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	<title>Erwin Starker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Matthias.Wolf: /* Weblinks */ defekten Weblink durch Archiv-URL ersetzt</title>
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		<updated>2026-04-19T18:21:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; defekten Weblink durch Archiv-URL ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Erwin Starker 1934.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Selbstporträt&amp;#039;&amp;#039;, 1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erwin Starker Landstraße von Ditzingen nach Weil im Dorf 1934.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Landstraße von Ditzingen nach Weilimdorf&amp;#039;&amp;#039;, Pastell auf Papier, 1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Winderlandschaft Erwin Starker.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Winterlandschaft&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Karton, Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Erwin Starker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1872]] in [[Stuttgart]]; † [[18. April]] [[1938]] in [[Ditzingen]]) war ein deutscher [[Landschaftsmalerei|Landschaftsmaler]]. Seine Werke werden dem schwäbischen [[Impressionismus]] zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Starker stammte aus einer alteingesessenen Stuttgarter Bürgerfamilie. Sein Großvater Christian Johann Gottlob Starker war Konditor und Besitzer des Gasthofs „Zum König von England“ am Stuttgarter Schillerplatz und gründete 1864 zusammen mit seinem Schwiegersohn Adolf Pobuda die &amp;#039;&amp;#039;Chocolade-, Extrait d&amp;#039;Absynthe- und Liquer-Fabrik Starker &amp;amp; Pobuda&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in der Cannstatter Straße 97. Starker &amp;amp; Pobuda entwickelte sich schnell zu einem der bedeutendsten Schokoladenhersteller Stuttgarts mit internationalen Geschäftsbeziehungen. Erwin Starkers Vater, Carl Friedrich Wilhelm Starker, war als Kaufmann und Prokurist zunächst am Familienbetrieb beteiligt, schied später jedoch aus und wurde Teilhaber der Parkettbodenfabrik und Dampfsäge &amp;#039;&amp;#039;Wirth &amp;amp; Wagner&amp;#039;&amp;#039;, nachmals &amp;#039;&amp;#039;Wagner &amp;amp; Starker&amp;#039;&amp;#039;. Zuletzt wird er in den Stuttgarter Adressbüchern als Kaufmann und Generalagent genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Starker (1872-1938). Ein Künstlerleben&amp;#039;&amp;#039;. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter 76 (2022), S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Starker heiratete Friederike Pauline Marie, geb. Knosp, eine Tochter des Hofbuchbindermeisters und Inhabers einer Fabrik für Ledergalanteriewaren und Reiseartikel Ernst Wilhelm Knosp (1816–1882). Die Familie gehörte zu den angesehenen Stuttgarter Honoratioren. Johann Georg Knosp (1784–1833), Erwin Starkers Urgroßvater, war Kammerdiener der Königin Mathilde und Schlossverwalter in [[Ludwigsburg]]. Ein Bruder von Erwin Starkers Großvater war der Chemiefabrikant und Politiker [[Rudolf Knosp]]. Über die Familie Knosp bestanden verschiedene Verbindungen ins Künstlermilieu. Ernst Wilhelm Knosp selbst war zeitweilig Vorstand des [[Stuttgarter Liederkranz]]es. Eine seiner Schwestern, Marie Knosp, war mit dem Landschaftsmaler und Lithographen [[Carl Friedrich Heinzmann]] verheiratet, ihre Schwester Sophie Mathilde mit dem Historienmaler [[Friedrich Kaulbach (Maler)|Friedrich Kaulbach]]. Ein Sohn dieser Ehe und somit ein Onkel zweiten Grades Erwin Starkers war [[Friedrich August von Kaulbach]], der von 1886 bis 1891 Direktor der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Kunstakademie]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Starker (1872-1938). Ein Künstlerleben&amp;#039;&amp;#039;. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter 76 (2022), S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule und des [[Karls-Gymnasium Stuttgart|Karls-Gymnasium]] in Stuttgart studierte Starker 1887 an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Kunstakademie Stuttgart]] bei [[Albert Kappis]] in der Landschaftsklasse und [[Jakob Grünenwald]] in der Zeichenklasse, sowie ab 1891 an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Kunstakademie in Karlsruhe]] bei [[Gustav Schönleber]]. 1892 kehrte er nach Stuttgart zurück, wo er durch den Impressionisten [[Otto Reiniger]] gefördert wurde, der ihm den Weg zum [[Impressionismus]] wies. Mit Reiniger verband Starker bis zu dessen Tod 1909 eine enge Freundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss des Studiums 1895 folgten Reisen nach [[Antwerpen]] und [[Paris]], wo Starker Verwandte hatte. Nach einem vorübergehenden Aufenthalt in München ließ er sich 1896 als [[Malerei|Kunstmaler]] in Stuttgart nieder. Bis 1905 lebte er in der elterlichen Wohnung in der Schlossstraße 59A, ab 1906 in der Rotenwaldstraße. Kurzzeitig war er mit Theater- und Dekorationsmalerei im Atelier des Hoftheatermalers [[Wilhelm Plappert]] beschäftigt, die ihm jedoch nicht zusagte. Er konzentrierte sich im Folgenden ganz auf seine Karriere als freischaffender Maler. Sein Atelier hatte er um 1907 im Ateliergebäude des Württembergischen Malerinnen-Vereins in der Eugenstraße 17, ab etwa 1912/13 im Ateliergebäude des Vereins der württembergischen Kunstfreunde in der Stafflenbergstraße, wo zahlreiche Stadtbilder entstanden. 1898 wurden Erwin Starkers Werke von der Galerie Pressel &amp;amp; Kusch in Stuttgart erstmals in einer Gesamtausstellung gezeigt. In den folgenden Jahren war er regelmäßig bei den Ausstellungen des Württembergischen Kunstvereins und anderen heimischen Kunstausstellungen sowie auf den internationalen Ausstellungen im [[Glaspalast (München)|Münchner Glaspalast]] vertreten. Der gerade 20-jährige stellte als Schüler Reinigers 1892 erstmals auf der Münchner Ausstellung aus. Zwischen 1900 und 1912 war er dort häufig vertreten. Im März und April 1908 stellten die Hauptvertreter der Stuttgarter Kunstvereine ihre Werke im Festsaal des Wiesbadener Rathauses aus. Auch hier war Starker neben Carlos Grethe, Robert von Haug, Christian Landenberger, Bernhard Pankok und Otto Reiniger beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus seiner Beziehung mit Emma Luise Auguste Jehle (* 1869 in [[Nürtingen]]; † 1955 in [[Schwäbisch Hall]]), die er 1905 heiratete, ging die Tochter Emma (* 1899 in Stuttgart; † 1956 in Schwäbisch Hall) hervor. 1918 zog die Familie nach Ditzingen. Das Atelier in Stuttgart behielt er jedoch bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 wurde Starker zum [[Heer]] einberufen und unter anderem im Elsass und in Rumänien eingesetzt. Nach der Rückkehr aus dem Feld widmete er sich in den 1920er Jahren verstärkt der [[Pastellmalerei]]. 1927 war er auf der Jubiläums-Ausstellung des [[Württembergischer Kunstverein Stuttgart|Württembergischen Kunstvereins]] vertreten. Er lebte und arbeitete bis zu seinem Tod am 18. April 1938 zurückgezogen in Ditzingen. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Fangelsbachfriedhof]] in Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Fangelsbach-Friedhof&amp;#039;&amp;#039; (= Friedhöfe in Stuttgart, Band 5), Stuttgart 1994, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Starker malte heimische Landschaften in Pastell und Öl. Seltener sind seine Aquarelle. Er gilt als bedeutender Schilderer der schwäbischen Heimat, besonders der Schwäbischen Alb. Zahlreiche Bilder entstanden allerdings auch auf seinen Reisen nach Frankreich, Belgien, in die Niederlande und nach Italien. Das Œuvre lässt sich in drei Schaffensphasen untergliedern: Das Frühwerk mit eher dunklen, naturalistischen Landschaften, seine stark von Reiniger beeinflusste Reifezeit ab etwa 1905 und die späten Arbeiten aus den letzten Jahren in Ditzingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Starker (1872–1938). Ein Künstlerleben&amp;#039;&amp;#039;. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter 76 (2022), S. 215.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke Starkers befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen und Museen. Zu den größten Beständen gehören die in der [[Staatsgalerie Stuttgart]], im [[Kunstmuseum Stuttgart]], im [[Stadtarchiv Stuttgart]] und im Museum der Stadt Ditzingen. Sie sind allerdings selten öffentlich zu sehen. Das Stadtmuseum in Ditzingen widmete ihm 2022/23 zum 150. Geburtstag eine Sonderausstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Müller-Baji: &amp;#039;&amp;#039;Ditzingen: Spurensuche nach dem Landschaftsmaler Erwein [sic] Starker&amp;#039;&amp;#039;. In: Ludwigsburger Kreiszeitung, 8. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=Gert Nagel |Lemma=Starker, Erwin |Band=31 |Seite=483 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Lemma=Starker, Erwin |Band=4 |Seite=344}}&lt;br /&gt;
* Gert Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Starker. Bilder der schwäbischen Landschaft&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart-Plieningen 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erwin Starker.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Maier, Bernd Müllerschön: &amp;#039;&amp;#039;Die schwäbische Malerei um 1900 – die Stuttgarter Kunstschule / Akademie, Professoren und Maler, Geschichte – Geschichten – Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Edition Thombe, Stuttgart 2000, ISBN 3-935252-00-5, S. 223–230&lt;br /&gt;
* Florian Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Erwin Starker (1872-1938). Ein Künstlerleben&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ludwigsburger Geschichtsblätter]] 76 (2022), S. 205–228 ([https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/deliver/index/docId/26813/file/BLB_Hoffmann_Erwin_Starker.pdf online], PDF, 511 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.ditzingen.de/de/kultur-bildung/stadtarchiv/ditzinger-persoenlichkeiten/starker |titel=Erwin Starker auf der Website der Stadt Ditzingen |sprache=de-DE |archiv-url=https://web.archive.org/web/20251119105322/https://www.ditzingen.de/de/kultur-bildung/stadtarchiv/ditzinger-persoenlichkeiten/starker |archiv-datum=2025-11-19 |abruf=2026-04-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118752820|VIAF=18017823}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Starker, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Impressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ditzingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Starker, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler des Impressionismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ditzingen]] bei [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matthias.Wolf</name></author>
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