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	<title>Erwin von Beckerath - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:04:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_von_Beckerath&amp;diff=139069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rudolfo42: Commonscat eingefügt</title>
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		<updated>2025-11-21T22:52:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Emil von Beckerath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Juli]] [[1889]] in [[Krefeld]]; † [[23. November]] [[1964]] in [[Bad Godesberg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Ökonom]], der in [[Universität zu Köln|Köln]], [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Universität Basel|Basel]] Staats- und Wirtschaftswissenschaft lehrte. Er war Vetter des Ökonomen [[Herbert von Beckerath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Grab Erwin von Beckerath.jpg|thumb|Das Grab von Erwin von Beckerath auf dem [[Rüngsdorfer Friedhof]] in Bonn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckerath besuchte das [[Gymnasium]] in seiner Geburtsstadt [[Krefeld]] und bestand dort 1908 das [[Abitur]]. Daraufhin studierte er [[Nationalökonomie]], Geschichte und Philosophie in [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg i.Br.]], [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Berlin]]. An der dortigen Friedrich-Wilhelms-Universität wurde er 1912 promoviert. Anschließend war er als wissenschaftlicher Assistent für Nationalökonomie an der [[Universität Leipzig]] tätig, leistete 1915/16 Kriegsdienst und arbeitete danach als Assistent an der [[Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven|Handelskammer Bremen]]. 1918 habilitierte er sich an der Universität Leipzig, wo er für zwei weitere Jahre als Privatdozent für Nationalökonomie lehrte. 1920 ging Beckerath als a.o. Professor für Nationalökonomie (und damit zu diesem Zeitpunkt jüngster Professor für Nationalökonomie in Deutschland) an die [[Universität Rostock]], 1922 als ordentlicher Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften und Dekan für die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät an die [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] und wiederum zwei Jahre später als Professor für Nationalökonomie an die Universität zu Köln. Hier war er zudem von 1931 bis 1939 Direktor des Deutsch-Italienischen Kulturinstituts (Petrarca-Haus). 1939 wechselte er schließlich an die Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo er 1957 emeritiert wurde. Danach wirkte er noch bis 1964 als Lehrbeauftragter für Nationalökonomie an der Universität Basel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gelehrtenverzeichnis.de/person/33223594-c3a2-65ae-2c8b-4d4c60ab09bd?lang=de |titel=Erwin von Beckerath |zugriff=2018-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beckerath zählt nach [[Walter Eucken]], [[Franz Böhm (Wirtschaftswissenschaftler)|Franz Böhm]] und [[Hans Großmann-Doerth]] zu den Vertretern des [[Ordo-Liberalismus]]. Zudem war Beckerath Mitglied der Klasse IV der &amp;#039;&amp;#039;[[Akademie für Deutsches Recht]]&amp;#039;&amp;#039;, die von [[Jens Jessen]] geleitet wurde und führte innerhalb dieser Klasse die &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, die das Deutsche Reich im März 1943 als »nicht kriegswichtig« einstellte. Diese Arbeitsgemeinschaft fand ihre inoffizielle Fortsetzung unter der Bezeichnung »[[Arbeitsgemeinschaft Erwin von Beckerath]]«, die in der Historiographie auch als »Dritter Freiburger Kreis« bezeichnet wird. Seine Mitglieder standen mehr oder weniger deutlich der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] [[Dietrich Bonhoeffer]]s nahe. Von 1948 bis zu seinem Tod 1964 war Beckerath Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim [[Bundeswirtschaftsministerium]], der in gewisser Hinsicht auch die Tradition der »Arbeitsgemeinschaft Erwin von Beckerath« fortsetzte; in dieser Funktion hat Erwin von Beckerath die Wirtschaftspolitik von Wirtschaftsminister [[Ludwig Erhard]] als „soziale Marktwirtschaft“ mitbestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1938: Komtur des [[Orden des heiligen Jakob vom Schwert|Ordens des heiligen Jakob vom Schwert]]&lt;br /&gt;
* 1938: Ritter des [[Orden der Krone von Italien|Ordens der Krone von Italien]]&lt;br /&gt;
* 1954: Großes Verdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1964: Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1964: Ritter des portugiesischen [[Christusorden (Portugal)|Christus-Ordens]] von Santiago&lt;br /&gt;
* 1964: Ehrendoktorwürde, Universität zu Köln&lt;br /&gt;
* Vom Universitätsclub Bonn wurde ein Apartment des Internationalen Gästehauses nach Erwin von Beckerath benannt; hier hat [[Horst Albach]] die Patenschaft übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[File:Erwin von Beckerath Wirtschaftsfragen 1957 Titel.jpg|thumb|hochkant|Festschrift für [[Ludwig Erhardt]] (1957)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die preußische Klassensteuer und die Geschichte ihrer Reform bis 1851&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Staats- und sozialwissenschaftliche Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; 163, {{ZDB|550024-2}}). Duncker &amp;amp; Humblot, München u. a. 1912, (Zugleich: Berlin, Universität, Dissertation, 1912).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Seehafenpolitik der Deutschen Eisenbahnen und die Rohstoffversorgung.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1918, (Leipzig, Universität, Habilitations-Schrift, 1918).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wesen und Werden des fascistischen Staates.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1927, (Unveränderter, reprografischer Nachdruck. Mit einem Vorwort zum Neudruck von [[Norbert Kloten]]. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1979, ISBN 3-534-07087-9).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Dietzel als Nationalökonom und Soziologe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kriegsvorträge Universität Bonn|Kriegsvorträge der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn am Rhein]].&amp;#039;&amp;#039; Heft 135). Scheur, Bonn 1944.&lt;br /&gt;
* mit Josef Heinz Müller: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Heft 52, {{ZDB|2458103-3}}). Schlösser, Braunschweig 1951, (7., unveränderte Auflage. Verlag Neue Wirtschafts-Briefe, Herne u. a. 1971, ISBN 3-482-53067-X).&lt;br /&gt;
* als Herausgeber mit anderen: &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Sozialwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber mit [[Fritz W. Meyer]], [[Alfred Müller-Armack]]: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsfragen der freien Welt.&amp;#039;&amp;#039; Knapp, Frankfurt am Main 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lynkeus. Gestalten und Probleme aus Wirtschaft und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schieder]]: &amp;#039;&amp;#039;Faschismus für Deutschland. Erwin von Beckerath und das Italien Mussolinis&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Christian Jansen]]; [[Lutz Niethammer]]; [[Bernd Weisbrod]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Aufgabe der Freiheit. Politische Verantwortung und bürgerliche Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert. Festschrift für Hans Mommsen.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, Berlin 1995, ISBN 3-05-002835-1, S. 267–283.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118654578}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/034708}}&lt;br /&gt;
* {{CPR|118654578|Erwin von Beckerath}}&lt;br /&gt;
* [http://www.beckerath.info/index.php?ErwinvonBeckerath Familien-Webseite von Beckerath]&lt;br /&gt;
* [http://www.uniclub-bonn.de/wohnen_03.htm#5 Uniclub Bonn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118654578|LCCN=n/87/122638|NDL=00551637|VIAF=109490583}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beckerath, Erwin von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter des Ordoliberalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Freiburger Kreises (NS-Zeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Italien (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des heiligen Jakob vom Schwert (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des portugiesischen Christusordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Unternehmerfamilie Beckerath|Erwin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beckerath, Erwin von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Beckerath, Erwin E. von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ökonom und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Godesberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rudolfo42</name></author>
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