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	<title>Eschelhof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:06:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eschelhof&amp;diff=1593809&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Einwohnerentwicklung */ zu großen Zeilenabstand entfernt</title>
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		<updated>2026-02-18T19:34:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; zu großen Zeilenabstand entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Sulzbach an der Murr&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.9777&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.5104&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 492&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 71560&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07193&lt;br /&gt;
| Bild                   = Wanderheim Eschelhof.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Wanderheim Eschelhof&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eschelhof, Sulzbach an der Murr, Andreas Kieser.png|mini|Der Eschelhof (&amp;#039;&amp;#039;Nestelhoff&amp;#039;&amp;#039;) Ende des 17. Jahrhunderts in Andreas Kiesers Forstlagerbuch ]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eschelhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wohnplatz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/en/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1593/Eschelhof+-+Wohnplatz |titel=Eschelhof - Wohnplatz - Detailseite - LEO-BW |abruf=2024-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 1976 ein Wanderheim des [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albvereins]]. Er liegt auf der Gemarkung von [[Ittenberg]], einem Ortsteil von [[Sulzbach an der Murr]] im [[Rems-Murr-Kreis]] drei Kilometer südlich des Hauptortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Der Hof befindet sich auf einer flachen Anhöhe ({{Höhe|492|DE-NN}}) der Hochfläche des [[Murrhardter Wald]]es, besteht aus zwei Fachwerkhäusern und drei Nebengebäuden und wird seit 1976 als Wanderheim genutzt. Der Eschelhof ist von einer [[Rodungsinsel]] umgeben, die zusammen mit kleinen Waldanteilen an dessen Rand als kleines [[Eschelhof (Landschaftsschutzgebiet)|Landschaftsschutzgebiet]] innerhalb des [[Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald|Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald]] ausgewiesen ist. Etwa 800 Meter im Südwesten liegt der Gipfel des bewaldeten, {{Höhe|544.1|DE-NHN}} hohen [[Zollstock (Murrhardter Wald)|Zollstocks]], des höchsten Berges im westlichen Murrhardter Wald, an dessen diesseitigem Hang der [[Eschelbach (Murr)|Eschelbach]] entspringt, der an der Südostspitze der Waldlichtung vor dem Beginn seines [[Klinge (Geomorphologie)|Klingen]]&amp;amp;shy;laufs zur [[Murr (Fluss)|Murr]] den halbhektargroßen &amp;#039;&amp;#039;Eschelweiher&amp;#039;&amp;#039; durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umliegende Ortschaften sind Schleißweiler, Murrhardt-[[Siebenknie]], [[Tiefental (Auenwald)|Tiefental]] und [[Utzenhof]]. Etwa einen Kilometer westlich lag die abgegangene Ortschaft [[Einsiedel (Sulzbach an der Murr)|Einsiedel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach aller Wahrscheinlichkeit dürfte der Eschelhof in den wirtschaftlich und klimatisch günstigen Verhältnissen des 13. oder sogar 12. Jahrhunderts angelegt worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 28&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bislang älteste schriftliche Erwähnung des Eschelhofs findet sich in einer Urkunde von 1335, die erst 2024 aufgefunden wurde. Sie nennt einen einzigen Bauern, der das Anwesen im Auftrag des in [[Grafschaft Löwenstein#Die Habsburger|löwenstein-habsburgischen]] Diensten stehenden Ritters &amp;#039;&amp;#039;Bernhohe&amp;#039;&amp;#039; und dessen Bruders &amp;#039;&amp;#039;Albrecht&amp;#039;&amp;#039;, einem Mönch des [[Kloster Murrhardt|Klosters Murrhardt]], bewirtschaftete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 25&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Gerhard Fritz (Historiker)|Prof. Dr. Gerhard Fritz]] |Titel=Der Eschelhof. Eine mikrohistorische Sozialgeschichte: aus der Gegenwart in die Vergangenheit |TitelErg=Anlässlich der 550-jährigen Geschichte des Eschelhofs |Hrsg=Eschelhofverein e. V. im [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albverein e. V.]] |Auflage=1 |Ort=Sulzbach an der Murr |Datum=2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1509 wurde der Eschelhof im [[Lagerbuch]] von Sulzbach als &amp;#039;&amp;#039;Hof des Hans zu Eschelbach&amp;#039;&amp;#039; erneut namentlich genannt. Ältere Erwähnungen stammen von 1475 und 1487.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 23&amp;quot; /&amp;gt; 1575 wurde er als &amp;#039;&amp;#039;Eschelbacher Hof&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Bei Andreas Kieser erscheint das Anwesen 1685 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Nestelhoff&amp;#039;&amp;#039;. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Nestelhof&amp;#039;&amp;#039; findet sich noch auf Karten des frühen 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carl Heinrich von (Kartograf &amp;amp; Kartenzeichner); Ausfeld Gelbke |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/90017140/df_dk_0011460_0002 |titel=Karte von dem Königreich Württemberg, 1:177 000, Kupferstich, um 1810 |datum=1810 |abruf=2024-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1831 hatte der Eschelhof 25 Einwohner. Der Ort war von 1838 bis 1869 [[Staatsdomäne]] in Besitz des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]]. Die Gebäude wurden sowohl lange Jahre von der Forstverwaltung sowie ab 1828 als Grundschulhaus für Eschelhof sowie den Sulzbacher Teilort Ittenberg und den Murrhardter Teilort Siebenknie benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.sulzbach-murr.de/data/eschelhof.php | titel=Teilort Eschelhof | hrsg=Gemeinde Sulzbach an der Murr | datum=2006 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20060524132706/http://www.sulzbach-murr.de/data/eschelhof.php | archiv-datum=2006-05-24 | zugriff=2012-09-04 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Forsthaus (heutige Adresse: &amp;#039;&amp;#039;Eschelhof 1&amp;#039;&amp;#039;) trägt die Jahreszahlen 1722 und 1787, das andere Gebäude &amp;#039;&amp;#039;(Eschelhof 2&amp;#039;&amp;#039;), welches als Schulhaus genutzt wurde, entstand um 1800.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Rems-Murr-Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart. Konrad Theiss Verlag. 1980, ISBN 3-8062-0243-5, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem befinden sich im Ortsbereich eine Scheune sowie ein kleineres, von der Forstverwaltung genutztes Fachwerkgebäude mit Keller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 übernahm der Schwäbische Albverein als Pächter das Forsthaus. Nach Umbau und Einrichtung zum Wanderheim wurde es am 24.&amp;amp;nbsp;Oktober 1976 von [[Helmut Schönnamsgruber]] eingeweiht, dem damaligen Präsidenten des Schwäbischen Albvereins. 1980 übernahm der Schwäbische Albverein auch das ehemalige Schulhaus und baute es aus. Einweihung war am 16.&amp;amp;nbsp;Mai 1985.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://eschelhof.de/geschichte.html |wayback=20160212220628 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-12-19 20:09:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; An den Wochenenden wird der Eschelhof abwechselnd von Ortsgruppen bewirtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tuerme-wanderheime.albverein.net/wanderheime/wanderheim-eschelhof/ Website des Schwäbischen Albvereins].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eschelhof liegt an der Route des [[Wege der Jakobspilger#Bayern und Baden-Württemberg|Jakobspilgerweges]], der von [[Rothenburg ob der Tauber]] nach [[Rottenburg am Neckar]] führt, sowie am [[Georg-Fahrbach-Weg]]. Dieser 1977 eröffnete, 130&amp;amp;nbsp;km lange Weitwanderweg des Schwäbischen Albvereins verbindet in Anlehnung an den Lebensweg von [[Georg Fahrbach]] seinen Geburtsort [[Ingelfingen]]-Criesbach im [[Hohenlohekreis]] mit [[Stuttgart-Uhlbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1810: 24 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Königlich Württembergisches Hof- und Staats-Handbuch auf die Jahre 1809/1810 |Verlag=J.F. Steinkopf |Ort=Stuttgart |Datum=1809 |Seiten=250}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1828: 25 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Königlich Württembergisches Hof- und Staats-Handbuch |Verlag=J.F. Steinkopf |Ort=Stuttgart |Datum=1828 |Seiten=158}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1847: 15 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Königlich Württembergisches Hof- und Staats-Handbuch |Verlag=Verlag der Königlichen Hofbuchdruckerei |Ort=Stuttgart |Datum=1847 |Seiten=171}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1854: 16 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Königlich Württembergisches Hof- und Staats-Handbuch |Verlag=J. F. Steinkopf |Ort=Stuttgart |Datum=1854 |Seiten=188}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1866: 19 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Württemberg |Verlag=Verlag der Königlichen Hofbuchdruckerei |Ort=Stuttgart |Datum=1866 |Seiten=203}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1871: 16 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Beschreibung des Oberamts Backnang |Hrsg=Karl Eduard Paulus |Verlag=H. Lindemann |Ort=Stuttgart |Datum=1871 |Seiten=318}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1896: 13 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Württemberg |Verlag=W. Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1896 |Seiten=375}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Fritz (Historiker)|Prof. Dr. Gerhard Fritz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Eschelhof. Eine mikrohistorische Sozialgeschichte: aus der Gegenwart in die Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Anlässlich der 550-jährigen Geschichte des Eschelhofs. Hrsg.: Eschelhofverein e. V. im [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albverein e. V.]] 1. Auflage. Sulzbach an der Murr 2025.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zehn Jahrhunderte Eschelhof – heute ein Wanderheim des Schwäbischen Albvereins&amp;#039;&amp;#039;, Natur-Rems-Murr-Verlag, Remshalden-Buoch, 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eschelhof (Sulzbach an der Murr)}}&lt;br /&gt;
* [http://eschelhof.de/ Website des Wanderheims Eschelhof]&lt;br /&gt;
* [http://tuerme-wanderheime.albverein.net/wanderheime/wanderheim-eschelhof/ Der Eschelhof auf der Website des Schwäbischen Albvereins]&lt;br /&gt;
* [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1593/Eschelhof+%5BWohnplatz%5D Eschelhof in der Ortsdatenbank des Landesarchivs Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Sulzbach an der Murr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4402798-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiler im Rems-Murr-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sulzbach an der Murr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1335]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzhütte des Schwäbischen Albvereins]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Murrhardter Wald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Rems-Murr-Kreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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