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	<title>Erwin Wascher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 18. Februar 2022 um 22:50 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Wascher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Mai]] [[1904]] in [[Ljubljana|Laibach/Ljubljana]]; † [[1. September]] [[1994]]) war [[österreich]]ischer Kaufmann und Politiker ([[Verband der Unabhängigen|VdU]]). Wascher war von 1949 bis 1950 Abgeordneter zum [[Oberösterreichischer Landtag|Oberösterreichischen Landtag]] sowie Landesrat in der [[Oberösterreichische Landesregierung|Oberösterreichischen Landesregierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Wascher besuchte nach drei Jahren der deutschen Volksschule in [[Triest]] die ersten drei Klassen der Realschule in [[Knittelfeld]]. Nachdem sein Vater 1919 aus der [[Österreichischer Lloyd|Österreichischen Lloyd]] entlassen worden war, zog er nach Linz, um eine Stelle bei der [[Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft|DDSG]] zu finden, was ihm jedoch nicht gelang. Waschers Familie folgte ihm dennoch nach und Erwin Wascher schloss 1923 die Realschule mit der [[Matura]] ab. Ab 1924 studierte er nach langer Krankheit [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]], [[Geographie]] und [[Germanistik]] zunächst an der [[Universität Graz]], ab dem Studienjahr 1925/26 an der [[Universität Wien]]. 1929 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. phil.&amp;#039;&amp;#039; Er absolvierte zwischen 1931 und 1933 eine Bibliothekar- und Archivarausbildung am [[Institut für Österreichische Geschichtsforschung|Österreichischen Institut für Geschichtsforschung]] Wien und studierte in diesen Jahren auch [[Rechtswissenschaft]]en an der Universität Wien. Von 1934 bis 1938 lebte er als Historiker von verschiedenen Forschungsaufträge oder Gelegenheitsbeschäftigungen, danach war er von 1938 bis 1939 beim [[Reichsnährstand]] [[Landwirtschaft und Ernährung im nationalsozialistischen Österreich#Agrarpolitik nach dem Anschluss|Landesbauernschaft Donauland]] in Linz beschäftigt und mit der Bauerngeschichte, dem Bauernrecht und der [[Genealogie|Ahnenforschung]] betraut. Nach dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er dem Landesernährungsamt in Linz zugeteilt, aus der sich die Ernährungssicherung entwickelte. 1945 wurde Wascher nach dem Ende des Krieges fristlos entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Wascher engagierte sich während seiner Studienzeit als Studentenvertreter, wobei er für den [[Völkisch sozialer Block|Völkisch sozialen Block]] kandidierte und zum Vorsitzenden und Fraktionsführer dieser Gruppierung gewählt worden war. Seine Gruppierung koalierte in der Folge mit der deutschen, katholischen Hochschülerschaft und Wascher wurde bei der Wahl der Studentenführung zum Vorsitzenden der Kammer und Sprecher der Studentenschaft an der Universität gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat am 10. Dezember 1931 der Ortsgruppe Wien der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 687.395), wurde mit dem 31. Juli 1932 wegen Nichtbezahlung des Mitgliedsbeitrages als ausgetreten betrachtet und nach einem neuen Beitrittsantrag vom 1. Mai 1940 zum 1. Januar 1941 wiederaufgenommen (Mitgliedsnummer 9.018.357).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/1020423&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte zwischen dem 5. November 1949 und Juni 1950 dem Oberösterreichischen Landtag als Abgeordneter an und hatte zwischen dem 15. November 1949 und dem 8. Juni 1950 das Amt des Landesrates für Ernährung in der Oberösterreichischen Landesregierung inne. Wascher musste auf Grund von Unkorrektheiten in seinem Ressort als Landesrat zurücktreten. Obwohl er sich zunächst weigerte, auch auf sein Landtagsmandat zu verzichten, schied er schließlich auch aus dem Landtag aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Erwin Waschers Vater Stephan Wascher wurde als Sohn eines Kärntner Bauern und Schmiedemeisters geboren, der bei der Eisenbahn sowie als Kesselfachmann bei der Österreichischen Lloyd Schifffahrtsgesellschaft arbeitete. Da sein Vater immer jeweils sechs Monate durchgehend auf Hoher See verbrachte, zog seine Mutter zu ihren Eltern nach [[Zeltweg]]. Am 15. August 1934 heiratet er Hertha Reichel, Tochter von Cäcilia (geb. Rosenauer) und [[Heinrich Reichel (Mediziner)|Heinrich Reichel]]. Der Ehe entstammen sieben Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Harry Slapnicka: &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreich – Die politische Führungsschicht ab 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Zeitgeschichte Oberösterreichs.&amp;#039;&amp;#039; 12). Oöla, Linz 1989, {{Falsche ISBN|3-90031-347-4}}, S. 302 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{land-ooe|b|264}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wascher, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesrat (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VdU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kremsmünster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wascher, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (VdU), Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Mai 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ljubljana|Laibach/Ljubljana]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. September 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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