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	<title>Erwin Zajicek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Zajicek&amp;diff=2601792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Robert Kriechbaumer; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-09T19:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Robert Kriechbaumer; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2012-03-17 0757 Poysdorf Friedhof Grab Erwin Zajicek.jpg|miniatur|Grab von Erwin Zajiček in Poysdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Zajiček&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[22. November]] [[1890]] in [[Fröllersdorf]], [[Österreich-Ungarn]]; gestorben [[29. Oktober]] [[1976]] in [[Poysdorf]]) war ein tschechoslowakisch-österreichischer Politiker und der zuletzt gestorbene deutsche Minister der [[Tschechoslowakei]] der [[Zwischenkriegszeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Kriechbaumer]]: &amp;#039;&amp;#039;Europa Res Publica.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien u. a. 2006, ISBN 3-205-77461-2, S. 221 (Anmerkungen, online auf [http://books.google.at/books?id=x2e-5HEpC_MC&amp;amp;pg=PA221&amp;amp;lpg=PA221&amp;amp;dq=erwin+zajicek+minister&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=LNOPrGhSPQ&amp;amp;sig=L76R-sbZaiNI_qftIP7WVKsy9Lc&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UVyAT_JWzt2yBu_cndoE&amp;amp;ved=0CEwQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=erwin%20zajicek%20minister&amp;amp;f=false Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der als Sohn eines Lehrers geborene Zajiček besuchte die Volksschule in [[Bratelsbrunn]], das Gymnasium in [[Nikolsburg]] und schließlich die Lehrerbildungsanstalt der Schulbrüder in [[Wien]]-[[Strebersdorf (Wien)|Strebersdorf]]. Hier legte er 1910 die Berufsreifeprüfung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 trat er seinen Dienst als Volksschullehrer in Nikolsburg an. Weitere Dienstorte waren [[Pohrlitz]], [[Pollau]] und Neusiedl. 1914 legte er die Prüfung als Bürgerschullehrer ab und leistete ab 1915 zunächst als Soldat und später als Offizier seinen Kriegsdienst an der russischen und italienischen Front. Er wurde verwundet und bekam die große silberne [[Ehren-Denkmünze für Tapferkeit (Österreich)|Tapferkeitsmedaille]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1920 war er als Fachlehrer an der [[Bürgerschule#Österreich|Bürgerschule]] [[Valtice|Feldsberg]] tätig und ab 1930 an der Bürgerschule [[Znaim]]. Unterbrochen wurde seine Unterrichtstätigkeit durch das Amt eines [[Minister ohne Geschäftsbereich|Ministers ohne Portefeuille]] in der tschechoslowakischen Regierung, das er am 2. Juli 1936 antrat. Nach seinem Rücktritt 1938 war er bis 1942, als er zur deutschen [[Wehrmacht]] eingezogen wurde, wieder als Lehrer an der Hauptschule in Znaim tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Kriegsende geriet er in sowjetische Gefangenschaft, kam Ende 1946 frei und fand seine unterdessen aus der Heimat [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertriebene]] Familie in Wien wieder. Später siedelte er sich mit seiner Familie in Poysdorf in [[Niederösterreich]] an, wo er bis zu seiner Pensionierung 1955 unterrichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Zajiček verstarb am 29. Oktober 1976 in Poysdorf, wo er auch beigesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2012-03-03 0724 Kleinschweinbarth Schweinbarther Berg Suedmaehrerkreuz Gedenkstein Erwin Zajicek.jpg|miniatur|Gedenkstein für Erwin Zajiček beim Südmährenkreuz auf dem Schweinbarther Berg]]&lt;br /&gt;
Erwin Zajicek war ab 1911 Mitglied der [[Deutsche Christlich-Soziale Volkspartei|Deutschen Christlich-Sozialen Volkspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit initiierte er die Gründung des Willmann-Bundes, der eine Vereinigung deutscher katholischer Lehrer in der Tschechoslowakei darstellte. Als [[Aktivismus und Negativismus|aktivistischer]] Politiker setzte er sich für die Zusammenarbeit deutscher und tschechischer Parteien ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925, 1929 und 1935 wurde er als Abgeordneter der [[Deutsche Christlich-Soziale Volkspartei|Deutschen Christlich-Sozialen Volkspartei]] in das  [[Abgeordnetenhaus (Tschechoslowakei)|Tschechoslowakische Abgeordnetenhaus]] gewählt. Außerdem war er erster Obmann-Stellvertreter in der Partei. Am 2. Juli 1936 wurde er Minister ohne Geschäftsbereich in der tschechoslowakischen Regierung. Sein Rücktritt und die Selbstauflösung der Partei 1938 beendete seine politische Karriere in der Tschechoslowakei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 gehörte Erwin Zajiček der [[Österreichische Volkspartei|Österreichischen Volkspartei]] an, wo er so wie in seiner Funktion als Leiter des Dachverbands der Südmährer in Österreich, die er zwischen 1962 und 1974 innehatte, vor allem die Interessen der Heimatvertriebenen vertrat. Er war auch eine treibende Kraft, als auf dem [[Schweinbarther Berg]] bei [[Kleinschweinbarth]] 1963 das [[Südmährenkreuz|Südmährerkreuz]] geweiht und ebenfalls 1963 das erste sogenannte Kreuzbergtreffen der Südmährer organisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wertheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von deutschen Parteien und Parteiführern im Ausland&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Zentral-Verlag, Berlin 1930, S. 201f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Südmährer – Zeitschrift für die Kreise: Znaim, Nikolsburg, Zlabings und Neubistritz.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Südmährischen Landschaftsrat in der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Geislingen an der Steige im November 1975.&lt;br /&gt;
* [[Mads Ole Balling]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Reval bis Bukarest: statistisch-biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. Dokumentation Verlag, Kopenhagen 1991, ISBN 87-983829-4-2, S. 395f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124979076}}&lt;br /&gt;
* [http://portal.suedmaehren.at/wiki/index.php/Erwin_Zajicek &amp;#039;&amp;#039;Erwin Zajicek.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;suedmaehren.at&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Partei.&amp;#039;&amp;#039; In: Karl Bosl (Hrsg.): [http://books.google.at/books?id=YYQhjysTFMwC&amp;amp;pg=PA287&amp;amp;lpg=PA287&amp;amp;dq=erwin+zajicek+minister&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=1WoNuzC6jJ&amp;amp;sig=KmhUuMwMPpl7WR6Ch7kVvss7l7o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=gV2AT-CgNsnRsgbfvfy9BA&amp;amp;ved=0CFQQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=erwin%20zajicek%20minister&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Die Erste Tschechoslowakische Republik als multinationaler Parteienstaat.&amp;#039;&amp;#039;] Oldenbourg Verlag, München/Wien 1979, ISBN 3-486-49181-4, S. 286.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124979076|VIAF=35403337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zajicek, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des Tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DCSVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ÖVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zajicek, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zajiček, Erwin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechoslowakischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. November 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fröllersdorf]], Mähren&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Oktober 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Poysdorf]], Niederösterreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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