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	<title>Escher Wyss AG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SailE: Typographische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-10-17T07:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typographische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Caspar Escher.jpg|mini|Der Zürcher Architekt und Politiker [[Hans Caspar Escher]], einer der Gründer der Escher Wyss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuerich Paradiesbollwerk 17.jpg|mini|Paradiesbollwerk mit Neumühle 1770]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild EscherWyss 19Jh Neumuehlequai.jpg|mini|Die Fabriken des Unternehmens Escher-Wyss am Neumühlequai ca. 1860.]]Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Escher Wyss AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Escher, Wyss &amp;amp; Cie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war eine [[schweiz]]erische Industrieunternehmung mit Schwerpunkt Maschinen- und Turbinenbau, bis sie 1969 von der [[Sulzer AG]] übernommen wurde. Der Unternehmenshauptsitz war in [[Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Produkte ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft&lt;br /&gt;
| 1 = Die Geschichte zwischen 1933 und 1945 wird nicht dargestellt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Spinnerei ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild Maschinenhalle Escher Wyss 1875.jpg|mini|Maschinenhalle von Escher Wyss in der Neumühle]]&lt;br /&gt;
Das Unternehmen Escher, Wyss &amp;amp; Cie. wurde 1805 von [[Hans Caspar Escher]] und [[Salomon von Wyss]] in Zürich unter der Firma &amp;#039;&amp;#039;Baumwollspinnerei Escher Wyss &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039; als zweite erfolgreiche mechanische Spinnerei der Schweiz, nach der [[Spinnerei Hard]] in [[Wülflingen]], gegründet. Um 1801 war Escher als junger Offizier ins [[Fürstabtei St. Gallen|Kloster St. Gallen]] gekommen und sah dort die erste schweizerische Spinnmaschine der [[General-Societät der englischen Baumwollspinnerei in St. Gallen]] in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Sitz des Unternehmens befand sich bei der ehemaligen «Neumühle» von 1648 (Niederdorfpforte), wo Teile des ehemaligen [[Stadtbefestigung (Zürich)|Paradiesbollwerks]] in die Fabrikanlagen einbezogen wurden. Bis 1892 entstand in dem Areal eine ausgedehnte Fabrikanlage mit eigenem Kraftwerk beim heutigen Neumühle-Quai. Auf dem ehemaligen Unternehmensareal stehen heute die kantonalen Verwaltungsgebäude «Walche» und «Kaspar-Escher-Haus». Um die Wartung und Herstellung der Spinnmaschinen und der zum Betrieb nötigen Wasserkraftanlagen entstand eine eigene Maschinenbautätigkeit, die in den Bereichen Textilmaschinen, Papiermaschinen, Wasserräder und -turbinen, Pumpen, Transmissionsanlagen und später auch im Schiffbau und in der Herstellung von Dampfmaschinen, Dampfschiffen und Dampflokomotiven tätig war. Das Unternehmen betrieb auch eine eigene Giesserei an der unteren Stampfenbachstrasse. 1860 wurde die Spinnerei geschlossen, und das Unternehmen konzentrierte sich auf den Maschinenbau. Zu Beginn waren die Maschinen für den Eigenbedarf hergestellt und gewartet worden. Ab 1810 wurden dann aber vorübergehend und ab 1828 dauerhaft Aufträge von aussen angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013984/2009-12-08/ |titel=Maschinenindustrie |werk=Historisches Lexikon der Schweiz |datum=2009-12-08 |abruf=2023-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 beschloss die Geschäftsleitung den Umzug der Fabrik von der [[Altstadt (Stadt Zürich)|Stadt Zürich]] in die damals noch selbständige Gemeinde [[Aussersihl]], weil die Produktionsverhältnisse in der «Neumühle» unzumutbar geworden waren. Besonders der fehlende Gleisanschluss stellte ein Problem dar. Die Arbeiter mussten die Fertigfabrikate mit Seilen in die Stampfenbachstrasse hinaufziehen, wo sie nachts mit Pferdegespannen zum Bahnhof gebracht wurden. In den Jahren 1892 bis 1895 verlegte die Maschinenfabrik ihre Werke und Anlagen in die Nähe des heutigen [[Escher-Wyss-Platz]]es im [[Hard (Stadt Zürich)|Hardquartier]], heute [[Escher Wyss (Stadt Zürich)|Escher-Wyss-Areal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turbinen, Dampf- und Wasserkraft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DS Stadt Zürich &amp;amp; Rapperswil - Rapperswil 1914.IMG 2362.jpg|mini|Die beiden von Escher, Wyss &amp;amp; Cie. gebauten Raddampfer &amp;#039;&amp;#039;[[Stadt Rapperswil (Schiff)|Stadt Rapperswil]]&amp;#039;&amp;#039; (links) und &amp;#039;&amp;#039;[[Stadt Zürich (Schiff, 1909)|Stadt Zürich]]&amp;#039;&amp;#039; im Hafen von [[Rapperswil SG|Rapperswil]] (1914)]]Schon in den 1840er- und 1850er-Jahren nahm Escher Wyss die Produktion von [[Turbine]]n auf und stellte ab 1835 [[Dampfschiff]]e für Flüsse und Seen her.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Jahrhundertwende machte sich Escher Wyss international einen Namen durch Innovationen in den Bereichen Dampf- und Wasserkraft. Weltweit führend war Escher Wyss insbesondere im Bereich Hydraulik.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Keck, Gérald Vullioud: &amp;#039;&amp;#039;Die Kraft des Rades – Wasserturbinen für die Energiezukunft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Betschon]], Stefan Betschon, Willy Schlachter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ingenieure bauen die Schweiz. Technikgeschichte aus erster Hand.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2014, ISBN 978-3-03823-912-3, S. 194–211&amp;lt;/ref&amp;gt; 1835 wurde in den Werkstätten von Escher, Wyss &amp;amp; Cie. mit der [[Minerva (Schiff, 1834)|Minerva]] das erste europäische Dampfschiff mit eiserner Schale fertiggestellt und fortan auf dem [[Zürichsee]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne-Marie Dubler; Charlotte Kunz Bolt |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/027651/2014-11-17/, |titel=Schiffbau |werk=Historisches Lexikon der Schweiz (HLS) |datum=2014-11-17 |abruf=2024-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf vielen historischen [[Dampfmaschine]]n und in alten Kraftwerken kann man heute noch die Plaketten mit dem Unternehmensnamen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Escher, Wyss &amp;amp; Cie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; finden. Escher Wyss baute insgesamt 299 [[Raddampfer]], der letzte war das 1914 fertiggestellte [[Lötschberg (Schiff)|Dampfschiff Lötschberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dampfromantik-nostalgie.ch/Seite4.htm Dampfschiff Lötschberg], auf dampfromantik-nostalgie.ch, abgerufen am 15. Juni 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] konzentrierte sich das Unternehmen auf den Weltmarkt und war einer der grössten Exporteure von Industrieprodukten der Schweiz. 1931 übernahm ein Bankenkonsortium die Mehrheit des Unternehmens, um einen Zusammenbruch des hart von der [[Weltwirtschaftskrise]] getroffenen Exportbetriebs zu verhindern. Trotzdem mussten 1935 der Kanton und die Stadt für zwei Jahre das Unternehmen durch eine Arbeitsplatzgarantie mit gleichzeitiger Verlustgarantie am Leben erhalten. Zeitgleich wurde der Name in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Escher Wyss AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geändert. Schliesslich kaufte [[Jacob Schmidheiny (Unternehmer, 1875)|Jacob Schmidheiny]] 1937 das traditionsreiche Unternehmen. Das Stammhaus des Konzerns blieb in Zürich, wo zeitweise über 2000 Arbeiter beschäftigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Escher-Wyss-Standort im deutschen [[Ravensburg]] war in den 1930er-Jahren «[[Amt Schönheit der Arbeit|Nationalsozialistischer Musterbetrieb]]».&amp;lt;ref&amp;gt;https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007102/2011-12-20/&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 erfolgt nach der Fertigstellung des [[Motorschiff]]es &amp;#039;&amp;#039;Thun&amp;#039;&amp;#039; (Baunummer 602) die Aufgabe des Schiffbaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen0/firmadet1118.shtml |titel=Albert Gieseler -- Escher, Wyss &amp;amp; Co. |abruf=2024-02-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er-Jahren baute Escher Wyss leistungsfähige [[Verstellpropeller]] für die Luftfahrt. 1936 wurde der weltweit erste Propeller entwickelt, der zur Bremsung nach der Landung verwendet werden konnte. Beim Vergleich des Axialverdichters einer 1945 in der Schweiz gelandeten [[Messerschmitt Me 262|Me-262]] mit den heimischen Entwicklungen sprach eher für eine Überlegenheit der Zweiteren. Für die Entwicklung eines schweizerischen Kampfflugzeuges entwickelte Escher Wyss ein fortschrittliches [[Mantelstromtriebwerk|Zweistromtriebwerk]] mit [[Schubumkehr]]. Auch ein grosses [[Turboprop|Propellerturbinentriebwerk]] war 1945 vorgeschlagen worden. Die Abteilung für Verstellpropeller wurde 1946 aufgelöst, die Triebwerksentwicklungen wegen mangelnder Entwicklungskredite reduziert und 1947 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Georges Bridel: [https://doi.org/10.5169/seals-73431 Schweizerische Strahlflugzeuge und Strahltriebwerke], Schweizerische Bauzeitung Band 95 (1977), Heft 32, S. 541&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1960er-Jahre geriet Escher Wyss trotz technologischer Marktführerschaft im Bereich des Turbinenbaus in eine Absatzkrise, da billigere Konkurrenten auf den Markt kamen, der weltweite Wasserkraftwerkboom sich dem Ende zuneigte und sich die von Escher Wyss gefertigten Maschinen als sehr langlebig herausstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernahme durch Sulzer ===&lt;br /&gt;
1966/69 wurden die Escher Wyss und ihre Tochtergesellschaften vom Winterthurer Industriekonzern [[Sulzer AG|Sulzer]] übernommen. 1981 legte Sulzer im Rahmen einer internen Reorganisation des Konzerns die Gesellschaften «Escher Wyss AG, Zürich» (Vorsitzender der Geschäftsführung wurde der 1930 geborene Diplom-Ingenieur Peter Dill&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 225.&amp;lt;/ref&amp;gt;), «[[Bell Maschinenfabrik]] AG, Kriens/Luzern», «Escher Wyss GmbH, Ravensburg», «De Pretto-Escher Wyss S.p.A., Schio, Vicenza» zum Konzernbereich «Escher Wyss» zusammen. 1983 erfolgte die Integration der Abteilung Thermische Turbomaschinen in die Escher Wyss AG, die darauf ihre Bezeichnung in «Sulzer-Escher Wyss AG» änderte. 1984 übernahm auch die Tochter in Ravensburg diese Bezeichnung. Ebenfalls 1983 erfolgte die Expansion in die USA mit der Übernahme einer Firma im Grossraum [[Cincinnati]], die Papiermaschinen herstellte. Sie firmierte unter der Bezeichnung «Sulzer-Escher Wyss Inc., Middletown». Sulzer-Escher Wyss hielt Beteiligungen an den Firmen [[Andritz AG]] in Graz, Österreich, (Hydraulik, Papiermaschinen), Dominion Bridge-Sulzer Inc. Montreal, Kanada, und TEISA in Mexiko. 1985 baute sie ausserdem ihren Bereich thermische Turbomaschinen aus, indem die US-amerikanischen Firmen «Hickham Industries, Inc., La Porte, Texas» und «TurboSystems International, Inc., Latham, New York» übernommen wurden. Der Schwerpunkt der Produktion lag nun in den Bereichen Hydraulik und thermische Turbomaschinen. Daneben war die Gruppe in den Bereichen Ausrüstung für Wasserkraftwerke, Faserzementanlagen, verfahrenstechnische Anlagen und Komponenten, Nipco-Walzen und Walzwerke, Verstellpropeller für Schiffe, Giessereierzeugnisse sowie Fabrikation für Dritte tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Das Waren Noch Zeiten: Zürich vom Biedermeier zur Belle Epoque&amp;#039;&amp;#039;. Zürich 1986, S. 48/49 (Werbung «Sulzer-Escher Wyss heute»)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 bündelte der Sulzer-Konzern seine papiertechnischen Aktivitäten in Ravensburg mit denen des württembergischen Maschinenbaukonzerns [[Voith (Unternehmen)|Voith]] in Heidenheim zu der Voith-Sulzer Papertec, inklusive der Papieraktivitäten der Krefelder Kleinewefers-Gruppe, die Sulzer erst 1992 erworben hatte. 1998 übernahm Voith die Anteile von Sulzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 verkaufte Sulzer die Unternehmenssparte Wasserkraft («Sulzer Hydro») an die österreichische [[VA Technologie AG]] (VA Tech) und 2001 den Bereich Turbokompressoren an die deutsche [[MAN]]. Der Wasserkraftbereich der VA Technologie AG musste bei deren Kauf durch Siemens 2005 wegen einer Auflage der EU-Kartellbehörde 2006 an das Unternehmen [[Andritz AG|Andritz]] verkauft werden und wurde bis zum 31. Dezember 2008 vorläufig noch als [[VA Tech Hydro]] GmbH weiterbetrieben. Am 1. Januar 2009 erfolgte die Umfirmierung zur Andritz Hydro GmbH. Innerhalb der Andritz Hydro GmbH werden am Standort [[Ravensburg]] unter Nutzung des Markennamens Escher Wyss weiterhin [[Propeller|Schiffspropeller]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Escher-Wyss-Areal ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Escher Wyss (Stadt Zürich)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Escher Wyss 1912.jpg|links|mini|Aktie über 500 Franken der AG der Maschinenfabriken Escher Wyss &amp;amp; Cie. vom 1. April 1912&amp;lt;ref&amp;gt;T. Büchi: Beurselaub – Bilder aus vier Jahrhunderten Effektenhandel, S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt;]][[Datei:Escher Wyss Maschinenfabrik 1903.jpg|mini|Die Neue Fabrik in der Hard in Aussersihl um 1903]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Escher Wyss 1930.jpg|mini|Das Areal des Unternehmens Escher Wyss AG in Zürich in den 1930er-Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen erwarb 1889 in der unteren Hard ein 153&amp;#039;800&amp;amp;nbsp;m² grosses Grundstück, auf dem es von dem Unternehmen [[Locher &amp;amp; Cie]] eine grosszügige moderne Fertigungsanlage erstellen liess. 1891 begannen die Bauarbeiten an der 2&amp;#039;160&amp;amp;nbsp;m² grossen Kesselschmiede, die auch die Schiffsmontage beherbergte. 1892–1894 wurde die zentrale Maschinenfabrik gebaut, die mit zehn Hallenteilen 15&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;m² Fläche einnahm. Daneben wurde gleichzeitig die Giesserei-Halle mit 6&amp;#039;350&amp;amp;nbsp;m² ausgeführt, die durch Gleise mit der Maschinenfabrik verbunden war. Dem Komplex waren weitere Gebäude angeschlossen wie die Hammerschmiede. Die ganze Anlage war so geplant, dass Werkstoffe und Fabrikate möglichst effizient und ohne Zeitverlust bewegt werden konnten. Für die Energieversorgung liess Escher Wyss in [[Kraftwerk Bremgarten-Zufikon|Bremgarten-Zufikon]] ein eigenes Kraftwerk bauen, das über eine Entfernung von 15 Kilometern Drehstrom nach Zürich übertrug, der dort in einer eigenen Kraftzentrale in Wechsel- und Gleichstrom umgewandelt wurde. Als Reserve stand zudem eine 1000-kW-[[Zoelly-Turbine|Zoelly-Dampfturbinenanlage]] bereit. Zusammen mit einer 250-PS-Dampfmaschine für die Lichtreserve war somit eine völlig autonome Versorgung der Fabrik mit Energie gewährleistet. Der damals errichtete 46&amp;amp;nbsp;m hohe Fabrikschlot mit dem charakteristischen Wasserreservoir von 50&amp;amp;nbsp;t Inhalt ist bis heute sichtbares Wahrzeichen der Anlage. Die Escher Wyss Maschinenfabrik galt bis weit ins 20. Jahrhundert als Musterbeispiel einer modernen Maschinenfabrik.&amp;lt;ref&amp;gt;Bärtschi: &amp;#039;&amp;#039;Industrialisierung&amp;#039;&amp;#039;, S. 398f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um die Anlage von Escher Wyss liessen sich weitere Fabriken nieder, so dass sich dort bis zur Jahrhundertwende ein neues [[Industriequartier]] Zürichs entwickelte. Die Kreuzung von Sihlquai, Hardstrasse und Limmatstrasse wurde nach dem Unternehmen in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Escher-Wyss-Platz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. An der prominenten Ecke befand sich das neoklassizistische Direktionsgebäude. Das Unternehmen gab auch dem Quartier, in dem es sich befand, seinen Namen ([[Escher Wyss (Stadt Zürich)|Escher Wyss]]). Neben Zürich hatte Escher Wyss weitere Niederlassungen, u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Ravensburg]], [[Leesdorf (Gemeinde Baden)|Leesdorf]] (heute ein Ortsteil von [[Baden bei Wien]]), [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] und [[Schio]] und betrieb ein weltweites Lizenz- und Exportnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Konzernareal in der unteren Hard in Zürich wurde von Sulzer seit dem Beginn der 1990er-Jahre schrittweise veräussert, um Kapital für sein Kerngeschäft zu erlösen. Damals entbrannte ein heftiger Streit zwischen Immobilienunternehmen und der Chefin des städtischen Hochbauamtes, [[Ursula Koch (Politikerin)|Ursula Koch]], die auf dem Areal eine industrielle Produktion erhalten wollte. Bis heute konnte immerhin auf sechs Hektaren eine industrielle Nutzung erhalten werden, hauptsächlich die Escher Wyss-Nachfolgeunternehmen [[Everllence|Everllence Schweiz, vorm. MAN Turbo]] und Andritz Hydro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schiffbau.JPG|mini|Die Schiffbau-Halle des Schauspielhauses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Escher-Wyss-Areal stellte die weitläufigste Stadtentwicklungszone von [[Zürich West]] dar. Zahlreiche Gebäude wurden dort seit 1990 neu errichtet –&amp;amp;nbsp;so der Technopark (1993), die Hotels Novotel, Ibis und Etap, die Büro-, Gewerbe- und Wohnüberbauungen «Westpark» und «Puls&amp;amp;nbsp;5»&amp;amp;nbsp;– bzw. modernisiert, wie das [[Mobimo Holding|Mobimo]]-Hochhaus (Bluewin-Tower). Einige Industriegebäude wurden umgenutzt, etwa die Kesselschmiede, in der heute das Schauspielhaus unter dem Label «Schiffbau» als Anspielung auf die ehemalige Schiffherstellung in dem Gebäude eine Filiale betreibt, die Giessereihalle, die in die Überbauung «Puls&amp;amp;nbsp;5» integriert ist, oder das Verwaltungshochhaus, das 2001 zum «Bluewin-Tower» umgebaut wurde (auch bekannt als «Mobimo-Hochhaus»). Weiter wurden drei neue Strassen angelegt, die Giesserei-, Schiffbau- und Technoparkstrasse. Der [[Turbinenplatz]] im Herzen des ehemaligen Industrieareals wurde zum grössten Platz der Stadt Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weite Teile des ehemaligen Escher-Wyss-Areals gingen 2002 in den Besitz der [[Allreal Holding]] über. Die verbliebenen Anlagen stehen teilweise unter Denkmalschutz, wie das ehemalige Verwaltungsgebäude des Architekten Robert Landolt (1954), der Kamin der Industriehalle oder die «Schiffbau»-Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Zürich West|Geschichte der Stadt Zürich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Der fiktionale Walter Faber aus [[Max Frisch]]s [[Homo faber (Roman)|Homo faber]] war zeitweise als Ingenieur für Escher Wyss in Bagdad beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum 150jährigen Bestehen der Firma Escher Wyss AG., Zürich&amp;#039;&amp;#039;. Schweizerische Bauzeitung, Band 73, Heft 38, 1955. {{DOI|10.5169/seals-61985}}&lt;br /&gt;
* Giovanni Wenner: &amp;#039;&amp;#039;Albert Escher in Salerno: der Anteil der Maschinenfabrik Escher Wyss &amp;amp; Cie. in Zürich an der Gründung der süditalienischen Baumwollindustrie 1830–1837&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Taschenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 76. 1956. S. 122–141 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=zut-001%3A1956%3A76#122 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Bärtschi: &amp;#039;&amp;#039;Industrialisierung, Eisenbahnschlachten und Städtebau. Die Entwicklung des Zürcher Industrie- und Arbeiterstadtteils Aussersihl. Ein vergleichender Beitrag zur Architektur und Technikgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. (Schriftenreihe des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, gta 25). Birkhäuser, Basel 1983.&lt;br /&gt;
* [https://amsquery.stadt-zuerich.ch/Dateien/2/D10125.pdf  Stadtarchiv Zürich: &amp;#039;&amp;#039;Escher Wyss AG. Firmenarchiv 1701-2005&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Escher Wyss}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|41794|Escher, Wyss &amp;amp; Cie.|Autor=Hans Stadler}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/stadtarchiv/bildergalerie/escher-wyss.html &amp;#039;&amp;#039;Escher Wyss, Firmenarchiv&amp;#039;&amp;#039;] Bildergalerien auf der Website des Zürcher Stadtarchivs&lt;br /&gt;
* [http://www.escher-wyss-areal.ch/ Website des Escher Wyss-Areals]&lt;br /&gt;
* [http://www.escher-wyss-areal.ch/escherwyss/sonderheft-escherwyss.pdf Thema Escher Wyss-Areal] (PDF; 1,62 MB) In: Magazin &amp;#039;&amp;#039;Hochparterre&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.andritz.com/hydro/ Website der VA TECH-HYDRO GmbH]&lt;br /&gt;
* [http://www.mandieselturbo.com/0000002/Home.html Website der MAN Diesel &amp;amp; Turbo]&lt;br /&gt;
* [https://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/zuerich/das-herz-des-industriequartiers-130853165 Matthias Scharrer: &amp;#039;&amp;#039;Historische Orte. Das Herz des Industriequartiers.&amp;#039;&amp;#039; Limmattaler Zeitung vom 24. Februar 2017]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/073768|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2032321-9|VIAF=122714271}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinen- und Gerätehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energietechnikhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werft (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1805]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Escher Wyss AG| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sulzer AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Escher vom Glas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wyss vom Angel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SailE</name></author>
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