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	<title>Erwin Schopper - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gerbil: Weblinks +1</title>
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		<updated>2025-03-18T09:43:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblinks +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Schopper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juni]] [[1909]] in [[Heilbronn]]; † [[29. Juni]] [[2009]] in [[Bad Soden am Taunus]]) war ein deutscher [[Physiker]] und galt als Pionier der Schwerionenphysik. 1956 gründete er in [[Frankfurt am Main]] das Institut für Kernphysik der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Johann Wolfgang Goethe-Universität]]. Zusammen mit [[Walter Greiner]] gehörte er 1969 zu den Gründern der [[GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung|Gesellschaft für Schwerionenforschung]] (heute: &amp;#039;&amp;#039;GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung&amp;#039;&amp;#039;) in [[Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Erwin Schopper studierte ab 1927 [[Physik]], zunächst an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] und dort unter anderem bei [[Walther Gerlach]]; spätere Studienorte waren Berlin (u. a. bei [[Max Planck]]) und München (bei [[Arnold Sommerfeld]]). 1931 begann er seine [[Dissertation]] an der damaligen [[Universität Stuttgart|TH Stuttgart]] im Fachgebiet [[Experimentalphysik]] in der Arbeitsgruppe von [[Erich Regener]], bei dem er mithilfe fotografischer Emulsionen die Spuren [[Ionisierende Strahlung|ionisierender Teilchen]] aufzeichnete und die er 1934 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. rer. nat. abschloss. Von 1934 bis 1937 war Schopper als Wissenschaftlicher Assistent am Physikalischen Institut der TH Stuttgart beschäftigt, anschließend bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] als Abteilungsleiter am Wissenschaftlichen Zentrallabor der Firma [[Agfa]] in [[Wolfen]], die damals zur [[IG Farben|I. G. Farbenindustrie]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit dem Agfa-Zentrallabor leistete er Pionierarbeit auf dem Gebiet der Erforschung der [[Stratosphäre]], indem er seine „Kernspur-Emulsionen“ per [[Heißluftballon]] in die Stratosphäre aufsteigen ließ, um auf diese Weise die [[kosmische Strahlung]] zu untersuchen. Mithilfe seiner „Kernspurdetektoren“ konnte Schopper 1937 als erster eine durch [[Neutron]]en induzierte, vollständige [[Massenspektrometrie|Fragmentierung]] eines Silberkerns nachweisen. Die von ihm weiterentwickelte Vorgehensweise führte Ende der 1940er-Jahre u.&amp;amp;nbsp;a. zum Nachweis des [[Pion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kehrte Erwin Schopper als Wissenschaftlicher Assistent zurück ans Stuttgarter Physikalische Institut und schloss dort 1948 seine bereits 1935 begonnene [[Habilitation]] ab. Daraufhin wurde er noch im gleichen Jahr in Stuttgart zum Dozenten und 1950 zum außerplanmäßigen Professor für Experimentalphysik berufen. 1952 übernahm er zusätzlich als Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft die Leitung eines Hochspannungslaboratorium in [[Hechingen]], einer Außenstelle des [[Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung|Max-Planck-Instituts für Physik der Stratosphäre]]. Mit dem dortigen 1,5 Mega-Volt-Kaskadenbeschleuniger begann in Deutschland eine neue Ära kernphysikalischer Arbeiten, insbesondere der Beschuss schwerer Atomkerne mit beschleunigten Neutronen. Diesen Beschleuniger brachte Schopper 1956 bei seiner Berufung nach Frankfurt mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schopper arbeitete in Frankfurt verstärkt auf dem Gebiet der [[Strahlenbiologie]], einem Forschungsschwerpunkt, den [[Friedrich Dessauer]] in den 1920er-Jahren in Frankfurt begründet hatte. Schopper untersuchte an Pflanzensamen und Steinkrebsen, welche Schäden hochenergetische Teilchen der kosmischen Höhenstrahlung in biologischem Gewebe verursachen. Seine Experimente waren 1977 unter anderem Teil des [[Apollo-Sojus-Test-Projekt]]; damals war dem Frankfurter Fachbereich Biologie auch ein &amp;#039;&amp;#039;Institut für extraterrestrische Biologie&amp;#039;&amp;#039; angegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwin Schopper wurde 1979 emeritiert. Er lebte zuletzt in Bad Soden am Taunus, wo er am 29. Juni 2009, drei Tage nach seinem 100. Geburtstag, starb;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Erwin Schopper starb mit 100.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Frankfurter Neue Presse]] (Onlineausgabe) vom 3. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; an den Feiern zu seinem Geburtstag hatte er noch kurz teilnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Erwin Schopper war von 1963 bis 1971 Mitglied der [[Deutsche Atomkommission|Deutschen Atomkommission]] (Nachfolger: [[Strahlenschutzkommission]]), er war für die [[OECD]] und den [[Europarat]] beratend in Haftungsfragen der Kernenergie tätig, und er war Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Space Biophysics“ im &amp;#039;&amp;#039;Joint Committee of Science and Technology&amp;#039;&amp;#039; des Europarates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 erhielt Schoppers Arbeitsgruppe für ihre Arbeiten zur Strahlenbiologie den &amp;#039;&amp;#039;Group Achievement Award&amp;#039;&amp;#039; der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde [[National Aeronautics and Space Administration|NASA]]. 1984 wurde er mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz I. Klasse]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000007115|Erwin Schopper||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 19/2009 vom 5. Mai 2009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1012385191}}&lt;br /&gt;
* [https://pro-physik.de/zeitschriften/download/14416 &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Erwin Schopper.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Physik Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Nr. 8/9, 2009, S. 114.&lt;br /&gt;
* [https://idw-online.de/de/news322490 &amp;#039;&amp;#039;Ein Professor älter als die Goethe-Universität.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;idw-online.de&amp;#039;&amp;#039; vom 24. Juni 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012385191|LCCN=n/93/22963|VIAF=34929291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schopper, Erwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schopper, Erwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juni 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juni 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Soden am Taunus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerbil</name></author>
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