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	<title>Erwin Weinmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 23. November 2025 um 00:05 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Weinmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juli]] [[1909]] in [[Frommenhausen]] Kreis [[Tübingen]]; † [[1945]] verschwunden und 1949 für tot erklärt) war ein deutscher Arzt, [[SS-Oberführer]] und Oberst der Polizei; im [[Reichssicherheitshauptamt]] Chef der Gruppe IV D (Besetzte Gebiete) innerhalb der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] (Amt IV); von Januar 1942 bis Juli 1943 als Anführer des Sonderkommandos 4a (Sk4a) für den Massenmord an [[Juden in der Ukraine]] verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Weinmanns Vater war Lehrer und fiel im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in [[Flandern]], so dass Erwin und sein Bruder [[Ernst Weinmann|Ernst]] (1939 bis 1945 Oberbürgermeister von Tübingen) ohne Vater aufwuchsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon als Schüler in [[Rottweil]] begann er sich nationalsozialistisch zu betätigen. Im Sommersemester 1927 nahm er ein [[Studium der Medizin|Medizinstudium]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] auf, an der zu diesem Zeitpunkt der [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund]] (NSDStB) bereits tonangebend war. Die wenigen nicht [[Völkische Bewegung|völkisch]]-fremdenfeindlichen Professoren Tübingens wurden, in teilweise militanten Kampagnen, persönlich angegriffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Dietrich Adam]], [[Wilfried Setzler]]: &amp;#039;&amp;#039;Hochschule und Nationalsozialismus. Die Universität Tübingen im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Franz Steiner Verlag, 1977, ISBN 3-16-939602-1, S. 43–44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Dezember 1931 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 774.436), des NSDStB und der [[Sturmabteilung|SA]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee663&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S. 663.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem war er Mitglied der [[Landsmannschaft Ghibellinia zu Tübingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1932 erhielt der NSDStB die Hälfte der 24 Sitze im Tübinger [[Allgemeiner Studierendenausschuss|Allgemeinen Studentenausschuss]] (AStA). Weinmann war im Sommersemester 1932 Fraktionsführer des NSDStB im AStA. Im Juni 1932 trat er der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 280.196) bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weinmann arbeitete nach dem Ende seines Studiums, das er mit einer [[Dissertation]] über &amp;#039;&amp;#039;Ein Fall von Lipodystrophia progressiva&amp;#039;&amp;#039; abschloss, bis zum Herbst 1936 als Arzt am Universitätskrankenhaus in Tübingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Gustav Adolf Scheel]] angeworben, fand er zusammen mit einer Reihe weiterer Tübinger NS-Studentenaktivisten ([[Eugen Steimle]], [[Martin Sandberger]], [[Erich Ehrlinger]], [[Ernst Weinmann]], Alfred Rapp und die einige Jahre älteren [[Walter Stahlecker]], [[Rudolf Bilfinger]]) über den [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]]-Oberabschnitt Südwest in [[Stuttgart]] den Weg in das [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weinmann gehörte dem SD seit 1936 an, wurde 1937 Stabsführer des SD in Berlin und war ab März 1941 Leiter der Amtsgruppe IV D (Besetzte Gebiete) im RSHA.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee663&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf die Sowjetunion]] im Juni 1941 löste Weinmann im Januar 1942 [[Paul Blobel]] als Chef des Sonderkommandos 4a der [[Einsatzgruppe C]] bei seinen Mordaktionen in der [[Ukraine]] ab. Im Sommer 1942 wurde er [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD]] (BdS) in [[Prag]]. Von dort soll er angeblich im Mai 1945 den Posten des Befehlshabers der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes in Norwegen übernommen haben. Ab diesem Zeitpunkt gilt er als verschwunden. Unter den Festgenommenen des Reichskommissariats Nord soll er sich nicht befunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945 ==&lt;br /&gt;
Am 9. Juni 1949 wurde Weinmann vom [[Amtsgericht Reutlingen]] für tot erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht verstummen wollten aber die Vermutungen, dass Weinmann nach Kriegsende über die „[[Rattenlinien]]“ in den Nahen Osten entkommen konnte. Zuletzt fragte das Kölner [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] im Jahre 1968 bei der [[Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen|Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen]] in [[Ludwigsburg]] an, ob der in [[Alexandria]] ([[Ägypten]]) lebende [[SS-Standartenführer]] Weinmann mit dem früheren BdS Prag identisch sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1940 wurde Weimann das [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz]] II. Klasse mit Schwertern verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee663&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Dietrich Adam, Wilfried Setzler: Hochschule und Nationalsozialismus. Die Universität Tübingen im Dritten Reich. Franz Steiner Verlag, 1977, ISBN 3-16-939602-1,&lt;br /&gt;
* Hans-Christian Harten, Die weltanschauliche Schulung der Polizei im Nationalsozialismus, Ferdinand Schöningh Verlag Paderborn 2018, S. 94ff.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Wildt]]: &amp;#039;&amp;#039;Generation des Unbedingten – Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, Hamburg 2003, ISBN 3-930908-87-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127504923}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://timms.uni-tuebingen.de/List/List01.aspx?clist=7729$884 | wayback=20081012091651 | text=Vorlesung von Prof. Michael Wildt über die Tübinger Exekutoren der Endlösung (Weinmann u. a.) &amp;#039;&amp;#039;Videoaufzeichnung&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127504923|VIAF=35480465}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weinmann, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDStB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rattenlinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtlich für tot erklärte Person (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weinmann, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chef des Sonderkommandos 4a, Referatsleiter Amt IV D im RSHA, Massenmörder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juli 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frommenhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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