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	<title>Erwin Seeler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Erwin_Seeler&amp;diff=338783&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drahreg01: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2023-11-25T21:41:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Seeler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1910]] in [[Hamburg]]; † [[10. Juli]] [[1997]] in [[Norderstedt]]) war ein deutscher [[Fußball]]spieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er begann seine Karriere bei Rothenburgsort 96 und spielte danach bei [[FTSV Lorbeer Rothenburgsort|SC Lorbeer 06]], einem [[Arbeitersport in Deutschland|Arbeitersportverein]], für den er mit 16 Jahren erstmals in der ersten Mannschaft kickte (1926). 1929 wurde er mit Lorbeer ATSB-Bundesmeister, ein Erfolg, den die Mannschaft 1931 wiederholte. Der [[Stürmer (Fußball)|Torjäger]] trug in dieser Zeit auch wiederholt das Trikot der ATSB-Bundesauswahl; beim Viertelfinalspiel der [[Arbeiterolympiade]] 1931 erzielte Seeler sieben Tore zum deutschen 9:0 über Ungarn und wurde [[Torschützenkönig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend umwarben den Vater von [[Uwe Seeler|Uwe]] und [[Dieter Seeler]] mehrere im konkurrierenden [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]] organisierte bürgerliche Sportvereine; und da man in der Arbeitersportbewegung kein Geld verdienen konnte und nicht einmal individuellen Ruhm ernten durfte&amp;lt;ref&amp;gt;„Dor wull keen mit mi snacken, de hebbt mi jo gor nich ankeeken“ (im Vereinslokal, nach der Rückkehr vom ATSB-Länderspiel) - zitiert von [[Jan Feddersen]] In: {{BibISBN|3884744631}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „gab Seeler den Verlockungen nach“ (H. Grüne) und wechselte gemeinsam mit Alwin Springer, einem anderen Lorbeer-Spieler, 1932 zu [[SC Victoria Hamburg|Victoria Hamburg]], angeblich für die Bereitstellung einer Wohnung im Stadtteil [[Hamburg-Eppendorf|Eppendorf]] und die Zusage von (offiziell verbotenen) Geldzahlungen. Dieser Wechsel vom hafennahen Arbeiterstadtteil [[Hamburg-Rothenburgsort|Rothenburgsort]] an die Hoheluft wurde im sozialdemokratischen &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Echo]]&amp;#039;&amp;#039; mit Schlagzeilen wie „Verirrte Proletarier!“ kommentiert und im Jahr 2000 von [[Walter Jens]] (in jungen Jahren Mitglied des [[Eimsbütteler TV]]) in seiner kritischen Rede zum 100. Geburtstag des DFB erneut aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:vfloldesloe.jpg|mini|Der VfL Oldesloe mit Erwin Seeler (stehend, 2. von links) vor seinem letzten Spiel am 29. April 1951]]1938 wechselte „Old Erwin“ Seeler dann zum [[Hamburger SV]], mit dem er noch mehrmals Nordmark- bzw. Hamburg-Gaumeister (1939, 1941, 1945) und zweimal Meister der britischen Zone (1947, 1948) wurde und bis [[1949]] rund 200 Pflichtspiele absolvierte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Erwin und Dieter Seeler.jpg|mini|Grab von Erwin Seeler und Ehefrau Anny auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Dass er im Jahre 1944 in der aus [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsgründen]] „zusammengewürfelten“ Mannschaft des [[Luftwaffen-Sportverein Hamburg|Luftwaffen-Sportvereins Hamburg]] gestanden und mit dieser das Endspiel um die deutsche Meisterschaft in Berlin gegen den Dresdner SC (0:4) verloren habe, ist eine Falschinformation. Richtig ist, dass Seeler nach dem Abschied vom HSV noch als [[Spielertrainer]] zu seinem früheren Verein Victoria Hamburg zurückkehrte und danach in derselben Funktion auch beim [[VfL Oldesloe]] wirkte. Dort lief er am 29. April 1951 – seinem 41. Geburtstag – letztmals selbst in einem Punktspiel auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Das &amp;#039;&amp;#039;Stormarner Tageblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 30. April 1951 kritisiert ihn als „viel zu langsam“, aber aus dem Spielbericht geht hervor, dass er zwei Großchancen vorbereitete, die von Mitspielern nicht genutzt wurden&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Monate später ging er als Trainer zum [[Heider SV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen nationalen Titel gewann er mit keinem der „bürgerlichen“ Vereine mehr. Im späteren Leben war er [[Barkasse]]nführer. Nach seinem Ableben wurde Erwin Seeler im Familiengrab auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] in Hamburg beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/seelerersortler_17.html Das Grab von Erwin Seeler]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2018 wurde eine Grünfläche bzw. ein „neu herzustellender Park“ auf dem Gelände des ehemaligen Huckepackbahnhofs im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort nach Seeler in Erwin-Seeler-Park benannt.&amp;lt;ref&amp;gt; Amtlicher Anzeiger der Freien und Hansestadt Hamburg [https://www.luewu.de/docs/anzeiger/docs/2489.pdf Nr. 73 vom 11. September 2018, S. 2269]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Patricia Arnold/Dagmar Niewerth, &amp;#039;&amp;#039;Heraus Genossen! Die Arbeitersportbewegung in Altona in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; In: Arnold Sywottek (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Das andere Altona.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1984 (Ergebnisse)&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3928562851}}&lt;br /&gt;
* Bernd Jankowski, Harald Pistorius, [[Jens Reimer Prüß]]: &amp;#039;&amp;#039;Fußball im Norden. 100 Jahre Norddeutscher Fußball-Verband. Geschichte, Chronik, Namen, Daten, Fakten, Zahlen.&amp;#039;&amp;#039; AGON Sportverlag, Kassel 2005, ISBN 3-89784-270-X.&lt;br /&gt;
* Matthias Kropp, &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands große Fußballmannschaften, Teil 8: Hamburger SV – Daten – Bilder – Fakten.&amp;#039;&amp;#039; Kassel (AGON) ISBN 3-928562-70-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.glubberer.de/g/gebhardt__robert/gebhardt_hamburg.jpg Foto einer hamburgischen Auswahlmannschaft 1943 oder 1944: Seeler ist der 4. von rechts]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129941110X|LCCN=|NDL=|VIAF=8082169261663509510009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seeler, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FTSV Lorbeer Rothenburgsort)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (SC Victoria Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Hamburger SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (VfL Oldesloe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer an der Arbeiter-Sommerolympiade 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer an der Arbeiterolympiade (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seeler, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Old Erwin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Norderstedt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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