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	<title>Escheburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Escheburg&amp;diff=410501&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PhiH: /* Wirtschaft und Infrastruktur */ Strecke verlinkt</title>
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		<updated>2026-02-23T22:54:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft und Infrastruktur: &lt;/span&gt; Strecke verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Escheburg COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/28//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/19//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Escheburg in RZ.svg&lt;br /&gt;
|Lageplanbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Herzogtum Lauenburg&lt;br /&gt;
|Amt               = Hohe Elbgeest&lt;br /&gt;
|Höhe              = 50&lt;br /&gt;
|PLZ               = 21039&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 040, 04152&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01053028&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE HEB&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Christa-Höppner-Platz&amp;amp;nbsp;1&amp;lt;br /&amp;gt;21521 Dassendorf&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.escheburg.de/ www.escheburg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Olga Heidebrecht&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = EWG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Escheburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Kreis Herzogtum Lauenburg]] in [[Schleswig-Holstein]]. Voßmoor liegt im Gemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie |Band=Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Ellerbek - Groß Rönnau&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2003 |ISBN=3-926055-73-1 |Seiten=62 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D967693411 |Abruf=2020-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Escheburg erstreckt sich zu beiden Seiten am Übergang der [[Naturraum|naturräumlichen]] [[Haupteinheit]]en &amp;#039;&amp;#039;Lauenburger Geest&amp;#039;&amp;#039; (Nr.&amp;amp;nbsp;696) und Unterelbeniederung (Nr.&amp;amp;nbsp;67) im Osten von Hamburg und westlich von [[Geesthacht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Naturraumzuordnung vgl. {{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen |seiten=1 |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210831210609/https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |archiv-datum=2021-08-31 |abruf=2021-12-07 |archiv-bot=2023-04-24 06:40:13 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;OSM&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.openstreetmap.org/relation/158443 |titel=Relation: Escheburg (158443) bei OpenStreetMap (Version #18) |abruf=2021-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es grenzt dabei unmittelbar an die südöstliche Landesgrenze Hamburgs bei dessen Stadtteil [[Hamburg-Altengamme|Altengamme]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;OSM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Der Ort Escheburg liegt unmittelbar am waldreichen Geesthang. Der Steilhang stellte in der Vorgeschichte das nördliche Ufer des [[Elbe-Urstromtal]]s dar. Er bildete sich gegen Ende der letzten Eiszeit, der [[Weichsel-Kaltzeit]], vor etwa 14.500 Jahren, als die auf dem Gebiet des heutigen Nord- und Nordostdeutschland stehen gebliebenen Gletscher schmolzen und die Schmelzwassermassen über das Elbe-Urstromtal in das tiefer liegende Becken der heutigen [[Nordsee]] abflossen. Die Geologie der Region ist in dieser Hinsicht über die Jahrtausende unverändert geblieben und erstreckt sich von Hamburg-Bergedorf über [[Börnsen]] und Escheburg bis nach Geesthacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Escheburg bei Hamburg im Winter 2007.jpg|mini|Geesthangbebauung]]&lt;br /&gt;
Der Ort Escheburg liegt im Wesentlichen auf der [[Geest]], also dem oberen, trockeneren Teil, und erstreckt sich lückenlos über den Hang bis in die feuchtere [[Marsch (Schwemmland)|Marsch]].&lt;br /&gt;
Das Besondere an der Geologie des Ortes ist unter anderem der aufgrund des Steilhangs vorhandene und für diese Region beachtliche Höhenunterschied von etwa 50&amp;amp;nbsp;Metern innerhalb der Ortschaft. Dadurch entstehen mehrere Straßen mit hoher Steigung bzw. starkem Gefälle (bis neun Prozent). Die hohe Lage erlaubt einen weiten Blick über die [[Vier- und Marschlande]] des Hamburger Bezirks [[Hamburg-Bergedorf]] bis zu den [[Harburger Berge]]n im Norden Niedersachsens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach [[Dalbek]] trennt die Gemeinde Escheburg von ihrer Nachbargemeinde Börnsen. Zwischen den Orten liegt das bewaldete [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Dalbekschlucht]], das westlich unmittelbar an Escheburg grenzt und seine Geologie – wie das bewaldete [[Bistal]] im Osten – wesentlich mitbestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Escheburg umfasst die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] des namenstiftenden [[Dorf]]es, der [[Häusergruppe]] &amp;#039;&amp;#039;Bistal&amp;#039;&amp;#039; und der [[Siedlung]] &amp;#039;&amp;#039;Vossmoor&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |Titel=Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987 |Datum=1992 |Seiten=27 |Online=https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/SHAusgabe_derivate_00000136/1226-12-1987.pdf |Format=PDF |KBytes=10500 |Abruf=2021-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungsstruktur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Escheburg Bauernhaus.jpg|mini|Bauernhaus]]&lt;br /&gt;
Escheburg besteht größtenteils aus Einfamilienhäusern (Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern). Entlang des &amp;#039;&amp;#039;Stubbenbergs&amp;#039;&amp;#039; liegen auch vereinzelte zweigeschossige Häuser mit Eigentums- und Mietwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben historischen Bauernhäusern gibt es auch [[Villa|villen]]&amp;amp;shy;artige Wohngebäude aus der [[Gründerzeit]] oder Neubauten aus späteren Zeiträumen. Neben den Bestandsbauten wird das Ortsbild auch von kleineren Neubaugebieten geprägt. Sie wurden vorwiegend von Familien aus dem Umland, insbesondere aus Hamburg, bezogen, die der Gemeinde ab den 1990er-Jahren eine höhere Anzahl einkommensteuerstarker Nettozahler bescherte. Regelmäßige Ausweisungen von neuen Wohngebiete waren im Jahr 1990 &amp;#039;&amp;#039;Rehmenkoppel&amp;#039;&amp;#039;, 1994 folgte &amp;#039;&amp;#039;Am Grüppental&amp;#039;&amp;#039; und 2001 Neubaugebiet &amp;#039;&amp;#039;Am Soll&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 2004 folgte &amp;#039;&amp;#039;Hohenstein&amp;#039;&amp;#039;, 2005 das kleine Neubaugebiet &amp;#039;&amp;#039;Ahornweg&amp;#039;&amp;#039;. Die Neubaugebiete bestehen aus Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Escheburg 1906 I.jpg|mini|Escheburg 1906]]&lt;br /&gt;
Der Ort Escheburg entstand im Rahmen der [[Hochmittelalterliche Ostsiedlung|hochmittelalterlichen Ostsiedlung]] und fand erstmals 1319 urkundliche Erwähnung. Escheburg war dem Kirchspiel Bergedorf zugeordnet, auch nachdem das [[Kloster]] [[Reinbek]] 1370 die Grundherrschaft übernahm. Nach der Auflösung des Klosters im Zuge der [[Reformation]] gehörte Escheburg dem herzoglichen Amt in [[Schwarzenbek]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1598 ordneten sich die kirchlichen Verhältnisse neu und Hohenhorn war neuer Kirchort. Escheburg hatte wie viele lauenburgische Dörfer unter den Folgen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zu leiden, da es an einer wichtigen Straße (etwa entlang der ehemaligen [[Bundesstraße 5|B&amp;amp;nbsp;5]]) liegt, die zu den früheren Elbfurten führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Escheburg 1906 II.jpg|mini|Escheburg 1906]]&lt;br /&gt;
Von 1650 bis 1838 war Escheburg eine wichtige Poststation auf der Strecke von Lauenburg nach Hamburg. Nachdem der letzte Herzog von [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|Sachsen-Lauenburg]] 1689 gestorben war, fiel auch der Ort Escheburg an [[Braunschweig]]-[[Lüneburg]]. 1705 erbte das Land der Kurfürst von [[Hannover]]. Es begann die „hannöversche“ Zeit, die so genannte Welfenbrücke von 1777 im Ortsteil Vossmoor zeugt von ihr. Es wurde eine neue Verwaltung eingeführt und die vielen Flurparzellen zu größeren Einheiten „verkoppelt“. So entstand das Aussehen der heutigen Feldflur mit den [[Knick]]s und [[Redder]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Escheburg Brücke.jpg|mini|Welfenbrücke von 1777]]&lt;br /&gt;
Im Rahmen der französischen Besatzung, Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, war Escheburg [[Mairie]] für die umliegenden Dörfer. Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde [[Dänemark]] neuer Landesherr, 1866 dann [[Preußen]], um 1876 als Ort des Kreises [[Kreis Herzogtum Lauenburg|Herzogtum Lauenburg]] in die Provinz [[Schleswig-Holstein]] eingegliedert zu werden. Nach Gründung der [[Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn]] erhielt Escheburg 1906 einen Bahnhof. Dieser bildete den Kern für neue Wohnhäuser entlang der Alten Landstraße, die großenteils Handwerker und Arbeiter erbauten. Erlöse aus dem Maiblumenanbau halfen vielen bei der Finanzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] mussten viele ausgebombte Hamburger und Flüchtlinge aus dem Osten aufgenommen werden. Die Einwohnerzahl verdoppelte sich sprunghaft von 560 im Jahr 1939 auf 968 im Jahr 1946. Es entstanden neue Wohnsiedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1960er Jahren zogen auch viele Hamburger nach Escheburg. Über Jahrhunderte hinweg prägte die [[Landwirtschaft]] die Gemeinde. Heute prägt den Ort insbesondere die Nähe zu [[Hamburg]] und die Landwirtschaft spielt kaum noch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung Escheburgs V.png|mini|Einwohnerentwicklung]]&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1939 bis 2003 hatte sich die Einwohnerzahl mehr als verfünffacht. Diese kontinuierliche Zunahme der Bevölkerung hielt auch in der jüngeren Vergangenheit an. Denn die Anzahl der Zuzüge überstieg die Anzahl der Fortzüge deutlich. Die Einwohnerzahl stieg weiter, allein in der Zeit von 2003 bis 2007 von 2884 auf 3254. Am 31. Dezember 2014 hatte Escheburg 3345 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Gemeindewahl am 14. Mai 2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010535323028.html wahlen-sh.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 54,4 Prozent&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2018&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2023&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 25.7&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = Grüne&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 17.5&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 17.8&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = EWG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 38.9&lt;br /&gt;
|FARBE4         = 2eaab3&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG4     = Escheburger Wählergemeinschaft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] am 14. Mai 2023 wurden insgesamt 17 Sitze vergeben. Von diesen erhielt die Escheburger Wählergemeinschaft sieben Sitze, die CDU vier Sitze und die SPD und die Grünen jeweils drei Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeisterin ===&lt;br /&gt;
Olga Heidebrecht von der EWG wurde einstimmig zur Bürgermeisterin gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün unter zwei silbernen Maiblumenstengeln eine aus behauenen Quadern bestehende goldene Brücke, deren Schlussstein unter einer Fürstenkrone die verschlungenen Buchstaben G und R aufweist.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|583|Gemeinde Escheburg, Kreis Herzogtum Lauenburg|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Blumen beziehen sich auf die seit dem vorigen Jahrhundert im Gemeindeteil Escheburg betriebene Maiblumenkultur. Für den Gemeindeteil Vossmoor ist im Wappen die 1777 dort errichtete Brücke abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Kulturdenkmale in Escheburg]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Escheburg - Dalbekschlucht.jpg|mini|Dalbekschlucht]]&lt;br /&gt;
Im Westen der Gemeinde Escheburg liegt das 66 Hektar große Naturschutzgebiet [[Dalbekschlucht]]. Das Naturschutzgebiet ist ein bewaldetes und tief in die Steilhänge eingeschnittenes Bachschluchtsystem, das durch den Bach [[Dalbek]] durchquert wird und vor etwa 18.000 bis 14.500 Jahren entstanden ist. Zu dieser Zeit kamen die Gletscher auf dem Gebiet Holsteins zum Stehen und deren Schmelzwassermassen gruben sich ihren Weg zum Elbe-Urstromtal tief in die Erde. Durch die tiefen Erosionen konnten Einblicke in das mindestens 65 Millionen Jahre zurückliegende Erdzeitalter des [[Tertiär (Geologie)|Tertiär]] gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten der Gemeinde Escheburg liegt das ebenfalls bewaldete und auf ähnliche Art entstandene, etwa gleich große [[Bistal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Archäologisches Denkmal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Escheburg - Grabhügel.jpg|mini|Grabhügel]]&lt;br /&gt;
Im nordöstlichen Teil der Gemeinde Escheburg liegen 33 überpflügte vorgeschichtliche [[Hügelgrab|Grabhügel]]. Sie stammen wahrscheinlich aus der frühen [[Bronzezeit]] und haben vereinzelt einen Durchmesser von bis zu etwa 30 Metern. Sie weisen nur noch eine geringe Höhe auf. Der Bereich wird heute als Golfplatz genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabhügel wurden angelegt, indem zunächst Baum- oder Bohlensärge auf der Geländeoberfläche niedergelegt wurden, die dann zumeist eine Ummantelung aus kopfgroßen Rollsteinen erhielten. Anschließend wurden diese mit einem Erdhügel bedeckt. Ein Steinkreis um den Grabhügel sorgte für den äußeren Halt. In der späten Bronzezeit, in der nachfolgenden [[Eisenzeit]] bis hin in die [[Völkerwanderung]]szeit wurde die Asche der Verstorbenen in Urnen gesammelt. In der Region um Escheburg wurden die Urnen im Hügelmantel schon bestehender Grabhügel beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Escheburg Dorfplatz.jpg|mini|Dorfplatz]]&lt;br /&gt;
Die Infrastruktur Escheburgs ist relativ schwach ausgeprägt. Es existieren neben einem REWE Markt mit einer Bäckerei im Neubaugebiet Lange Stücken, noch eine weitere [[Bäckerei]] am Dorfplatz. Die nächsten großen Supermärkte, Einkaufszentren und Fußgängereinkaufszonen liegen in [[Wentorf bei Hamburg]], Hamburg-Bergedorf und Geesthacht. Es existieren zwei Restaurants, davon einer im Alten Bahnhof und ein anderer am Golfplatz. Ebenso haben sich keine [[Arzt|Ärzte]] in Escheburg niedergelassen. Die nächsten Krankenhäuser liegen in Hamburg, Reinbek und Geesthacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort verfügt über eine [[Grundschule]] (verlässliche Ganztagsschule) und über zwei [[Kindergarten|Kindergärten]]; des Weiteren über einen [[Sportverein]] mit einem, im Jahre 2016 errichteten, Kunstrasenplatz, die [[Freiwillige Feuerwehr]] Escheburg mit einer Jugendwehr, einen [[Golfplatz]] und eine [[Kirchengebäude|Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Escheburg Alter Bahnhof.jpg|mini|Alter Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Escheburg ist an den Hamburger Verkehrsverbund angeschlossen und wird vom Linienbus mit der Kennung 8890 frequentiert. Die ehemalige [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;5]] durchquert Escheburg und führt im Osten nach Geesthacht und im Westen durch Hamburg-Bergedorf weiter nach Hamburg. Die in der Nähe gelegene [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;404]] führt im Norden nach [[Kiel]] und im Süden nach Lüneburg. Die [[Autobahnanschlussstelle]] Geesthacht ist drei Kilometer, die Anschlussstelle [[Hamburg-Curslack]] ist sechs Kilometer entfernt. Die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;25]] (Marschenlinie) führt auf die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;1]] nach [[Lübeck]] und [[Bremen]] und über die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;255]] unmittelbar ins Hamburger Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Hamburg-Bergedorf–Geesthacht]] wird nur noch für gelegentlichen [[Güterverkehr]] und von der [[Museumseisenbahn]] der [[Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.escheburg.de/ Gemeinde Escheburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10067210-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Herzogtum Lauenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Escheburg| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PhiH</name></author>
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