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	<title>Eselshautfest - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T15:23:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eselshautfest&amp;diff=1366328&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spurzem: /* Historischer Festplatz */ Zerstörungen sind keine Veranstaltungen, die stattfinden.</title>
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		<updated>2025-11-25T09:41:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Historischer Festplatz: &lt;/span&gt; Zerstörungen sind keine Veranstaltungen, die stattfinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2007-Mussbach-Esel-Darstellung.jpg|mini|Eselsdarstellung auf einem Fassboden am östlichen Ortseingang von Mußbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eselshautfest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Weinfest]] mit historischem Bezug, findet jeden Sommer im [[Weinort|Winzerdorf]] [[Mußbach an der Weinstraße]] statt, das heute ein Ortsteil der [[Pfalz (Region)|pfälzischen]] Stadt [[Neustadt an der Weinstraße]] ([[Rheinland-Pfalz]]) ist. Das Veranstaltungsgelände liegt im seit mehr als 1300 Jahren ununterbrochen betriebenen und denkmalgeschützten&amp;lt;ref name=&amp;quot;gdke-rlp&amp;quot;&amp;gt;Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz: [https://denkmallisten.gdke-rlp.de/Neustadt.pdf &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler: Neustadt an der Weinstraße&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 349&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Herrenhof (Mußbach)|Herrenhof]]. Dieser ist das älteste [[Weingut]] der [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Pfalz]], möglicherweise ganz Deutschlands, und wurde erstmals im 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sartorius&amp;quot;&amp;gt;[[Otto Sartorius (Önologe)|Otto Sartorius]]: &amp;#039;&amp;#039;Mussbach&amp;#039;&amp;#039;. Die Geschichte eines Weindorfes. Historischer Verein der Pfalz, Speyer 1959.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Weinfest ===&lt;br /&gt;
Um nach der Eingemeindung 1969 auch innerhalb der Stadt sein Profil als [[Weinbau in Deutschland|Weinbau]]&amp;amp;shy;gemeinde zu wahren, rief der mit damals 3500 (und heute gut 4000) Einwohnern relativ kleine Ortsteil in den 1970er Jahren&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfalz.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.pfalz.de/ pfalz.de: &amp;#039;&amp;#039;Weinfestkalender&amp;#039;&amp;#039;] (Archiv 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt; das Eselshautfest als Weinfest mit [[#Historischer Bezug|historischem Bezug]] ins Leben. Der Name wurde mit Bedacht von der [[Mußbacher Eselshaut]] entlehnt, der für die heimischen [[Winzer]] wichtigsten örtlichen [[Lage (Weinbau)|Weinlage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Fest fand den von den Organisatoren erhofften Zuspruch; schon Anfang der 1990er Jahre löste es die [[Kirchweih]] im August, hier &amp;#039;&amp;#039;Kerwe&amp;#039;&amp;#039; genannt, als größtes örtliches Ereignis ab und gewann [[#Einzugsbereich|überregionale Bedeutung]]. Angaben der Ortsverwaltung zufolge werden an jedem der sechs Festabende etwa 10.000 Besucher gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortsverwaltung&amp;quot;&amp;gt;[[Diskussion:Eselshautfest#Aus Benutzer-Diskussion: Besucherzahlen|Auskunft der Ortsverwaltung Mußbach: &amp;#039;&amp;#039;Besucherzahlen&amp;#039;&amp;#039;]] (Ortsvorsteher Klaus Kerth, Juni 2008 und Mai 2009).&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit steigt die Zahl der Menschen im Ort vorübergehend auf das nahezu Vierfache, und der Festplatz erreicht die Grenze seiner Aufnahmefähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Festplatz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfalz 118.jpg|mini|links|Infotafel am Festgelände]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mussbach Kirchturm Storchenturm.jpg|mini|hochkant|Teil des Festplatzes: Innenhof des Herrenhofs mit Weinbaumuseum &amp;#039;&amp;#039;Getreidekasten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Storchenturm&amp;#039;&amp;#039;, dahinter die &amp;#039;&amp;#039;alte&amp;#039;&amp;#039; Johanneskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Eselshautfest in Anbetracht der lokalen Verhältnisse –&amp;amp;nbsp;der alte Ortskern ist infolge kriegsbedingter Zerstörungen, die sich vor allem in den Jahren 1621 ([[Dreißigjähriger Krieg]]) und 1689 ([[Pfälzischer Erbfolgekrieg]]) ereigneten, nur in geringem Maße erhalten –&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;kein&amp;#039;&amp;#039; Straßenfest sein sollte, empfahl sich für die Veranstaltung der Herrenhof. Er liegt als denkmalgeschütztes Bauensemble im heutigen Zentrum Mußbachs zwischen der [[Alte Johanneskirche (Mußbach)|&amp;#039;&amp;#039;alten&amp;#039;&amp;#039;]] und der [[Neue Johanneskirche (Mußbach)|&amp;#039;&amp;#039;neuen&amp;#039;&amp;#039; Johanneskirche]]. 70&amp;amp;nbsp;Meter nördlich des Hofeingangs verläuft die Straße &amp;#039;&amp;#039;An der Eselshaut&amp;#039;&amp;#039;, die ehemalige Mußbacher &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039;, während das Hofgelände im Süden an die 1,5&amp;amp;nbsp;Hektar große [[Lage (Weinbau)|Weinlage]] Mußbacher Johannitergarten grenzt, die zum Gesamtareal des Herrenhofs gehört. Der ausgedehnte Innenhof um den mittelalterlichen Brunnen inmitten der historischen Gebäude wurde zum Festplatz. Die gesamte Freifläche ist nahezu 10.000&amp;amp;nbsp;m² groß; ihre nutzbaren gepflasterten Anteile sind allerdings kleiner, das unbefestigte Gelände dazwischen ist mit alten Parkbäumen bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Bezug ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mussbach Brunnen.jpg|mini|hochkant|links|Mittelalterlicher Brunnen inmitten des Hofs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hofgut wurde erstmals im 7. Jahrhundert urkundlich erwähnt und wird seither ununterbrochen als Weingut betrieben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;sartorius&amp;quot; /&amp;gt; heute unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Staatsweingut mit Johannitergut&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;johannitergut&amp;quot;&amp;gt;[http://www.staatsweingut-johannitergut.de/ Betreiberwebsite: &amp;#039;&amp;#039;Staatsweingut mit Johannitergut&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1621, im dritten Jahr des Dreißigjährigen Kriegs, und 1689, während des Pfälzischen Erbfolgekriegs, wurden große Teile des Hofguts durch von Soldaten gelegte Brände zerstört oder stark beschädigt. Seit dem Abschluss der Restaurierung (1991) sind Bauten und Innenhof [[Kulturzentrum]] der Stadt Neustadt und ihres Ortsteils Mußbach; im Nordwesten des Hofs liegt das [[Weinbaumuseum Getreidekasten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1290 hatte der [[Ministeriale]] Werner, [[Mundschenk|Schenk]] von [[Ramburg|Ramberg]], das Gut dem [[Johanniterorden]] übereignet, dessen nach der [[Reformation]] bei der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] verbleibender Anteil 1530 in [[Geschichte des Johanniterordens|Malteserorden]] umbenannt wurde. Nach den geistlichen &amp;#039;&amp;#039;Herren&amp;#039;&amp;#039; des Ordens –&amp;amp;nbsp;so wurden damals die Mitglieder des [[Klerus]] im Volksmund genannt –&amp;amp;nbsp;heißt die Anlage heute Herrenhof. Im [[Mittelalter]] stand dieser unter dem Schutz der [[Kurpfalz|Kurfürsten von der Pfalz]]. Deshalb wurden jedes Jahr im Sommer die Beamten des [[Oberamt (Kurpfalz)|kurfürstlichen Oberamtes]] in das Hofgut eingeladen, wo zu ihren Ehren ein Fest mit großzügiger Bewirtung und anschließender Belustigung gegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diese Tradition knüpften die Verantwortlichen mit dem Eselshautfest an. Zudem wird in Erinnerung daran, dass es sich um eine Veranstaltung des Klosterhofs für die weltliche Obrigkeit gehandelt hatte, am Schlusssonntag ein [[Ökumenische Bewegung|ökumenischer Gottesdienst]] unter freiem Himmel gefeiert.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzugsbereich ==&lt;br /&gt;
Hinter Großereignissen wie dem [[Dürkheimer Wurstmarkt]] und dem [[Deutsches Weinlesefest|Deutschen Weinlesefest]] ist das Eselshautfest eines derjenigen [[Weinfest]]e der Pfalz, dessen Besucher nicht nur aus dieser Region kommen, sondern vor allem aus [[Rheinhessen]], dem [[Hessen|hessisch]]-[[Baden (Land)|badischen]] [[Oberrhein|Rhein]]-[[Neckar]]-Raum und dem französischen [[Département Bas-Rhin|Nordelsass]]. Vergleichbare Volksfeste in der [[Vorderpfalz]] mit oftmals historischen Grundlagen sind z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Gimmeldinger Mandelblütenfest|Mandelblütenfest]] in Mußbachs Nachbarortsteil [[Gimmeldingen]], die [[Geißbockversteigerung]] in [[Deidesheim]], das [[Stadtmauerfest (Freinsheim)|Stadtmauerfest]] in [[Freinsheim]] oder das [[Kändelgassenfest]] in [[Großkarlbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2007-Herrenhof-Mussbach-Portal-Haupthaus retouched.jpg|mini|Renaissanceportal als Eingang zum Herrenhof, im Hintergrund das Herrenhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eselshautfest findet Ende Juni/Anfang Juli an zwei Wochenenden statt und dauert jeweils von Freitag bis Sonntag. Es beginnt am ersten Festfreitag mit einem Umzug durch den Ort. Dabei führen ein mittelalterlich kostümierter [[Bannwart|„Dorfbüttel“]] und die &amp;#039;&amp;#039;Trachtengruppe Mußbach&amp;#039;&amp;#039; als sein Gefolge das lokale Maskottchen mit, einen lebendigen [[Hausesel|Esel]], dem ein 50-Liter-Weinfass aufgeschnallt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;touristinfo-nw&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.neustadt.eu/output/La1/1441.26/1441.310.html |wayback=20090326075702 |text=Touristinfo Neustadt an der Weinstraße: &amp;#039;&amp;#039;Weinfeste im Sommer&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Feierlich durch das [[Renaissance]]&amp;amp;shy;portal in den Herrenhof geleitet werden am Ende des Umzugs die für den Ausschankbetrieb wichtigsten Persönlichkeiten des Festes, die &amp;#039;&amp;#039;Zäppler&amp;#039;&amp;#039;. Dies ist ein [[Pfälzische Dialekte|pfälzischer Dialektausdruck]] für diejenigen Personen, die den Wein zu [[Zapfhahn|zapfen]] haben. Die Eröffnung wird durch jährlich wechselnde Ehrengäste vorgenommen, z.&amp;amp;nbsp;B. durch die jeweilige [[Pfälzische Weinkönigin]]; dann wird der vom Esel herbeigetragene Wein kostenlos in kleinen [[Weinprobe|Probiergläsern]] ausgeschenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;suedpfalz-ct&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://suedpfalz.city-tiger.de/veranstaltungen/dvid1770/eselshautfest.htm |wayback=20160219162844 |text=suedpfalz.city-tiger.de: &amp;#039;&amp;#039;Eselshautfest&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-12-19 20:45:30 InternetArchiveBot }} (2008).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fahrgeschäft]]e gibt es nicht und außer Musik keinen sonstigen [[Festplatz|Rummel]]; die Musik stammt von wechselnden [[Band (Musik)|Gruppen]] oder auch [[Alleinunterhalter]]n. Auf dem Festplatz können gut 1600 Sitzplätze bereitgestellt werden, die sich teils in Zelten, teils im Freien befinden; wer bei der Sitzplatzsuche nicht erfolgreich ist, stellt Glas oder Teller auf einem der nach Art von Bistrotischen verwendeten hölzernen Weinfässer ab und isst und trinkt im Stehen. Der Wein und alles, was zum Verzehr angeboten wird, muss von örtlichen Vereinen oder Betrieben stammen, das Vorhalten von Speisen und Getränken durch Ortsfremde ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.eselshaut.de/ Eselshautfest], Veranstalterwebsite mit Programmübersicht, aktualisiert nur für die Festtage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksfest in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinfest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Neustadt an der Weinstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esel in der Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung in Neustadt an der Weinstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spurzem</name></author>
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