete Demant Jakobsen: &amp;#039;&amp;#039;Shamanism: Traditional and Contemporary Approaches to the Mastery of Spirits and Healing.&amp;#039;&amp;#039; Berghahn Books, New York 1999, ISBN 1-57181-195-8, S. 52, 114 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus sind nur bei wenigen Gruppen in abgelegenen Regionen Nordgrönlands oder Nunavuts noch einzelne [[Mythos|Mythen]] und [[Ritual]]e lebendig. Dass die alte Glaubenswelt trotzdem auch von jungen Menschen noch als reale Möglichkeit betrachtet wird, beweisen etwa Berichte von Inuit-Studenten über den Respekt vor den Geistern früherer Schamanen&amp;lt;ref&amp;gt;Pamela R. Stern: &amp;#039;&amp;#039;Daily Life of the Inuit.&amp;#039;&amp;#039; ABC-CLIO, 2010, ISBN 978-0-313-36312-2. S. 109–111.&amp;lt;/ref&amp;gt; – von einer [[Synkretismus|synkretistischen Mischreligion]] kann allerdings keine Rede sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Bryan u. Cherry Alexander: &amp;#039;&amp;#039;Eskimo – Jäger des hohen Nordens.&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Englischen von Susanne Stephan) Belser, Stuttgart, Zürich 1993, ISBN 3-7630-2210-4. S. 6–8, 10–11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Gilberg: &amp;#039;&amp;#039;Polar Eskimo&amp;#039;&amp;#039;, in William C. Sturtevant (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of North American Indians: Arctic&amp;#039;&amp;#039; S. 597.&amp;lt;/ref&amp;gt; In allen anderen Gebieten Alaskas, Kanadas und Westgrönlands existieren nur noch [[Folklore|folkloristische]] Bräuche (Musik und Tanz), Erzählungen aus alten Mythen und vereinzelte „abergläubische“ Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Traditionelle Vorstellungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Inuit medicine man and boy 1900.jpg|mini|hochkant|Eskimo-[[Schamane]] aus [[Alaska]] um 1900, der einen „bösen Geist“ aus einem kranken Jungen vertreiben möchte]]&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Religion war ausgesprochen [[Animismus (Religion)|animistisch]], das heißt, auch alle Tiere, Pflanzen, leblose Dinge und sogar Begriffe galten als mit einer menschenähnlichen Seele ausgestattet. Über einem Heer von kollektiven [[Geistwesen]] standen gottähnliche „Gestalten“. Es gab überall ein höchstes (zumeist geschlechtsloses) Wesen, das die Atmosphäre und den gesamten Weltraum erfüllte, mit höchstem Verstand ausgestattet war, und das etwa &amp;#039;&amp;#039;Sila&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hila&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sla&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Sila strafte Übertretungen der Gesetze durch besonders heftige Unwetter. Die nächsthöchste Gottheit war in der Regel der Mondgott, der ebenfalls Einfluss auf das Wetter hatte, der aber auch für die Fruchtbarkeit der Frauen und den Schutz der Armen und Waisen zuständig war. Zudem war er auch als [[Herr der Tiere]] ein Jagdgott, der seine Macht über die Meerestiere allerdings mit der „Meermutter“ teilen musste, die von den Menschen besonders hoch verehrt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Westen zumeist unter dem Namen [[Sedna (Göttin)|Sedna]] bekannte Göttin galt als allwissende Beobachterin der Menschen. Obwohl die Frauen in den Eskimo-Gesellschaften nur eine geringe Bedeutung in Wirtschaft und Religion hatten, war diese wichtige Gottheit weiblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feest&amp;quot;&amp;gt;Christian F. Feest: &amp;#039;&amp;#039;Beseelte Welten – Die Religionen der Indianer Nordamerikas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Bibliothek der Religionen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 9, Herder, Freiburg / Basel / Wien 1998, ISBN 3-451-23849-7. S. 98, 152, 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn Menschen Tabus übertraten, setzten sich diese als Schmutz in Sednas Haaren fest und machten sie zornig, so dass sie die Tiere vor den Jägern warnte und Hungersnöte auslösen konnte. Eine weitere Göttin war die „Herrin der Sonne“ als Schwester des Mondgottes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TRE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das überlieferte Weltbild der Eskimovölker ist statisch: Himmel und Erde ruhen seit jeher auf Weltstützen und die Lebenswelt des Menschen besteht ohne Anfang und ohne Veränderung in der heutigen Form. Daher gibt es in den [[Inuit-Mythen]] in der Regel keine [[Kosmogonie|kosmogonischen]] Erzählungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TRE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb des Himmels lag nach dem Glauben der kanadischen Inuit die vom Mond regierte Welt, wo es immer genug Nahrung für kürzlich Verstorbene gab, da die Seelen der Jagdtiere dort lebten. Die menschliche &amp;#039;&amp;#039;Namensseele&amp;#039;&amp;#039; verließ diesen Übergangsbereich jedoch schnell wieder, um in einem oder meist mehreren Neugeborenen [[Reinkarnation|reinkarniert]] zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feest&amp;quot; /&amp;gt; Die Seelenvorstellungen sowie das Bild des Jenseits waren darüber hinaus uneinheitlich. Häufig war der Glaube an zwei Paradiese, ein himmlisches und ein unterirdisches, die beide als glückliche „Schlaraffenländer“ gewertet wurden. Der Glaube an eine Art Hölle unter der Erde kam eher selten vor. In diesem Fall entschied das Verhalten zu Lebzeiten über den Aufenthaltsort nach dem Tod.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TRE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei anderen Jägervölkern des Nordens spielten im [[Kult]] die Jagdriten die vorherrschende Rolle: Die Schutzgeister der Beutetiere mussten wohlwollend gestimmt werden, damit sich die Tiere dem Jäger zeigten und die Geister sich nicht bei den Göttern beschwerten. Gelegentlich bekamen die getöteten Tiere bzw. ihre Geister [[Opfer (Religion)|Opfergaben]] oder seine Knochen wurden rituell begraben. Besonders ausgeprägte und komplexe Tabuvorschriften galten bei der Waljagd. Verbreitet war die Vorstellung, dass alles, was mit Meerestieren zu tun hatte, streng von allem, was mit Landtieren zu tun hatte, getrennt werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Lindig u. Mark Münzel: &amp;#039;&amp;#039;Die Indianer. Kulturen und Geschichte der Indianer Nord-, Mittel- und Südamerikas.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1978, {{Falsche ISBN|3-423-04317-X}}. S. 34–36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn solche ethisch-zeremoniellen Verpflichtungen nicht eingehalten wurden, erregte das nach dem Glauben der Eskimos den stärksten Zorn der Tiergeister. Damit gemeint war „Inua“, die &amp;#039;&amp;#039;gemeinsame&amp;#039;&amp;#039; Seele der jeweiligen Tierart (nicht des Einzeltieres).&amp;lt;ref&amp;gt;Miriam Schultze: &amp;#039;&amp;#039;Traditionelle Religionen in Nordamerika.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Harenberg Lexikon der Religionen.&amp;#039;&amp;#039; Harenberg, Dortmund 2002, ISBN 3-611-01060-X. S. 881.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die „religiöse Psychologie“ der Eskimos war das übermächtige Gefühl der Furcht charakteristisch: das Gefühl, von solchen übernatürlichen Kräften abhängig zu sein. Um sich vor den zahllosen Geistern zu schützen, die in jedem Element und jeder Aktivität der Natur wohnten und als Tiere, Dinge, Riesen, Zwerge usw. auftreten konnten, gab es eine große Zahl von [[Tabu]]s und schützende [[Amulett]]e wie die &amp;#039;&amp;#039;Tupilaks&amp;#039;&amp;#039;: Abbilder besonders hässlicher Geistwesen, die ihren Besitzer schützen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Läng]]:&amp;#039;&amp;#039; Kulturgeschichte der Indianer Nordamerikas.&amp;#039;&amp;#039; Gondrom Verlag, Bindlach 1993, ISBN 3-8112-1056-4. S. 75 ff., 101–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[S.A. Tokarew]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Religion in der Geschichte der Völker.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1968. S. 144–149.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Behandlung der Toten variierte: Manche Gruppen begruben die Verstorbenen (was häufig mit Grabbeigaben für die Zeit in der Totenwelt erfolgte), andere legten sie in Felle gehüllt in die Tundra.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TRE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arktischer Schamanismus ===&lt;br /&gt;
Wie bei den [[Sibirische Völker|nord- und ostsibirischen Völkern]], die unter ähnlichen Umweltbedingungen leben, hatte der [[Schamane]] als Mittler zwischen Diesseits und Jenseits bei den Eskimos früher eine beherrschende Stellung, so dass er beträchtliche Teile der religiösen Aktivitäten dominierte. Der deutsche Ethnologe [[Klaus E. Müller]] spricht hier vom &amp;#039;&amp;#039;[[Schamanismus#Elementarschamanismus|Elementarschamanismus]]&amp;#039;&amp;#039; der arktischen Jägervölker. Die wichtigsten Aufgaben des Eskimo-Schamanen &amp;#039;&amp;#039;Angakok&amp;#039;&amp;#039; (Plural &amp;#039;&amp;#039;Angakut&amp;#039;&amp;#039;) (zumeist Männer, es konnten jedoch auch Frauen sein) waren Heilung von Krankheiten, Hilfe für unfruchtbare Frauen, das Zurückholen geraubter Seelen, die Überwachung der Moral, die Bekämpfung von [[Schadzauber]], die Bewahrung der Traditionen, Wetterzauber, Zeremonienleitung, Wahrsagen und schließlich die Fürsprache bei der Göttin &amp;#039;&amp;#039;Sedna&amp;#039;&amp;#039;, wenn der Erfolg beim Fang von Meerestieren ausblieb. Für viele dieser Aufgaben – vor allem jedoch für die Reise zu Sedna – vollführten einige Angakut in [[Trance]] (mit Hilfe der Rhythmen einer [[Schamanentrommel]]) eine [[Schamanismus#Die rituelle Ekstase|ekstatische Seelenreise]] in die jenseitige Geisterwelt mit Hilfe verschiedener [[Hilfsgeist]]er (oder auf den Meeresgrund im Falle von Sedna).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Läng]]:&amp;#039;&amp;#039; Kulturgeschichte der Indianer Nordamerikas.&amp;#039;&amp;#039; Gondrom Verlag, Bindlach 1993, ISBN 3-8112-1056-4. S. 75 ff., 101–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[S.A. Tokarew]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Religion in der Geschichte der Völker.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1968. S. 144–149.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schamanen wurden durch Götter oder Geister berufen oder von einem älteren Schamanen erwählt. Daraufhin wurde er von einem erfahrenen Lehrer ausgebildet, der ihn unter anderem in der „Geistersprache“ unterrichtete. Vor der Initiation verbrachte der Adept eine entbehrungsreiche Zeit in völliger Einsamkeit, während der er seine Hilfsgeister (Geister Verstorbener oder von Tieren) gewann. Eskimo-Schamanen trugen bis auf wenige Ausnahmen (Masken in Alaska) keine besondere Kleidung oder Ausrüstung wie etwa bei einigen sibirischen Kulturen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TRE&amp;quot; /&amp;gt; Heute gibt es nur noch in Ostgrönland Schamanen nach überliefertem Muster sowie einige Heiler in Nord-Kanada, die sich Angakok nennen und ihre Fähigkeiten auf die Geister heilmächtiger Vorfahren zurückführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
Die frühesten [[Christianisierung]]sversuche bei Eskimovölkern begannen im 18. Jahrhundert. 1721 wirkte der norwegische Pfarrer [[Hans Egede]] („Apostel der Grönländer“) in Südwestgrönland, in Labrador begann die [[Mission (Christentum)|christliche Mission]] durch deutschstämmige [[Herrnhuter]] 1774 und ab 1794 waren [[Russisch-orthodox|Russisch-Orthodox]]e in Alaska&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friese&amp;quot;&amp;gt;Klaus J. Friese: [http://www.murschhauser.net/documents/zirkumpolar/Friese_Missionierung.pdf &amp;#039;&amp;#039;Missionierung in Alaska&amp;#039;&amp;#039;], Institut für Ethnologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München 2012. Abgerufen am 20. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; aktiv. Viele Jahrzehnte lang hatte die Missionierung nur geringe Erfolge, da die Religionen zu verschieden waren: Jesus wurde einfach in die alte Geisterwelt integriert. Die Missionare, die trotz des gemeinsamen Zieles ganz verschiedene Beweggründe mitbrachten, versuchten mit sehr unterschiedlichen Methoden, die Eingeborenen zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So führten etwa russische Mönche auf Kodiak Massentaufen durch und machten finanzielle Anreize. Die Gründung von Missionsschulen oder auch von Handelsposten war eine gern angewandte Methode. Einige Gottesmänner veränderten sich allerdings auch selbst durch die Begegnung mit den Eskimos: Etwa das Missionars-Ehepaar Edith und John Kilbuck, das von 1885 bis 1922 bei den [[Yup&amp;#039;ik]] in Alaska lebte; dessen Anliegen wandelte sich von der Missionierung des Volkes zum Schutz seiner Kultur. Die orthodoxen Prediger in Alaska hatten übrigens bereits nachhaltige Arbeit geleistet, als 1872 die ersten amerikanischen Missionare kamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friese&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Pelzhändler schon lange den hohen Norden Alaskas und Kanadas bereisten, tauchten die ersten Missionare und Geschäftsleute erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dort auf. Im späten 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts hatten sich die missionarischen Tätigkeiten über weite Teile des Landes ausgebreitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.polartravel.de/downloads/arktishandbuch.pdf |wayback=20130706184254 |text=&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Arktis&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-04-24 15:48:27 InternetArchiveBot }}. polartravel.de, abgerufen am: 16. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den erst 1884 (wieder)entdeckten Ostgrönländern begann die Mission 1894. Der unter den Einheimischen angesehene Polarforscher [[Knud Rasmussen]] initiierte bei seinen Reisen von Grönland bis Alaska verschiedene Missionsstationen, so etwa 1909 bei den [[Inughuit]] in Nord-Grönland, 1910 in [[Uummannaq]] (West-Grönland) und von 1921 bis 1924 im [[Kanadischer Archipel|kanadischen Archipel]]. Die [[Netsilik]] an der kanadischen Nordküste waren in den 1930ern die letzten Eskimo, die (innerhalb weniger Jahre) christianisiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Barry M. Pritzker: &amp;#039;&amp;#039;A Native American Encyclopedia. History, Culture and Peoples.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York 2000, ISBN 978-0-19-513877-1. S. 546 Stichwort: „Netsilik“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Nanuk, der Eskimo]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Dokumentarfilm von 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [[Vorlage:Imagemap zur Karte der indigenen Bevölkerung Nordamerikas|Karte der indigenen Bevölkerung Nordamerikas]] (große Imagemap mit Links zu den eingezeichneten Ethnien)&lt;br /&gt;
* [https://www.buchmesse.de/node/350839 Buchmesse Frankfurt 2020/2021,] Louise Flaherty, eine Verlegerin der Inuit und Gründerin von Inhabit Media Inc., einem Verlag, der sich der Erhaltung und Förderung von Wissen, Werten und der Sprache der Inuit verpflichtet. Livestream nach Anmeldung. Sie war 2019 ein Jahr lang „Education Deputy Minister“ des Territoriums Nunavut.&lt;br /&gt;
* [https://nordlichter-film.de/film/lykkelaender/ Lykkelænder / The Raven and the Seagull], eine dokumentarische Auseinandersetzung mit der Kolonisierung Grönlands (2018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4015537-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eskimo| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordamerikanischer Kulturraum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Amerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Nordamerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fremdbezeichnung einer indigenen Ethnie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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