<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eschebachsche_Werke</id>
	<title>Eschebachsche Werke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eschebachsche_Werke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eschebachsche_Werke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T12:31:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eschebachsche_Werke&amp;diff=480864&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eschebachsche_Werke&amp;diff=480864&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-04T10:59:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dresden Eschebachwerke 1.jpg|mini|Der 1900 errichtete Neubau des Dresdner Eschebach’schen Werkes in Dresden-Pieschen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:VEWAG Radeberg 1916.jpg|mini|Vereinigte Eschebach’sche Werke Radeberg (Vewag), im Vordergrund der Güterbahnhof, um 1916]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radeberg Eschebach.JPG|mini|Gebäude des ehemaligen Traditionsbetriebes Eschebach in Radeberg, 2011 ausgebrannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eschebach-Werke AG 1937 1000 RM.jpg|mini|Aktie über 1000 RM der Eschebach-Werke AG vom August 1937]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eschebachsche Werke AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1877 von [[Carl Eschebach]] als [[Klempner]]werkstatt in [[Dresden]] gegründet. Mit dem Kaufmann Julius Haußner gründete Eschebach zu jener Zeit das &amp;#039;&amp;#039;Klempnergeschäft Eschebach &amp;amp; Haußner&amp;#039;&amp;#039; zur Produktion von Haushaltsgegenständen.&lt;br /&gt;
Nach der Erweiterung der Produktpalette um Küchenmöbel und Haushaltsgeräte kaufte die Firma &amp;#039;&amp;#039;Blechwarenfabrik Eschebach &amp;amp; Haußner Dresden&amp;#039;&amp;#039; 1886 die in Zwangsversteigerung befindliche [[Radeberg]]er Firma „Wagenbauanstalt SAXONIA AG“ (ehem. Saxonia Eisenwerke Radeberg) für 185.000 Mark (nach [[Deutsche Währungsgeschichte#Die Mark des neuen Deutschen Kaiserreichs|heutiger Kaufkraft]] ca. {{Inflation|1=DE|2=185000|3=1886|r=-3}} Euro). 1890 fusionierten das Dresdner und das Radeberger Werk zur &amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Eschebach’sche Werke [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]] (Vewag)&amp;#039;&amp;#039; mit Stammsitz in Dresden. Der Neubau des Dresdner Werkes an der Riesaer Straße in Dresden-[[Pieschen]] konnte im Juni 1900 bezogen werden. Beim Tod Eschebachs im Jahr 1905 hatte sein Unternehmen in beiden Standorten etwa 2000 Arbeitnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] produzierte Eschebach u.&amp;amp;nbsp;a. [[Feldküche]]n für das Heer. 1926/27 entwickelte die Firma seriell produzierte Möbel für Reformküchen, die, anders als die [[Frankfurter Küche]] von [[Margarete Schütte-Lihotzky]], keine [[Einbauküche]]n waren, sondern als Einzelmöbel individuell platziert werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Eschebach: &amp;#039;&amp;#039;Die Eschebach-Reformküche. Die Qualitätsküche fürs ganze Leben.&amp;#039;&amp;#039; In: Claudia Quiring, Hans-Georg Lippert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Moderne 1919–1933. Neue Ideen für Stadt, Architektur und Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Sandstein Verlag, Dresden 2019, ISBN 978-3-95498-464-0, S. 234–237.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Weltwirtschaftskrise]] bekam das Unternehmen ernste Probleme, und das Dresdner Werk musste 1931 an die &amp;#039;&amp;#039;AG für Cartonagen-Industrie&amp;#039;&amp;#039; verkauft werden. Die [[Firma|Firmierung]] wurde in &amp;#039;&amp;#039;Eschebach-Werke AG&amp;#039;&amp;#039; geändert und das Radeberger Werk alleiniger Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ist 1946 ist der Betrieb enteignet und teilweise [[Demontage (Reparation)|demontiert]] worden. Die Gewerke Gießerei und Blechverarbeitung wurden eingestellt. Die Produktpalette ist schrittweise auf Einbauküchen spezialisiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umwandlung zum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Volkseigener Betrieb|VEB Küchenmöbel Radeberg]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erfolgte nach 1950. Im Rahmen der [[Verstaatlichung]]swelle von 1972 wurde der Betrieb in den &amp;#039;&amp;#039;VEB [[Möbelkombinat Hellerau]]&amp;#039;&amp;#039; eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde der Betrieb [[Privatisierung|privatisiert]] und musste nach einem Jahr schon [[Insolvenz]] anmelden. Häufige Eigentümerwechsel und undurchsichtige Finanzgeschäfte brachten das Unternehmen zur zweiten Insolvenz, die mit der Produktionseinstellung im Jahre 2004 endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großbrand am 5. Dezember 2010 zerstörte ein großes Produktionsgebäude, bei einem weiteren Großbrand am 3. März 2011 brannte das Hauptgebäude an der Bahnhofstraße größtenteils aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ffwradeberg.de/index.php/die-ff-radeberg/einsaetze?view=einsatzberichte Freiwillige Feuerwehr Radeberg, Einsatzliste]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese und mehrere kleinere Brände 2013 und 2014 führten zu einer ruinösen Industriebrache und zum schrittweisen Abriss der Ruinen. 2016 begann der Abriss des ehemals repräsentativen Hauptgebäudes. Das gesamte Objekt gehört zu den [[Liste der Kulturdenkmale in Radeberg|Kulturdenkmalen der Stadt Radeberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2014 wurde die Produktion von Badezimmer- und Küchenmöbeln unter dem Namen Eschebach in Rödinghausen (Ostwestfalen-Lippe) durch die &amp;#039;&amp;#039;Eschebach GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; wieder aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Eschebach produziert in Rödinghausen |Online=https://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/branchennews/betrieb-management/detail/news/eschebach-produziert-in-roedinghausen/ |Abruf=2016-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der gleichen Firmenanschrift ist auch die &amp;#039;&amp;#039;Störmer GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; zu finden, die ebenfalls Küchenmöbel herstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Küchenhersteller Störmer hat Sitz von Enger nach Rödinghausen verlegt |Online=https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/20522448_Kuechenhersteller-Stoermer-hat-Sitz-von-Enger-nach-Roedinghausen-verlegt.html |Abruf=2021-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2020 erfolgte dann der Zusammenschluss mit der &amp;#039;&amp;#039;Störmer GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Störmer AG&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Störmer: Umwandlung zur „digitalen AG“ |Online=https://www.moebelkultur.de/news/umwandlung-zur-digitalen-ag/ |Abruf=2021-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eschebach-Werke}}&lt;br /&gt;
* Lars Herrmann: {{Webarchiv |url=http://www.dresdner-stadtteile.de/Nordwest/Pieschen/Eschebach-Werke/eschebach-werke.html |wayback=20221215092608 |text=&amp;#039;&amp;#039;Eschebach-Werke&amp;#039;&amp;#039;}}, dresdner-stadtteile.de&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Rita Müller|139649093|Carl Eschebach}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/043650|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Pieschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pieschen (Stadtbezirk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Radeberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küchenmöbelhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>