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	<title>Eschenrode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eschenrode&amp;diff=460178&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-02-09T17:29:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde in Sachsen-Anhalt. Siehe auch: [[Escherode]] bzw. [[Eschenrod]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Oebisfelde-Weferlingen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Eschenrode.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/16/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/07/00/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 120 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.24&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 147&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-08-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-oebisfelde-weferlingen.de/de/stadt-oebisfeldeweferlingen-stellt-sich-vor.html |titel=Einheitsgemeinde Stadt Oebisfelde-Weferlingen – Einwohnerbestand |werk=www.stadt-oebisfelde-weferlingen.de |datum=2021-08-31| abruf=2022-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39356&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039055&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eschenrode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Oebisfelde-Weferlingen]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eschenrode1.jpg|mini|Eschenrode]]&lt;br /&gt;
Das überwiegend landwirtschaftlich geprägte Eschenrode liegt rund fünf Kilometer südöstlich von [[Weferlingen]] im Landschaftsschutzgebiet Harbke-Allertal, zwischen [[Lappwald]], [[Flechtinger Höhenzug]] und [[Drömling]]. Die nächstgelegenen Städte sind [[Braunschweig]], [[Wolfsburg]] und [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eschenrode ist an drei Seiten von [[Wald]] umgeben. Unweit des Dorfes, im &amp;#039;&amp;#039;Hödinger Wald&amp;#039;&amp;#039; liegt die [[Wüstung]] [[Nievoldhagen]].&lt;br /&gt;
Außerdem umgeben das [[Dorf]] noch der &amp;#039;&amp;#039;[[Bartensleben|Bartensleber]] Wald&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Rehmwald&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Hagholz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
Westlich der Gemeinde fließt der Bach &amp;#039;&amp;#039;Schölecke&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Hödingen (Oebisfelde-Weferlingen)|Hödingen]], [[Hörsingen]], [[Bartensleben]], [[Schwanefeld]], [[Walbeck (Oebisfelde-Weferlingen)|Walbeck]] und [[Weferlingen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Eschenrode2.jpg|mini|Eschenrode im Winter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Haskenroth&amp;#039;&amp;#039; in einer Bestätigungsurkunde des [[Papst]]es [[Hadrian IV.]] für das [[Kloster Mariental (Mariental)|Kloster Mariental]] im Jahr 1158.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachweislich gab es um das Jahr 1500 v. Chr. erstes menschliches Leben im Ort, dies wird durch die Entdeckung eines [[Steinkiste]]ngrabes im Jahr 2002 bei Abwasserarbeiten belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eschenröder Kirche gehört zu den von [[Hildegrim von Chalons]] († 827), dem ersten [[Bischof]] des [[Bistum Halberstadt|Bistums Halberstadt]], gegründeten 35 [[Pfarrkirche]]n. Die nächsten Jahrhunderte werden durch die Zugehörigkeit zu diesem [[Bistum]] geprägt. Die Eschenröder Kirche wurde zur [[Archidiakonat]]skirche, als die Halberstädter Bischöfe neben den adeligen Eigenkirchen dem Bischof direkt unterstellte [[Kirchenbezirk]]e schufen. Der Kirchenbezirk Eschenrode umfasste von [[Bartensleben]] bis [[Grafhorst]] 22 Kirchen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1170 wurde der Ort vom [[Halberstadt|Halberstädter]] Bischof Gero von Schowitz/Schenke als &amp;#039;&amp;#039;Esekenrode&amp;#039;&amp;#039; angeführt, als Besitz des [[Kloster]]s bestätigt und dabei erwähnt, dass Notung von Gatersleben diesen Ort als Schenkung überließ.&lt;br /&gt;
1224 wird der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Esekenroth&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, als der Bischof [[Friedrich II. von Kirchberg]] die [[Archidiakonat]]e Eschenrode und Bardorf der neu ernannten [[Propst]]ei [[Walbeck (Oebisfelde-Weferlingen)|Walbeck]] überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1311 wird das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Esekenrode&amp;#039;&amp;#039; im Lehnregister Halberstadt und als Mitbesetzung durch Ludolf von [[Warberg]] erwähnt.&lt;br /&gt;
1380 wird &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Esekenrode&amp;#039;&amp;#039; in einer Walbecker bzw. Weferlinger Urkunde genannt und beweist die Existenz eines nach dem Ort benannten Geschlechts.&lt;br /&gt;
Die gemeinnützige Religiosität im Orte wird auch durch die 1485 in einer Urkunde genannten [[Kaland]]erbruderschaft belegt. Der Kaland traf sich nicht nur zu gemeinschaftlichen Gebeten, vor allem zur Verrichtung wohltätiger Werke an Krankheiten und Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1564 findet in Eschenrode die erste [[Visitation]] als Werkzeug zur Durchführung der [[Reformation]] statt, dies geschieht auf Anweisung von Bischof [[Sigismund von Brandenburg]]. Es folgten Visitationen in den Jahren 1589, 1663, 1670, 1689, 1722 und weitere ab 1727.&lt;br /&gt;
Um diese Zeit wird auch die erste Schule des Dorfes gegründet. Sie besaß ein Schulzimmer, eine kleine Stube und eine Speisekammer. Es wurden 49 Kinder für 9 [[Groschen]] pro Kind unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1950 gehörte Eschenrode zum [[Landkreis Gardelegen]] und somit vom 1. April 1816 bis zum 30. Juni 1944 zu [[Preußen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfgemeinschaftshaus.jpg|mini|Dorfgemeinschaftshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1994 bis zum 1. Januar 2005 gehörte Eschenrode zur [[Verwaltungsgemeinschaft Weferlingen]], von 2005 bis zum 31. Dezember 2009 zur [[Verwaltungsgemeinschaft Flechtingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Gebietsänderungsvereinbarung beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Stadt [[Oebisfelde]] (am 27. Mai 2009), [[Bösdorf (Oebisfelde-Weferlingen)|Bösdorf]] (am 26. Mai 2009), [[Eickendorf (Oebisfelde-Weferlingen)|Eickendorf]] (am 28. Mai 2009), [[Etingen]] (am 26. Mai 2009), [[Kathendorf]] (am 19. Mai 2009), [[Rätzlingen (Oebisfelde-Weferlingen)|Rätzlingen]] (am 27. Mai 2009), Eschenrode (am 28. Mai 2009), [[Döhren (Oebisfelde-Weferlingen)|Döhren]] (am 28. Mai 2009), [[Hödingen (Oebisfelde-Weferlingen)|Hödingen]] (am 20. Mai 2009), [[Hörsingen]] (am 27. Mai 2009), [[Schwanefeld]] (am 25. Mai 2009), [[Seggerde]] (am 26. Juni 2009), [[Siestedt]] (am 28. Mai 2009), [[Walbeck (Oebisfelde-Weferlingen)|Walbeck]] (am 28. Mai 2009) und der Flecken [[Weferlingen]] (am 19. Mai 2009), dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Stadt Oebisfelde-Weferlingen vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.boerdekreis.de/pdffile_2116.pdf |wayback=20150923193150 |text=Amtsblatt des Landkreises Nr. 45/2009 Seite 1–5}} (PDF; 3,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umsetzung der Vereinigungsvereinbarung der bisher selbstständigen Gemeinde Eschenrode wurde Eschenrode Ortsteil der neuen Stadt Oebisfelde-Weferlingen. Für die eingeflossene Gemeinde wurde die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. [[Gemeindeordnungen in Deutschland#Gemeindeordnungen der Länder|Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt]] eingeführt. Die aufgenommene Gemeinde Eschenrode und künftige Ortsteil Eschenrode wurde zur Ortschaft der neuen Stadt Oebisfelde-Weferlingen. In der eingeflossenen Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Eschenrode wurde ein Ortschaftsrat mit neun Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Zahl der [[Wohngebäude]] (54) hat sich seit 1842 nur unwesentlich verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 353&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 303&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 284&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1964 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 285&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1971 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 265&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| Einwohner&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1981 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 214&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
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|-----&lt;br /&gt;
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|-----&lt;br /&gt;
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|-----&lt;br /&gt;
| 1993 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 198&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| 1995 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 183&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
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|-----&lt;br /&gt;
| 2001 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 176&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2002 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 182&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2003 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 169&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| Einwohner&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-----&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;| Einwohner&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2009 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 157&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;Einwohnerzahlen von 1985 bis 1990 und 1995 bis 2009 jeweils zum 31. Dezember.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Quellen: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, www.Gemeindeverzeichnis.de&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/gardelegen.htm |titel=Der Landkreis Gardelegen im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2026-02-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230603080054if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/gardelegen.htm |archiv-datum=2023-06-03 |abruf=2026-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, {{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=gardelegen.html}} Gesetz zur Kreisgebietsreform [im Land Sachsen-Anhalt ab 1. Juli 1994 ])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Bürgermeister Jürgen Böttcher war von 1990 bis 2009 im Amt und ist seitdem Ortsbürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#F9F9F9&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Laut der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hatte der Gemeinderat acht Mitglieder. Aufgrund der Stadtgründung von Oebisfelde-Weferlingen wurde der Gemeinderat automatisch zum Ortschaftsrat. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,6 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;background:#AAAAAA&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#F9F9F9&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;||[[Wählergruppe]] Eschenrode||align=right | 8 Sitze ||align=right | (100,0 %)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurde ein Ortschaftsrat mit fünf Mitgliedern gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/2/3/8/9/5/6/wahlergebnisse_2014.pdf Wahlergebnisse 2014] (PDF; 5,8&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 27. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben gehört der Ortsbürgermeister als Vorsitzender dem Ortschaftsrat an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappenbild Eschenrode.png|mini|110px|Altes Wappenbild Anfang 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel Eschenrode.png|mini|110px|Siegel von Eschenrode Ende 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 6. Mai 2009 durch den Landkreis genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber auf dem erhöhten Mittelgipfel eines grünen Dreibergs eine rote Kirche mit spitzbedachtem und bekreuztem Turm, drei Fensteröffnungen im Langhaus sowie offener Tür und zwei Fensteröffnungen im Turm; zwischen zwei aus den Außengipfeln des Dreibergs wachsenden, in den Außenrand verschwindenden grünen Ebereschen mit roten Beeren; der Dreiberg belegt mit einer silbernen Glocke.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.boerdekreis.de/pdffile_2036.pdf |wayback=20091211044547 |text=Amtsblatt des Landkreises Nr. 23/2009 }} (PDF; 564&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich beziehend auf den Ortsnamen führte die Gemeinde bereits früher ein Wappenbild, das jedoch nicht genehmigt war. Zudem gibt es ein Bildsiegel der Gemeinde. Beide Vorlagen zeigen einen natürlichen Baum ohne Gattungsmerkmal, der wahrscheinlich eine Esche sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Beschluss der Gemeinderatssitzung vom 18. Dezember 2008, das Wappen mit neuen und den Ort individueller repräsentierenden Symbolen in ein Genehmigungsverfahren zu bringen. Folgende Symbole wurden vom Gemeinderat am 29. Januar 2009 beschlossen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Der Halgenberg. Dieser Berg wird repräsentiert durch den Dreiberg im Schild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Die Kapelle auf dem Halgenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die Glocke, die der Sage nach von Hirten gefunden wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zwei ins Bild ragende [[Ebereschen]] in Anlehnung an den Namen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.  Die Farben der Gemeinde sind: Grün – Silber (Weiß).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FlaggeEschenrode.png|mini|Flagge von Eschenrode]]&lt;br /&gt;
Die Flagge ist Grün – Weiß (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Wappen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortspartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Eine Partnerschaft verbindet den Ort mit dem niedersächsischen [[Essenrode]], einem Ortsteil von [[Lehre (Niedersachsen)|Lehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die [[Kirchengebäude|Kirche]] Eschenrode ist dem [[Stephanus|Heiligen Stephan]] geweiht. Sie hat eine [[Barock#Spätbarock|spätbarocke]] Ausstattung mit hohen Korbbogenfenstern. In ihr befindet sich eine seltene Bode-Orgel, ein [[Taufengel]] sowie eine laut Nievoldhagensage im Wald gefundene Bronze[[glocke]]. [[Nievoldhagen]] war eine nahegelegene Siedlung, von der man noch heute die Grundmauern der ehemaligen Kirche sieht. Die Inschrift der Glocke belegt, dass sie 1511 von &amp;#039;&amp;#039;[[Klaus Backmeister|clawes backmester]] van magdeborch&amp;#039;&amp;#039; gegossen wurde. Außerdem befinden sich im [[Kirchturm]] noch zwei Stahlglocken, die für zwei im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] für die Waffenproduktion konfiszierte Bronzeglocken angeschafft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1568–1616 wurde die Urform der heutigen Kirche gebaut. Aufgrund des Platzmangels durch mehr Einwohner wurde eine [[Empore]] ([[Prieche]]) gebaut, dessen Inschrift lautet: &amp;#039;&amp;#039;Das Holz zu dieser Prieche hat gegeben Michael Müller, Schäfermeister&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Um 1600 wird die Nievoldhagenglocke im Turm aufgehängt.&lt;br /&gt;
1720 ist die Kirche bis auf den Turm abgebrannt und wurde wie noch heute bestehend wieder erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sage von der Glocke von Niewoldthagen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nievoldhagenglocke.JPG|mini|130px|Nievoldhagenglocke]]&lt;br /&gt;
Drei Hirten, einer aus [[Behnsdorf]], einer aus [[Hödingen (Oebisfelde-Weferlingen)|Hödingen]] und einer aus Eschenrode, hüteten in den &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Eichen&amp;#039;&amp;#039; die Schweine, da die Eichelmast gut war und die Felder und Weiden abgegrast waren. Plötzlich sahen sie in der Suhle etwas blinken, das die Schweine hervorgewühlt hatten. Bei näherer Betrachtung erkannten sie dieses schimmernde Etwas als eine Glocke. Sie wussten, dass diese nur von dem wüsten Ort Niewoldthagen stammen konnte. Nun ergab sich die Frage, was mit ihr werden solle. Alle drei Hirten hatten sie gefunden, keiner von ihnen hatte ein Vorrecht. Sie beschlossen, in ihre Heimatorte zu laufen und ein Fahrzeug zum Abtransport der Glocke zu holen.&lt;br /&gt;
Derjenige, der als Erster mit einem Gespann an der Fundstelle eintreffe, sollte die Glocke in sein Heimatdorf bringen können. Die Glocke gelangte nun nach Eschenrode, da der Eschenröder Hirte bereits unterwegs ein Gespann traf, das sofort mit ihm zurückfuhr, um die Glocke zu bergen. Jetzt hängt die fünfzehn Zentner schwere Bronzeglocke aus dem Jahre 1511 im Eschenröder Kirchturm und ruft immer: „Nie – wold, Nie – wold …“&amp;lt;ref&amp;gt;Eike Schütze: &amp;#039;&amp;#039;Behnsdorfer Heimatsagen.&amp;#039;&amp;#039; 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Eschenrode Kirche 2014.JPG|Kirche von Eschenrode&lt;br /&gt;
 Bodeorgel1(KircheEschenrode).JPG|Bodeorgel&lt;br /&gt;
 Taufengel(KircheEschenrode).JPG|Taufengel&lt;br /&gt;
 Kriegsdenkmal(Eschenrode).JPG|Denkmal für die gefallenen Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges vor der Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eschenrode Kapelle.JPG|mini|Ehemalige katholische Kapelle]]&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Eschenrode gehört zum Pfarrbereich Behnsdorf, in der Region West des [[Kirchenkreis]]es Haldensleben-Wolmirstedt der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://kirchengemeinde.behnsdorf.org/cms2/index.php/gemeindebrief/febmrz-2013/eschenrode | wayback=20140903072336 | text=Kirchengemeinde Behnsdorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] durch den Zuzug von [[Heimatvertriebene]]n aus den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|Ostgebieten des Deutschen Reiches]] wieder Katholiken im seit der [[Reformation]] evangelischen Eschenrode angesiedelt hatten, wurde eine ehemalige Schmiede zu einer [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] umgebaut. Sie diente auch als [[Wallfahrtskapelle]] der [[Schönstattbewegung]]. Das Bild an der Rückwand des Altarraumes war eine Kopie des [[Gnadenbild]]es &amp;#039;&amp;#039;Zuflucht der Sünder&amp;#039;&amp;#039;, wie sie sich in jedem [[Schönstattkapellchen]] befindet. 1992 wurde die Kapelle aufgegeben, da sich die Zahl der Katholiken wieder verringert hatte. Heute ist die Kirche „[[St. Josef und St. Theresia vom Kinde Jesu]]“ im rund sechs Kilometer entfernten Weferlingen das nächstgelegene katholische Gotteshaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Hanus: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung der katholischen Kirchengemeinde in Weferlingen.&amp;#039;&amp;#039; Weferlingen 2005, S. 25, 34, 57, 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ehemalige Kapelle wird heute als Abstellraum genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Zur [[Bundesstraße 1]], die [[Braunschweig]] mit [[Berlin]] verbindet, sind es in südlicher Richtung rund elf Kilometer. Die [[Bundesautobahn 2]] Anschlussstelle [[Alleringersleben]] (64) wird nach 14 Kilometern erreicht. Die [[Landesstraße 42]], Verbindung von [[Haldensleben]] und [[Weferlingen]], geht durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Streletz]] (1926–2025), Stellvertretender Minister für [[Ministerium für Nationale Verteidigung|Nationale Verteidigung]] und Chef des [[Generalstab#Deutsche Demokratische Republik|Hauptstabes]] der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], wuchs in Eschenrode auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|-rode|Eschenrode}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Oebisfelde-Weferlingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7548696-9|VIAF=238156914}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oebisfelde-Weferlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1158]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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