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	<title>Erwin van Aaken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T12:59:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_van_Aaken&amp;diff=1288079&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25740-25: Link zu der Beitrittsurkunde hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-27T07:34:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link zu der Beitrittsurkunde hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin van Aaken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1904]] in [[Straelen]]; † [[28. Januar]] [[2008]] in [[Würzburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Architekt]], der durch eine Vielzahl von katholischen Kirchenbauten bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin van Aaken wurde im niederrheinischen Straelen als ältestes von acht Kindern geboren. Nach Besuch des Gymnasiums in seinem Geburtsort arbeitete er ab 1923 im Architekturbüro seines Vaters, bevor er von 1925 bis 1927 an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]] [[Architektur]] studierte. Zu Beginn seines Studiums wurde er Mitglied der katholischen Studentenverbindung Trifels. Er unterbrach sein Studium, um als Zeichner im Büro seines Onkels [[Albert Boßlet]] zu arbeiten. Von 1928 bis 1930 setzte er das Studium fort und schloss es als [[Diplom-Ingenieur]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab 1928 war ihm das Baubüro seines Onkels in [[Regensburg]] übergeben worden, das er bis 1932 leitete. Hier war er verantwortlich für die Bauausführung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder sowie für das Krankenhaus in [[Schwandorf]]. Anschließend war er 1932 als Baureferendar beim Landbauamt [[Bamberg]] sowie beim Universitätsbauamt Würzburg beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 zum &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]] in der öffentlichen Bauverwaltung) ernannt, entschied er sich 1934, als selbständiger Architekt tätig zu sein und die Zusammenarbeit mit Albert Boßlet fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 trat van Aaken in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1940 an arbeitete van Aaken als Statiker an der [[Landesgewerbeanstalt Bayern]] in Würzburg, bis er 1942 zum Kriegsdienst eingezogen und als Unteroffizier zum Straßen- und Brückenbau an der Ostfront eingesetzt wurde. Er absolvierte bis Januar 1945 eine Offiziersausbildung und kam anschließend zum Baupionierbataillon 476 nach [[Treuburg]]. Van Aaken erlitt einen Beindurchschuss und geriet in [[Heiligenhafen]] in britische [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Entlassung aus der Gefangenschaft kehrte er nach Würzburg zurück und gründete zusammen mit seinem Onkel Albert Boßlet 1945 eine Arbeitsgemeinschaft. Erst nach Boßlets Tod 1957 führte er das Büro selbständig fort. Aus seiner 1948 geschlossenen Ehe gingen bis 1955 vier Kinder hervor. Sein ältester Sohn Stephan trat 1978 in das Büro ein und führte dieses bis 2019 fort, nachdem sich sein Vater 1996 im Alter von 92 Jahren zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Januar 2008 starb Erwin van Aaken im Alter von 103 Jahren in Würzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Erwin van Aaken wurde überregional bekannt durch seine Kirchenbauten, die von seiner langjährigen Zusammenarbeit mit [[Albert Boßlet]] geprägt waren. Zu einem eigenständigen Stil fand er nach Boßlets Tod 1957 und der Weiterführung des vormals gemeinsamen Büros. Die Kirchenbauten in den 1960er und 1970er Jahren zeigen die Entwicklung eines individuellen künstlerischen Profils, das doch die grundlegenden Einflüsse Boßlets erkennen lässt. Im Kirchenbau gestaltete van Aaken unverkennbare Raumformen mit einer Bevorzugung von Oberlicht oder indirektem Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner gemeinsamen Zeit mit Boßlet wirkte er an so bedeutenden Bauten wie der Klosterkirche von [[Abtei Münsterschwarzach|Münsterschwarzach]], der [[Liste von Sakralbauten in Würzburg#Mariannhill, Herz-Jesu-Kirche, Heimgarten|Herz-Jesu-Kirche Mariannhill]] und der [[Unsere Liebe Frau (Würzburg)|Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frau]] in Würzburg mit. Sein Lebenswerk umfasst über 160 Kirchen in Deutschland. Dazu kommen noch zahlreiche Pfarrhäuser, Kindergärten und Gemeindezentren. Auch anspruchsvolle Renovierungsprojekte, wie z.&amp;amp;nbsp;B. das der [[Kirchen in Würzburg|Augustinerkirche]] in Würzburg, zählten zu seinem Tätigkeitsspektrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1927–1928: [[Kirchen in Würzburg#Mariannhill, Herz-Jesu-Kirche, Heimgarten|Herz-Jesu-Kirche]] mit [[Mariannhiller Missionare|Mariannhiller]] Pius-Seminar in Würzburg (als Mitarbeiter Boßlets)&lt;br /&gt;
* 1935–1938: Klosterkirche in [[Münsterschwarzach]] bei Kitzingen (als Mitarbeiter Boßlets, Fertigung der statischen Berechnung)&lt;br /&gt;
* 1936–1937: Pfarrkirche [[Unsere Liebe Frau (Würzburg)|Unserer Lieben Frau]] in Würzburg (als Mitarbeiter Boßlets)&lt;br /&gt;
* 1953: Pfarrkirche [[St. Konrad (Aschaffenburg)|St. Konrad]] in [[Aschaffenburg]]-[[Strietwald]]&lt;br /&gt;
* 1957: Kirche [[Herz-Jesu-Kirche (Weinheim-Oberflockenbach)|Herz Jesu]] in [[Weinheim#Stadtgliederung|Weinheim-Oberflockenbach]] (als Mitarbeiter Boßlets)&lt;br /&gt;
* 1958: Pfarrkirche Herz Jesu in Baden-Baden-[[Varnhalt]] (als Mitarbeiter Boßlets)&lt;br /&gt;
* 1959–1961: Kirche St. Laurentius in [[Abtsroda-Sieblos|Sieblos]] (Gemeinde [[Poppenhausen (Wasserkuppe)]])&lt;br /&gt;
* 1960–1961: Kirche in [[Faulbach]]&lt;br /&gt;
* 1961: Kirche [[St. Ägidius (Wörth am Rhein)|St. Ägidius]] in Wörth am Rhein&lt;br /&gt;
* 1962: Kirche [[St. Gertrud (Leimersheim)|St. Gertrud]] in Leimersheim&lt;br /&gt;
* 1962–1963: Pfarrkirche [[St. Vitus (Wülfershausen an der Saale)|St. Vitus]] in Wülfershausen an der Saale&lt;br /&gt;
* 1964–1967: Pfarrkirche [[St. Bonifatius (Tauberbischofsheim)|St. Bonifatius]] in [[Tauberbischofsheim]]&lt;br /&gt;
* 1972–1974: Kirche zum Heiligen Geist in [[Michelstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Coenen: &amp;#039;&amp;#039;Die katholische Pfarrkirche Herz-Jesu im Baden-Badener Stadtteil Varnhalt. Ein Spätwerk von Albert Boßlet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortenau. Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 88 (2008), S. 355–364.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|23501}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.missioklinik.de/apostolat/seminar/seminar2.htm | wayback=20110420022848 | text=Boßlet und van Aaken}}&lt;br /&gt;
* [https://catalog.archives.gov/id/581244230?objectPage=16 NSDAP Beitrittsurkunde] (Veröffentlicht von der US-Regierung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aaken, Erwin van}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwin van Aaken| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kreis Kleve)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aaken, Erwin van&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straelen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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