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	<title>Erwin Staudt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T07:40:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Staudt&amp;diff=182281&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2024-09-14T10:13:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erwin Staudt.jpg|mini|Erwin Staudt bei der Meisterfeier 2007]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Staudt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1948]] in [[Leonberg]] als &amp;#039;&amp;#039;Erwin Krämer&amp;#039;&amp;#039;) ist ein deutscher [[Manager (Wirtschaft)|Manager]] und war von 2003 bis 2011 hauptamtlicher Präsident des [[VfB Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Studium ==&lt;br /&gt;
Staudt wurde am 25. Februar 1948 als Sohn des [[Schneider]]meisters Hermann Staudt aus dem [[Leonberg]]er Stadtteil Eltingen und der aus [[Titisee]] stammenden Hedwig Krämer, geb. Ringwald, geboren. Weil der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallene erste Mann seiner Mutter zu diesem Zeitpunkt noch nicht amtlich für tot erklärt worden war, trug Erwin Staudt bis zur Heirat seiner Eltern im Oktober 1948 seinen Geburtsnamen Erwin Krämer. Als unmittelbare Folge einer [[Impfung]] gegen [[Diphtherie]] und [[Scharlach]] erlitt Staudt im Alter von fünf Jahren einen [[Impfschaden]] in Form einer [[Meningitis]], durch die [[Lähmung]]en in seiner rechten Körperhälfte verursacht wurden. Sein rechter Arm blieb daraufhin dauerhaft gelähmt. Nach seinem neunten Geburtstag besuchte Erwin Staudt erstmals ein Spiel des [[VfB Stuttgart]] im [[MHPArena|Neckarstadion]]. Er spielte als [[Fußball]]spieler für den [[TSV Eltingen]], bei dem Staudt ab der E-Jugend alle Jugendmannschaften durchlief. Auch weil er wegen der Lähmung das Schneidergeschäft seines Vaters nicht fortführen konnte, besuchte Staudt das [[Albert-Schweitzer-Gymnasium Leonberg]]. Dort wurde er Sportreferent und organisierte Fußballpartien gegen Schülermannschaften aus Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staudt schrieb sich nach seinem Abitur am [[Albert-Schweitzer-Gymnasium Leonberg]] an der [[Universität Stuttgart]] im Wintersemester 1967 im Studiengang [[Wirtschaftswissenschaften]] ein. Nachdem er nach vier Semestern in Stuttgart die [[Diplom-Vorprüfung]] bestanden hatte, wechselte Staudt an die [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]. Sein Examen als [[Diplom-Volkswirt]] legte er dort im April 1973 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit für IBM ==&lt;br /&gt;
Staudt trat 1973 in die [[IBM#IBM Deutschland|IBM Deutschland]] ein. 1982 übernahm er in Stuttgart seine erste Aufgabe als Führungskraft, wo er als Vertriebsleiter zuständig für die baden-württembergischen Kunden in den Bereichen Finanzverwaltung, Sozialversicherungen und Energieversorgung war. Später bekleidete er die Positionen Leiter Marketingprojekte in der Hauptverwaltung sowie Assistent beim Geschäftsführer Marketing und Services.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 wurde Staudt Leiter der Berliner Niederlassung der [[IBM]], 1989 übernahm er als Generalbevollmächtigter die Leitung des Bereichs Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit in der Hauptverwaltung der IBM Deutschland. Ab Juli 1992 war er für das gesamte deutsche PC-Geschäft verantwortlich. 1994 wechselte Staudt auf den Posten des Vertriebsleiters und wurde in dieser Aufgabe zum Geschäftsführer der IBM Deutschland Informationssysteme GmbH bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1994 ging Staudt zunächst als General Manager für Competitive Marketing, dann als Vice President Marketing in die europäische Zentrale der IBM nach Paris. Von Juli 1995 bis Oktober 1998 war er weltweit verantwortlich für die Geschäftsbereiche „Grundstoffindustrie“ und „Petroleum“. Vom 1. November 1998 bis zum 14. Januar 2003 war Erwin Staudt Vorsitzender der Geschäftsführung der IBM Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit für den VfB Stuttgart ==&lt;br /&gt;
Am 26. Juni 2003 wählten die Mitglieder des VfB Stuttgart Erwin Staudt zum Präsidenten des Vereins. Staudt war bereits seit seiner Kindheit Fan des VfB und seit Jahren Mitglied im Verein. Seit dem 22. September 2003 war Staudt hauptamtlicher Präsident des VfB Stuttgart. Zum Ende seiner ersten Amtszeit wurde der VfB 2007 Deutscher Meister. Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 23. Juli 2007 wurde Erwin Staudt für weitere vier Jahre als Präsident des VfB Stuttgart bestätigt. In seiner zweiten Amtszeit verwirklichte er durch Gespräche mit [[Mercedes-Benz]] und der Stadt Stuttgart den Umbau der [[MHPArena|Mercedes-Benz Arena]] zu einer reinen Fußballarena – ein Projekt, an dem seine Vorgänger gescheitert waren. Auf der Mitgliederversammlung im Sommer 2011 stellte er sich nicht mehr zur Wahl als Präsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. August 2011 wurde Staudt zum Ehrenpräsidenten des VfB Stuttgart ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.vfb.de/de/verein/verein-meldungen/2011/ehrung-staudt-ehrenpraesident/page/2403-0-8-1312467670.html|titel=Große Ehre für Erwin Staudt|hrsg=VfB Stuttgart|datum=2011-08-04|zugriff=2020-08-15|archiv-url=https://web.archive.org/web/20151127060916/http://www.vfb.de/de/verein/verein-meldungen/2011/ehrung-staudt-ehrenpraesident/page/2403-0-8-1312467670.html|archiv-datum=2015-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Staudt gilt als überzeugter [[Wirtschaftsliberalismus|Wirtschaftsliberaler]]. Er ist Ehrenpräsident der [[Initiative D21]], deren erster Präsident er von 1999 bis 2004 war. Ferner ist Staudt Botschafter der [[Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft]]. Er ist Aufsichtsratsmitglied der [[USU Software]] AG, Möglingen und der [[PROFI Engineering Systems AG]], Darmstadt. Als Mitglied des Beirats fungiert er bei der [[Deutsche Bank|Deutsche Bank AG]], Stuttgart, Kreissparkasse Böblingen, Böblingen, Interstuhl Büromöbel GmbH &amp;amp; Co. KG, Tieringen, Wolff &amp;amp; Müller GmbH &amp;amp; Co. KG, Stuttgart. Ferner sitzt Staudt im Kuratorium der Fritz Thyssen Stiftung, Köln, im Präsidium des Deutschen Institut für Normung (DIN e.&amp;amp;nbsp;V.), Berlin, und FOM Hochschule, Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Linksaußen und Vorsitzende des [[TSV Eltingen]] engagierte sich lange Jahre über ehrenamtlich im Amateurfußball. 2004, 2009 sowie 2010 entsandte ihn die [[SPD Baden-Württemberg]] zur [[Bundesversammlung (Deutschland)|Bundesversammlung]]. Er ist aktives Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und war [[Fraktionsvorsitzender]] der Partei im Leonberger [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Staudt engagiert sich ehrenamtlich im Kuratorium der [[Nachsorgeklinik Tannheim|Deutschen Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind]] in Tannheim bei Villingen-Schwenningen, die sich für schwerkranke Kinder und ihre Familien einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 übernahm Erwin Staudt die Schirmherrschaft des [[Christopher Street Day|Christopher-Street-Days]] in Stuttgart und gab somit auch einen Impuls gegen Homophobie im Fußball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staudt ist verheiratet, hat drei Kinder und wohnt im Leonberger Stadtteil [[Silberberg (Leonberg)|Silberberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2000: Ehrensenator der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus&lt;br /&gt;
* 2001: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* 2011: Ehrenpräsident VfB Stuttgart 1893 e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Scheinpflug: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Staudt. Der rote Netzwerker.&amp;#039;&amp;#039; Hohenheim-Verlag, Stuttgart u. a. 2008, ISBN 978-3-89850-168-2.&lt;br /&gt;
* Erwin Staudt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschland online. Standortwettbewerb im Informationszeitalter. Projekte und Strategien für den Sprung an die Spitze.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort des Bundeskanzlers. Springer, Berlin u. a. 2002, ISBN 3-540-43435-6.&lt;br /&gt;
* Erwin Staudt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neustart! Wie Deutschland wieder aufholen kann.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt am Main u. a. 2002, ISBN 3-593-37098-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|01000007817}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des VfB Stuttgart 1893 e. V.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123340373|LCCN=n/2002/114085|VIAF=9213570}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Staudt, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (VfB Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Bank AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leonberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Leonberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Staudt, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krämer, Erwin (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Manager und war hauptamtlicher Präsident des VfB Stuttgart (2003–2011)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leonberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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