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	<title>Eskalation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:44:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eskalation&amp;diff=15823&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serienfan2010: /* Einleitung */ kor</title>
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		<updated>2025-08-26T09:15:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; kor&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Verhaltensmuster; zur gleichnamigen Band siehe [[Eskalation (Band)]]. Für die Filme siehe [[Escalation]].}}&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eskalation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (griechisch σκάλα (skala), „Leiter“; {{frS|escalier}}, „Treppe“) versteht man im [[Konfliktmanagement]] und in der [[Politik]] [[Verhaltensmuster]], die zum Übergang eines [[Konflikt]]es in einen höheren Intensitätsgrad durch sich wechselseitig verschärfende [[Actio und Reactio|Aktionen und Reaktionen]] beitragen oder in der [[Organisationslehre]] zur Verlagerung von [[Entscheidung]]en und [[Information]]en auf eine höhere [[Hierarchie]]ebene in Konfliktsituationen führen. Gegensatz ist die [[Deeskalation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Eskalationen sind meist auf Konflikte zurückzuführen. Eskalation und Deeskalation sind Verhaltensmuster, die von Konfliktparteien [[Bewusstsein|bewusst]] oder [[Intuition|intuitiv]] eingesetzt werden können. Sie sind im [[Alltag]] häufig anzutreffen, sei es in der [[Privatsphäre]], in und zwischen [[Organisation]]en und ihren [[Organ (Recht)|Organen]], in der [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] oder zwischen [[Staat]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Zimmermann: [https://books.google.de/books?id=k_nlAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA21&amp;amp;dq=Eskalation+konflikte&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Eskalation%20konflikte&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Das Strategiebuch&amp;#039;&amp;#039;.] 2011, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eskalation ist daher [[Erkenntnisobjekt]] in vielen [[Einzelwissenschaft]]en, so etwa in der [[Psychologie]], [[Sozialpsychologie]], [[Organisationslehre]], [[Organisationspsychologie]] und in der [[Kommunikationsforschung|Kommunikations-]] und [[Konfliktforschung]]. Die Eskalation von Konflikten im Sinne einer sich verstärkenden, schwer steuerbaren, feindseligen Verschärfung von [[Interaktion]]sformen ist so allgegenwärtig wie die Konflikte selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfliktmanagement ==&lt;br /&gt;
Bei Konflikten treffen unvereinbare [[Soziales Handeln|Handlungstendenzen]] aufeinander. Eskalation ist im Konfliktmanagement eine [[Situation]], in der Veränderungen im Grad oder in der Intensität eines Konfliktes vorkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Schuler, Niels Birbaumer, Dieter Frey, Julius Kuhl, Wolfgang Schneider, Ralf Schwarzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Organisationspsychologie – Gruppe und Organisation&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Psychologie&amp;#039;&amp;#039;, Band D III 4). Göttingen u. a. 2004, S. 202 ([https://books.google.de/books?id=luN_zycEYb8C&amp;amp;pg=PA202&amp;amp;dq=Eskalation+organisation&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Eskalation%20organisation&amp;amp;f=false Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eskalation tritt dabei nicht unvermittelt auf, sondern ergibt sich aus einer Eskalationshistorie und folgt besonderen, sich selbst verstärkenden [[Konflikteskalation nach Friedrich Glasl#Mechanismen|Dynamiken]]. Die Steigerung der Konfliktintensität erfolgt stufenweise. Der [[Konfliktforschung|Konfliktforscher]] [[Friedrich Glasl]] zählt in seinem [[Phasenmodell der Eskalation]] bei Konflikten neun Eskalationsstufen in drei Ebenen auf:&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Glasl: &amp;#039;&amp;#039;Konfliktmanagement. Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage. Haupt, Bern/Stuttgart 2013, ISBN 978-3-7725-2811-8, S. 209ff., 235ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ebene 1 ([[Win-win]]):&lt;br /&gt;
** Verhärtung: Konflikte werden zunächst nicht wahrgenommen, danach verhärten sich die [[Meinung|Standpunkte]] und [[Anspannung (Psychologie)|Spannungen]] entstehen.&lt;br /&gt;
** Eine Debatte kann zu [[Polemik]] und [[Polarisierung (Politik)|Polarisierung]] führen.&lt;br /&gt;
** Es kommt zu [[Handeln|Handlungen]] mindestens einer Konfliktpartei, weil sie meint, dass Worte nicht mehr helfen.&lt;br /&gt;
* Ebene 2 (win-lose):&lt;br /&gt;
** Während der Frontenbildung werden [[Koalition (Politik)|Koalitionen]] gefunden, um die eigene Position zu stärken. Es geht nicht mehr um das Konfliktthema, sondern um den Sieg.&lt;br /&gt;
** [[Gesichtsverlust]]e werden durch Demaskierung provoziert, eigene Person wird herauf-, die der Konfliktpartei herabgesetzt.&lt;br /&gt;
** [[Sanktion]]en ([[Gewalt]], [[Strafe]]) und [[Ultimatum|Ultimaten]] werden gesetzt.&lt;br /&gt;
* Ebene 3 (lose-lose):&lt;br /&gt;
** Der gegnerischen Konfliktpartei soll nun [[Schaden]] zugefügt werden.&lt;br /&gt;
** Versuch der Zersplitterung der Koalitionspartner der gegnerischen Konfliktpartei, [[martialisch]]e Sprache taucht auf.&lt;br /&gt;
** Die totale [[Konfrontation]] lässt keine Rückzugsmöglichkeit mehr zu.&lt;br /&gt;
In Ebene 1 lässt sich die Eskalation beenden und der Konflikt noch lösen, in der zweiten Ebene wird eine Konfliktpartei verlieren, in der Ebene 3 verlieren beide Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eskalation politischer Konflikte ==&lt;br /&gt;
Von den 634 Streitigkeiten zwischen Staaten, die zwischen 1900 und 1983 stattfanden, blieben 468 auf zwei Staaten beschränkt. Bei 28 von diesen 468 Konflikten (5,9 %) kam es durch Eskalation zum [[Krieg]]. Von den 166 Konflikten zwischen mindestens drei Staaten eskalierten dagegen 39 (23,5 %) zum Krieg. Die Eskalation zum Krieg ist mithin viermal so hoch, wenn mehr als zwei Staaten in einen Konflikt verwickelt sind,&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf-Dieter Eberwein: [https://books.google.de/books?id=LOecBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA196&amp;amp;dq=Eskalation+konflikte&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Eskalation%20konflikte&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Politische Stabilität und Konflikt&amp;#039;&amp;#039;.] 1983, S. 196&amp;lt;/ref&amp;gt; denn mit jeder zusätzlichen [[Intervention (Politik)|Einmischung]] eines Staates steigt die Eskalationswahrscheinlichkeit dramatisch an. Die Intervention des ersten Staates erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Eskalation zum Krieg von 6 % auf 17 %, die eines zweiten Staates auf 22 % und die eines dritten Staates auf 36 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationslehre ==&lt;br /&gt;
{{Anker|organisationslehre}}&lt;br /&gt;
Auch in der Organisationslehre ist ein Konflikt der Ausgangspunkt für eine Eskalation. In [[Unternehmen]] werden im Wege der [[Delegation (Organisationskonzept)|Delegation]] bestimmte [[Entscheidung]]en auf untere [[Hierarchie]]ebenen übertragen. Die von dieser Delegation begünstigten [[Entscheidungsträger]] müssen bei [[Störung (betrieblich)|Störungen]] im Rahmen des [[Störungsmanagement]]s vertikal eskalieren, indem sie die eigentlich in ihrem [[Kompetenz (Organisation)|Kompetenzbereich]] liegende Entscheidung auf die nächsthöhere Ebene verlagern (&amp;#039;&amp;#039;hierarchische Eskalation&amp;#039;&amp;#039;). Störungen können Ressortkonflikte oder entgegengesetzte Entscheidungen verschiedener Entscheidungsträger im selben Fall sein. Dabei handelt es sich nicht um unerlaubte [[Rückdelegation]]. Beispiele hierfür sind bei Ressortkonflikten, wenn ein [[Experte]] nicht für ein [[Projekt]] abgestellt wird,&amp;lt;ref&amp;gt;Tomas Bohinc: [https://books.google.de/books?id=AUmmAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA73&amp;amp;dq=Eskalation+hierarchie&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Eskalation%20hierarchie&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Kommunikation im Projekt&amp;#039;&amp;#039;.] 2014, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; im Bankwesen bei [[Kreditentscheidung]]en die entgegengesetzten Voten in selben [[Kredit]]fall (siehe [[Marktfolge]]) oder im [[Gerichtswesen]], wenn ein [[Oberlandesgericht]] unter bestimmten Voraussetzungen von einer Entscheidung eines anderen Oberlandesgerichts abweichen will ({{§|121|gvg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 [[Gerichtsverfassungsgesetz|GVG]]). In allen Beispielen ist die nächsthöhere Hierarchieebene anzurufen, bei Oberlandesgerichten entscheidet final der [[Bundesgerichtshof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Projektmanagement]] beschreibt Eskalation wertneutral die stufenweise Delegation eines Projekt-Problembereiches in eine höhere Instanz. Dies tritt regelmäßig dann ein, wenn die eskalierende Ebene keine ausreichenden Mittel oder Handlungsspielräume bzw. Kompetenzen hat, um Maßnahmen zur Behebung des Problems einzuleiten. In der Regel wird hierzu der sogenannte [[Lenkungsausschuss]] angerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Führungskraft (Wirtschaft)|Führungskräfte]] haben häufig mit Konflikten zu tun, entweder weil sie zwischen [[Mitarbeiter]]n entstehen oder weil sie selbst in Streitigkeiten involviert sind. Unter Führungsaspekten bestehen echte Konflikte aus einer Handlungslähmung bei der [[Arbeit (Betriebswirtschaftslehre)|Arbeit]], einer Eskalation und einer persönlichen Involviertheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Anke von der Heyde, Boris von der Linde: [https://books.google.de/books?id=jH-NHoCE5tMC&amp;amp;pg=PA196&amp;amp;dq=Eskalation+konflikte&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Eskalation%20konflikte&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Gesprächstechniken für Führungskräfte&amp;#039;&amp;#039;.] 2009, S. 197&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorgesetzte müssen die drohende oder eingetretene Eskalation erkennen und sich aktiv um eine [[Konfliktlösung]] bemühen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sozialpsychologie ==&lt;br /&gt;
Im Bereich der [[Sozialpsychologie]], [[Kommunikationstheorie]] und der [[Systemische Sozialarbeit|Systemischen Sozialarbeit]] wird der Begriff der Eskalation verwendet, um Beziehungsentwicklungen zu charakterisieren, die einen sich steigernden Intensitätsverlauf zeigen, wie etwa Konkurrenzbeziehungen und Verliebtheitsentwicklungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Komplementarität|komplementäre]] [[Soziale Beziehung|Beziehungen]] können eskalieren: So kann etwa ein zu großes Hilfsangebot dazu führen, dass die Person, der geholfen wird, immer hilfloser wird, was wiederum zu einer Steigerung des Hilfsangebotes führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderform der Eskalation stellt hier der [[Kaskadeneffekt]] dar. Er beschreibt eine absteigende soziale Karriere, bei der die Reaktionen einer Person oder Gruppe auf ein Unglück zum Auslöser für das nächste werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Fachgebiete ==&lt;br /&gt;
Eine wichtige Rolle spielt der Eskalationsbegriff auch in der [[Evolutionsbiologie]]. Dort wird als Eskalation das Phänomen bezeichnet, dass in der Entwicklungsgeschichte der [[Tier]]e und [[Pflanze]]n zum einen immer mehr Organismen Angriffs- und Verteidigungswaffen hervorgebracht haben und dass zum anderen diese [[Waffe]]n immer wirksamer geworden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Informatik]] wird der Begriff in der [[Datenbank]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;theorie bei hierarchischen Sperrverfahren gebraucht; die so genannte [[Sperreskalation]] bezeichnet den Vorgang, wenn viele feingranulare [[Lock|Sperren]] auf Objekte einer niederen Ebene aufgehoben werden und stattdessen weniger und grobgranularere Sperren auf Objekte einer höheren Ebene gesetzt werden, damit der Aufwand zur Verwaltung der Sperren gemindert wird; dieser Vorgang hat allerdings eine gesteigerte Wahrscheinlichkeit für Sperrkonflikte zur Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird der Begriff auch in der [[Jugendsprache|Umgangssprache]] unter Jugendlichen gebraucht. In diesem Fall bedeutet Eskalation, dass so viel von einer [[Droge]] konsumiert wird, bis ein [[Rausch]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;zustand eintritt bzw. noch über diese Grenze hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlusteskalation ==&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Verlusteskalation&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man in Unternehmen den [[Sachverhalt]], „schlechtem Geld noch gutes Geld hinterherzuwerfen“, also [[Fehlinvestition]]en nicht abzubrechen, sondern weitere Mittel zu ihrer „Rettung“ einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Clermont, Wilhelm Schmeisser, Dieter Krimphove (Hrsg.): [https://books.google.de/books?id=1sY8CgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA217&amp;amp;dq=Organisationslehre+Eskalation&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Organisationslehre%20Eskalation&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Personalführung und Organisation&amp;#039;&amp;#039;.] 2015, S.&amp;amp;nbsp;217&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entscheidungsträger halten an ihrer Fehlentscheidung fest und versuchen, durch weiteren Kapitaleinsatz die [[Fehlentscheidung]] zu korrigieren. Die Verlusteskalation kann in drei Formen vorkommen:&lt;br /&gt;
* Bei einer [[Investition]] treten unvorhergesehene investitionserhöhende [[Ereignis]]se ein.&lt;br /&gt;
* Es kommt zu unvorhergesehenen [[Nutzen (Wirtschaft)|Nutzenminderungen]] bei gleichem Investitionsaufwand.&lt;br /&gt;
* Die Investition richtet unvorhergesehene [[Schaden|Schäden]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei beruht die Verlusteskalation auf drei Grundlagen:&lt;br /&gt;
* Ein objektives [[Risiko]] wird subjektiv unterschätzt.&lt;br /&gt;
* Bereits realisierte Verluste werden als &amp;#039;&amp;#039;versunkene Kosten&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;[[Sunk costs]]&amp;#039;&amp;#039;}}) bewertet, die wegen ihrer „faktischen Unvermeidlichkeit“ nicht weiter berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
* Es beginnt eine neue [[Gewinn]]-[[Fehlbetrag|Verlust]]-Kalkulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der –&amp;amp;nbsp;eigentlich notwendige&amp;amp;nbsp;– Abbruch einer Fehlinvestition wird als zu vermeidende Fehlentscheidung betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise kommt es im [[Bankwesen]] im [[Kreditgeschäft]] zur Verlusteskalation, wenn sich das [[Kreditrisiko]] eines [[Kreditnehmer]]s erhöht und ein Kredit zum [[Notleidender Kredit|notleidenden Kredit]] wird, die Bank jedoch in der Hoffnung auf [[Sanierung (Wirtschaft)|Sanierung]] keine [[Kreditkündigung]] ausspricht oder gar weitere Kredite gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Károly Henrich: &amp;#039;&amp;#039;Eskalation. Vom ersten Meeresräuber der Erdgeschichte zur weltweiten menschlichen Raubwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. KOBRA, Kassel 2007. [https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/bitstream/urn:nbn:de:hebis:34-2007032817560/6/Eskalation.pdf kobra.bibliothek.uni-kassel.de] (PDF; 3,4&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Walter Milowiz: &amp;#039;&amp;#039;Teufelskreis und Lebensweg – Systemisches Denken in der Sozialarbeit&amp;#039;&amp;#039;. Springer Verlag, Wien 1998, ISBN 978-3-211-83129-8, [[doi:10.1007/978-3-7091-9481-2]].&lt;br /&gt;
* Tilo Pfeifer: &amp;#039;&amp;#039;FOQUS: Fehlermanagement mit objektorientierten Technologien in der qualitätsorientierten Produktion&amp;#039;&amp;#039;. Forschungszentrum Technik und Umwelt, Karlsruhe 1997.&lt;br /&gt;
* Geerat Vermeij: &amp;#039;&amp;#039;Evolution and Escalation: An Ecological History of Life&amp;#039;&amp;#039;. Princeton University Press, Princeton 1987, ISBN 0-691-08446-7.&lt;br /&gt;
* [[Paul Watzlawick]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien&amp;#039;&amp;#039;. Huber, Bern 2000&lt;br /&gt;
* Gunther Wolf, Kurt Schaffner: &amp;#039;&amp;#039;Erfolgreiches Konfliktmanagement: Differenzen erkennen, Spannungen nutzen, Konflikte lösen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Dashöfer, Hamburg 2006, ISBN 3-938553-83-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache |Stichwort=Eskalation |Abruf=2019-11-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4153029-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konfliktlösung]]&lt;/div&gt;</summary>
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