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	<title>Erwin von Helmersen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T09:22:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_von_Helmersen&amp;diff=1440870&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-04T18:40:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erwin von Helmersen.jpg|miniatur|Erwin von Helmersen in alliierter Internierung. Das Haftbogenfoto wurde zwischen 1945 und 1947 aufgenommen.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Joseph August von Helmersen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Genealogisches Handbuch der baltischen Ritterschaften. Teil: Livland. Bd II. Görlitz: Verlag E. U. Starke, 1929. S. 834.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[4. November]] [[1914]] in [[Bremen]]; †&amp;amp;nbsp;[[12. April]] [[1949]] in [[Krakau]]) war ein deutscher [[SS-Hauptsturmführer]] (1944) und als [[KZ-Arzt|Lagerarzt]] im [[KZ Auschwitz-Birkenau]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin von Helmersen war Angehöriger des [[Adel]]sgeschlechts [[Helmersen (Adelsgeschlecht)|von Helmersen]]. Er studierte nach dem Abschluss seiner Schullaufbahn in den 1930er Jahren Medizin an der [[Universität Bonn]]. 1933 trat er der [[Sturmabteilung|SA]] bei, am 7. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 4.194.453).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/14691107&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|Nationalsozialistischen Studentenbund]] war er Mitarbeiter im Amt für politische Erziehung und wurde in der Folge dessen Leiter. Seine dem Wehrdienst vorstehende Arbeitspflicht leistete er wahrscheinlich ab Mitte der 1930er Jahre beim [[Reichsarbeitsdienst]] ab. Der [[Schutzstaffel|SS]] trat er 1940 bei (SS-Nummer 372.240). Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er als Arzt bei dem 301. Infanterie-Regiment beziehungsweise dem 3. Sanitätsbataillon Berlin eingesetzt. Ab Dezember 1942 arbeitete er im SS-Lazarett Berlin-Lichterfelde und war [[Doktorand]] bei [[Fritz Lenz]] am [[Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik]] (KWI-A) in [[Berlin-Dahlem]]. Mit der [[Dissertation]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Nachkommenschaft einer [[Armenier|armenischen]] Familie in einem deutschen Siedlungsdorf in der [[Bukowina]]&amp;#039;&amp;#039; wurde Helmersen  im August 1943  [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Von August 1943 bis Oktober 1944 war von Helmersen als Lagerarzt im KZ Auschwitz-Birkenau eingesetzt, wo er unter anderem im „[[Zigeunerlager Auschwitz|Zigeunerlager]]“ tätig war. Helmersen soll in Auschwitz-Birkenau an [[Selektion (Konzentrationslager)|Selektion]]en von kranken Häftlingen für die [[Gaskammer (Massenmord)|Gaskammer]] und an den [[Menschenversuche in nationalsozialistischen Konzentrationslagern|Sterilisierungsversuchen]] von [[Carl Clauberg]] teilgenommen haben. Nach Oktober 1944 war er beim [[SS-Fallschirmjäger-Bataillon 500]] und im SS-Lazarett Prag eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsende]] befand sich von Helmersen in amerikanischer Internierung. Am 14. Oktober 1947 wurde er nach [[Volksrepublik Polen|Polen]] überstellt. Vom Bezirksgericht in Krakau wurde er am 17. Januar 1949 [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und am 12. April 1949 [[Hinrichtung|hingerichtet]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hefte von Auschwitz, Ausgabe 15, [[Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau]], 1975, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 1997, ISBN 3-596-14906-1.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783100393333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Carola Sachse und Benoit Massin: [https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/KWG/Ergebnisse/Ergebnisse3.pdf &amp;#039;&amp;#039;Biowissenschaftliche Forschung an Kaiser-Wilhelm-Instituten und die Verbrechen des NS-Regimes – Informationen über den gegenwärtigen Wissensstand&amp;#039;&amp;#039;], Berlin 2000 (PDF-Datei; 204&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125500564|VIAF=47725232}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Helmersen, Erwin von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lagerarzt im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Volksrepublik Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Helmersen, Erwin von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt im KZ Auschwitz-Birkenau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. November 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krakau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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